DE2201218C3 - Wachsartige Polyolefinoxydate für Putzmittelemulsionen - Google Patents

Wachsartige Polyolefinoxydate für Putzmittelemulsionen

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Es ist bekannt, daß sich oxydierte, wachsartige Polyolefinwachse als alleinige Wachskomponente oder in Mischung mit anderen Wachsen zur Herstellung von Putzmittelemulsionen eignen. Solche oxydierten PoIyolefinwachse enthalten vorzugsweise hochmolekulare Monocarbonsäuren neben geringeren Mengen (maximal 10 °u) an Dicarbonsäuren.
Es wurde nun gefunden, daß sich für die Herstellung von Putzmittelemulsionen überraschenderweise wachsartige Polyolefinoxydate mit einem Dicarbonsäuregehalt von 20 bis 80 Gewichtsprozent, Säurezahlen as von 30 bis 100 und Verseif ungszahlen von 50 bis 180 verwenden lassen.
Derartige Polyolefinoxydate zeigen gegenüber Oxydaten mit einem niedrigeren Dicarbonsäuregehalt den Vorteil größerer Härte und damit besserer Begeheigenschäften und geringerer Empfindlichkeit der Pflegemittelfilme.
Geeignete Polyolefinoxydate sind bevorzugt solche, die durch Behandeln von in Wasser oder niedrigen, aliphatischen Monocarbonsäuren dispergierten Schmelzen von Polymeren bzw. Copolymeren des Äthylens mit C3- bis C8-u-Olefinen mit Sauerstoff oder lauerstoffhaltigen Gasen erhalten werden (deutsche Offenlegungsschrift 20 35 706). Sie sollen Säurezahlen von 30 bis 100 und Verseif ungszahlen von 50 bis 180 besitzen und weisen einen Dicarbonsäuregehalt von 20 bis 80 Gewichtsprozent auf. Eingeschlosesn sind auch Teilveresterungs- und Teilverseifungsprodukte von Oxydaten, sofern ihre Kennzahlen innerhalb des genannten Bereiches liegen.
Die Oxydate können für sich allein oder in Kombination mit anderen, üblichen Begleitrohstoffen z. B. tu Selbstglanzemulsionen verarbeitet werden. Begleitrohstoffe können hierbei beispielsweise sein: Mikrokristalline Wachse bzw. deren Oxydate, Fischer-Tropsch-Wachse bzw. deren Oxydate, natürliche oder synthetische Esterwachse, Paraffine, Copolymerdispersionen, Netzharze, Plastifikatoren, Verlaufmittel und ähnliches.
Zweckmäßigerweise überführt man die Oxydate durch Reagierenlassen der Carboxylgruppen mit Aminen in Emulsionsform über, wobei sowohl mit, als auch ohne Oleinzusatz gearbeitet werden kann.
Naturgemäß können die Oxydate auch für nichtselbstglänzend auftrocknende Emulsionen, wie z. B. Autopolituren in Emulsionsform verwendet werden. Auch hier sind die üblichen Begleitrohstoffe und Emulgatoren einsetzbar.
Die folgenden Beispiele sollen die beanspruchte Verwendung näher erläutern.
Eingesetzt wurde ein Polyäthylenoxidat mit folgenden Kennzahlen: Säurezahl 64, Verseifungszahl 115, Viskosität 170 cSt/140 C, Tropfpunkt HOC, Dichte 1,018. Die angegebenen Teile sind stets Gewichtsteile.
Beispiel 1
Selbstglanzemulsionen zur Fußbodenpflege
I. Entsprechend nachstehender Aufstellung wurden zunächst ionogene 15%ige Wachsemulsionen hergestellt, indem eine 130 C heiße Schmelze der Wachskomponenten in siedendes, das Amin enthaltendes Wasser eingerührt wurde, worauf man schnell auf Raumtemperatur abkühlte.
Substanz
Versuch Nr.
bed
(Gewichtsteile)
Polyäthylenoxydat .... 15,0 12,0 13,0 11,0 Esterwachs auf Montanwachsbasis SZ 25-35,
VZ 120-145 — 3,0 —
nicht oxydiertes mikrokristallines Wachs... — — 2,0 —
Paraffin 60/62 C — — — 4,0
Methyldiglykol ....... 1,0 1,0 1,0 1,0
Diäthylaminoäthanol .. 2,0 2,0 2,0 2,0
Wasser entsalzt 82,0 82,0 82,0 82,0
polyolefinoxidathaltige
Wachsemulsion 100,0 100,0 100,0 100,0
II. Die erhaltenen Wachsemulsionen wurden bei Raumtemperatur zu gebrauchsfertigen Selbstglanzemulsionen durch einfaches Zusammenrühren der nachstehenden Komponenten in der angegebenen Menge und Reihenfolge rezeptiert.
Teile
zinksalzhaltige Styrol-Acrylat-Copolymer-
dispersion (15% Festkörper) 60,0
alkalische Netzharz-Lösung 15%ig
(Kolophonium-Maleinat-Harz) 5,0
Wachsemulsion nach la, b, c oder d
(15%ig) 40,0
Methyldiglykol 1,6
Äthylenglykol 0,5
Tributoxyäthylphosphat 0,8
wäßrige 1 %ige Lösung eines
Fluortensids 1,0
Selbstglanzemulsion 108,9
Beispiel 2 Autopolitur
In einer Mischung aus 25,0 Teile Testbenzin und 10,0 Teile Petroleum werden bei etwa lOO'C 5,0 Teile des Polyolefinoxydats, 0,7 Teile Olein und 5,0 Teile Silikonöl (350 cSt) gelöst. Man entfernt dann die Heizquelle und arbeitet 1,0 Teile Cocosfettaminoleat, sowie 1,3 Teile Diäthylaminoäthanol ein. Die homogene Mischung wird sodann in 44,0 Teile kaltes, entsalztes Wasser, in dem 8,0 Teile eines Schleifmittels auf Kieselsäurebasis dispergiert sind, eingerührt. Es werden 100,0 Teile Autopolitur erhalten.

Claims (1)

  1. 22 Ol
    Patentanspruch:
    Verwendung von wachsartigen Polyolefinoxydaten mit einem Dicarbonsäuregehalt von 20 bis 80 Gewichtsprozent, Säurezahlen von 30 bis 100 und Verseifungszahlen von 50 bis 180 für die Herstellung von Putzmittelemulsionen.
DE19722201218 1972-01-12 Wachsartige Polyolefinoxydate für Putzmittelemulsionen Expired DE2201218C3 (de)

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