DE21990C - Isolatoren für Telegraphendrähte - Google Patents

Isolatoren für Telegraphendrähte

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DE21990C
DE21990C DENDAT21990D DE21990DA DE21990C DE 21990 C DE21990 C DE 21990C DE NDAT21990 D DENDAT21990 D DE NDAT21990D DE 21990D A DE21990D A DE 21990DA DE 21990 C DE21990 C DE 21990C
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DE
Germany
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lever
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wire
support
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DENDAT21990D
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Original Assignee
J S. LEWIS in Birkenhead, Chester, England
Publication of DE21990C publication Critical patent/DE21990C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators
    • H01B17/22Fastening of conductors to insulator

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
»ATE^TSCHRIFT
KLASSE 21 Elektrische Apparate.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1882 ab.
Der Zweck vorliegender Erfindung besteht darin, einen Isolator zu erzeugen, an dem die Drähte leicht, schnell und wirksam befestigt werden können. Zu diesem. Zweck wird die Spitze des Isolators in Form eines Schraubengewindes hergestellt, das sich in seinem Durchmesser progressiv erweitert, in der Art eines Schneckenbohrers, nur mit einer schnelleren Zunahme des Durchmessers. An dieser Spitze wird der Draht durch eine metallene Kluppe oder eine Klammer in Form eines Hufeisens befestigt, das sich um den Isolator legt und an jedem Ende mit einem Haken versehen ist, um den Leitungsdraht zu umfassen und festzuschliefsen. Wenn diese Kluppe an den Draht angehakt und die Schraube des noch losen Isolators in den dadurch gebildeten Ring hineingeschraubt wird, bis der Draht stramm angezogen ist, dann der Isolator unbeweglich an der Stange festgemacht wird, so ist der Leitungsdraht in sicherer Weise befestigt.
Fig. ι stellt eine Vorderansicht des Isolators dar, Fig. 2 zeigt die Kluppe, an die der Draht befestigt wird, Fig. 3 und 4 zeigen die Handwerkzeuge, die zum Schneiden der Schraube bei Herstellung von Steingutisolatoren benutzt werden.
In diesen Figuren ist A der Isolator, B die Kluppe, b die Haken an letzterer.
Der Leitungsdraht wird in der vorbeschriebenen Art an dem Isolator befestigt. Die Haken b umfassen oder haken sich an den Leitungsdraht und schliefsen den Isolator A zwischen den Draht und den Kreistheil, der durch die Kluppe B gebildet ist, ein. Wenn nun der Isolator gedreht und in den so gebildeten Ring eingeschraubt wird, so wird, da die Schraube, wie gezeigt, eine progressiv sich erweiternde ist, der Isolator fest in den Ring hineingetrieben und gleichsam hineingekeilt. Der Isolator kann dann ordentlich in seiner Stellung durch einen Bolzen oder Stift befestigt werden.
Kluppen, welche so geformt sind, um Drähte zu befestigen, können schon fertig gestellt lind galvänisirt oder auf andere Art überzogen werden, ehe sie in Gebrauch genommen werden, während bei den Befestigungen, wie sie jetzt angewendet werden, der Draht erst beim Gebrauch in Stücke geschnitten und an Ort und Stelle in die richtige Form gebracht wird.
Es bieten sich Schwierigkeiten beim Herstellen des Schraubengewindes durch Drehen mit gewöhnlichen Werkzeugen. Der Thon bricht ab und hinterläfst eine unebene, holprige Oberfläche und Brüche. Jedoch werden beim Gebrauch einer Drehbank mit Support, in dem das Werkzeug nicht festgeklemmt, sondern drehbar befestigt ist, und durch Benutzung eines eigens geformten Schneidwerkzeuges und eines Excenters oder einer Formscheibe diese Schwierigkeiten überwunden. Das Werkzeug besteht aus einem Stück Federstahl oder aus anderem dünnen Blech, welches zu der nöthigen Form gebogen ist, wie Fig. 3 und 4 darstellen. Nachdem dies Werkzeug mit dem Schaft vermittelst eines Scharniers an dem Support befestigt ist, gleiten die Drehabfälle durch den hohlen Theil des Werkzeuges hindurch, anstatt zur Seite geschoben zu werden, wie bei gewöhnlichen Dreh Werkzeugen. Der Bruch und das Springen des Thons, welche bei gewöhnlichen Werk-

Claims (3)

  1. zeugen so häufig, sind, werden dadurch vermieden.
    Die Drehbank, welche zur Erzeugung dieser Isolatoren angewendet wird, ist- in der Zeichnung in den Fig. 5, 6, 7 und 8 dargestellt, und zwar ist: . .
    Fig. 5 eine Längenansicht und
    Fig. 6 eine Draufsicht derselben.
    Die Fig. 7 und 8 stellen Details davon im Verticalschnitt dar.
    In1 diesen Figuren ist A das Futter zur Aufnahme des abzudrehenden Thonblockes B, C die Lager der Spindel, D das Bett, E die eine Schnecke F tragende Verlängerung der Spindel. G ist ein Hebel mit Griff, der mit seinen Lagern auf der Welle H sitzt und mittelst der Befestigungsschrauben // festgehalten wird, jedoch so, dafs er um dieselbe drehbar ist. Dieser Hebel ist mit Einschnitten versehen, welche in das Schneckengewinde F einpassen, und je nach Bedarf in den Schneckengang eingelegt oder von demselben ausgerückt werden können. J ist eine Feder am Ende eines an der Welle H angebrachten Hebels, welche die Bestimmung hat, den Handgriff K von dem Drehstücke abzuhalten, wenn derselbe nicht absichtlich dagegen gedrückt wird.
    Der Handgriff K hält das bereits oben beschriebene Drehwerkzeug L. M ist der Support mit der Lehre, gegen die der Griff K angedrückt wird; die Form bezw. die Schräge dieser Lehre bestimmt die mit dem Drehwerkzeug L in den Thonblock einzuschneidende Gewindetiefe. N ist ein Hülfssupport, der, wie mit punktirten Linien angegeben ist, nach aufwärts gehoben werden kann, und. der dazu benutzt wird, den cylindrischen Theil der Isolatoren zu drehen, bevor der Griff K und das daran befestigte Drehwerkzeug in Anwendung kommt.
    Gehandhabt wird diese Drehbank folgendermafsen:
    ■ Der Thonklotz wird auf das Futter gesetzt und zuerst der cylindrische Theil des Isolators unter Benutzung des Supports N in gewöhnlicher Weise abgedreht; sodann wird durch den Hebel G die Welle so weit als nothwendig nach links bezw. zurückgeschoben, der Hebel G mit seinen Einschnitten in die Schnecke F gelegt und der mit dem Drehwerkzeug versehene Hebel K gegen den Support M gedruckt. Die Rotation der Schnecke F bewirkt diev Vorwärtsbewegung des eingelegten Hebels G, somit auch die der Welle H und des Hebels K mit dem Werkzeug L, wodurch in den Thoncylinder das dem Schneckengewinde. F gleichgängige und durch die Abschrägung des Supports M bedungene konische Gewinde geschnitten wird.
    Patenτ-Ansprüche:
    ί. Ein Isolator mit einer sich nach und nach erweiternden Schraube, auf welcher der Telegraphen- oder andere Draht befestigt wird.
  2. 2. Eine metallene Kluppe oder ein Klemmring zur Verbindung des Leitungsdrahtes mit den Isolatoren, welche Kluppe am Draht angehakt werden kann und so mit demselben einen unregelmäfsigen Ring oder eine Schlinge bildet, worin der Isolator fest eingeschraubt oder eingekeilt werden kann.
  3. 3. Die hier beschriebene Methode, um Leitungsdrähte auf Träger zu befestigen, bestehend darin, einen Klemmring an dem Draht anzubringen und den Isolator in den Ring einzuschrauben, der durch den Klemmring und den Leitungsdraht gebildet ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT21990D Isolatoren für Telegraphendrähte Active DE21990C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897801C (de) * 1949-09-04 1953-11-23 Pleuger Kommanditgesellschaft Laufrad fuer Kreiselpumpen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897801C (de) * 1949-09-04 1953-11-23 Pleuger Kommanditgesellschaft Laufrad fuer Kreiselpumpen

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