DE219628C - - Google Patents

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DE219628C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/04Valves; Valve controls

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 219628 KLASSE 51 c. GRUPPE
Tonberichtigungsvorrichtung an Blechblasinstrumenten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine für Blechblasinstrumente mit Kesselmundstück geeignete Vorrichtung zur Berichtigung fehlerhafter Töne. Es ist bekannt, daß gewisse tiefe und hohe Töne zu hoch klingen, so daß das Instrument verstimmt erscheint.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wirkt in der einen Richtung unter dem Druck einer Feder und in der anderen Richtung unter dem
ίο Druck eines Fingers derjenigen Hand des Bläsers, die er beim Spielen nicht zum Greifen der Ventiltasten braucht. Durch den Druck des einen Fingers kann die Luftröhre jedesmal beim Blasen der unreinen Töne verlängert werden, so daß jeder dieser Töne in reine Stimmung zu den gleichzeitig erklingenden Tönen der Begleitinstrumente gebracht werden kann. Bei Fortnahme des Fingers stellt die Feder selbsttätig wieder die für die richtige Klanghöhe der übrigen Töne der Tonskala passende Normallänge der Luftröhre her.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform an einem Kornett in Seitenansicht, Fig. 2 und 3 die Vorrichtung für sich allein, vergrößert in zwei um 90 ° versetzten Längsschnitten. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie y-y der Fig. 2.. Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 2. Fig. 6 ist ein gleicher Schnitt wie Fig. 5 mit einer gewissen Abänderung in der Einrichtung. Fig. 7 ist eine Einzelheit.
Alle nicht besonders beschriebenen Teile des Instruments haben die allgemein bekannte Einrichtung. Die Hauptröhre des Instruments ist durch Unterbrechung in zwei Teile α und b zerlegt. An der Unterbrechungsstelle sind die entstandenen beiden Rohrenden a', V, wie Fig. 2 zeigt, so umgebogen, daß sie parallel in kurzem Abstande übereinander hegen. Auf den beiden Enden a', b' sitzt verschiebbar eine bügeiförmige Verbindungsröhre c. Die beiden Röhrenteile α und b sind so bemessen, daß, wenn die Verbindungsröhre c ganz aufgeschoben ist, die Gesamtlänge der Röhre die höchste Stimmung der Töne ergibt, die der Normalstimmung entspricht. Durch Zurückschieben der Verbindungsröhre c wird die Gesamtlänge der Röhre a, b vergrößert und die Stimmung entsprechend tiefer. Damit die Verbindungsröhre c leicht verschoben werden kann, ist um sie ein zylindrisches Führungsgehäuse d angeordnet, das der Festigkeit halber aus zwei ineinandergeschobenen Rohrstücken besteht. In dem Gehäuse d sitzt leicht verschiebbar ein die Verbindungsröhre c umgebendes und mit dieser zu einem starren Ganzen, z. B. durch Löten, verbundenes kurzes Rohrstück e.
Zwischen den beiden Enden der Verbindungsröhre c und am Rande des Rohrstückes e ist ein Quersteg f festgelötet.
Mit dem Quersteg f sind zwei Stehbolzen g fest verschraubt oder vernietet. Die anderen Enden der Stehbolzen g sind durch abgesetzte Gewindezapfen und Muttern (s. Fig. 7) mit einem zweiten, in einer Schraubkapsel m verschiebbaren Quersteg h fest verbunden. Zwischen den beiden Querstegen f und h durchdringen die Stehbolzen g lose einen entsprechend dürchlochten dritten Quersteg ft, der auf dem \ Rande des inneren Gehäuserohres aufliegt und eine Stütze für die auf die Stehbolzen g aufgeschobenen Federn k bildet. Die zwei Steh-
bolzen lassen sich auch durch'einen einzigen ersetzen. Im Mittelpunkt des Quersteges h ist der Schaft i einer Taste / befestigt, der in einer Kork- oder Filzbuchse ο geführt wird. Im Innern der Kapsel, dicht am Steg h, sitzt auf dem Schaft ϊ noch ein Anschlagring η ebenfalls aus Kork oder Filz, der eine unmittelbare Berührung zwischen dem Steg h und dem Kapselboden verhindert.
ίο An zwei gegenüberliegenden Stellen des Gehäuserohres d sind Öffnungen vorgesehen, f in welchen die Röhrenteile α und b an den Biegungsstellen festsitzen. Die lösbare Kapsel m und ein lösbarer Boden I ermöglichen ein leichtes Zusammensetzen und Auseinandernehmen der beweglichen Teile.
Der Steg f kann auch, wie bei Fig. 6 gezeigt, durch eine mit den Enden der Verbindungsröhre c durch Löten fest verbundene runde Scheibe q ersetzt werden. Die Scheibe deckt das Gleitrohr β ab und gibt dem Ganzen mehr Festigkeit.
Die Taste j kann bequem mit dem Zeigefinger der linken Hand entgegen dem Druck der Federn k bewegt werden. Wird ein Druck auf die Taste ausgeübt, dann verschieben sich die mit dieser in starrer Verbindung stehenden Teile i, h, g, f, c und e in gleicher Richtung, so daß die Hauptröhre a, b durch das Ausziehen der Verbindungsröhre c entsprechend verlängert wird. Bei der Verschiebung der bezeichneten Teile werden die Federn k vor dem festliegenden Steg p stark gespannt, so daß die verschiebbaren Teile nach Loslassen der Taste wieder in die Normalstellung zurückgedrückt werden.
Die Vorrichtung kann auch zur Berichtigung
der Tonhöhen im umgekehrten Sinne benutzt werden. Die Gesamtlänge der Hauptröhre wird in diesem Falle so bemessen, daß die zu scharfen Töne die Normalstimmung erhalten, wenn die Taste vollständig einwärts gedrückt und die Verbindungsrölire c am weitesten ausgezogen wird. Die hierbei zu tief klingenden anderen Töne können dann durch verschiedenes Nachlassen des Druckes auf die Taste entsprechend erhöht werden, indem die Federn k die Verbindungsröhre c aufschieben und dadurch die Gesamtlänge der Hauptröhre verkürzen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Tonberichtigungsvorrichtung an Blechblasinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel gebogenen Enden (al, V) der Hauptröhre mit der verschiebbaren Verbindungsröhre (c) in ein zylindrisches Gehäuse (d) eingeschlossen sind, in welchem die Verbindungsröhre (c) mittels eines sie umgebenden und mit ihr starr verbundenen, der lichten Weite des Gehäuses entsprechenden Rohrstückes (e) kolbenartig Führung erhält.
2. Tonberichtigungsvorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsröhre (c) der Quere nach mit einer stegförmigen Platte (f) oder einer runden Scheibe (q) starr verbunden ist, die durch Stehbolzen (g) und Quersteg (h) mit einer Taste (i, j) in starrer Verbindung steht, wobei auf die Stehbolzen (g) aufgeschobene Schraubenfedern (k) einerseits an dem zusammen mit der Taste (i, j) und der Verbindungsröhre (c) verschiebbaren Quersteg (h), andererseits an einem im Gehäuse (d) festliegenden, den Stehbolzen (g) in Löchern Führung gebenden Quersteg (p) abgestützt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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