DE219382C - - Google Patents

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DE219382C
DE219382C DENDAT219382D DE219382DA DE219382C DE 219382 C DE219382 C DE 219382C DE NDAT219382 D DENDAT219382 D DE NDAT219382D DE 219382D A DE219382D A DE 219382DA DE 219382 C DE219382 C DE 219382C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C13/00Stoves or ranges with additional provisions for heating water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Zur Herstellung der Bekleidung von Küchenherden war es bisher nicht möglich, die. vor den Kacheln den Vorteil größerer Billigkeit besitzenden Fliesen zu benutzen. In Lehm konnte man die Fliesen nicht verlegen, weil sie nicht genügend hafteten, da der Rumpf der Kacheln den Fliesen fehlt. Die Befestigung der Fliesen mit Hilfe von Zement war wegen der starken Erhitzung nicht möglich,
ίο da der Zement nicht hitzebeständig ist und infolgedessen die Fliesen abfallen. Gemäß
. der Erfindung wird die Haltbarkeit der Fliesen als Herdbekleidung dadurch. erreicht, daß in dem Herd an den Stellen, an welchen die größte Erwärmung erfolgt, .ein Kanaloder ein Zug ausgespart wird, der eine ausreichende Kühlung der Außenwand des Ofens zur Folge
hat. Die Anordnung derartiger Züge in öfen
• oder Herden ist an sich bekannt. Die Erfindung - besteht lediglich darin, daß durch Benutzung dieses an sich bekannten Hilfsmittels die Herstellung der Herdbekleidung aus Fliesen ermöglicht wird. Zur Befestigung der Fliesen benutzt man zweckmäßig eine Mischung von
Lehm und Zement, die eine große Festigkeit ergibt und gleichzeitig genügend hitzebeständig ist.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung. Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt, teilweise in Vorderansicht. Fig. 2 ist eine Aufsicht, teilweise im Schnitt. Fig. 3 veranschaulicht in perspektivischer Darstellung einen Teil des Herdes.
Die Herdkonstruktion wird im übrigen als bekannt vorausgesetzt.
Wie aus den Figuren ersichtlich, ist in dem Körper des Herdes α ein wagerecht um den Herd herumführender Kanal oder Zug b angeordnet, der beispielsweise an der Vorderseite des Ofens durch einen Zug d mit der Außenluft in Verbindung steht, in Höhe der Kpchlöcher um den ganzen Herd herumgeht und beispielsweise in den Abzug der Feuergase einmündet. Auf diese Weise ist in dem Kanal b ein genügender Luftzug vorhanden, so daß-also dauernd kalte Luft angesaugt wird. Dadurch wird die Außenwand der Herdes so kühl gehalten, daß es möglich ist, an Stelle der sonst benutzten Kacheln Fliesen e zur Bekleidung des Herdes zu verwenden. Der Kanal b reicht, wie Fig. 1 · erkennen läßt, so tief herab, daß er mit seiner unteren Kante noch unter den Boden der Feuerlöcher reicht, so daß also der am stärksten erwärmte Teil des Herdes genügend gekühlt wird.
Patent-A ν spruch:
Küchenherd, dadurch gekennzeichnet, daß der Herd mit Fliesen bekleidet ist und in dem Körper des Küchenherdes in Höhe der Feuerlöcher ein ringsherum laufender Zug oder Kanal (b) angeordnet ist, der, an den Schornstein angeschlossen, zur Kühlung der Außenwand des Herdes kalte Luft ansaugt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
(2. Auflage, ausgegeben am i. Mär\
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    KLASSE 36«. GRUPPE 18.
    CARL FRIEDRICH in BERLIN.
    Küchenherd.
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1909 ab.
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