DE219232C - - Google Patents

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DE219232C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H16/00Unwinding, paying-out webs
    • B65H16/02Supporting web roll
    • B65H16/06Supporting web roll both-ends type

Landscapes

  • Unwinding Webs (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Vorrichtungen zum Abtrennen einzelner Bogen bekannt, bei denen die Rolle beim Abziehen des Papierstreifens, wenigstens zu einem gewissen Teile, unter Einwirkung einer der Zugwirkung entgegenstehenden Feder steht. Es gibt auch Rollenpapierhalter, bei denen ein federnd gelagerter Bolzen durch die durchbohrte Rolle vollständig durchgeführt ist, um zu verhindern, daß beim Abziehen
ίο ein Zusammenziehen der Rollen Wickelung herbeigeführt wird, wodurch die einzelnen Perforationslinien aus der für das richtige Funktionieren erforderlichen Lage verschoben würden.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Blätter von Abreißpapierrollen, bei welcher der zur Aufnahme der Papierrolle dienende Trägerzapfen zur Befestigung mit der die Papierrolle tragenden, mit entsprechenden Aussparungen versehenen Papprohrhülse Stifte hat, welche unter Federdruck stehen, und mit einem Ende einer Feder verbunden ist, deren anderes Ende am Gehäuse befestigt ist, so daß durch Zug am Papierstreifen ein Abrollen des letzteren in bestimmter Länge ermöglicht ist, worauf alsdann das Abreißen erfolgen kann. Die Aussparungen der Papprohrhülse sind derart vorgesehen, daß die federnden Stifte des Trägerzapfens in die Aussparungen einklinken, daß sie aber ohne jede Sperrung gehalten werden und erst dann wieder aus den Aussparungen entfernt werden können, wenn die Rolle bis zur letzten Lage abgewickelt ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt und zeigt .
Fig. i. einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, während
Fig. 2 eine Ansicht gegen den Rollenhalter und seine Verbindung durch eine den Hub begrenzende Feder darstellt.
Auf einer Grundplatte η ist in einem Lagerböckchen g der Trägerzapfen α auf einem Zapfen m oder in anderer Weise drehbar gelagert. Der Trägerzapfen α besteht aus einem Stück zylindrischen oder konischen Rohres, welches, mit Flansch versehen oder glatt ausgeführt sein kann. Im Trägerzapfen a, welcher zweckmäßig hohl sein kann, befinden sich Stifte b, die unter Einfluß von Federn h in der gezeichneten Form oder in anderer Ausführung stehen können. Auf der Nabe des Trägerzapfens α ist eine Feder f, die zweckmäßig als Spiralfeder ausgebildet ist, vorgesehen und an einem Ende fest durch. Schraube β oder in anderer Weise mit dem Trägerzapfen a, und am anderen Ende z. B. durch Schraube i oder in anderer Weise am Böckchen g befestigt. Dem Trägerzapfen a gegenüber kann noch ein zweites Lagerbockchen r mit unter Einwirkung einer Feder f
stehender Scheibe ο vorgesehen sein, doch kann diese Einrichtung auch vollständig fehlen. Eine zur Aufnahme und zum Halten der Papierrolle dienende Papprohrhülse s hat Aussparungen in der Weise, daß, wenn die mit der Papierrolle umgebene Papprohrhülse auf den Trägerzapfen α geschoben wird, die Stifte b in die Aussparungen der Papprohrhülse einklinken. Nun kann man ohne weiteres die
ίο federnden Stifte b nicht zurückdrücken und die Papierrolle s daher nur dann entfernen, wenn die letzte Lage vollständig abgerollt ist. Einem widerrechtlichen Entnehmen der Papierrolle, solange dieselbe noch nicht vollständig abgewickelt ist, wird durch den Trägerzapfen vollständig vorgebeugt.
Um nun stets ein gleichmäßig langes Stück Papier abreißen zu können, zieht man einfach an dem vorstehenden Blatt und spannt die Feder f bis zum Ende ihres Hubes. Erst dann kann man, da ein weiteres Drehen der Papierrolle nicht möglich ist, ein Abtrennen des Blattes bewirken, und ist zweckmäßig an dieser Stelle die Papierrolle perforiert. Je nach der jeweiligen Stärke der Papierrolle wird man die Feder f anfangs nicht vollständig bis zum Ende ihres Hubes spannen, während später das abzureißende Papierblatt derjenigen Länge entspricht, welche beim Abrollen bis zum äußersten Hube der Feder entsteht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Blätter von Abreißpapierrollen mit einer der Zugwirkung entgegenwirkenden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme der Papierrolle dienende Trägerzapfen zur Verbindung mit der die Papierrolle tragenden, mit entsprechenden Aussparungen versehenen Papprohrhülse unter Federdruck stehende Stifte hat und mit einer am anderen Ende am Gehäuse befestigten, gewundenen Feder so verbunden ist, daß durch Zug am Papierstreifen ein Abrollen desselben in bestimmter, den Federwindungen entsprechender Länge zwecks Abtrennens erfolgt.
2. Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Blätter von Abreißpapierrollen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die Papierrolle aufnehmende Papprohrhülse, in welcher Aussparungen derart vorgesehen sind, daß beim Aufschieben auf den Trägerzapfen die federnden Stifte des letzteren in die Aussparungen einklinken und die Hülse auf dem Zapfen festhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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