DE218786C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE218786C DE218786C DENDAT218786D DE218786DA DE218786C DE 218786 C DE218786 C DE 218786C DE NDAT218786 D DENDAT218786 D DE NDAT218786D DE 218786D A DE218786D A DE 218786DA DE 218786 C DE218786 C DE 218786C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- crank
- winch
- load
- frame
- drum
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/04—Driving gear manually operated
- B66D1/06—Safety cranks for preventing unwanted crank rotation and subsequent lowering of the loads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
I β-Mippe S)IsI
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 218786 KLASSE 35 c. GRUPPE
Sicherheits-Handwinde. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1909 ab.
Handwinden, bei welchen die Last unter dem Einfluß einer Bremse herabgelassen wird, haben
den Nachteil, daß bei ungeschickter Handhabung der Bremse die Trommel sich zu rasch
abwinden und die Last herabfallen kann. Diese Winden sind also keine Sicherheitswinden, weil
sie von der Geschicklichkeit der Bedienung abhängig sind. Winden mit Selbstsperrung, z. B.
mit Schneckenantrieb, bei welchen die Last
ίο oder der leere Lasthaken herabgekurbelt werden
muß, sind allerdings vollkommene Sicherheitswinden, sie haben aber dafür den Nachteil,
daß das Herabkurbeln fast ebenso viel Zeit in Anspruch nimmt als das Hoch winden, weil
dies an einem Vorgelege mit größerer Übersetzung ausgeführt wird.
Die vorliegende Sicherheits-Handwinde bezweckt, die Vorteile beider Windengattungen
zu vereinen, indem sie einerseits Selbstsperrung besitzt und bedingt, daß die Last herabgekurbelt
werden muß, andererseits doch ein verhältnismäßig rasches Herablassen der Last gestattet,
da die Kurbel, an der das Abwinden erfolgt, nicht auf dem Vorgelege, sondern auf der
Trommelwelle selbst sitzt.
Fig. ι der Zeichnung stellt die Winde im Schnitt dar.
Fig. 2 zeigt eine Ausbildung der Sperrvorrichtung zu einem besonderen Zweck.
Die Trommel a, welche beim Hoch winden der Last durch eine Vorgelegewelle b angetrieben
wird, sitzt fest auf der Trommelachse c. Die Achse c ist an ihrem einen Ende mit einem
ziemlich steilgängigen Gewinde d versehen, auf
welchem die zum Senken dienende Kurbel e etwas verdrehbar angeordnet ist. Die Kurbel
e wird durch eine Feder f leicht gegen das der Trommel c zur Führung dienende Auge des
Windengestells g gepreßt. Durch eine geeignete Reibungsfläche, z. B. eine Kegelfläche I, liegt
auch die Trommel unmittelbar am Gestell an.
Die Wirkungsweise der Winde ist folgende:
Durch Drehung an der Vorgelegewelle b wird die Last oder der leere Haken gehoben. Bei
dieser durch den Pfeil in Fig. 1 angedeuteten Drehrichtung wird die Kurbel e vermöge der
zwischen ihr und dem Auge g vorhandenen Reibung zurückgehalten und etwas gelöst.
Auch die Reibung in der Reibfläche I hat deshalb
bei dieser Drehrichtung keinen nennenswerten Mehrverbrauch an Kraft im Gefolge. Im Augenblick, wo man mit dem Hochwinden
aufhört, sucht die Last die Trommelwelle c in der dem Pfeil entgegengesetzten Richtung zu
drehen. Die zwischen Kurbel e und Auge g herrschende Reibung zieht dadurch die Kurbel
an, wodurch die Reibungsflächen I zur Wirkung kommen und die Trommel festgehalten wird.
Die Winde besitzt also in der in der 'Pfeilrichtung entgegengesetzten Richtung, also der
des Abwindens, Selbstsperrung.
Soll der leere Haken oder die Last herabgelassen werden, so dreht man an der Kurbel e
in der der Pfeilrichtung entgegengesetzten Richtung. Es löst sich dadurch die Selbstsperrung,
und die Trommel folgt dieser Kurbeldrehung unter der Einwirkung der Last unmittelbar
nach und bleibt sofort stehen, wenn an der Kurbel e nicht mehr gedreht wird. Da die
Last also immer genau der Drehung der Kurbei e folgt, so kann sie in beliebiger Geschwindigkeit
abgewunden werden, je nachdem an
dieser Kurbel rascher oder weniger rasch gedreht wird. Trotzdem ist jede Gefahr ausgeschlossen, da die Kurbel e durch die Last nicht
angetrieben werden kann, weil immer vorher die Selbstsperrung zur Wirkung kommt. Es
ist bei dieser Winde nicht nur zum Heben, sondern auch zum Senken ein fortwährendes
Drehen von Hand notwendig.
Weil die Kurbel e direkt auf der Trommelwelle
c sitzt, so kann der leere Haken sehr rasch herabgelassen werden.
In Fig. 2 ist eine andere Ausbildung der Sperrvorichtung im Schnitt dargestellt, zum
Zweck, die Kurbel e auch zum raschen Heben kleiner Lasten benutzen zu können.
Das Auge g ist mit Innengewinde versehen, in welchem eine mit Hebel i versehene Büchse h
sich befindet. Das Gestell ist mit einem Anschlag k versehen, gegen welchen sich Hebel i
anlegt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Abwinden der Last geht alles wie bei der Winde der Fig. 1 vor sich.
Will man aber an der Kurbel e die Last heben, so schraubt man die Büchse h vermittels des
Hebels i in das Auge g hinein, dann dreht man an der Kurbel e in der Aufwinderichtung. Ist
die Kurbel am Ende des Gewindes auf der Welle angekommen, so nimmt sie diese mit und windet
die Last hoch.
Hat das Gewinde im Auge g gleiche oder größere Steigung als das der Welle c, so ist es
nicht einmal notwendig, den Hebel i zu heben. Man braucht lediglich an der Kurbel e in der
Hochzugsrichtung zu drehen. Es nimmt dann die Kurbel e die Büchse h selbsttätig mit und
schraubt sie in das Auge hinein.
Hat das Gewinde im Auge g jedoch kleinere Steigung als das der Welle c, ist dies unmöglich,
da sich Kurbel e und Büchse h gegeneinander verklemmen würden.
Claims (2)
1. Sicherheits-Handwinde, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trommelwelle (c)
mittels Gewinde drehbar eine besondere Senkkurbel (e) angeordnet ist, deren Nabe
an einer Reibfläche des Windengestells anruht oder auch durch eine Feder (f) gegen
eine Reibfläche des Windengestells angedrückt werden kann, die einer mit der Trommel
zusammenwirkenden Reibfläche (I) des Gestells gegenüberliegt, derart, daß
beim Aufwinden der Last die Kurbel (β) sich etwas zurückschraubt und dadurch die
Reibflächen am Windengestell unwirksam werden, beim Aufhören des Antriebs dagegen
die Trommelwelle durch die Last in das Gewinde der Kurbel hineingeschraubt wird und so Selbstsperrung eintritt, während
das Senken der Last nur entsprechend der Rückwärtsdrehung der Kurbel (e) erfolgt.
2. Ausführungsform der Winde nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine im
Gestell verschraubbare, mit einem gegen einen Anschlag sich stützenden Arm (i) versehene Büchse (h), welche, durch Hineinschrauben
in das Gestell den Abstand zwisehen Trommel und Senkkurbel (e) verringernd,
diese letztere auch zum Lastheben dienlich macht, indem sie sich auf der Trommel welle festschraubt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218786C true DE218786C (de) |
Family
ID=479978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218786D Active DE218786C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218786C (de) |
-
0
- DE DENDAT218786D patent/DE218786C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2709089C2 (de) | Winde für Kran, insbesondere Schiffskran | |
| DE112009000250T5 (de) | Hebevorrichtung | |
| DE218786C (de) | ||
| DE211457C (de) | ||
| DE202025102176U1 (de) | Rollenbegrenzer mit verstellbarem Messbereich | |
| DE3643114C2 (de) | Windensteuerung mit Seegangsfolgeeinrichtung | |
| DE2813497A1 (de) | Steuerung | |
| DE1065592B (de) | Lastmagnet | |
| DE46636C (de) | Selbstthätiger Wickler für Walzdrahtringe | |
| DE156680C (de) | ||
| DE222927C (de) | ||
| DE812710C (de) | Umschaltvorrichtung fuer Aufzugswinden | |
| DE163173C (de) | ||
| DE546411C (de) | Vorrichtung zur gleichmaessigen AEnderung des UEbersetzungsverhaeltnisses bei einem Fluessigkeitsgetriebe | |
| DE60590C (de) | Schraubenwinde mit Spiralradoder Schraubenantrieb | |
| DE142671C (de) | ||
| DE1803916A1 (de) | Seil- bzw.Kabelwinde | |
| DE182069C (de) | ||
| DE62251C (de) | Winde für zwei von einander un. abhängig zu bewegende Seile | |
| DE854697C (de) | Nach Art eines Laufkranes bewegbare Vorrichtung zum Heben und Senken einer Last von Hand mittels eines Seiles oder einer Kette durch eine Seil- oder Kettentrommel unter Vermittlung eines Ratschengetriebes | |
| AT219496B (de) | Gerät zum Einstampfen von Futtermitteln u. dgl. in Silos | |
| DE533769C (de) | Maschine zum Loesen von in Schichten gelagerten Steinbloecken, beispielsweise Juramarmor | |
| DE94983C (de) | ||
| DE599187C (de) | Motorgreifer | |
| DE240436C (de) |