DE218367C - - Google Patents

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DE218367C
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axle
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friction
parts
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218367 KLASSE 20 d. GRUPPElO.
in LOS ANGELES, V. St. A.
Verbindungsmuffe für Differentialachsen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 30. September 1907 anerkannt.
Die Erfindung bezieht sich auf Differentialachsen für Eisenbahnwagen u. dgl. und besteht in der besonderen Ausbildung der die beiden Achsteile zusammenhaltenden Verbindungsmuffe in der Weise, daß jede Verbindung mittels Schrauben oder Niete u. dgl. vermieden ist, so daß die auf die Achse im Betriebe einwirkenden Stöße keinen Einfluß auf die die Achshälften verbindenden Teile ausüben können, und daß daher keine Trennung der Teile, keine Lockerung des Gefüges und kein Bruch der Verbindungsmittel eintreten kann. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes an einer Eisenbahnwagenachse sind die Räder 1 in üblicher Weise auf der bei 3 geteilten Achse 2 befestigt. Die beiden Achshälften za und 2* sind durch eine Muffe miteinander verbunden, deren einer Teil aus' einer an dem inneren Ende der Achshälfte ib befestigten Hülse 4 besteht. Das Aufbringen dieser Hülse auf die Achse erfolgt durch hydraulischen oder anderen Druck. Die Hülse 4 ist vor dem inneren Ende der Achshälfte 2b derart ausgebohrt, daß ein Hohlraum zur Aufnahme eines am inneren Ende der anderen Achshälfte 2a befestigten Sicherungsringes 5 gebildet wird. Das innere Ende der Achshälfte za ist verjüngt, so daß es in die Bohrung des Ringes 5 paßt. Dieser Ring wird ebenfalls unter Druck aufgezogen, um seine feste Verbindung mit der Achse zu sichern, worauf dann zu seiner weiteren Befestigung auf der Achse das vorstehende freie Ende der Achshälfte 2a umgenietet wird.
Der Sicherungsring 5 besitzt einen größeren Durchmesser als die Achsen, während der Teil der Achse, an der der Ring befestigt ist, gegenüber dem übrigen Teile der Achse abgesetzt ist, soweit er in der Hülse 6 steckt, in der sich die Achse 2a frei drehen kann. Die Hülse 6 wird mit ihrem inneren verjüngten Ende unter Druck in die Hülse 4 eingepreßt, bis der Ansatz 7 der Hülse 6 sich gegen das Ende der Hülse 4 legt.
Das innere Ende der Achshälfte 2b ;st abgesetzt und bildet eine Schulter 11. Eine weitere Schulter 12 ist an der Stelle vorgesehen, wo die Achse in die Hülse 4 eintritt. Die Hülse schließt sich in ihrer Bohrung diesen Absätzen der Achse an. Die Schultern haben den Zweck, nach außen gerichtete Stöße der Hülse 4 aufzunehmen. Die Hülse ist mit Schmierlöchern 13 und 14 sowie innen mit Schmiernuten 15 und 16 versehen, von denen . 15 mit ,einem Schmierloch 17 der Hülse 6
übereinstimmt. In der Hülse 4 sind ferner in der Längsrichtung Schmierkanäle 18 und 19 vorgesehen, die an dem einen Ende mit der Nut 15 in Verbindung stehen, so daß das Schmiermittel den sich drehenden Teilen sicher zugeführt wird.
Die Hülse 6 ist an ihrem freien Ende innen mit einem sich gegen den Ansatz 8 der Achse legenden Rand und außen mit einem Ringwulst 9 versehen. Einen ähnlichen Ringwulst 10 besitzt die Hülset an der gegenüberliegenden Seite. Diese Wülste dienen zum Ansetzen von Werkzeugen, mittels deren die Hülsen auseinandergezogen werden können, falls der eine der Teile 2"
den muß.
und 2* ersetzt wer-

Claims (2)

  1. Patent- Ansprüche:
    I. Verbindungsmuffe für Differentialächsen, gekennzeichnet durch zwei unter Drück ineinandergeschobene und ausschließ-Hch durch Reibung miteinander verbundene Hülsen, von denen die eine (4) fest auf dem einen Achsende und die andere (6) lose und durch einen Sicherungsring (5) gegen achsiale Verschiebung gesichert auf dem anderen Achsende sitzt.
  2. 2. Verbindüngsmuffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die festsitzende Hülse (4) und der Sicherungsring (5) unter Vermeidung von Schraubenverbindüngen o. dgl. lediglich durch Reibung auf dem Achsende befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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