DE217655C - - Google Patents

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DE217655C
DE217655C DENDAT217655D DE217655DA DE217655C DE 217655 C DE217655 C DE 217655C DE NDAT217655 D DENDAT217655 D DE NDAT217655D DE 217655D A DE217655D A DE 217655DA DE 217655 C DE217655 C DE 217655C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features
    • B65D90/38Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers
    • B65D90/44Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers by use of inert gas for filling space above liquid or between contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
J\fr 217655 KLASSE 81 c. GRUPPE W./iL; ":i
in BERLIN.
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Sicherstellung von Behältern gegen Feuers- und Explosionsgefahr, die zur Aufnahme solcher fruergefähr-S liehen Flüssigkeiten (z. B. Kollodium) dienen, welche einen in Lösung befindlichen, ausscheidbaren Stoff enthalten.
Wird in solche Behälter zum feuer- und explosions«icberen Lagern oder Fortdrücken
so der darin befindlichen Flüssigkeit ein nichtoxydierendes Gas, z. B. Kohlensäure, eingeleitet, so zeigt sich der Übelstand, daß das Schutzgas einen Teil des Lösungsmittels der Flüssigkeit aufnimmt und beim Fortdrücken der Flüssigkeit mit sich fortführt. Die Folge hiervon ist, daß sich der in der Flüssigkeit enthaltene, abscheidbare Stoff, z. B. bei Kollodium die Schießbaumwolle, in dem Behälter absetzt, wodurch eine öftere Reinigung des
so Behälters erforderlich wird, die nicht nur um-' ständlich, sondern wegen des bei der öffnung des Behälters stattfindenden Luftzutritts auch gefährlich ist.
Nach dem vorliegenden Verfahren wird
«5 dieser Ubelstand dadurch beseitigt, daß das Schutzgas vor seinem Eintritt in den Flüssigkeitsbehälter in geeigneter Weise, zweckmäßig mit der Lagerflüssigkeit, gesättigt wird und infolgedessen kein Lösungsmittel aus der in dem Behälter befindlichen Flüssigkeit mehr aufnehmen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausfühningsform einer zur Durchführung dieses Verfahrens ,geeigneten Einrichtung in schematisclier Darstellung. 3S
Der die feuergefährliche Flüssigkeit, z. B. Kollodium, enthaltende, zweckmäßig unterirdische Behälter α ist mit der Fülleitung 6 und der bis dicht an seinen Boden reichenden Zapfleitung c verschen, welche in bekann· ter Weise ummantelt sein kann. Das Schutzgaszuführungsrohr d, welches an den Deckel e des Lagerbehälters β angeschlossen ist, führt nach dem 'Deckel f des Sättigers g, in welchem sich eine geeignete Sättigungsflüssigkeit, z. B. die Lösungsflüssigkeit für Kollodium, befindet, die das durch das Rohr A aus dem Gasbehälter t zutretende Schutzgas zwecks Sättigung durchstreichen muß, ehe es in den Behälter α übertritt.
Natürlich kann die Sättigung des Schutzgases auch in anderer Weise erfolgen.
Beispielsweise kann das in den Flüssigkeitsbehälter überzuführende Schutzgas in der Weise gesättigt werden, daß die durch Wärmezufuhr gewonnenen Dämpfe der zu sichernden Flüssigkeit mit dem Schutzgase innig gemischt werden. Auch kann das Schutzgas in Gefäße mit großer Oberfläche übergeführt werden, in welchen es die Flüssigkeit, mit der es gesättigt werden soll, bestreicht.

Claims (2)

  1. Patent-AnsprOche:
    x. Verfahren iur Sicherstellung von Behältern zur Aufnahme feuergefährlicher Flüssigkeiten, welche einen in Lösung be·
    findltchen, ausscheidbaren Stoff enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß das zum explosionssicheren Lagern oder Fortdrücken der Flüssigkeit dienende Schutzgas in ge· sättigtem Zustande in den Flüssigkeitsbehälter eingeführt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen zwischen der Schutzgasquclle (i) und dem Flüssigkeitsbehälter (a) in die Schutzgasleitung (h, d) eingeschalteten Sättiger (g).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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