DE2164232B2 - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer Kathodenstrahlröhre - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer KathodenstrahlröhreInfo
- Publication number
- DE2164232B2 DE2164232B2 DE2164232A DE2164232A DE2164232B2 DE 2164232 B2 DE2164232 B2 DE 2164232B2 DE 2164232 A DE2164232 A DE 2164232A DE 2164232 A DE2164232 A DE 2164232A DE 2164232 B2 DE2164232 B2 DE 2164232B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- magnetic field
- screen
- path
- electrodes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 claims description 11
- 238000011282 treatment Methods 0.000 description 19
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 5
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 4
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 3
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 3
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 3
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000004677 Nylon Substances 0.000 description 1
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 239000002390 adhesive tape Substances 0.000 description 1
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 239000012212 insulator Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 229920001778 nylon Polymers 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/48—Electron guns
- H01J29/484—Eliminating deleterious effects due to thermal effects, electrical or magnetic fields; Preventing unwanted emission
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
- H01J9/44—Factory adjustment of completed discharge tubes or lamps to comply with desired tolerances
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
- H01J9/44—Factory adjustment of completed discharge tubes or lamps to comply with desired tolerances
- H01J9/445—Aging of tubes or lamps, e.g. by "spot knocking"
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrilft ein Verfahren zum Behandeln
einer Kathodenstrahlröhre auf einer Förderanlage durch Anlegen von Betriebsspannungen an die
Elektroden und Anlegen einer Hochspannung an die Endanode des Strahlsystems der Röhre, derart, daß
ein Elektronenstrahl von der Kathode gegen den Bildschirm der Röhre gerichtet wird. Sie betrifft ferner
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer die Röhre entlang einem gegebenen
Förderweg transportierenden Förderanlage mit Zuleitungen zum Anschließen der Elektroden des
Strahlsystems der Röhre an Spannungsquellen.
Bei der Herstellung von Kathodenstrahlröhren ist es üblich, die Röhren, nachdem sie zusammengebaut,
evakuiert und abgeschmolzen sind und während sie der Reihe nach eine Förderanlage entlangtransportiert
werden, nacheinander einer Überspannungs-, einer Überheizungs- und einer Alterungs-Behandlung
zu unterziehen, wie sie in der USA.-Patentschrift 2 917 357 beschrieben sind. Bei der Überspannungsbehandlung
werden die Niederspannungselektroden der Strahlsysteme einschließlich der Kathodenheiz-
elemente geerdet und die inneren leitenden Beläge und die (normalerweise mit diesen verbundenen)
Hochspannungselektroden der Strahlsysteme ungefähr 2 Minuten lang an eine Hochspannung von über
50 kV (bei einer Röhre mit einer normalen Betriebsspannung von 25 kV) angeschlossen, um etwaige lose
Teilchen zwischen Elektroden in der Röhre wegzubrennen. Bei der Überheizungsbehandlung werden
die Kathoden aktiviert, indem man sie ungefähr 2 Minuten lang auf eine abnorm hohe Temperatur erhitzt,
z.B. durch Anlegen von 14 Volt an Kathodenheizelemente mit einer normalen Betriebsspannung
von 8 Volt, wobei alle anderen Strahlsystemelektroden und die inneren leitenden Beläge anschlußfrei
bleiben. Bei der Alterungsbehandlung werden sämtliehe Elektroden mit Ausnahme der Hochspannungselektroden
und der inneren leitenden Beläge ungefähr 60 Minuten wie folgt mit Spannungen beaufschlagt:
die Kathodenheizelemente mit einer normalen Spannung von ungefähr 8 Volt, die Steuergitter
(G 1) mit einer niedrigen positiven Spannung von 0 bis 5 Volt und die Schirmgitter (G 2) mit einer positiven
Spannung von mehreren hundert Volt (z. B. -f 300VoIt). wobei die anderen Elektroden anschlußfrei
bleiben. Bei keinem dieser Behandlungsvorgänge erreichen schnelle Elektronen den Leuchtschirm,
so daß keine Gefahr besteht, daß der Leuchtschirm durch Elektronenbeschuß beschädigt wird.
Durch die oben beschriebenen Behandlungen werden die Betriebseigenschaften der Kathodenstrahlröhre
stabilisiert. Es zeigt sich jedoch, daß das Arbeiten von Kathodenstrahlröhren der genannten Art
durch einen zusätzlichen Behandlungsvorgang noch
weiter verbessert werden kann. Und zwar wird durch diese zusätzliche Behandlung die Stah'lisierung der
Rohre dadurch erhöht, daß für eine gewisse Zeit innerhalb der Rohre ein Zustand hergestellt wird, bei
dem sämtliche Strahlsystemelektroden einer Hochspannungsentladung ausgesetzt sind. Fs handelt sich
dabei um eine Hochspnnnungsbehandlung. bei der die Kathode in Betrieb ist und sämtliche Strahlsystemelektroden
mit Ausnahme der Endanode auf Massepotential oder einer kleinen negativen oder positives
Spannung gehalten werden. Die Endanode und der leitende Aquadagbelag werden mit einer Hochspannung
in der Größenordnung von 35 000 V«.>lt beaufschlagt.
Dadurch werden schädliche Teilchen wie Fusseln oder Kohlensioffieilchen. die etwa auf den
verschiedenen Teilen des Sirahlsystems fc-Htzen und
im Betrieb der Röhre möglicherweise Spannungsüberschlage
oder Kurzschlüsse /wischen den Elektroden hervorrufen, weggetrieben oder weggebrannt.
Während dieser Hochspannungsbehandlung bildet sich aus von der Kathode emittierten Elektronen ein
Elektronenstrahl. Die den Strahl bildenden Elektronen werden in Richtung zum Schirm der Röhre beschleunigt
und treffen mit hohen Geschwindigkeiten auf den Schirm auf. Sind keine Maßnahmen getroffen,
um den Strahl über den Schirm abzulenken, so
wird durch die auf den Schirm auftreffenden Strahlelektronen der Schirm örtlich eingebrannt oder beschädigt.
Bei einer derartigen Behandlung der Röhre hält man daher eine der anderen Strchlsystemelektroden,
d. h. irgendeine der Elek^oden außer der Endanode, auf einer negativen Spannung, um den
Strahl zu unterdrücken, so daß er nicht auf dem Schirm auftreffen kann. Es wurde auch schon ein
den Strahl zerstreuender Permanentmagnet auf den Röhrenhals aufgesetzt.
Natürlich könnte man den Strahl während dieses Behandlungsschrittes kontinuierlich über den Schirm
ablenken, um ein Einbrennen des Schirmes zu verhindern, indem man auf jeder Röhre ein Ablenkjoch
anbringt und die Ablenkjoche mit Ablenkspannungen speist. Dies würde jedoch die Bereitstellung und
Anbringung einer großen Anzahl von Ablenkjochen, z. B. 400 oder mehr je Förderanlage, urd zusätzliche
Anschlüsse und Sammelleitungen auf der Förderanlage sowie Geräte für die Lieferung der die Ablenkjoche
speisenden Ablenkspannungen erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Strahlablenkung bei der Hochspannungsbehandlung
ohne einen solchen unerwünschten Aufwand zu ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß die Röhre, während die Betriebsspannungen an den Elektroden anliegen, Jurch
ein Magnetfeld geführt wird, das den gegen den Bildschirm gerichteten Elektronenstrahl kontinuierlich
ablenkt.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zur Durchführung des Verfahrens ist eriindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß längs des Förderweges eine Magnetfeldspulenanordnung zum kontinuierlichen
Ablenken der gegen den Bildschirm gerichteten Elektronen angeordnet ist.
Die Behandlung der Kathodenstrahlröhren erfolgt in der Weise, daß, nachdem die Röhre ?usammengebaut
und abgeschmolzen sind und während sie entlang dem Förderweg transportiert werden, die Kathoden
erregt werden, so daß sich Elektronenstrahlen bilden, daß die Hochspannungs-Beschleunigungselektroden
mit einer hohen Spannung beaufschlagt werden und daß an vorbestimmten Stellen längs des
Förderweges eine Reihe von verschiedenen, im wesentlichen aneinandergrenzenden Magnetfeldern erzeugt
werden, durch die die Strahlen abgelenkt werden und eine Beschädigung des Bildschirrt.s während
des Anliegens der Hochspannung verhindert wird.
Vorzugsweise werden die Magnetfelder durch zwei Reihen von Magnctfeldspulen abwechselnder Polarität,
die beiderseits des Förderweges bo den Röhren angeordnet sind, erzeugt, wobei die Spulen auf der
einen Seite gegenüber den Spulen auf der anderen Seite versetzt angeordnet sind. In den Zeichnungen
zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt entlang der Schnittlinie l-l in Fig. 2 dargestellt, eines
Stücks einer Kathodenstrahlröhren-Förderanlage mit einem Röhrenträger,
F i g. 2 eine partielle Seitenansicht im rechten Winkel zur Fig. 1, teilweise dargestellt im Schnitt entlang
der Schnittlinie 2-2 in Fig. 1.
F i g. 1 zeigt einen Teil einer Förderanlage, die für
die Behandlung einer Serie von Kathodenstrahlröhren verwendet werden kann. Es ist ein einziger Träger
20 zum Haltern einer Kathodenstrahlröhre 22 dargestellt, der über einen Hängeisolator 28
schwenkbar an einer Laufkatze 10 aufgehängt ist und mit gegabelten Enden 38 und 40 den Konusteii der
Röhre 22 aufnimmt und diese entlang der Förderbahn 16 transportiert.
Die Röhren 22 werden während des Transports von einer Beschickungsstation nach einer anderen
Station, wo sie geprüft werden, der Überspannungsbehandlung, der Überheizungsbehandlung und der
Alterungsbehandlung unterzogen, wozu an die Röhre 22 über Schleifkontakte der Förderanlage Spannungen
unterschiedlicher Größe bis zu 60 000 Volt angelegt werden. Gemäß dem hier zu beschreibenden
Verfahren wird eine Hochspannungs-Beschleunigungselektrode des Strahlsystems mit einer Hochspannung
beaufschlagt, während die anderen Strahlelektroden erregt sind. Dabei wird längs des Laufweges
der Röhre in der Förderanlage eine Reihe von Magnetfeldern erzeugt, und zwar bei oder neben dem
Laufweg des Röhrenteils zwischen dem Strahlsystem 95 und dem Bildschirm, so daß der Elektronenstrahl
kontinuierlich abgelenkt und dadurch ein Einbrennen des Bildschirms vermieden wird. Die Hochspannung
wird von der Flachschiene 90 abgenommen. Das Kathodenheizelement wird über zwei der übrigen
Schleifkontakte gespeist.
Die veränderlichen Magnetfelder werden an vorbestimmten Stellen längs der Förderanlage durch
mindestens eine Reihe von Magnetfeldspulen 100 erzeugt, die längs der Förderanlage neben dem Laufweg
der Röhrenhülse 42 angeordnet sind. Die Magnetfeldspulen 100 sind so ausgebildet und längs der
Förderanlage neben dem Laufweg des Röhrenteils zwischen dem Strahlsystem 95 und dem Bildschirm
angeordnet, daß entlang ihnen ein zusammengesetztes, im wesentlichen kontinuierliches, nicht gleichförmiges
Magnetfeld erzeugt wird, durch das der Elektronenstrahl jeder die Förderanlage entlangwandernden
Röhre im wesentlichen kontinuierlich abgelenkt wird. Vorzugsweise ist auf beiden Seiten des Röhrenlaufwegs
je eine Reihe von Magnetfeldspulen 100 mit abwechselnder Polarität angeordnet, wobei die
Längsachse jeder Spule im rechten Winkel zum Röhrenlauf weg liegt und die Spulen auf der einen Seite
gegenüber den Spulen auf der anderen Seite versetzt angeordnet sind. Beispielsweise kann jede Magnetfeldspule
100 aus 1000 Windungen 1.27 mm starken Kupferdraht bestehen, der auf einen Plastikrohrkern
mit einem Außendurchmesser von 2,54 cm so aufgewickelt ist, daß eine Spule mit einem Durchmesser
von 15.24 cm und einer axialen Länge von 2.54 cm entsteht, deren Windungen durch mehrere Schlingen
aus Nylonschnur oder durch Klebeband festgehalten sind. Jede Reihe von Magnetfeldspulen 100 kann auf
der Boder.rvand 102 einer isolierenden Abdeckung
104, die gewöhnlich als Schutzvorrichtung um den Röhrenlaufweg herum angeordnet ist. montiert sein.
Hierzu dient ein Spulenträger, der aus einem Metallrahmen 106, einer Kunststoffplatte 108 und einem
Holzstreifen IiO besteht, wie am besten in Fig. 2 ersichtlich.
Ein winkelförmiger Schutzstreifen 11.2 aus Kunststoff kann am oberen Rand jeder Kunststoffplatte
108 vorgesehen sein. Die Magnetfeldspulen 100 können in Gruppen zu je vier Stück angeordnet
sein, wobei die Spulen jeder Gruppe im wesentlichen aneinanderstoßend angeordnet sind und zwischen
den einzelnen Gruppen ein kurzer Abstand besteht.
Jede Gruppe 101 aus vier Spulen 100 kann an eine Wechselstromquelle von 60Hz angeschlossen sein,
deren Spannung so eingestellt ist, daß sich in jeder Spule ein Strom von ungefähr 6 Ampere ergibt.
Die Anordnung einer Reihe von Magnetfeldspulen längs der Röhrenbehandlungs-Förderanlage statt
der Anbringung eines Ablenkjoches auf jeder Röhre hat die folgenden Vorteile:
1. Für eine gegebene Förderanlage wird nur eine
geringe Anzahl von Magnetfeldspulen 100, verglichen mit der Anzahl der zu einem gegebenen
Zeitpunkt auf der Förderanlage befindlichen Röhren, benötigt.
2. Es werden keine Mittel für die Anbringung eines Joches auf jeder Röhre gebraucht, und der
für das Montieren und Entfernen der einzelnen Joche erforderliche Zeitaufwand entfällt.
3. Die einzelnen Magnetfeldspulen 100 können aus einer einfachen Ringwicklung bestehen, zum
Unterschied von dem üblichen komplizierten Ablenkjoch.
4. Die Magnetfeldspulen 100 können durch eine einfache Spannungsquelle, beispielsweise eine
60-Hz-Wechselspannungsquelle, ohne bewegliche Anschlußverbindungen, wie sie für die Erregung
einzelner Joche auf den die Förderanlage entlangwandcrnden Röhren erforderlich wären, erregt werden.
Zwar ist eine Wechselspannungsquelle für die Erregung der Magnetfeldspulen 100 vorzuziehen, jedoch
kann man auch eine Gleichspannungsquelle verwenden, vorausgesetzt, daß die Magnetfeldspulen
100 so angeordnet sind, daß jede Röhre beim Vorbeiwandern entlang der Förderanlage mit einem sich
ändernden Magnetfeld beaufschlagt wird.
Bei einer praktisch erprobten Anwendung der Erfindung arbeitet die Förderanlage mit einer solchen
Geschwindigkeit, daß jede Röhre zwischen den versetzten Magnetfeldspulen 100 in ungefähr 20 Sekunden
hindurchläuft. Während dieser Zeit werden die entsprechenden Strahlsystemelektroden der Röhre
mit den oben angegebenen Spannungen beaufschlagt. Auf Grund der Beschaffenheit der Wechselmagnetfelder,
die von den beiderseits angeordneten Spulen erzeugt werden, ergibt sich eine Elektronenstrahlablenkung
nach rückwärts und vorwärts über die Röhrcnfrontplatte mit einem Ablenkweg und ungefähr
24,5 bis 30,5 cm. Während die Röhre durch die Wechselfelder der Spulen hindurchwandert, rotiert
:io die Linie oder Bahn der Strahlablenkung um ihren
Mittelpunkt, so daß der Strahl nicht für irgendeine nennenswerte Zeitdauer auf irgendeinem Bildschinnteil
verweilen und folglich der Bildschirm nicht eingebrannt oder beschädigt werden kann.
:i5 Die beschriebene Hochspannungsbehandlung ergibt
eine zusätzliche Stabilisierung der BetriebseigensdiiuVn
der behandelten KathiiJenstrahii uhren. Offenbar
wird durch die Behandlung der Halsbercich der Röhre gesäubert und die Möglichkeit des Auftretens
von Spannungsüberschlägen innerhalb der Röhre beträchtlich verringert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Verfahren zum Behandeln einer Kathodenstrahlröhre auf einer Förderanlage durch Anlegen
von Betriebsspannungen an die Elektroden und Anlegen einer Hochspannung an die Endanode
des Strahlsystems der Röhre, derart, daß ein Elektronenstrahl von der Kathode gegen den
Bildschirm der Röhre gerichtet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Röhre, während die Betriebsspannungen an den Elektroden anliegen,
durch ein Magnetfeld geführt wird, das den gegen den Bildschirm gerichteten Elektronenstrahl
kontinuierlich ablenkt.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer die Röhre entlang
einem gegebenen Förderweg transportierenden Förderanlage mit Zuleitungen zum Anschließen
der Elektroden des Strahlsystems der Röhre an Spannungsquellen, dadurch gekennzeichnet,
daß längs des Förderweges eine Magnetfeldspulenanordnung (100) zum kontinuierlichen Ablenken
des geben den Bildschirm gerichteten Elektronenstrahls
angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Spulenanordnung
erzeugte Magnetfeld ein kontinuierliches ungleichförmiges Magnetfeld ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld längs
des Lauiweges der Röhre eine sich derart ändernde Polarität hat. daß der Elektronenstrahl
über den Bildschirm abgelenkt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld
durch mindestens eine Reihe von längs des Laufweges der Röhre angeordneten Magnetfeldspulen
(100) mit bei Erregung sich ändernder Polarität erzeugt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch cekennzeichnet. daß das Magnetfeld durch
zwei Reihen von auf beiden Seiten neben dem Laufweg der Röhre angeordneten Magnetfeldspulcn
(100) mit bei Erregung wechselnden Polaritäten erzeugt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daB die Magnetfeldspulen (100)
auf der einen Seite gegenüber den Magnetfeldspulen auf der anderen Seite des Laufweges der
Röhre versetzt angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US10179470A | 1970-12-28 | 1970-12-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2164232A1 DE2164232A1 (de) | 1972-07-13 |
| DE2164232B2 true DE2164232B2 (de) | 1974-04-25 |
| DE2164232C3 DE2164232C3 (de) | 1974-11-21 |
Family
ID=22286446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2164232A Expired DE2164232C3 (de) | 1970-12-28 | 1971-12-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer Kathodenstrahlröhre |
Country Status (11)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3698786A (de) |
| JP (1) | JPS5118309B1 (de) |
| AU (1) | AU475625B2 (de) |
| BE (1) | BE777415A (de) |
| CA (1) | CA939738A (de) |
| DE (1) | DE2164232C3 (de) |
| ES (1) | ES398203A1 (de) |
| FR (1) | FR2120846A5 (de) |
| GB (1) | GB1352240A (de) |
| IT (1) | IT940466B (de) |
| NL (1) | NL7113773A (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3966287A (en) * | 1975-06-27 | 1976-06-29 | Rca Corporation | Low-voltage aging of cathode-ray tubes |
| US4052776A (en) * | 1976-09-30 | 1977-10-11 | Zenith Radio Corporation | Method of spot-knocking an electron gun assembly in a color television picture tube |
| FR2412161A1 (fr) * | 1977-12-19 | 1979-07-13 | Rca Corp | Procede de traitement a haute tension des tubes a rayons cathodiques |
| JPS56161787A (en) * | 1980-05-16 | 1981-12-12 | Hitachi Ltd | Manufacture for cathode ray tube |
| US4392834A (en) * | 1981-05-21 | 1983-07-12 | Rca Corporation | Method for aging a cathode of a cathode-ray tube |
| JPS59143239A (ja) * | 1983-02-03 | 1984-08-16 | Mitsubishi Electric Corp | 陰極線管の製造方法 |
| US4940439A (en) * | 1987-12-25 | 1990-07-10 | Hitachi, Ltd. | Method of and apparatus for manufacturing Braun tubes |
| US4820223A (en) * | 1988-06-02 | 1989-04-11 | Rca Licensing Corp. | System and method for monitoring spot-knocking of CRTs |
| JP2822480B2 (ja) * | 1989-09-14 | 1998-11-11 | ソニー株式会社 | 陰極線管の製造方法とその装置 |
| KR100238054B1 (ko) * | 1997-07-04 | 2000-01-15 | 윤종용 | 영상표시장치의 신호 자동공급 방법 및 장치 |
-
1970
- 1970-12-28 US US101794A patent/US3698786A/en not_active Expired - Lifetime
-
1971
- 1971-10-07 NL NL7113773A patent/NL7113773A/xx not_active Application Discontinuation
- 1971-10-27 CA CA126,295A patent/CA939738A/en not_active Expired
- 1971-11-05 IT IT30775/71A patent/IT940466B/it active
- 1971-12-16 AU AU36990/71A patent/AU475625B2/en not_active Expired
- 1971-12-21 ES ES398203A patent/ES398203A1/es not_active Expired
- 1971-12-23 DE DE2164232A patent/DE2164232C3/de not_active Expired
- 1971-12-23 FR FR7146329A patent/FR2120846A5/fr not_active Expired
- 1971-12-24 JP JP47003826A patent/JPS5118309B1/ja active Pending
- 1971-12-28 BE BE777415A patent/BE777415A/xx unknown
- 1971-12-29 GB GB6060271A patent/GB1352240A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5118309B1 (de) | 1976-06-09 |
| CA939738A (en) | 1974-01-08 |
| IT940466B (it) | 1973-02-10 |
| BE777415A (fr) | 1972-04-17 |
| GB1352240A (en) | 1974-05-08 |
| NL7113773A (de) | 1972-06-30 |
| ES398203A1 (es) | 1975-03-16 |
| DE2164232A1 (de) | 1972-07-13 |
| AU475625B2 (en) | 1976-08-26 |
| FR2120846A5 (de) | 1972-08-18 |
| AU3699071A (en) | 1973-06-21 |
| US3698786A (en) | 1972-10-17 |
| DE2164232C3 (de) | 1974-11-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2628619C3 (de) | Verfahren zur Behandlung einer zusammengebauten und abgeschmolzenen Kathodenstrahlröhre | |
| DE3111986C2 (de) | Partikel-Ladevorrichtung | |
| DE2314681C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Strahlenbündels energiereicher, geladener Teilchen | |
| DE3218513C2 (de) | ||
| DE2929549A1 (de) | Feldemissions-elektronenkanone | |
| DE2164232B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer Kathodenstrahlröhre | |
| EP0810628A2 (de) | Quelle zur Erzeugung von grossflächigen, gepulsten Ionen- und Elektronenstrahlen | |
| DE3018603C2 (de) | Verfahren zum Abfunken eines in einer evakuierten Kathodenstrahlröhre befindlichen Elektronenstrahlsystemaufbaus und Verwendung des Verfahrens | |
| DE3881579T2 (de) | Ionenquelle. | |
| DE916086C (de) | Gasgefuellte elektrische Entladungsroehre mit kalter Kathode | |
| DE2747441A1 (de) | Elektronenstrahlerzeuger | |
| DE1156521B (de) | Elektronenstrahlkanone zum Erhitzen von Metallen | |
| DE10025807A1 (de) | Röntgenröhre mit Flachkathode | |
| DE3407197C2 (de) | Kathodenstrahlröhre | |
| DE1803033C3 (de) | Lochmasken-Farbbildröhre | |
| DE814918C (de) | Elektrisches Entladungsgefaess mit einem gerichteten Elektronenbuendel | |
| DE69114758T2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Elektronenstrahlröhre. | |
| DE69023850T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kathodenstrahlröhren. | |
| DE811120C (de) | Elektrische Entladungsroehre mit gerichtetem Elektronenbuendel | |
| DE1162003B (de) | Einrichtung zur Erzeugung einer gebuendelten Stroemung von geladenen Teilchen | |
| DE1918877B2 (de) | Farbbildwiedergaberoehre | |
| DE652506C (de) | Entladungsroehre zur Erzeugung von Schwingungen | |
| DE6907956U (de) | Steuerbare hochvakuum-elektronenroehre | |
| DE2116014C3 (de) | Feldemissions-Elektronenkanone | |
| AT160745B (de) | Sekundärelektronenverstärker. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |