DE216321C - - Google Patents

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DE216321C
DE216321C DENDAT216321D DE216321DA DE216321C DE 216321 C DE216321 C DE 216321C DE NDAT216321 D DENDAT216321 D DE NDAT216321D DE 216321D A DE216321D A DE 216321DA DE 216321 C DE216321 C DE 216321C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M13/00Fumigators; Apparatus for distributing gases
    • A01M13/006Fumigators specially adapted for destruction of rats or similar animals in holes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M17/00Apparatus for the destruction of vermin in soil or in foodstuffs
    • A01M17/002Injection of toxic gases or fluids into the soil
    • A01M17/004Apparatus for gassing rats or similar animals in holes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 #. GRUPPE
GOTTLIEB KROKER in GLEIWITZ,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1909 ab.
Um Mäuse, Maulwürfe, Kaninchen oder andere Gänge grabende Tiere durch Qualm zu vernichten, ist ein Handapparat vorgeschlagen, bei dem auf einem Rost Lumpen zur Verbrennung gebracht werden und der so erzeugte Qualm durch einen Blasebalg in den Gang des zu vernichtenden Tieres getrieben wird. Die Handhabung dieser Vorrichtung ist umständlich, da sie sich nicht ohne weiteres und überall mitführen läßt.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Qualm erzeugende Patrone, die ebenfalls zur Vernichtung Gänge grabender Tiere Anwendung findet. Sie hat der bekannten Vorrichtung gegenüber den Vorteil der Billigkeit und Handlichkeit. Man kann in ein und demselben Gang eine beliebige Anzahl Patronen gleichzeitig zur Verbrennung bringen oder durch Einführen der Patronen in verschiedene Löcher auf ein und dasselbe zu vernichtende Tier von mehreren Seiten aus gleichzeitig einwirken. · ·
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Patrone ist dadurch gekennzeichnet, daß eine schraubenförmig gewundene Zündschnur ' nach innen an verschiedenen Stellen aufgeschnitten ist und sich innerhalb der schraubenförmig gewundenen Zündschnur und um dieselbe herum Stoffe befinden, die bei lang andauernder Verbrennung einen intensiven Rauch entwickeln. Als solche Stoffe kommen zweckmäßig Schwefel und Holzkohle oder Kohlenstaub u. dgl. zur Anwendung. Die schraubenförmig gewundene Zündschnur nebst der bei der Verbrennung Rauch erzeugenden Masse befinden sich in einer leicht brennbaren Papierhülse, wodurch die patronenförmige Gestalt gegeben ist.
Am rückwärtigen Ende der Patrone befindet sich zweckmäßig ein Ansatz, auf welchen ein Gummischlauch geschoben werden kann, um durch diesen von außen Luft einzupressen und damit den von der Patrone erzeugten Qualm in alle Gänge, die das Tier gegraben hat, zu treiben und so ein Ersticken des Tieres in bekannter Weise herbeizuführen.
Die Zündschnur α wird gemäß Fig. 1 schraubenförmig gewunden und innen an verschiedenen Stellen aufgeschnitten, damit das entzündete Pulver der Zündschnur nach innen spritzt. Eingebettet wird die schraubenförmig gewundene Zündschnur α in eine geeignete Masse* die beim Brennen sehr stark qualmt. Die Patrone wird von einer Papierhülse c eingeschlossen (Fig. 2), wobei sich am rückwärtigen Ende eine Hülse d befindet und bei β das Zündschnurende herausragt. Nachdem das Ende e der■! Zündschnur entzündet ist, wird die ganze Patrone in einen Erdgang eingeschoben. Auf die Hülse d bringt man, wie Fig. 3 erkennen läßt, einen Schlauch f, der durch Treten auf das Erdreich in dem betreffenden Gang abgedichtet wird. Nachdem die Zündschnur so weit abgebrannt ist, daß die Qualmentwicklung beginnt, wird in den Schlauch f entweder -mit dem Mund oder mittels eines kleinen Blasebalges Luft eingeblasen, damit der so erzeugte Qualm
in sämtliche Gänge h, i getrieben
wird, um die in diesen Gängen befindlichen Tiere durch Ersticken zu töten. Es kön-
nen auch mehrere Patronen gleichzeitig zur Anwendung kommen, ebenso kann man mehrere Patronen in verschiedene Gänge eines und desselben Tieres einführen, damit der Qualm von verschiedenen Seiten zur Wirkung kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch·,
    Qualm erzeugende Patrone zur Vernichtung Gänge grabender Tiere, dadurch gekennzeichnet, daß eine schraubenförmig gewundene und innen an verschiedenen Stellen aufgeschnittene Zündschnur (a) in eine Qualm erzeugende Masse, wie Schwefel und Holzkohle, Kohlenstaub o. dgl., eingebettet ist, wobei die Masse von einer Papierhülse (c) umgeben ist, aus welcher vorn das Zündschnurende (e) herausragt, während die Patronenhülse hinten mit einem Anschlußstück (d) für einen Gummischlauch versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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