DE2160441B2 - Selektiv durchlaessige hohlfaeden aus thermoplastischen kunststoffen - Google Patents

Selektiv durchlaessige hohlfaeden aus thermoplastischen kunststoffen

Info

Publication number
DE2160441B2
DE2160441B2 DE19712160441 DE2160441A DE2160441B2 DE 2160441 B2 DE2160441 B2 DE 2160441B2 DE 19712160441 DE19712160441 DE 19712160441 DE 2160441 A DE2160441 A DE 2160441A DE 2160441 B2 DE2160441 B2 DE 2160441B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow
bundle
filaments
glued
polymers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712160441
Other languages
English (en)
Other versions
DE2160441A1 (de
DE2160441C3 (de
Inventor
Jean Louis Paris Buathier Bernard Lyon Billion Jacques Minbel Butre, (Frankreich)
Original Assignee
Fa Progil, Paris
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa Progil, Paris filed Critical Fa Progil, Paris
Publication of DE2160441A1 publication Critical patent/DE2160441A1/de
Publication of DE2160441B2 publication Critical patent/DE2160441B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2160441C3 publication Critical patent/DE2160441C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D69/00Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
    • B01D69/08Hollow fibre membranes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

«inen Dorn zu einem Strang aufgewickelt, der dann zu einem Bündel einzelnen Hohlfaden zerschnitten wird, welches zahlreiche Fäden enthält.
Dieses Bündel wird dann in die beiden Metallringe geschoben, die vorzugsweise aus rostfreiem Stahl bestehen. Zum Verkleben werden Kleber, Harze oder Klebmittel mit folgenden Eigenschaften verwendet: Geringes exothermes Verhalten, damit das Polymer nicht während des Aushärtens des Klebers nachteilig verändert wird; gute Fließfähigkeit, die ein gutes Eindringen zwischen die einzelnen Fäden ermöglicht und geringe Schrumpfung nach der Verleimung. Gute Ergebnisse werden mit Klebmitteln auf der Basis von Epoxyharzen, Polychloropren und anderen mehr erhalten. Nach dem Aushärten werden die beiden nicht verklebten Enden des Bündels durchschnitten, ohne <ie einzelnen Kapillaren, aus denen das Bündel besteht, Iu verstopfen.
Dieses Bündel, dessen einzelne Hohlfaden nun am Ende miteinander verklebt und durch einen Ring zummmengefaßt sind, wird dann radiochemisch gepfropft. In allen Fällen muß unbedingt darauf geachtet werden, daß die verklebten Bereiche nicht mit der Lösung des aufzupfropfenden Monomeren in Berührung kommen.
Zahlreiche Monomeren sind hierfür verwendet worden. Beispielsweise erhält man mit Acrylsäure eine Wand, die anionische Gruppen trägt, mit 4-Vinylpyridin und 2-Methyl-5-vinylpyridin eine Wand, die kationische Gruppen trägt und mit Vinylpyrrolidon eine Wand, die hydrophile Gruppen trägt.
ίο Die Bestrahlung erfolgt mit Gammastrahlen, die beispielsweise von Kobalt80 oder Caesium137 ausgesandt werden oder mit Betastrahlen aus einem Elektronenbeschleuniger. Das Pfropfen wird entweder unmittelbar durchgeführt, wobei die Polymerfäden in Gegenwart des aufzupfropfenden, gegebenenfalls in Lösung befindlichen Monomeren bestrahlt werden oder mittels Vorbestrahlung in zwei Stufen, wobei das Polymer zunächst an der Luft bestrahlt und dann mit dem aufzupfropfenden, gegebenenfalls gelösten Monomeren behandelt wird.
In der folgenden Tabelle sind die wichtigsten derart hergestellten Pfropfpolymeren zusammengestellt:
Versuch Polymer PropfVorgang Monomer Acrylsäure Strahlungsintensität Gesamtdosis
Nr. 4-Vinylpyridin rads/Std. 10« rads
Polyäthylen 2-Methyl-5-vinylpyridin 30 000 0.7
1 Polyäthylen N-Vinyl-2-pyrrolidon Vorbestrahlung 2
T Polyäthylen Acrylsäure 9 000 0,65
3 Polyäthylen Acrylsäure 4 000 0,288
4 Polypropylen Vinylpyrrolidon 20 000 0,5
5 Polyamid 6-6 Acrylsäure 20 000 0,5
6 Polyamid 6-6 Sulfoniertes Styrol 4 000 0,25
7 Polytetrafluoräthylen 25 000 0,5
8 Polytetrafluoräthylen Aminiertes Styrol Vorbestrahlung 0,7
9 (/^-Strahlung)
Polytetrafluoräthylen 2-Methyl-5-vinylpyridin Vorbestrahlung 0,7
10 4-Vinylpyridin (/^-Strahlung)
Polytetrafhioräthylen Acrylsäure und Vinylpyridin 4 000 0,7
11 Polytetrafluoräthylen 2 000 0,12
12 Polytetrafluoräthylen Wiebei 8, dann gepfropft 0,27
13 bei 800
Das Aufpfropfen mittels Vorbestrahlung ist angezeigt; in diesem Falle spielt die Strahlungsdosis keine Rolle. Die andere Verfahrensweise ist das unmittelbare Aufpfropfen, bei welchem die Strahlungsdosis von Bedeutung ist. Im Versuch Nr. 13 wurde ein Pfropfmischpolymerisat hergestellt, ausgehend vom Versuch Nr. 8, in dem nach der Neutralisation unmittelbar Vinylpyridin gepfropft wurde.
Das so erhaltene Hohlfädenbündel wurde in einen Behälter gegeben, um einen Gegenstrom-Dialysator herzustellen.
Als besonders vorteilhafte Verwendung der beschriebenen Hohlfädenbündel sei die Dialyse genannt. Diese Dialyse kann bei Verwendung von Hohlfäden, die anionische Gruppen tragen, zur Reinigung von basischen Substanzen dienen; tragen die Hohlfäden kationische Gruppen, so dient die Dialyse zur Reinigung von sauren Verbindungen; mit Hohlfäden mit hydrophilen Gruppen können lösliche organische Verbindungen unterschiedlichen Molekulargewichtes dialysiert werden.
Andere interessante Verwendungsmöglichkeiten sind die umgekehrte Osmose, beispielsweise das Entsalzen von Meerwasser, die Pervaporation (Durchdampfung), und die Gasdiffusion auf gepfropften Hohlfaden.
Die folgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1
Ein 1000-m-Strang einer Polyäthylenkapillare mit Außendurchmesser 450 μηι und Innendurchmesser 350 μιη wurde in 1000 jeweils 1 m lange Hohlfäden zerschnitten. Dieses Fadenbündel wurde durch zwei Ringe aus rostfreiem Stahl gezogen, die 70 mm lang und 0,5 mm dick waren.
Die Enden des Fadenbündels wurden sorgfältig mit einem Epoxyharzkleber überzogen, und zwar über eine Länge von etwa 10 cm, wobei außen ein etwa 2 cm breiter Bereich freigelassen wurde.
Darauf wurde auf jeden verklebten Bereich der Metallring gezogen und eine freie, unverklebte Fadenlänge zwischen beiden Ringen von etwa 80 cm erhalten. Nach dem 48 Stunden langen Aushärten des Klebers bei Raumtemperatur wurden dann mit einem scharfen Werkzeug die Fadenenden außerhalb der Ringe durchschnitten und so ein Fadenbündel er-
5 6
haken, dessen beide Enden mit Ringen dicht zu- den bei Raumtemperatur mit Gammastrahlen aus
sammengehalten wurden. Dieses Bündel wurde in Caesium137 mit einer Strahlungsintensität von
einem Behälter mit Schliff hahn zum Vakui manlegen 4000rads/h bestrahlt. Erhalten wurde so ein Bündel
gegeben, der eine Lösung aus 2-Methyl-5-vinyl- aus 500 Hohlfaden aus Polyäthylen, gepfropft mit
pyridin in Methylalkohol (50: 50 Volumprozent) ent- 5 130% N-Vinyl-2-pyrrolidon, mit Innendurchmesser
hielt. Das Bündel wurde dabei so angeordnet, daß 300 μηι und Wandstärke 500 μΐη. Die Gesamtaus-
jegliche Berührung zwischen den verklebten Enden tauschfläche betrug 0,17 m2.
und der Lösung vermieden wurde. Das Bündel wurde \,ie im Beispiel 1 in einem Be-
Darauf wurde der Behälter evakuiert und dann hälter zu einem Dialysator angeordnet. Mit dieser während 72 Stunden bei 2O0C mit Gammastrahlen io Vorrichtung wurde dann eine Harnstofflösung, entaus einer Caesium137-Quelle bestrahlt, mit einer haltend 10 g/l Harnstoff, gereinigt, die innen durch die Strahlungsintensität von 9000 rads/h. Darauf wurde Hohlfaden lief und kontinuierlich in Umlauf gehalten das Bündel aus dem Behälter entnommen und mit wurde, während die Fäden von außen kontinuierlich Methylalkohol gewaschen. Erhalten wurde auf diese mit«einem Wasser gewaschen wurden. Der Harnstoff Weise ein Bündel, bestehend aus 1000 gepfropften 15 wurde aus der in Umlauf gehaltenen Lösung mit einer Hohlfäden, 80 cm lang, wobei jeder Faden einen Dialysegeschwindigkeit von 14 g/h/m2 entfernt.
Innendurchmesser von 500 μπι und eintii Außendurchmesser von 700 μΐη aufwies. Die Außen-Aus- Beispiel 3
tauschfläche des Ganzen betrug 1,75 m2. Es wurde von einem Bündel, bestehend aus 500 Hohl-
Dieses Fadenbündel wurde in einen rohrförmigen 20 fäden aus einem Copolymer aus perfluoriertem
Behälter eingeführt und damit ein Gegenstrom- Äthylen und perfluoriertem Propylen (Teflon1), aus-
Dialysator hergestellt; dieser Dialysator diente zur gegangen, die durch Spinnen bei 300"C erhalten
Reinigung von Phosphorsäure, enthaltend 330 g/l worden waren und einen Außendurchir csser von
P2O5, die aus dem nassen Phosphataufschluß stammte 250 μπι und eine Wandstärke von 50 μητ besaßen. Das
und folgende Zusammensetzung aufwies: 25 Verkleben und Zurechtschneiden der Fäden erfolgte
PQ 310ß/l wie im Beispiel 1.
Q1Q 5 μ Das mit zwei Halte- und Dichtungsringen aus rost-
pe Q 4 /| freiem Stahl versehene Rohrbündel wurde in einen
2 3 Behälter gegeben, der eine wäßrige 50: 50 volumpro-
Für das Reinigungsverhältnis, d. h. für das Ver- 30 zentige Lösung aus Acrylsäure enthielt. Das Ganze
hältnis von Endkonzentration zu Anfangskonzen- wurde mit Gammastrahlen aus einer Kobalte0-Quelle
tration der verschiedenen Kationen ergaben sich 20 Stunden lang mit einer Intensität von 25 000 rads/h
folgende Werte: bestrahlt.
Calcium 1 · 90 Erhalten wurde so ein Bündel von Hohlfaden, die
£jsen ^ '.jQ 35 mit 300/o Acrylsäure gepfropft waren und einen
Außendurchmesser von 300 μηι und eine Wandstärke
Die Geschwindigkeit des Durchganges an PaO5 von 75 μητ aufwiesen. Die Gesamt-Austauschfläche
betrug 40 g/h/m2. betrug 0,13 ma.
. I7 I^iis Rohrbündel wurde in einen Behälter gegeben,
Beispiele ^0 um cinen Djaiysalor gemäß Beispiel 1 herzustellen.
Es wurde von einem Bündel, bestehend aus 500 Hohl- Diese Vorrichtung wurde zur Wiedergewinnung der
fäden aus Polyäthylen, mit Außendurchmesser 320 μΐη Natronlauge aus einer wäßrigen Lösung, enthaltend
und Wandstärke 40 μιη ausgegangen. Di1S Verkleben 140 g NaOH/l sowie Hemicellulosen, verwendet. Die
und Zurechtschneiden der lasern erfolgte wie im Lösung wurde innen in die Hohlflächen eingefühlt und
Beispiel 1. 45 kontinuierlich in Umlauf gehalten, während die Fäden
Das mit zwei Ringen aus rostfreiem Stahl versehene von außen kontinuierlich mit einem Wasser geBündel wurde in einen Behälter wie im Beispiel 1 ge- waschen wurden. Die Natronlauge wurde aus der im geben. Dieser Behälter war mit einer benzolischen Umlauf gehaltenen Lösung mit einer Dialysegeschwin-Lösung von N-Vinyl-2-pyrrolidon (50: 50 Volum- digkeit von 40 g/h/m2 entfernt, während die Hemiprozent) gefüllt. Das Ganze wurde während 72 Stun- 50 cellulosen vollständig in dieser Lösung verblieben.

Claims (2)

sieren, deren Enden mit einem Klebmittel getränkt ρ ... vollständig dicht mit der Vorrichtung abschließen, in rateniansprucne. deren Inneren dieses Hohlfädenbündel angeordnet ist. Die vorliegende Erfindung vermeidet nun diesen
1. Verfahren zum Herstellen von selektiv durch- 5 Nachteil und gestattet die Herstellung von Hohlfäden lässigen Hohlfaden aus thermoplastischen Poly- aus thermoplastischen Kunststoffen, die zu Bündeln meren in Form eines Bündels mit Halte- bzw. zusammengefaßt und dann an beiden Enden verklebt Dichtungsringen, dadurch gekennzeich- und schließlich mit Hilfe ionisierender Strahlung net, daß man Kapillarröhrchen aus thermo- gepfropft werden.
plastischen Polymeren oder Copolymeren her- io Erfindungsgegenstand ist ein Verfahren zum Herstellt, diese zu einem Bündel vereinigt, die Enden stellen von selektiv durchlässigen Hohlfaden aus der einzelnen Hohlfaden im Bündel miteinander thermoplastischen Polymeren in Form eines Bündels verklebt und mit einem Ring zusammenfaßt, mit Halte- bzw. Dichtungsringen. Dieses Verfahren worauf man das Fadenbündel unter der Einwir- ist dadurch gekennzeichnet, daß man Kapillarkung einer ionisierenden Strahlung mit einem 15 röhrchen aus thermoplastischen Polymeren oder Co-Monomcren pfropft, ohne die verklebten Teile des polymeren herstellt, diese zu einem Bündel vereinigt, Bündels mil dem Monomeren in Berührung zu die Enden der einzelnen Hohlfäden im Bünde! mitbringen, einander verklebt und mit einem Ring zusammenfaßt.
2. Verwendung der nach Anspruch 1 her- worauf man das Fadenbündel unter der Einwirkung gestellten Hohlfaden für die Gegenstrom-Dialyse. 20 einer ionisierenden Strahlung niii einem Monomeren
pfropft, ohne die verklebten Teile des Bündels mit dem Monomeren in Berührung zu bringen.
In der Praxis wird folgendermaßen verfahren: Das
durch Spinnen oder Ziehen aus Kunststoffröhrchen
25 erhaltene Hohlfädenbündel wird in zwei Metallringe
geschoben; die beiden Enden dieses Bündels werden
Die vorliegende Erfindung betrifft selbsttragende sorgfältig mit einem geeigneten Klebmittel verklebt.
Hohlfaden, die durch Spinnen und/oder Ziehen bzw. wobei an beiden Enden ein kleiner Bereich nicht mit
Dehnen von Röhrchen aus Kunststoffen hergestellt dem Klebmittel überzogen wird, damit die Enden de-,
und dann mittels ionisierender Strahlung gepfropft 30 Bündels sauber abgeschnitten werden können und ein
werden. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf die Verstopfen der Hohlfaden mit dem Klebmittel ver-
Arwendung derart hergestellter Hohlfaden. mieden wird. Darauf wird auf jeden der beiden ver-
Selektiv durchlässige Hohlfäden aus thermoplaste klebten Bereiche ein Metallring geschoben, der vom >chen Polymeren sind bereits bekannt (französische Klebmittel fixiert und mit diesem einen dichten Ah-PiUentschrift 1 456 757). Ebenfalls bekannt sind Mem- 35 schluß bildet. Die Metallringe bedecken nicht die vcrbranen aus unter ionisierender Strahlung gepfropften klebten Enden; diese werden nach dem Härten des Polymeren (französische Patentschrift 1 371 843). In- Klebmittels außerhalb der Ringe mit einem scharfen folge der ihnen eigenen Form besitzen derartige Instrument glatt durchgeschnitten, so daß ein voll-Membranen nur eine begrenzte Austauscherfläche, so ständig sauberer Querschnitt erhalten wird. Man erdaß die daraus aufgebauten Systeme bisher nur eine 40 hält auf diese Weise ein Hohlfädenbündel mit einem mäßige Entwicklung erfahren haben, infolge der Dichtungsring an jedem Ende, bei welchem jeder eingeringen Übergangskapazität von einer Seite zur zelne Hohlfaden vollständig offene und verwendbare anderen der Membran. Enden besitzt.
Die in jüngerer Zeit auf dem Markt erschienenen Dieses Hohlfädenbündel wird dann unter der Einsehr feinen Hohlfäden (Kapillarfäden), die als per- 45 wirkung ionisierender Strahlung gepfropft. Es ist sehr meable Membranen verwendet werden, haben es wichtig, dieses Pfropfen mit Hohlfaden durchzuführen, möglich gemacht, eine Ausweitung der Entwicklung die zuvor an ihren Enden miteinander verklebt worden derartiger Systeme in Betiacht zu ziehen. Dies wurde sind, weil das nachträgliche Verkleben von gepfropften möglich durch die größere Austauscherfläche, die eine Fäden nicht unter guten Bedingungen durchführbar größere Wirksamkeit des Trennsystems zur Folge hat. 5° ist; ihre Abmessungen schwanken nämlich beträchtlich Die Hohl- oder Kapillarfäden besitzen in der Tat den je nach der Beschaffenheit des Mediums, in das sie Vorteil, daß sie die Berührungsfläche vergrößern und gegeben worden sind.
daß dementsprechend in großem Ausmaße die An- Die Hohlfäden werden durch unmittelbares Verwendungsvorrichtungen dementsprechend stark ver- spinnen und/oder Ausziehen in der Wärme von Rohren kleinen werden können. Abgesehen von dem Ge- 55 oder Röhrchen aus thermoplastischen Polymeren oder sichtspunkt der Aufmachung besitzt auch die Be- Copolymeren wie Polyolefinen, halogenierten PoIyschaffenheit der Faser eine große Bedeutung hinsieht- olefinen, Polyamiden. Polyestern und anderen mehr lieh der Wirksamkeit der angestrebten Behandlung. hergestellt.
Die Hohlfaden müssen durchlässig sein und den Beispielsweise werden Polyäthylenrohrchen mit
selektiven Durchgang von Substanzen gestatten. Die 60 einem Außendurchmesser von S mm einer Wand-,
verschiedenen Polymeren, aus denen solche Fasern stärke von 1 mm, zu sehr feinen Hohlfaden mit
aufgebaut sind, reagieren aber nicht in derselben Außendurchmesser etwa 400 μητ und Wandstärke
Weise und sind nicht Im alle Arten von Trennvor- etwa 50 μηι ausgezogen. Die Hohlfäden aus PoIy-
gängen brauchbar. amiden erhalten durch Verspinnen und Ausziehen.
Zwar sind bisher Pfropfpolymeren allgemein be- 65 können einen Außendurchmesser bis herab zu 80 μιη
kannt: auf Grund verfahrenstechnischer Schwierig- und eine Wandstärke von 15 bis 20 μιη besitzen,
keiten war es aber bisher nicht möglich, ein Bündeln Der auf diese Weise erhaltene kontinuierliche Hohl-
von Hohlfäden der vorbesschriebenen Art zu reali- faden wird auf eine Spule oder auf eine Spindel oder
DE19712160441 1970-12-07 1971-12-06 Selektiv durchlassige Hohlfaden aus thermoplastischen Kunststoffen Expired DE2160441C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7044880A FR2116322A1 (de) 1970-12-07 1970-12-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2160441A1 DE2160441A1 (de) 1972-06-22
DE2160441B2 true DE2160441B2 (de) 1973-04-19
DE2160441C3 DE2160441C3 (de) 1973-11-15

Family

ID=9065697

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712160441 Expired DE2160441C3 (de) 1970-12-07 1971-12-06 Selektiv durchlassige Hohlfaden aus thermoplastischen Kunststoffen

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE776311A (de)
DE (1) DE2160441C3 (de)
FR (1) FR2116322A1 (de)
GB (1) GB1338810A (de)
IT (1) IT953196B (de)
NL (1) NL7116740A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2630374A1 (de) * 1975-07-09 1977-01-13 Mitsubishi Rayon Co Poroese polypropylen-hohlfaeden und verfahren zu ihrer herstellung
FR2556607A1 (fr) * 1983-12-20 1985-06-21 Medizin Labortechnik Veb K Procede de fabrication d'un separateur

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FI885009A7 (fi) * 1987-11-02 1989-05-03 Tokyo Bi Tech Laboratories Inc Kuitukalvo sekä menetelmä ja laite veren puhdistamiseksi
US5177167A (en) * 1988-07-08 1993-01-05 Mitsubishi Rayon Co., Ltd. Oxygen-permeable shaped articles and process for producing same
EP0371178A1 (de) * 1988-12-01 1990-06-06 Tokyo Bi-Tech Laboratories Inc Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung zur Blutreinigung mit Hohlfasermebranen
US5061751A (en) * 1989-06-02 1991-10-29 Exxon Chemical Patents Inc. Vinylpyrrolidone grafted polyolefins in polymer blends and composites
US5228992A (en) * 1992-03-03 1993-07-20 Pall Corporation Process for preparing hollow fiber separatory devices

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2630374A1 (de) * 1975-07-09 1977-01-13 Mitsubishi Rayon Co Poroese polypropylen-hohlfaeden und verfahren zu ihrer herstellung
FR2556607A1 (fr) * 1983-12-20 1985-06-21 Medizin Labortechnik Veb K Procede de fabrication d'un separateur

Also Published As

Publication number Publication date
GB1338810A (en) 1973-11-28
NL7116740A (de) 1972-06-09
BE776311A (fr) 1972-04-04
DE2160441A1 (de) 1972-06-22
FR2116322A1 (de) 1972-07-13
IT953196B (it) 1973-08-10
DE2160441C3 (de) 1973-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3855776T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung mit Hohlfasermembran zum Reinigen von Blut
DE2642245C3 (de) Polyvinylalkohol-Hohlfaser und ihre Verwendung
DE69713667T2 (de) Medizinische Vorrichtung zur extrakorporalen Blut-oder Blutplasmabehandlung und Herstellungsverfahren für diese Vorrichtung
DE2606244C3 (de)
DE3888681T2 (de) Hydrophile, poröse polyvinylidenfluoridmembran und verfahren zur herstellung.
DE878190C (de) Dialysiervorrichtung zum Reinigen von Loesungen
DE2328853B2 (de) Hohlfasern aus regenerierter kupfer- ammoniak-cellulose und verfahren zu ihrer herstellung
DE2011330A1 (de) Vorrichtung zur Entfernung von Harnstoff aus dem Blut eines Kranken durch Dialyse oder Ultrafiltration
DE2213159A1 (de) Ultrafiltrations-Trennvorrichtung
DD212649A5 (de) Verfahren zum hydrophylieren einer poroesen hydrophoben membrane
DE2430171A1 (de) Dialysiervorrichtung mit selektiver chemischer aktivitaet
DE2742588B2 (de) Verfahren zur Sterilisation eines Dialysators mit semipermeabler Membran
DE2441333A1 (de) Vorrichtung zur behandlung von fluiden und verfahren zur herstellung derselben
DE2213158A1 (de) Dialysevorrichtung
DE2160441B2 (de) Selektiv durchlaessige hohlfaeden aus thermoplastischen kunststoffen
DE2705735B2 (de) Dialysemembran für die Hämodialyse
DE2539574A1 (de) Fluessigkeitsbehandlungsvorrichtung
DE3044435C3 (de) Semipermeable Cellulose-Hohlfaser, Verfahren zu ihrer Herstellung und Trennvorrichtung mit solchen Fasern
WO1994005406A1 (de) Polysulfonmembran und verfahren zu deren herstellung
DE69008276T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Waschen von Blut und Entfernen von Plasma mit mehreren Durchgängen.
DE1442421A1 (de) Vorrichtung zur Trennung von Loesungen
DE69526967T2 (de) Hydrophiler film und verfahren zur herstellung desselben
DE2811551C2 (de) Verfahren zum Sterilisieren einer semipermeablen Hohlfasermembran und ihre Verwendung
DE1810679A1 (de) Membran und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE102009026901A1 (de) Dialysevorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee