DE215629C - - Google Patents

Info

Publication number
DE215629C
DE215629C DENDAT215629D DE215629DC DE215629C DE 215629 C DE215629 C DE 215629C DE NDAT215629 D DENDAT215629 D DE NDAT215629D DE 215629D C DE215629D C DE 215629DC DE 215629 C DE215629 C DE 215629C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
machine
bedding
gravel
weeds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT215629D
Other languages
English (en)
Publication of DE215629C publication Critical patent/DE215629C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/06Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

§a/vwwvlwv\a
PATENTSCHRIFT
215629" KLASSE 19«. GRUPPEN?
ALFRED PERSSON in ARENTORP, Schweden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1907 ab.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Unterhaltung von Kiesbettungen für Eisenbahnen zu erleichtern, so daß nicht nur das Unkraut entfernt, sondern auch die richtige Form der Oberfläche der Bettung bei Bahnunterhaltungsarbeiten hergestellt, wird, gleichzeitig können mit der Maschine die Böschungen gereinigt und geebnet werden.
Auf der Zeichnung ist die neue Maschine teilweise dargestellt. Fig. ι zeigt die Maschine von hinten in Arbeitsstellung, Fig. 2 dieselbe von oben gesehen, wobei das Hinterrad weggelassen ist; Fig. 3 ist eine Seitenansicht; Fig. 4 zeigt die Maschine von hinten mit den hochgehobenen Arbeitsgeräten außer Tätigkeit. Die Maschine ist auf einem Eisenbahndamme mit Kiesbettung 1 aufgestellt gedacht. Die Maschine besteht aus einem Gestell auf vier Rädern mit zwei wagerechten in Längsrichtung etwas verschiebbaren, zueinander parallelen Trägern 2,3, die rechtwinklig zu dem Gleise seitlich weit über den Wagen hinausreichen und an deren Außenende eine mit dem Gleis parallele, drehbare Welle 4 gelagert ist. An dieser Welle ist ein Rahmen 5 schwingbar befestigt, der an seinem äußeren freien Ende eine zweite, mit der Welle 4 parallele Welle 6 besitzt. Auf der Welle 4 sitzen zwei Kettenräder 7, während die Welle 6 zwei andere, mit Flanschen versehene Räder 8 trägt. Die Kettenräder sind paarweise durch zwei endlose Gelenkketten 9 vereinigt, an welchen eine Anzahl Schaufeln 10 angebracht sind. Der Rahmen 5 ist durch eine Zugstange n mit einem Hebel 12 verbunden, so daß er bei Bedarf (z. B. wenn die Maschine Wegübergänge oder Gleisweichen befährt) hochgehoben und mittels eines Bogens 13 festgestellt werden kann. Eine schräg zur Längsrichtung der Gleise angeordnete Schaufel 14 ist an zwei seitwärts herausragenden Stangen 15, 16 angehängt, deren Befestigung am Wagengestell nicht gestattet, daß sie über ein gewisses Maß herabgesenkt werden können. Die Schaufel 14 ist außerdem durch eine Kette 17 an der Zugstange 11 befestigt, so daß die Schaufel aus ihrer die Bettung berührenden Lage gleichzeitig mit dem Rahmen 5 gehoben werden kann. Die Schaufel 14 ist an der Unterkante mit einer Zunge 18 versehen, welche so angebracht ist, daß ihre Entfernung vom Wagengestell der mindest zulässigen Kronenbreite der Kiesbettung entspricht. Parallel mit den Schienen 2, 3 gelagert befindet sich eine drehbare Welle 19, welche von der einen Radwelle 20 der Maschine mit Hilfe einer Gelenkkette 22 gedreht wird. Von dieser. Welle 19 wird die Umdrehung auf die Welle 4 durch Kegelräder 21 übertragen. Die Schienen 2,3 und mit ihnen der Rahmen 5 mit den Schaufeln 10 können winkelrecht zur Längsrichtung der Maschine verschoben werden. Hierzu dient eine an der Schiene 3 befestigte Zahnstange 23, auf der ein mittels eines Handrades um die lotrechte Achse 24 drehbares Zahnrad eingreift. Dieses Verschieben kann natürlich auch durch andere Mittel ausgeführt werden. Winkelrecht zum Maschinengestell steht weiter ein wagerechter Arm 25, der an zwei Stahlfedern 26 eine Schaufel 27 trägt. Die Breite dieser Schaufel. 27 entspricht der Länge der über das Gleis ragenden Enden der Querschwellen. An der Vorderkante der Schaufel, sind zwei kleine, nach oben ge-
55

Claims (2)

bogene Kufen 28 befestigt, die während der Vorwärtsbewegung der Maschine die Schaufel über die Schwellen hinwegführen. Sollten für die Schaufel 27 bei der Bewegung der Maschine auf dem Gleise Hindernisse auftreten, so kann sie durch Drehen des Armes 25 mit Hilfe eines Hebels 29 gehoben werden. Die Radwelle 20 ragt etwas über die Seiten des Gestells hinaus und ist an den Enden mit Zahnrädern 30 versehen, welche je im Eingriff mit einem zweiten Zahnrad 31 stehen, das auf einer wagerechten Welle 32 befestigt ist. Die Welle 32 ist von einem drehbaren Lager 33 unterstützt, so daß sie mittels Gelenkübersetzungen 34 und einer Achse 35 o. dgl. durch den oben genannten Hebel 12 mit dem äußeren Ende hochgeschwungen werden kann (Fig. 4). An diesem äußeren Ende trägt die Welle 32 eine Schneidevorrichtung 36, die aus einer Anzahl (z. B. drei) von spiralförmig gedrehten Messern 37 besteht. Durch die Welle 20 wird die Schneidevorrichtung während der Vorwärtsbewegung der Maschine in schnelle Umdrehung versetzt, wobei die Messer in die Kiesbettung eingreifen. Die Länge der Welle 32 ist so gewählt, daß die Schneidevorrichtung außerhalb der Schwellenenden arbeitet. Die Maschine arbeitet in folgender Weise: Die Schaufeln 27 schneiden das Unkraut ab, welches außerhalb der Gleise, aber zwischen den Schwellenenden wächst. Die Kufen 28 und die Federn 26 sollen den Schaufeln ermöglichen, über die Schwellenenden zu gleiten. Der Schneideapparat 36, welcher etwas in die Bettung eingreift, beseitigt gleichzeitig das Unkraut außerhalb der Scliwellenenden mit den Wurzeln. Die Schaufel 14 dient dazu, die richtige Oberfläche der Bettung herzustellen, indem sie infolge der schrägen Stellung gegen die Bewegungsrichtung die etwa vorhandene zu große Kiesmenge oder Steine über die Kante der Bettung hinwegschiebt. Die Zunge 18 zeichnet hierbei durch einen Riß in dem Kies die kleinste zulässige Kronenbreite der Bettung an. Gleichzeitig schaffen die Schaufeln 10 des Rahmens 5 den auf die Böschung gestreiften Kies in das Profil der Bettung, beseitigen das Unkraut und stellen die richtige Oberfläche der Böschung her. Die Einstellung der Schaufeln 10 entsprechend der Kronenbreite der Kiesbettung erfolgt durch die Zahnstange 23. Pate ν T-A ν SP rüciie:
1. Maschine zum Reinigen der Kiesbettungen und Dammböschungen bei Eisenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß sie gleichzeitig sowohl die Kronenfläche der Bettung als auch die Böschungen ebnet und von Unkraut reinigt, wobei die Kronenfläche mit unbewegliehen und mit sich drehenden Schaufeln oder Messern und die Böschungen mit einem Elevator bearbeitet werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Beseitigung des außerhalb des Gleises wachsenden Unkrauts, bestehend aus einer Anzahl schraubenförmig gewundener, in der Fahrrichtung der Maschine sich schnell drehender, in die Kiesbettung eingreifender Messer.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT215629D Active DE215629C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE215629C true DE215629C (de)

Family

ID=477110

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT215629D Active DE215629C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE215629C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157636B (de) * 1960-10-11 1963-11-21 Max Knape Dipl Ing Gleisbettungsreinigungsmaschine
DE1223405B (de) * 1962-11-23 1966-08-25 Plasser Bahnbaumasch Franz Fahrbare Maschine zum Aufnehmen seitlich des Gleises liegenden Bettungsschotters und zum Verteilen dieses Schotters im Gleisbereich

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157636B (de) * 1960-10-11 1963-11-21 Max Knape Dipl Ing Gleisbettungsreinigungsmaschine
DE1223405B (de) * 1962-11-23 1966-08-25 Plasser Bahnbaumasch Franz Fahrbare Maschine zum Aufnehmen seitlich des Gleises liegenden Bettungsschotters und zum Verteilen dieses Schotters im Gleisbereich

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE215629C (de)
DE19753C (de) Neuerungen an mehrscharigen Kehrpflügen
DE3041485C2 (de)
AT117118B (de) Maschine zur Entfernung der Bettung von Eisenbahngeleisen.
DE294306C (de)
DE939922C (de) Kontinuierlich arbeitende Gewinnungsmaschine
DE239026C (de)
DE533388C (de) Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem vorgesehener Prallwand, zwischen welcher und dem Wurfrad in Schuettelbewegung versetzte Roststabgruppen angeordnet sind
DE245684C (de)
DE280986C (de)
DE675297C (de) Vorrichtung zum Auffahren von Tiefbaustrecken mit gegeneinandergeneigten Seitenwaenden
DE230679C (de)
DE160330C (de)
DE47419C (de) Kartofifelaushebemaschine
DE579617C (de) Auf Gleisketten verfahrbarer Bagger oder baggerartiges Geraet
DE589515C (de) Auf Gleiskettenfahrwerken verfahrbares, pflugartig wirkendes Einebnungsgeraet
DE441009C (de) Fahrbare Vorrichtung zum Verebnen und Unterstopfen von anzuhebenden Kippgleisen senkrecht zur Gleisrichtung
DE819681C (de) Maschine zum Planieren von Torfmooren
DE103675C (de)
DE324850C (de) Maschine mit fraeserartigen Werkzeugen zum Abbauen von Erdschichten, wie Lehm, Ton u. dgl.
DE693128C (de) Einrichtung zum Ernten von gekoepften Rueben
DE533572C (de) Auf Gleisen nebeneinanderfahrende, durch waagerechte Gestaenge gekuppelte Auslegergleisrueckmaschinen
DE243991C (de)
DE228689C (de)
DE1507162C3 (de) Mähgerät für Grabenböschungen