DE2156181C2 - Verfahren zum Herstellen von dünnen Verkleidungsplatten mit Natursteinen fur Möbel, Wände und Fußboden - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von dünnen Verkleidungsplatten mit Natursteinen fur Möbel, Wände und Fußboden

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DE2156181C2 DE19712156181 DE2156181A DE2156181C2 DE 2156181 C2 DE2156181 C2 DE 2156181C2 DE 19712156181 DE19712156181 DE 19712156181 DE 2156181 A DE2156181 A DE 2156181A DE 2156181 C2 DE2156181 C2 DE 2156181C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Hersteln von dünnen Verkleidungsplatten mit Naturstei-LMi für Möbel Wände und Fußböden.
Fs ist bekannt, daß Verkleidungsplatten aus Natursteinen oder Werkstoffen, die unter Verwendung Min Natursteinen hergestellt sind, wie z.B. Agglo-Marmor oder sonstige Betonwerksleine, nur mit Stärken von mindestens 15 bis 20 mm hergestellt werden. Fine derart große Stärke ist notwendig, um das relativ leicht brüchige und spröde Material überhaupt /erteilen und an der Oberfläche schleifen sowie gegebenenfalls polieren und verlegen zu können. Diese [Matten werden in einem Mörtelbelt verlegt. Das ist äußerst arbeitsaufwendig und damit kostspielig. Außerdem kam man iiach'räglich in Wohnungen, in denen I ürschwellen und sonstige Anschlüsse bereits vorhanden sind und oder in denen Teppichboden lagen. Fußböden aus Natursteiiiplatten. wie M;irmorplatten oder Platten aus ähnlichen Werkstoffen wie Agglo-Marmor. nicht mehr verlegen; es sei denn, man würde alle Türschwellen ändern. Das würde einen unvertretbar hohen Arbeits- und Kostenaufwand bedeuten.
Der F.rfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Herstellungsverfahren zu schaffen, welches die Herstellung extrem dünner Verkleidungsplatten. vor allem für Fußböden, aber auch für Wände, und zwar aus Natursteinen oder Werkstoffen mit Natursteinbestandteilen wirtschaftlich gestattet. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß Platten mit einer Dicke, die dem Doppellen der Fertigplatten zuzüglich Trennfugen- und Trennflächenbearbeitungsstärke entspriclii. beidseitig mit zähen und festen Tragschichten aus oder unter Beimengung von Kunststoffen beschichtet, danach in der Mitte paral IeI zu den Tragschichten getrennt und auf den Trennflächen fertig bearbeitet werden.
Der Begriff »Platte« umfaßt dabei sowohl große. z. B. aus Blöcken geschnittene Tafeln als auch kleine, den Fertigmaßen entsprechend Platten. Durch den Kerngedanken der Erfindung, eine dickere Platte beidseitig mit einer Tragschicht zu versehen, die der Platte die nötige Festigkeit für die Verarbeitung verleiht, und sie dann erst aufzutrennen, ist es möglich, extrem dünne Verkleidungsplatten, insbesondere mit Stärken von etwa 4 bis 8 mm. zu schaffen. Diese können dann genauso wie übliche Fußbodenbeläge aus Textilien, Kunststoff oder Linoleum verlegt werden. Sie lassen sich auch nachträglich in Wohnungen verlegen, wenn der Wohnungsbenutzer an Stelle eines abgetretenen Teppichbodens oder anderen Fußbodenbelages einen dem höheren Wohnkomfort-Niveau entsprechenden Marmorboden wünscht. Fs wird für derartige Fußböden wesentlich wenigei Marmor benötigt als bei der üblichen Art, wodurch auch die Belastung der Unterkonstruktion verringcri ist. Die Platten sind bei der Herstellung, beim Transport und auch beim Verlegen durch die Tragschich so stark gegen Öruchgefahr geschützt, daß der heuU bei üblichem Marmor relativ hohe Bruchanteil au ein wesentlich geringeres Maß reduziert wird. Ver kleidungsplatten, die leichte Risse aufweisen, könner noch benutzt werden, weil die Kunststofftragschich sie zusammenhält. Die Tragschicht, welche haupt sächlich dazu vorgesehen ist. um überhaupt derar dünne Platten auseinandertrennen zu können, er möglicht aber auch eine Herstellung sehr glcichmä ßig dünner Verkleidungsplatten, so daß diese wie üb liehe, als Fliesen hergestellte Tcppichböden auf einei Estrich aufgeklebt werden können, da die Unterseil· vollkommen glatt ist und durch die Kunststofftraa
schicht die Unebenheiten vom Sägen diM Naiurieine od. ii. Werkstoffen ausgeglichen werden. Diese Unebenheiten und Rauhigkeiten der Natursteine haben andererseits beim Verfahren nach der Htlindung den großen Vorteil, eine sehr gute Verbindung /wischen der spröden Tafel und der Kunststoffiragschichi /u gewährleisten. Die Verbundplatten aus Naturstein und Tragunterschicht haben einerseits den Vorteil der günstigen Warme- und auch Schallisolation. den Kunststoffe bieten, andererseits nicht deren Nachteile, insbesondere der elektrostatischen Aufladung und der dadurch und durch andere Faktoren bedingten aulwendigen Pflege. Sie können wie jeder Naturstein- oder Keramiklliesenboden einfach mit Wasser cewischt werden.
Als Kunststoffe für die Tragschicht kommen alle die notwendige Festigkeit · und gute Haftung zur OberplaUe aufweisenden Kunststoffe, so ι. B. i'ohvin\lchlond, Polyamid, Polyäthylen oder andere thermoplastische Kunststoffe, in Betracht.die sich \or allem Lidurch auszeichnen, daß sie leicht verarbeitet und auf die Platten aufgebracht weiden können sowie eine große Elastizität aufweisen.
Hs ist besonders vorteilhaft, daß die Platten mit durch Fäden oder Fasern, insbesondere Metallfäden oder Glasfasern, verstärkten Zwei-Komponenten-Kunststoffen, insbesondere Polyesterharzen, beschichtet werden. Diese Werkstoffe weisen den Natursteinen sehr ähnliche Eigenschaften auf und haben besonders große Festigkeit und Steifigkeit bei jedo'-h genügend großer Elastizität, wie sie für die Herstellung der extrem dünnen Platten für das Verlegen und für den Dauergebrauch besonders vorteilhaft sind. An sich kommen auch Epoxydharze in Betracht. Diese sind unter Umständen sogar günstiger, weil die Schrumpfung geringer ist und nur etwa 1 bis 2 Volumprozent beträgt, während sie bei Polyesterharzen e: va 6 bis 8 Volumprozent beträgt. Außerdem sind die Epoxydharze nicht feuchtigkeitsempfindlich. Ihr Preis ist jedoch so hoch daß Epoxydharze aus Wirtschaftlichkeitserwägunge:! in der Regel nicht zu verwenden sind. Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung weist nun auch dafür einen Weg dadurch, daß die Tragschicht mit grobmaschigem Netzwerk gebildet wird, dessen Fäden oder Fasern mit Kunststoff umgeben und/oder getränkt werden und nur im Bereich der Fäden oder Fasern und oder der Knotennunkte des Netzwerks mit der Platte verbunden werden.
Es wird also keine vollflächige Kunststoffschicht aufgetragen, die beim Aushärten sehr stark schrumpfen und dadurch Vorspannungen auf die Platte aufbringen würde, die zu Vcrwölbungen führen wurden. Vielmehr wird die Platte, insbesondere wenn sie kunstharzgebunden ist, nur mit einem Lösungsmittel verschen und dann wird das kunsthi.r/getränkte Netzwerk aufgebracht, insbesondere aufgewal/t. Da die Fäden oder Fasern nur geringfügig getränkt oder nur mit wenig Kunststoff umgeben sind, tritt eine Verbindung zur Platte nur an den Stellen ein, wo die Fasern oder Fäden aufliegen, während die einzelnen Maschen frei von Kunststoff bleiben. So ergibt sich keine geschlossene Kunststoffschicht und die Schrumpfung kann sich nicht auswirken. Durch diese wichtige Maßnahme ist es möglich, auf einfache Weise sehr stabile, sehr dünne und sich nicht verwerfende Verkleidungsplatten herzustellen. Derartige Platten bleiben in der Praxis tatsächlich vollkommen eben und lassen sich dadurch sehr gut verlegen, liegen dann auf dem Estrich auch satt auf und benötigen nur geringe Klehstoffmengen oder sonstige Klebemittel im Dünnbett. Sie neigen dann auch nicht .") mehr zum Einreißen, weil sie vollflächig gut abgestützt sind.
Als Material für die eigentliche Sichtseite ist vor allem Marmor vorgesehen, so daß es zweckmäßig ist. daü die Platten zuvor von Mannorblöcken abgetrennt ίο werden. Diese werden insbesondere im Sandgatter gesägt. Es ist jedoch auch — vor allem aus Preisgründen und insbesondere wegen der höheren Festigkeit — /weckmäßig, daü die Platten zuvor von mit Natursteinbrocken gebildeten Werksteinen, inshesondere aus Agglo-Marnior, abgetrennt werden. Wenn diese Werksteine zudem mit Kunststoff gebunden sind, so hat man einerseits das edle Aussehen und die vorteilhaften Eigenschaften von Natursteinböden, andererseits aber eine außerordentlich hohe Fesi:i·- so keit und keine allzu großen V'orkstoffunterschiede innerhalb der Platte, insbesondere dann, wenn man für die Bindung den gleichen Kunststoff wie tür die Beschichtung oder Bindung der Tragschicht verwendet oder wenn diese wenigstens gleiche Ausdehnung-koeffizienten aufweisen und auch im Schmmpfverhalten einander angenähert sind, so daß durch Ausdehnungsdifferenzen hervorgerufene Verwolbungen der Platten schon vom Werkstoff her vermieden sind und nicht von den Haftmitteln, mittels deren die Platten auf ihrem Untergrund befestigt sind, aufgenommen werden müssen.
Es ist daher zweckmäßig, daß die Platten von mit Natursteinbrocken gebildeten Werksteinen, welche mit oder unter Beimengung von Kunststoff gebunden sind, abgetrennt werden. Es ist hierbei vorteilhaft, daß der Kunststoff für die Bindung der Natursteinbrocken in den Platten der gleiche oder annähernd der gleiche ist wie für die Tragschicht oder deren Bindung. Vorteilhafterweise weisen die Kunststoffe für die Bindung der Platten und für die Tragschichten oder deren Bindung gleiche Ausdehnungskoeffizienten auf.
Die Verlegung kann in üblicher Weise durch Aufstreichen von Klebstoffen auf den Untergrund und Auflegen der Platten erfolgen. Man kann jedoch zweckmäßigerweise vor allem für die Selbstverlegung der Verkleidungsplatten so vorgehen, daß die Platten auf der Unterseite mit einer Klebeschicht versehen werden. Die Klebefähigkeit wird entweder bei der Verlegung durch Zufügung von die Klebefähigkeit Herbeiführenden Stoffen hervorgerufen oder ist durch eine dauernd klcbefähige Selbstklebeschicht erreicht. Die Klebeschicht ist daher zweckmäßig eine Selbstklebeschicht, die in an sich bekannter Weise mit einer leicht abziehbaren Abdeckung versehen wird. Die Erfindung ist in der nachfolgenden, an Hand der Zeichnungen gegebenen Beschreibung von Ausführungtheispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. I schematisch die drei Hauptbestandteile für die Herstellung der Verkleidungsplatte,
F i g. 2 einen schematischen Längsschnitt durch eine beidseitig beschichtete Platte,
F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung nach dem Auseinandertrennen,
F i g. 4 eine den F i g. 2 und 3 entsprechende Darstellung der fertigen, unterseitig zusätzlich mit Klebstoff beschichteten Einzelplatz,
F i g. 5 eine perspektivische Tcilansichl mehrerer
:erliger Verkleidungsplatten, die durcli die linteiteilung einer größeren Platte entstanden sind.
I- i g. (i den vergrößerten Ί eilschnitt einer Verkleidungsplattc mit grobmaschiger Netztragschicht etwa nach der Schnittlinie in 1·' i g. 7 und
I· i g. 7 die Unteransicht des PlaltenausschniMes nach F i μ. fv
Wie I·' i g. 1 veranschaulicht, werden die fertigen Verkleidungsplatten aus größeren Platten 10 hergestellt. Diese Platten 10 sind entweder durch Zersägen von Marmorblöcken oder anderen Natursteinblöcken oder Wcrkstcinblöckcn hergestellt. Ihre Dicke/) entspricht der doppelten Stärke einer Fertigplatte zuzüglich Trennfuge und BcarbciUingsvcrlust. Ferner werden Glasfasermatten U und, wie in dem Behälter 12 schcmatisch angedeutet, ein Kunststoff 13 benötigt, welcher ein Zwei-Komponcntenwcrksloff, wie z. H. mit Härter versehenes Polyesterharz, ist.
Auf die Platte 10 werden beidseitig, wie Fig.?. veranschaulicht, die Tragschichten 14 aufgebracht. Diese bestehen aus auf die einzelnen Tafeln zugeschnittenen Glasfasermatten 11, die mit dem Kunstharz 13 getränkt werden.
Die Aufbringung dieser Tragschichten 14 erfolgt in den üblichen Kunststoff-Verarbeitungsvcrfahrcn. wie sie für andere Beschichtungen bekannt sind. Nachdem die Kunststofftragschichten ausgehäriei sind und die erforderliche Festigkeit haben, werden die einzelnen Platten, wie es Fig.? veranschaulicht, in zwei Einzclplatten 10« und 10/) mit je einer Tragschicht 14 auf der Rückseite aufgetrennt. Dazu benützt man die bekannten Trennverfahren für Natursteine, wie z.B. Sägen mit der Gattersäge, wobei jedoch auf genaues Arbeiten und Einhalten des sehr geringen Maßes der Plattcnstärkc zu achten ist.
Danach werden die beiden Oberflächen 15 geschliffen und gegebenenfalls poliert. Dann werde:1 die großen Platten 10 — wie es F i g. 5 veranschaulicht — in einzelne Platten mit einer Kantenlängc K von beispielsweise 30 cm auseinandergesägt. Dadurch, daß die Unterteilung in einzelne Platten 16 erst nach dem Beschichten, Auseinandertrennen und Oberflächenschleifen erfolgt, ist die Gefahr des Ausbrechcns der Kaulen wesentlich geringer, als man bereits auf dns fertige Kantemnaß unterteilte Platten längs auftrennt.
Die F i g. 4 veranschaulicht, wie auf eine Platte 10 außer der Kunslstnfftragschicht 14 noch eine Klebeschicht 17 aufgebracht ist. die ein einfaches Verlegen auch im Do it yourself-Syslem erlaubt.
Die Verkleidungsplatte 20 nach den F i g. (i und 7 weist die sichtbare Platte 10 auf, die aus gröberen ίο Natursteinbrocken 21 und einem feineren Gemenge mit Bindemittel 22 besteht. Das Bindemittel ist ein Kunststoff. Derartige Platten werden als Agglo-Marmor-Platten bezeichnet. Die Tragschicht 14 besteht aus einem Netzwerk 25. dessen Fäden 26 zu einem Gewebe vereinigt sind. Um die Fäden 26 herum und vor allem auch an den Knotenpunkten 27 ist dieses Netzwerk mit einem Kunststoff 28 getränkt, der der besseren Übersichtlichkeit halber noch gegenüber der Fadenstarke stark vergrößert dargestellt wurde, damit man ihn in der Zeichnung sieht. In der Praxis ist das Netzwerk nur geringfügig und dünn mit dem Kunststoff beschichtet, in den man das Netzwerk vor dem Aufbringen getaucht hat. Dabei verwendet man Polyesterharz-Kunststoffe; diese gehen ein·: gute Verbindung mit der eigentlichen Platte 10 ein. zumal wenn diese eine Kunststoffbindung ähnlicher oder gleicher Art aufweist. Obwohl die Polyesterharz-Kunststoffe eine relativ große Schrumpfung aufweisen, kommt es bei dieser Art der Ausbildung der Tragschicht nicht zu Verwerfungen der Platte, weil das Netzwerk grobmaschig genug ist und eine Maschenweite von beispielsweise 3 bis 5 mm aufweist, so daß sich keine geschlossene Kunststoffschicht ergibt und damit die Schrumpfung jeweils auf kleine Zonen, nämlich um die einzelnen Fäden oder Fasern herum, beschränkt ist. Als Fäden und Fasern kommen vor allem Glasfasern in Betracht. Man kann jedoch auch Metallfäden oder andere, die notwendige Festigkeit aufweisende natürliehe oder künstliche Fasern und Fäden verwenden Auch bei einer solchen Art der Tragschicht kanr Epoxydharz verwendet werden, wenn es preislich ge rechtfertigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Verfahren /um Herstellen von dünnen Verkleidungsplatten mit Natursleinen für Möbel. Wände und Fußböden, dadurch gekenn-/ e i e h net. daß Platten mit einer Dicke, die dem Doppelten der Fertigplatien zuzüglich Trenn fugen- und Trennflächenbearbeitungsstärke entspricht, beidseitig (Fig. 2) mit zähen und Ic- ίο sten Tragschichten aus oder unter Beimengung von Kunststoffen beschichtet, danach in der Mitte parallel zu den Tragschichten getrennt und auf den Trennflächen fertig bearbeitet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit durch Fäden oder Fasern, insbesondere Metallfäden oder Glasfasern. verstärkten Zwei-Komponenten-Kiinststoilen. insbesondere Polyesterharzen, beschichtet werden, ao
3. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet. daU die Tragschicht mit grobmaschigem Netzwerk gebildet wird, dessen Fäden oder Fasern mit Kunststoff umgeben und oder getränkt werden und nur im Bereich der Fäden oder Fasern und oder der Knotenpunkte des Netzwerks mit der Platte verbunden werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 3. dacjn-li gekennzeichnet, daß die Platten zuvor von Marmorblöeken abgetrennt werden.
5. Verfahren nach ei.,em der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Platten zuvor von mit Naiursteinbrocken gebildeten Werksteinen, insbesondere aus Agglo-Marmor, abgetrennt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten von mit Natursteinbrocken gebildeten Werksteinen, welche mit oder unter Beimengung von Kunststoff gebunden sind, abgetrennt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff für die Bindung der Natursteinbrocken in den Platten der gleiche oder annähernd der gleiche ist wie für die Tragschicht oder deren Bindung.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kun;tstoffe für die Bindung der Platten und für die Tragschichten oder deren Bindung gleiche Ausdehnungskoeffizienten aufweisen.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten auf der Unterseite mit einer Klebeschicht verschen werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebeschicht eine Selbstklubeschicht ist, die in an sich bekannter Weise mit einer leicht abziehbaren Abdeckung versehen wird.
1 I. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten in kleinere Fertigplatten unterteilt werden.
DE19712156181 1971-11-12 1971-11-12 Verfahren zum Herstellen von dünnen Verkleidungsplatten mit Natursteinen fur Möbel, Wände und Fußboden Expired DE2156181C2 (de)

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