DE215523C - - Google Patents

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DE215523C
DE215523C DENDAT215523D DE215523DA DE215523C DE 215523 C DE215523 C DE 215523C DE NDAT215523 D DENDAT215523 D DE NDAT215523D DE 215523D A DE215523D A DE 215523DA DE 215523 C DE215523 C DE 215523C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/20Pockets; Making or setting-in pockets
    • A41D27/201Pocket closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

kaiserliches;
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verschlußvorrichtung an Kleidertaschen, bei der ein unbefugtes Öffnen dem Träger der Tasche angezeigt wird. Das neue Merkmal der Verschlußvorrichtung gegenüber den bisherigen Verschlußvorrichtungen dieser Art besteht nun darin, daß beim Öffnen der Tasche, welches nur nach Entfernung eines Knopfes von einer mit der Tasche verbundenen Hülse o. dgl. mögo lieh ist, durch Entfernung des Knopfes von der Hülse, eine Nadel gegen den Körper des die Tasche Tragenden in entgegengesetzter Richtung wie der Knopf verschoben wird.
Die neue Verschlußvorrichtung ist auf' der Zeichnung in Verbindung mit einer Hosentasche zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorrichtung in perspektivischer Darstellung. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht auf den Bügel der Verschlußvorrichtung sowie einen Querschnitt durch die Anzeigevorrichtung. · ' .
Fig. 3 und 4 zeigen je einen wagerechten Schnitt durch die Tasche sowie durch den Bügel und die Anzeigevorrichtung, und zwar vor Bewegung bzw. nach Bewegung der Anzeigevorrichtung. . -
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist 1 die Tasche, welche oben, d. h. bei 2 zu verschließen ist. Diese Tasche kann in irgendeinem Kleidungsstück, z. B. in den Hosen, im Rock, Paletot usw., untergebracht sein. In der Innenseite der Tasche sind die Ringe 3, 3 bzw. 4, 4 angenäht oder mittels besonderer Drahtösen 5 bzw. 6 angelenkt. An der äußeren Seite der Tasche ist eine Öffnung η vorgesehen, welche mit einem metallenen Ring 8 eingefaßt ist.
Die Verschlußvorrichtung besteht aus dem federnden Stahlbügel 9, dessen beide Schenkel 10,11 in je eine Öse 12 bzw: 13 auslaufen. In den Ösen 12, 13 der Schenkel 10, 11 befindet sich eine Hülse 14, welche mit einem flanschtigen Teil 15 starr verbunden ist.. Letzterer besitzt einige Öffnungen 16, mit denen der Flansch an der äußeren, dem Korper zugekehrten Seite der Tasche oder des betreffenden Kleidungsstückes, d. h. bei V], angenäht werden kann. In der Hülse 14 ist eine' mit steilem Schraubengewinde 18 versehene Spindel 19 angeordnet. Diese läuft an dem einen Ende in einen Knopf 20, an dem anderen Ende in einen verjüngten Teil 21 aus. Letzterer besitzt Schraubengewinde, welches sein Muttergewinde in dem Flansch 15 findet. Das steile Schraubengewinde 18 findet sein Mpttergewinde in einem kleinen Schlitten 22/ welcher mit seinem Führungsteil 23 in der Nut 24 der Hülse gleitet, so daß der Schlitten- 22 keine Drehbewegung gegen die Hülse ausführen kann. Der Schlitten 22 ist mit einer Nadel 25 versehen, welche beim Verschieben des Schlittens (Fig. 4) durch die Öffnung 26 des Flansches 15 hindurchtritt.
Gebrauchs- und Wirkungsweise des Verschlusses sind- folgende:
Um den Verschluß der Tasche herbeizuführen, werden die beiden Schenkel 10,11 des Bügels durch die Ringe 3 bzw. 4 gesteckt und dann mit ihren Ösen 12, 13 über die Hülse 14 geschoben, worauf die Hülse 14 durch den
Ring 8 hindurchgesteckt, die Spindel 19 mit dem Schlitten 22 in die Hülse eingeführt und mit ihrem Gewinde 21 in das Muttergewinde des Flansches 15 eingeschraubt wird. Hierbei wird die Nadel 25 des Schlittens die in Fig. 3 gekennzeichnete Lage einnehmen, welche dem Verschlossensein der Tasche entspricht.
Sollte jemand versuchen, die Tasche zu öffnen, so müßte er zunächst die Schenkel 10, 11 mit den Ösen 12, 13 von der Hülse 14 entfernen und zu diesem Zweck den in die Hülse eingeschraubten Knopf 20 herausschrauben. Beim Herausschrauben des Knopfes 20 wird aber durch die Drehbewegung der Spindel 19 der Schlitten 22 mit der Nadel gegen den Flansch 15 verschoben, wobei die Nadel durch die Öffnung 26 des Flansches hindurchtritt und in den Körper des die Tasche Tragenden einpiekt. Hierdurch wird der Träger der Tasche unzweifelhaft darauf aufmerksam gemacht,, daß jemand die Tasche zu öffnen versucht, selbst für den Fall, daß er,, wie dies z. B. im Eisen-, bahnkupee öfter vorkommt, eingeschlafen sein sollte.
Das Öffnen der Tasche seitens des die Tasche Tragenden selbst kann nur erfolgen, wenn der die Tasche Tragende, den oberen Teil der
. Hose oder des sonstigen Kleidungsstückes vom Körper entfernt und dann, der Knopf 20 in der. Weise, wie vorhin beschrieben wurde, aus der Hülse 14 herausgeschraubt wird. Auch in diesem Falle wird die Nadel 21 die vorhin erwähnte Bewegung ausführen, jedoch nach Entfernung der Hose vom Körper nicht in den Körper einpieken' können. Sobald der Knöpf 20 aus der Hülse 14 herausgeschraubt und letztere . aus dem Ring 8 und den Ösen 12, 13 herausgezogen ist, können die Schenkel 10, 11 des Bügels aus dem Ring entfernt werden, wodurch der Zugang zur Tasche freigegeben wird.
Aus dem Gesagten folgt, daß die Tasche
dazu bestimmt ist, größere Wertbeträge auf Fahrten usw. zu bergen und während des Transportes von derartigen Gegenständen auch nicht geöffnet werden soll.
Es ist naheliegend, daß man beim Verschließen
. der Tasche auch nur einen der beiden Schenkel . 10, 11 abwechselnd durch die an der einen Seite bzw. an der anderen Seite der Hosentasche befestigten Ringe führen kann. Ferner kann man statt des Bügels 9 auch einen mit einer Öse versehenen Riegel verwenden, wobei .das Hindurchgleiten desselben durch die Ringe mittels eines Querteils an dem der Öse entgegengesetzten Ende des Riegels vermieden werden kann. Durch die Öse dieses Riegels tritt, dann die Verschlußvorrichtung in der Weise, wie durch die Ösen 12, 13 des Bügels. Die Tasche selbst kann nötigenfalls aus Drahtgewebe bestehen, so daß ein Durchschneiden von außen mittels einer Schere oder Messer usw. unmöglich ist. Es ist ferner naheliegend, daß die Tasche auch an Damenröcken angebracht werden kann und auch mehrere Familienmitglieder ein und dieselbe Vorrichtung benutzen können.' Zu diesem Zweck müssen die Taschen der anderen Personen an ihren Innenseiten ebenfalls Ringe 3, 4 aufweisen, durch welche dann die Schenkel 10, 11 des Bügels in' der vorhin gekennzeichneten Weise geführt werden. Desgleichen muß die Hülse 14 mit ihrem Flansch 15 an der äußeren, dem Körper zugekehrten Seite der Tasche angenäht werden. Hierauf erfolgt das Schließen der Tasche in der vorhin gekennzeichneten Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verschluß vorrichtung an Kleidertaschen, bei der ein unbefugtes Öffnen dem Träger der Tasche angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Öffnen der Tasche, welches nur nach Entfernung eines Knopfes von einer mit der Tasche verbundenen Hülse möglich ist, durch die Entfernung des Knopfes von der Hülse eine Nadel gegen den Körper des die Tasche Tragenden in entgegengesetzter Richtung wie der Knopf geschoben wird.
    .2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußriegel (10, iij in seiner die Tasche abschließenden Lage durch eine Hülse (14) und eine mit Knopf (20) versehene Schraubenspindel (19) gehalten wird, welch letztere ihr Muttergewinde in dem Flansch (15) der Hülse findet und beim Zurückdrehen einen mit einer Nadel versehenen Schlitten (22) vorschiebt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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