DE2153181C3 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft eine Förderrinne für Kettenkratzförderer aus mit Bewegungsspiel aneinander angeschlossenen Rinnenschüssen mit Leitplanken für das Fördergut, wobei die Rinnenschüsse Rinnenverbindungselemente und die Leitplanken auf ihrer Innenseite im Bereich der Plankenenden Zapfen aufweisen und jeweils zwei benachbarten Zapfen miteinander zu verbindender Leitplanken eine gemeinsame Verbindungslasche zugeordnet ist, welche durch einen Verbindungssteg voneinander getrennte Laschenaugen zur Aufnahme der beiden Zapfen besitzt, die einerseits von der Verbindungslasche umfaßt sind, andererseits den Verbindungssteg mit vorgegebenem Bewegungsspiel zwischen sich aufnehmen.
Nach einer offenkundigen Vurbenutzung wird bei einer derartigen Leitplankenverbindung vorgeschlagen, daß die Plankenenden einen geringfügig gegen das Förderseitenprofil abgekröpften leistenartigen Vorsprung aufweisen, wobei jeder Vorsprung mit einem Zapfen in die Langlöcher einer beide Vorsprünge zug- und druckfest verbindenden und im Sinne eines parallelen Verlaufs mit den Vorsprüngen gekröpften Verbindungslasche einfaßt. Insoweit werden also zwischen der Verbindungslasche und den aneinander anzuschließenden Leitplanken herkömmliche Zapfen/ Langloch-Verbindungen verwirklicht. Die Zapfen/ Langloch-Verbindungen sind mit einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß sie im Zuge einer Schwenkbewegung der Leitplanken zwei voneinander getrennte Schwenklager mit jeweils eigener Schwenkachse bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Förderrinne für Kettenkratzförderer der eingangs beschriebenen Ari die Leitplankenverbindung so auszubilden, daß sie allein in der Lage ist, die im Zuge des Vorrücken? der Förderrinne auftretenden Zug-, Biege- und Scherbeanspruchungen aufzunehmen und dadurch die an die Rinnenverbindungselemente angreifenden Beanspruchungen erheblich zu reduzieren sowie dennoch das erforderliche Bewegungsspiel zwischen
M den Rinnenschüssen bzw. Leitplanken zu lassen.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Förderrinne dadurch, daß die Zapfen als Halbzy'inder und die Laschenaugen als Halbovale ausgebildet und die dem Verbindungssteg abgewandten
Berührungsflächen zwischen den Zapfen und den Laschenaugen als zylindrische Berührungsflächen ausgebildet sind und daß der Verbindungssteg eine Stegbreite aufweist, welche dem Bewegungsspiel zwischen den benachbarten Leitplanken entspricht. — Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß ein konzentrisches Schwenklager mit praktisch einer gemeinsamen Schwenkachse für einerseits die halbzylindrischen Zapfen und andererseits die Verbindungslasche verwirklicht wird. Ein derartiges konzentrisches Schwenklager zeichnet sich durch besonders kurze Hebelarme für die im Zuge des Vorrückens der Förderrinne angreifenden Kräfte aus, so daß die daraus entstehenden Momente und mit ihnen die Deformationsgefahr beachtlich reduziert werden. Die im übrigen kompakte Bauweise führt folglich zu einer in festigkeitsmäßiger Hinsicht besonders stabilen Gelenkverbindung zwischen den Leitplanken.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So ist erfindungsgemäß das maximale Bewegungsspiel zwischen den Zapfen und der Verbindungslasche gleich groß oder kleiner als das maximale Bewegungsspiel zwischen den Rinnenverbindungselementen gewählt. Auf diese Weise werden die Rinnenverbindungselemente, die nach wie vor als übliche Bolzenverbindungen ausgeführt sein können erst dann zum Tragen bzw. zur Aufnahme der im Zuge des Vorrückens der Förderrinne auftretenden Beanspruchungen herangezogen, wenn die Leitplankenverbindung sich bereits nach Überschreiten ihres Bewegungsspiels im elastischen Beanspruchungszustand befindet. Jedenfalls sind die Verbindungslasche und die halbzylindrischen Zapfen nunmehr in der Lage, die zwischen den einzelnen Leitplanken und damit Rinnenschüssen auftretenden Kräfte in vollem Umfang und einwandfrei zu übertragen. Dabei ist die Ausbildung der Zapfen und Verbindungslasche zugleich so getroffen, daß das herkömmliche und erforderliche Bewegungsspiel zwischen den einzelnen Rinnenschüssen und Leitplanken nicht beeinträchtigt wird. — Außerdem können die Zapfen einen Sicherheitskragen besitzen, gegen den die Verbindungslasche bei Leitplanken in auseinandergezogener Stellung mit den Laschenaugen zugeordneten Auflageflächen anliegt. Dadurch wird
selbst bei extremen Zugbeanspruchungen zwischen den Leitplanken ein Abgleiten der Verbindungslasche von den Zapfen mit Sicherheit verhindert. Die Zapfen sind vorzugsweise als großflächige Segmente ai:f die Leitplanken aufgeschweißt oder aus den Leitplanken herausgearbeitet, also mit den Leitplanken einstückig ausgeführt, um die auftretenden Beanspruchungen einwandfrei aufnehmen zu können.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Förderrinne für Kettenkratzförderer verwirklicht wird, bei welcher die Plankenverbindungselemente für die an den Rinnenschüssen befestigten Leitplanken so ausgebildet sind, daß eben diese Plankenverbindungselemente einerseits in der Lage sind, selbst extreme Zug-, Biege- und Scherbeanspruchungen zwischen den Leitplanken aufzunehmen, andererseits dennoch das erforderliche Bewegungsspiel zwischen den Leitplanken bzw. Rinnenschüssen zu lassen. Es wird also eine Gelenkverbindung verwirklicht, die zur Aufnahme auch hoher Beanspruchungen geeignet ist und dadurch kraftübertragende Funktionen übernimmt sowie die Rinnenverbindungselemente entsprechend entlastet. Die Gefahr des Abplatzens der Plankenverbindungselemente bzw. des Abreißens der Rinnenschußverbindungselemente ist somit selbst im Zuge des Vorrückens der Förderrinne erheblich verringert. Im Ergebnis wird eine Förderrinne geschaffen, die sich durch funktionstüchtige und langlebige Bauweise auszeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher er'äutert. Es zeigt
F i g. 1 teilweise eine Förderrinne in Draufsicht,
F i g. 2 eine Leitplanke des Gegenstandes nach F i g. 1 in Seitenansicht auf die Innenseite,
F i g. 3 teilweise zwei aneinander angeschlossene Leitplanken in Seitenansicht auf die Innenseite und
F i g. 4 den Gegenstand nach F i g. 3 teilweise im Querschnitt.
In den Figuren ist eine Förderrinne für Kettenkratzförderer dargestellt, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus mit Bewegungsspiel aneinander angeschlossenen Rinnenschüssen 1 mit Leitplanken 2 für das Fördergut besteht, wobei die Rinnenschüsse 1 mittels Rinnenverbindungselemente — die nicht gezeigt sind — und die Leitplanken 2 mittels Plankenverbindungselemente miteinander verbunden sind. Die Leitplanken 2 weisen als Plankenverbindungselemente im Bereich der Plankenenden 3 Zapfen 4 auf. Jeweils zwei benachbarten Zapfen 4 miteinander zu verbindender
ίο Leitplanken 2 ist eine gemeinsame Verbindungslasche 5 zugeordnet, welche durch einen Verbindungssteg 6 voneinander getrennte Laschenaugen 7 zur Aufnahme der beiden Zapfen 4 besitzt, die einerseits von der Verbindungslasche 5 gelenkig umfaßt sind, andererseits den Verbindungssteg 6 mit vorgegebenem Bewegungsspiel S zwischen sich aufnehmen. Das maximale Bewegungsspiel zwischen den Zapfen 4 und der Verbindungslasche 5 ist gleich groß oder kleiner als das maximale Bewegungsspiel zwischen den Rinnenverbindungselementen gewählt. Die Zapfen 4 sind als Halbzyiinder und die Laschenaugen 7 als Halbovale ausgebildet. Die Zapfen 4 sind auf der Innenseite der Leitplanken 2 angeordnet, darunter ist die der Außenwand des betreffenden Rinnenschusses 1 zugeordnete Seite zu verstehen. Die dem Verbindungssteg 6 abgewandten Berührungsflächen 8 zwischen den Zapfen 4 und den Laschenaugen 7 sind als zylindrische Berührungsflächen ausgebildet. Die Zapfen 4 besitzen einen Sicherheitskragen 8, gegen den die Verbindungslasche 5 bei Leitplanken 2 in auseinandergezogener Stellung mit den Laschenaugen 7 zugeordneten Auflageflächen 10 anliegt. Die Zapfen 4 sind als großflächige Segmente auf die Leitplanken 2 aufgeschweißt oder aus den Leitplanken 2 herausgearbeitet, also damit einstückig ausgeführt. Der Verbindungssteg 6 weist eine Stegbreite ßauf, welche dem Bewegungsspiel zwischen den benachbarten Leitplanken 2 entspricht, also eine Abdeckung für den Spielbereich bildet. Im Ergebnis wird ein räumlich begrenztes Bewegungsspiel zwischen den Leitplanken erreicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Förderrinne für Kettenkratzförderer aus mit Bewegungsspiel aneinander angeschlossenen Rinnenschüssen mit Leitplanken für das Fördergut, wobei die Rinnenschüsse Rinnenverbindungselemente und die Leitplanken auf ihrer Innenseite im Bereich der Plankenenden Zapfen aufweisen und jeweils zwei benachbarten Zapfen miteinander zu verbindender Leitplanken eine gemeinsame Verbindungslasche zugeordnet ist, welche durch einen Verbindungssteg voneinander getrennte Laschenaugen zur Aufnahme der beiden Zapfen besitzt, die einerseits von der Verbindungslasche umfaßt sind, andererseits den Verbindungssteg mit vorgegebenem Bewegungsspiel zwischen sich aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (4) als Halbzylinder und die Laschenaugen (7) als Halbovale ausgebildet und die dem Verbindungssteg (6) abgewandten Berührungsflächen (8) zwischen den Zapfen (4) und den Laschenaugen (7) als zylindrische Berührungsflächen ausgebildet sind und daß der Verbindungssteg (6) eine Stegbreite (B) aufweist, welche dem Bewegungsspiel zwischen den benachbarten Leitplanken (2) entspricht.
2. Förderrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das maximale Bewegungsspiel zwischen den Zapfen (4) und der Verbindungslasche (5) gleich groß oder kleiner als das maximale Bewegungsspiel zwischen den Rinnenverbindungselementen gewählt ist.
3. Förderrinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (4) einen Sicherheitskragen (9) besitzen, gegen den die Verbindungslasche (5) bei Leitplanken (2) in auseinandergezogener Stellung mit den Laschenaugen (7) zugeordneten Auflageflächen (10) anliegt.
4. Förderrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (4) als großflächige Segmente auf die Leitplanken (2) aufgeschweißt oder aus den Leitplanken (2) herausgearbeitet sind.

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