DE3424909C2 - Rübenreiniger - Google Patents

Rübenreiniger

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Abstract

Der Rübenreiniger findet seinen Einsatz in der Landwirtschaft nach der mechanischen Rodung der Rüben, jedoch vor deren Einkellerung. Seine Aufgabe ist die schonende und gründliche Reinigung der Rüben von anhaftenden Blättern und Erde im trockenen und nassen Zustand. Die in den Aufgabetrichter gekippten Rüben werden gegen den höhenverstellbaren Schieber transportiert und durch die unterhalb der Rüben umlaufenden, lückenhaft angeordneten Tragstäbe des Endlosförderers vorgereinigt, wobei die unterhalb des höhenverstellbaren Schiebers durchgelassenen Rüben der schnell rotierenden Reinigungswalze dosiert zugeführt und an dieselbe angedrückt werden. Durch die Rotation der Reinigungswalze werden die Rüben von anhaftenden Blättern und Erde befreit und gleichzeitig durch die Gestaltung und Anordnung der Reinigungswalze quer zur Förderrichtung des Endlosförderers zur Aufgaberutsche bewegt. Von der Aufgaberutsche gelangen die Rüben direkt oder über ein nachgeschaltetes Förderband in den Lagerraum.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Rüben, insbesondere Futterrüben, die dazu bestimmt ist, die Rüben auf einfache und schonende Weise von anhaftenden Schmutz, in Form von Erde, Sand, Blättern und Gräsern, im trockenem und nassem Zustand zu befreien.
Rübenreiniger finden ihren Einsatz in der Landwirtschaft, als Zwischenstation nach der mechanischen Rodung, vor der Einlagerung. Im allgemeinen ist ihnen ein Förderband nachgcschaltet, welches die gereinigten Rüben in einen Keller befördert
Es bereits ein Hackfruchtreiniger (DE-PS 25 09 144) bekannt welcher aus zwei V-förmig zueinander angeordneten Endlosförderern besteht. Bei dieser Art der Rübenreiniger werden die Rüben in Mitleidenschaft gezogen und die anhaftenden Blätter nur bedingt entfernt. Ebenso ist eine Zuckerrüben-Putzmaschine (DE-PS 9 36 560) bekannt, weiche aus einem rotierenden Teller mit Roststäben besteht, der sich in einem feststehenden Bottich bewegt Für die Reinigung von Futterrüben ist dieses Aggregat nur bedingt geeignet, da es ebenfalls die anhaftenden Blätter nur bedingt entfernt. Außerdem ist der mechanische Aufwand sehr groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung abzugeben, die ohne wesentlichen mechanischen Aufwand sicher betrieben und wirtschaftlich hergestellt werden kann, welche auf einfache Weise die Rüben, vorzugsweise Futterrüben, schonend von anhaftenden Schmutz, in Form von Erde, Sand, Blättern und Gräsern, in trockenem und nassen Zustand, befreit.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich unter einem Aufgabetrichter, welcher an drei Seiten schräge Seitenwände aufweist und an dessen Abgabeseite ein höhenverstellbarer Schieber angeordnet ist, ein Endlosförderer befindet, der in seiner Breite größer ist als der untere Abgabemund des Aufgabetrichters und dessen beide Umlenkungen sich außerhalb des Aufgabetrichters befinden, und daß an der Abgabeseite des Endlosförderers, mindestens so breit wie der Endlosförderer, zum Obertrum des Endlosförderers höher montiert, eine Reinigungswalze angeordnet ist, die durch ihre Gestaltung und Anordnung eine, quer zur Förderrichtung des Endlosförderers, abweisende Wirkung erzielt, und daß am Abgabeende der Reinigungswalze eine Abgaberutcche, schräg von der Oberkante des Endlosförderers fallend, angeordnet ist. und daß hinter der Reinigungswalze ein Schmutzsammelbehälter, der mit' einer klappbaren Rückwand ausgestattet ist, angeord-
net ist.
Durch diese Vorrichtung wird die Möglichkeit geschaffen, die in den Aufgabetrichter gekippten Rüben, mit Hilfe des höhenverstellbaren Schiebers, der Reinigungswalze dosiert zuzuführen. Durch die abweisende Wirkung der Reinigungswalze werden die Rüben, bei gleichzeitiger gründlicher und schonender Reinigung zur Abgaberutsche bewegt, wobei der Schmutz, hauptsächlich Blätter, in den Schmutzsammelbehälter geworfen wird. Der Schmutzsammelbehälter ist durch seine klappbare Rückwand leicht zu reinigen.
Darüber hinaus wird, vorgeschlagen, daß die Reinigungswalze mit schneckenförmig angeordneten Reinigungselementen bestückt ist
Dadurch wird erreicht, daß die Rüben beim Reinigungsvorgang an der Reinigungswalze, quer zur Förderrichtung des Endlosförderers, abgewiesen werden. Die Schneckensteigung ist, je nach gewünschter Abweisrichtung, im oder gegen den Uhrzeigersinn.
Weiter wird vorgeschlagen, daß die Reinigungselemente der Reinigungswalze Borsten sind.
Dadurch wird erreicht, daß sich die Borsten beim Keinigungsprozeß den Rüben anpassen und diese gründlich und schonend, hauptsächlich von anhaftenden Blättern, reinigt
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß die Reinigungswalze mittels Vielkantprofil mit ihrer Antriebswelle kraftschlüssig verbunden ist
Dadurch wird erreicht daß die Antriebskraft optimal von der Antriebswelle auf die Reinigungswalze übertragen wird, ohne zusätzlich Befestigungselemente wie Keile, Paßfedern, Stifte oder Schrauben zu benötigen.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß der Endlosförderer als Doppelstrangkettenförderer ausgebildet ist, wobei vorzugsweise Rundprofile als Tragstäbe auf etwa jeden zweiten Glied angeordnet sind.
Dadurch wird erreicht, daß der Reinigungsvorgang mit dem Einkippen der Rüben in den Aufgabetrichter, durch die lückenhafte Anordnung der Tragstäbe, beginnt, wobt, der Schmutz abgesiebt wird. Des weiteren wird der Reinigungsvorgang an der Reinigungswalze durch die Ausbildung des Endlosförderers als Doppelstrangkettenförderer und durch die Anordnung der Tragstäbe unterstützt, wobei die Rüben beim Abwälzen auf den runden Tragstäben nicht verletzt werden.
Weiter wird vorgeschlagen, daß als Zugelemente des Endlosförderer Rundgliederketten eingesetzt sind.
Dadurch wird erreicht, daß der Endlosförderer störunanfällig und wartungsfrei ist, weil Rundgliederketten gegen Schmutz unempfindlich sind und enorme Zugkräfte aufnehmen können.
Weiter wird vorgeschlagen, daß die Tragstäbe und die Rundgiiederketten des Endlosförderers leicht lösbar miteinander verbunden sind.
Dadurch wird erreicht, daß bei Beschädigung eines Tragstabes, dieser einzeln auswechselbar ist.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß die Tragstäbe des Doppelstrangkettenförderers auf mindestens zwei Unterstützungsprofilen, welche mit Gleitkunststoff belegt sind, abgetragen sind.
Dadurch wird gewährleistet daß der Durchhang der Rundgliederketten mit ihren angeordneten Tragstäben verhindert ist und daß die Reibung zwischen Abtragungsgleitfläche und Tragstäben klein gehalten ist.
Weiter wird vorgeschlagen, daß die Umlenk- und Spannachse verschiebbar mittels Spannschrauben montiert ist, wobei die Spa.nischrauben mit vorgespannten Federpaketen versehen sind.
Durch die vorgespannten Federpakete wird es möglich, kettenförmig Zugglieder zu verwenden, die um kleine Krümmungen gelenkt unterschiedliche Strekkungen aufweisen. Die Spannschrauben gleichen Längungen der Zugglieder aus.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß die Antriebswelle des Endlosförderers am Abgabeende desselben angeordnet ist.
Dadurch wird erreicht daß der Abstand zwischen Endlosförderer und Reinigungswalze immer konstant bleibt, da beide Antriebswellen fix montiert sind. Ein Durchgleiten der Rüben ist somit verhindert
Weiter wird vorgeschlagen, daß für die Lagerungen der Antriebswellen Flanschlager mit Einstellrillenkugellagern und Spannringen Verwendung finden.
Dadurch wird erreicht, daß Fluchtungsfehler der Antriebswellen, die bei der Montage auftreten können, ausgeglichen werden.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß der Antrieb des Endlosförderers und der Reinigvngswalze gemeinsam durch einen Getriebernotor erfolgt, wobei dieser unterhalb der Reinigungswalze am Hauptrahmen montiert ist
Dadurch wird der mechanische Antriebsajfwand Und die daraus resultierenden Fertigungskosten, die bei zwei separaten Antrieben entschieden höher wären, niedrig gehalten.
Weiter wird vorgeschlagen, daß die äußere Seitenwand des Aufgabetrichters bis zur Reinigungswalze geführt ist
Dadurch wird erreicht, daß die Rüben immer der Reinigungswalze zugeführt werden und nicht vorher ungereinigt vom Endlosförderer fallen können.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß die Vorrichtung durch eine Radachse mit zwei rollengelagerten Rädern mobil gemacht ist.
Dadurch wird der Transport zu den Verschiedenen Einlagerungsstätten möglich gemacht, ohne separate Hebezeuge zu benötigen.
Schließlich wird vorgeschlagen, daß die Vorrichtung du-ch zwei höhenversteilbare Füße neigungsverstelibar gemacht ist.
Dadurch wird erreicht, daß der Anpreßdruck der Rüben beim Reinigungsvorgang an der Reinigungswalze verändert werden kann, und daß Bodenunebenheiten ausgeglichen werden können.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die zu reinigenden Rüben, vorzugsweise Futterrüben, werden mit Hilfe eines kippbaren Ackerwagens oder dergleichen, dem Aufgabetrichter zugeführt. Beim Aufprallen der Rüben auf die Tragstäbe des Endlosförderers werden bereits Erde und Blätter abgesiebt bei Inbetriebnahme beginnt der Endlosförderer umzulaufen und transportiert die Rüben gegen den höhenverstellbaren Schieber, wobei ein Dosieren der Rüben stattfindet Die im Aufgabetrichter zurückgehaltenen Rüben werden gestaut und durch die unterhalb der Rüben umlaufenden Tragstäbe des Endlosförderers vorgereinigt.
Die unterhalb des höhenverstellbaren Schiebers durchgeiassenen Rüben werden der schnell rotierenden Reinigungswalze zugeführt und durch die Transportbewegung des Endlosförderers an dieselbe angedrückt. Durch die Rotation der Reinigungswalze werden die Rüben von anhaftenden Blättern und anhaftender Erde befreit, und durch die Gestaltung und Anordnung der Reinigungswalze quer zur Förderrichtung des Endlos? förderers abgewiesen. Durch das Abwälzen der Rüben
auf den umlaufenden Tragstäben des Endlosförderers wird ein zusätzlicher Reinigungseffekt erzielt. Der hierbei anfallende Schmutz, hauptsächlich Blätter, wird von einem Schmutzsammelbehälter aufgefangen. Über eine Abgaberutsche werden die gereinigten Rüben direkt in einen Keller oder auf ein nachgeschaltetes Förderband befördert, welches den Transport zur Einlagerungsstätte übernimmt.
Das Wesen der Erfindung wird anhand eines in der F i g. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiels geschildert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
F i g. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung,
Fig.3 einen Querschnitt durch die Antriebsstation des Endlosförderers,
Fig.4 einen Längsschnitt durch die Umlenk- und Spannstation des Endlosförderers,
F i g. 5 einen Querschnitt durch die Reinigungsstation,
IF i g. S eirc Seiienansichi der Aniriebssiaiion (ohne Schutzkasten gezeichnet),
F i g. 7 einen Querschnitt durch den Endlosförderer.
Die F i g. 1 bis 7 zeigen Einzelheiten der Vorrichtung, die auf dem Hauptrahmen 8, beispielsweise aus Fahrzeugbau-C-Profil, montiert sind. Auf dem Hauptrahmen 8 ist der Aufgabetrichter 4 mit Hilfe von Profilstahl abgestützt. An der Abgabeseite des Aufgabetrichters 4 ist der höhenverstellbare Schieber 3 verschiebbar in Schlitzen befestigt. Zwischen den beiden Längsprofilen des; Hauptrahmens 8 ist der Endlosförderer 10, der auf den Leisten 11 abgetragen wird, montiert. Im Anschluß an den Endlosförderer 10 befindet sich die Reinigungswalze 2 und hinter derselben der Schmutzsammelbehälter 1. An der Abgabeseite der Reinigungswalze 2 ist die Abgaberutsche 7 am Hauptrahmen 8 befestigt. Die Vorrichtung ist mit Hilfe der Radachse 6, die am Hauptrahmen 8 befestigt ist, fahrbar gemacht. Die Neigung der Vorrichtung ist mit den Füßen 9, vorzugsweise über Gewindespindeln, einstellbar gemacht.
Die Antriebsstation ist wie in F i g. 3 dargestellt ausgebildet. Die Rundgliederkettenräder 16 sind innerhalb des Hauptrahmens 8 mit Hilfe von Paßfedern 15 und Gewindestiften mit der Antriebswelle 17 kraftschlüssig verbunden. Die Antriebswelle 17 ist seitlich aus dem Hauptrahmen 8 hinausgeführt, um das Rollenkettenrad 13, das seine Befestigung mit der Paßfeder 12 und Gewindestift findet, und die Lagerungen 14 aufzunehmen. Die Lagerungen 14 sind mittels Schrauben am Hauptrahmer. 8 befestigt Als Lagerungen 14 werden Vorzugsweise Flanschlager mit Einstellrillenkugellagern und Spannringen verwendet.
Die Umlenk- usid Spannstation ist, wie in F i g. 4 dargestellt, ausgebildet. Zum Ausgleich von Längungen der Zugglieder ist die gesamte Station mit Hilfe der Spannschrauben 19 in Schlitzen verschiebbar angeordnet Vorgespannte Federpakete 18 gleichen die unterschiedliehen Streckungen der kettenförmigen Zugglieder aus. Die Rundgliederkettenräder 20 sind in sich mit Gleitlagern 21 gelagert und werden vorzugsweise mit Anlaufscheiben und Sicherungsringen 22 auf der Umlenkachse 23 axial gehalten.
Die Umlenkachse 23 ist seitlich aus dem Hauptrahmen 8 hinausgeführt, wo sie von den Spannschrauben 19 aufgenommen wird. Das Gegenhalten der Spannschrauben 19 übernimmt ein am Hauptrahmen 8 angeschweißtes Blech.
Die Reinigungsstation ist, wie in Fig.5 dargestellt, ausgebildet Die Reinigungswalze 2 besteht aus einem Holzkern mit Vierkantbohrung, an dem, schneckenför-
10
15
20
25
30
35 mig gegen den Uhrzeigersinn steigend, Borsten angebracht sind. Die Antriebswelle 28, die aus dem Vierkantrohr mit beidseitig angeschweißten Lagerzapfen besteht, übernimmt die Mitnahme der Reinigungswalze 2. Die axiale Sicherung der Reinigungswalze 2 übernehmen beidseitig angeordnete Stellringe 27 mit Andrückschrauben. Die Antriebswelle 28 ist seitlich aus dem Hauptrahmen 8 hinausgeführt, um das Rollenkettenrad 25, das seine Befestigung mit der Paßfeder 24 und Gewindestift findet, und die Lagerungen 26 aufzunehmen. Die Lagerungen 26 sind mittels Schrauben am Hauptrahmen 8 befestigt. Als Lagerungen 26 werden Vorzugsweise Flanschlager mit Einstellrillenkugellagern und Spannringen verwendet.
Die Antriebsstation ist, wie in F i g. 6 dargestellt, ausgebildet. Als Antrieb dient ein Getriebemotor 5, der hängend an Gewindebolzen 31 unter dem Hauptrahmen 8 montiert ist. Der Getriebemotor 5 treibt über ein
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das Rollenkettenrad 13 des Endlosförderers 10 und das Rollenkettenrad 25 der Reinigungswalze 2 an. Zum Ausgleich von Längungen der Zugglieder der Rollenkette
30 ist der Getriebemotor 5 mit Hilfe der Gewindebolzen
31 und Muttern verschiebbar angeordnet. Der Kettentrieb ist mit einem Schutzkasten abgedeckt.
Der Endlosförderer ist, wie in F i g. 7 dargestellt, ausgebildet. Als Zugelemente des Doppelstrangkettenförderers .0· sind Rundgliederketten 10.2 eingesetzt, die ihre Verbindung mit den Tragstäben 1OJ vorzugsweise mit Gewinde-U-Bügeln 10.1 finden. Als Tragstäbe 10J sind beispielsweise Gewinderohic eingesetzt. Die Abtragung der Tragstäbe 1OJ findet auf den Leisten 11.2 statt, die mit Gleitkunststoffstreifen 11.1 belegt sind. Die Leisten 11.2 sind mit den Querstreben 8.1 verschweißt, wobei die Querstreben 8.1 wiederum mit dem Hauptrahmen 8 zu einer Einheit verschweißt sind.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
40
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Claims (15)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Reinigen von Rüben, insbesondere Futterrüben, die dazu bestimmt ist, die Rüben auf einfache und schonende Weise von anhaftenden Schmutz, in Form von Erde, Sand, Blättern und Gräsern, in trockenem und nassem Zustand zu befreien, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter einem Aufgabetrichter (4), welcher an drei Seiten schräge Seitenwände aufweist und an dessen Abgabeseite ein höhenverstellbarer Schieber (3) angeordnet ist, ein Endlosförderer (10) befindet, der in seiner Breite größer ist als der untere Abgabemund des Aufgabetrichters (4) und dessen beide Umlenkungen sich außerhalb des Aufgabetrichters (4) befinden, und daß an der Abgabeseite des Endlosförderers (10) mindestens so breit wie der Endlosförderer (10), zum Obertrum des Endlosförderers (10) höher montiert, eine Reinigungswalze (2) angeordnet ist, die durch ihre Gestaltung und Anordnung eine quer zur Förderrichtung des Endlosförderers (10) abweisende Wirkung erzielt, und daß am Abgabeende der Reinigungswalze (2) eine Abgaberutsche (7), schräg von der Oberkante des Endlosförderers (10) fallend, angeordnet ist, und daß hinter der Reinigungswalze (2) ein Schmutzsammelbehälter (1), der mit einer klappbaren Rückwand ausgestattet ist, angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai die Reinigungswalze (2) mit schnekkenförmig angeordneten Reb-gungselementen bestückt ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungselemente der Reinigungswalze (2) Borsten sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kraftschlüssige Verbindung der Reinigungswalze (2) mit der Antriebswelle (28) durch ein Vielkantprofil erreicht ist
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Endlosförderer (10) als Doppelstrangkettenförderer ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugglieder des Endlosförderers (10) Rundgliederketten (10.2) eingesetzt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstäbe (103) des Endlosförderers (10) mit den Zuggliedern (10.2) lösbar verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abtragung der Tragstäbe (10.3) mit Gleitkunststoffstreifen (11.1) belegte Längsprofile (11.2) verwendet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenk- und Spannachse (23) des Endlosförderers (10) mit vorgespannten Federpaketen (18) versehenen Spannschrauben (19) verschiebbar angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (17) des Endiosförderers (10) am Abgabeende desselben angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Lagerungen für die Antriebswelle (17) des Endlosförderers (10) und für die Antriebswelle (28) der Reinigungswalze (2) Flanschlager mit Einstellrillenkugellagern und Spannringen (14,26) eingesetzt sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Reinigungswalze (2) und des Endlosförderers (10) nur ein Getriebsmotor (5) eingesetzt ist
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis IZ dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Seitenwand des Aufgabetrichters (4) bis zur Reinigungswalze (2) geführt ist
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung durch eine Radachse (6) fahrbar ist
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet daß die Vorrichtung durch zwei höhenverstellbare Füße (9) in der Neigung veränderbar ist
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