DE214908C - - Google Patents
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- DE214908C DE214908C DENDAT214908D DE214908DA DE214908C DE 214908 C DE214908 C DE 214908C DE NDAT214908 D DENDAT214908 D DE NDAT214908D DE 214908D A DE214908D A DE 214908DA DE 214908 C DE214908 C DE 214908C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/178—Syringes
- A61M5/31—Details
- A61M5/32—Needles; Details of needles pertaining to their connection with syringe or hub; Accessories for bringing the needle into, or holding the needle on, the body; Devices for protection of needles
- A61M5/34—Constructions for connecting the needle, e.g. to syringe nozzle or needle hub
- A61M5/343—Connection of needle cannula to needle hub, or directly to syringe nozzle without a needle hub
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-]\M 214908 "-KLApSE; 30 &. GRUPPE
FRITZ FfIEIENSTEIN in BERLIN.
Injektionskaniile für Subkutanspritzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Injektionskanüle für Subkutan- und andere chirurgische Spritzen
und ist gekennzeichnet durch die Art der Ausbildung des Kopfes, welcher dazu dient,
sie vollkommen wasserdicht schließend mit der Austrittsöffnung der Spritze zu verbinden.
Man hat derartige Nadeln bereits mit Weichmetallköpfen versehen und die Befestigung
der Nadel an der Austrittsöffnung der Spritze
ίο dadurch bewirkt, daß man den Nadelkopf auf
letztere mit Hilfe einer auf den Gewindezapfen der Spritze geschraubten Überwurfmutter
aufpreßte. Diese Weichmetallköpfe waren aber auf die Dauer einer derartigen Inanspruchnahme nicht gewachsen. Sie drückten
sich leicht platt und konnten schließlich die Abdichtung nicht mehr bewirken. Die
ganze Nadel _ mußte dann meist verworfen werden, da es sich nicht lohnte, den unbrauchbaren
Kopf zu entfernen und ihn durch einen neuen zu ersetzen. Da die Nadel aber viel- fach
aus wertvollem Metall (beispielsweise Platin oder Gold) hergestellt wird, so gestaltet
sich eine Neuanschaffung stets mehr oder weniger kostspielig. Durch die Erfindung
soll nun eine subkutane Nadel geschaffen werden, welche von den vorerwähnten Mängeln
frei ist und seltener einer Erneuerung bedarf. In einer beispielsweisen Ausführungsform
ist der Erfindungsgegenstand in der Zeichnung zur Darstellung gelangt. Fig. 1 veranschaulicht
einen Schnitt durch eine mit der subkutanen Nadel versehene Spritze. Fig. 2 ist
ein Schnitt durch eine solche Nadel im vergrößerten Maßstabe.
ι ist die eigentliche Nadel, welche an ihren
stumpfen Enden den zur Befestigung dienenden Kopf trägt. Derselbe besteht aus einer
gehäuseartigen Hartmetallkappe 3 mit einem darin befindlichen Weichmetallkörper 2. 'Die
Kappe 3 ist unten offen und an dieser Stelle ragt der Weichmetallkörper aus der Kappe
heraus.
In der Fig. 1, welche die Anwendung der '
Nadel nach der Erfindung zeigt, ist 4 der mit der Austrittsöffnung versehene Gewindezapfen
einer Spritze 5. Auf diesen ist bei dem gewählten Ausführungsbeispiel eine Überwurfsmutter oder
Führungsstück 7 für die Nadel geschraubt. Die Bohrung dieses Führungsstückes endet im
Inneren in einer konischen Höhlung, welche der konischen Form der Hartmetallkappe 3
entspricht. Wird, nachdem die Nadel in die Bohrung der Überwurfsmutter 7 eingebracht
ist, diese auf den Teil 4 der Spritze aufgeschraubt, so preßt der Konus 6 den Nadelkopf
gegen die Vorderfläche des Teiles 4. Die Anordnung des Konus sichert dabei die
Zentrierung, so daß die Höhlung der Nadel der Austrittsöffnung der Spritze genau gegenüberliegt.
Die Abdichtung zwischen der Nadel und der Vorderfläche des Teiles 4 bewirkt der Weichmetallkörper 2, welcher zu diesem Zwecke
aus der Kappe 3 herausragt. Eine Abplattung des Weichmetallkörpers über die zur Abdichtung erforderliche Größe hinaus verhindert
die Hartmetallkappe 3. Selbst durch kräftiges Aufschrauben der Überwurfsmutter auf den Teil 4 der Spritze 5 wird der Weichmetallkörper
nicht auseinander gedrückt, viel-
mehr behält der Nadelkopf immer die gleiche, durch die Hartmetallkappe bedingte Gestalt
und seine unverminderte Abdichtungsfähigkeit.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Injektionskanüle für Subkutanspritzen, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrem stumpfen Ende ein kegelförmiges, unten offenes Hartmetallgehäuse (3) angebracht und derart mit einer Füllung aus Weichmetall (2) versehen ist, daß der Weichmetallkopf aus diesem Gehäuse heraüsragt, so daß das Gehäuse die Zentrierung der Nadel selbst bei starkem Anpressen des Nadelkopfes sichert und eine Abflachung des Weichmetallkopfes verhindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214908C true DE214908C (de) |
Family
ID=476453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214908D Active DE214908C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214908C (de) |
-
0
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