DE2148754B2 - Schalter, insbesondere fuer schaltuhren - Google Patents

Schalter, insbesondere fuer schaltuhren

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DE2148754B2
DE2148754B2 DE19712148754 DE2148754A DE2148754B2 DE 2148754 B2 DE2148754 B2 DE 2148754B2 DE 19712148754 DE19712148754 DE 19712148754 DE 2148754 A DE2148754 A DE 2148754A DE 2148754 B2 DE2148754 B2 DE 2148754B2
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Germany
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shaft
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Gustav Adolf 3213 Eldagsen Witte
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Priority to CH1415672A priority patent/CH556056A/xx
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Publication of DE2148754B2 publication Critical patent/DE2148754B2/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02Constructional details
    • G04C23/10Constructional details for actuating any element which operates, or initiates the operation of, the device concerned
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/62Contacts actuated by radial cams

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Description

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Die Erfindung betrifft einen Schalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Ein derartiger Schalter ist durch die G EJ- PS 12 43 753 bekannt.
Bei dem in der GB-PS 12 43 753 beschriebenen Schalter wirkt ein Steuernocken auf eine Kontaktfeder eines Kontaktfedersatzes ein, so daß nur der Schließoder der Öffnungsvorgang durch Abfallen der Kontaktfeder von dem Steuernocken sprunghaft erfolgen kann.
Bei einem Schalter, wie er bei der Schaltuhr nach der DT-PS 11 76 737 verwendet wird, dient zur Betätigung eines Kontaktfedersatzes ein Schaltstern, der so ausgebildet ist, daß sowohl die Ein- als auch die Ausschaltung des Kontaktes sprunghaft erfolgen kann. Dabei muß der Kontaktfedersatz verhältnismäßig lang ausgebildet sein, damit die erforderlichen Federbewegungen bei Kontaktöffnung bzw. -Schließung durchführbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszubilden, daß bei kleinen Ausmaßen des Schalters beide Schaltvorgänge sprunghaft erfolgen können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Anhand der Zeichnung sei die Erfindung an einem
Ausführungsbeispiel näher erläutert
F i g. 1 zeigt den Schalter in Seitenansicht ohne Kontaktwippe, während in
Fig.2 eine Draufsicht auf die eigentliche Kontaktanordnung wiedergegeben ist
Bei dem dargestellten Schalter ist eine in zwei Platinen 1 und 2 gelagerte WeBe 3 vorgesehen, die in nicht dargestellter Weise jeweils für einen bestimmten Drehwinkel in schleichende Drehbewegung versetzt werden kann. Auf der Welle 3 ist ein Schaltstern 4 angebracht, auf dessen Umfang eine auf einer Schenkelfeder 5 sitzende Druckrolle 6 einwirkt Die Schenkelfeder ist an einem Ende 5a auf der Platine 1 gelagert und mit dem anderen, die Druckrolle tragenden Ende 5b in einem Schlitz lader Platine 1 schwenkbar.
Auf der Weiie 3 ist außer dem Schaltstern 4 ein Steuernocken 7 angebracht Der Steuernocken 7 ist etwa quadratisch ausgebildet und hat an seinem Umfang Hebflächen 7a, 76. 7c und 7d die in Drehrichtung gesehen jeweils von einer Ecke des Steuernockens ausgehen und zum Drehmittelpunkt hin abfallen. Diese Hebflächen gehen in kürzere, zum nächsten Nocken ansteigende Flächen 7a". 76\ 7C und 7d über. Der Steuernocken 7 wirkt mit einer Kontaktwippe 8 zusammen, die um eine Achse 9 schwenkbar ist Die Kontaktwippe 8 weist an den Enden ihrer Hebelarme Kontaktstücke 8a und 86 auf. die mit ortsfesten Gegenkontakten 10 und 11 zusammenwirken. Die Kontaktwippe wird durch eine Zugfeder 12. die an dem einen Ende an einem ortsfest angebrachten Punkt 13 gehalten wird, in der jeweiligen Schaltstellung gegen die ortsfesten Kontakte 10 oder 11 gedrückt Der Angriffspunkt der Zugfeder 12 an der Kontaktwippe liegt bezüglich der Längsachse der Kontaktwippe senkrecht unterhalb des Drehpunktes 9, so daß er sich infolge der Schrägstellung der Kontaktwippe 8 in den beiden Schaltstellungen jeweils auf der einen bzw. auf der anderen Seite des Drehpunktes befindet Durch die Lage des Angriffspunktes 14 und die Stärke der Feder 12 ist der Kontaktdruck an den Kontktstellen bestimmt. Die Kontaktwippe 8 steht mit einer flexiblen Leitung 15 in Verbindung, so daß je nach Stellung der Wippe 8 ein Strompfad von dieser Leitung 15 zu den ortsfesten Kontakten 10.11 hergestellt ist.
An der Kontaktwippe 8 sind noch unterschiedlich lange Ansätze 16 und 17 angeformt über die der Steuernocken 7 mit der Kontaktwippe 8 zusammenwirkt. Der kürzere Ansatz 16 befindet sich näher zum Drehpunkt 9 als der länger ausgeführte Ansatz 17.
Bei schleichender Drehbewegung der Welle 3 wird die Druckrolle 6 allmählich aus ihrer Lage zwischen zwti Nocken des Schaltsternes 4 angehoben, bis sie schließlich den Scheitel des Nockens, auf den sie aufläuft, überschreitet und den Schaltstern 4 infolge der Wirkung der Feder 5 in der eingeleiten Drehrichtung beim Herabgleiten auf der Rückseite des Nockens schlagartig um ein Stück weiterdreht. Der Steuernokken 7 dreht steh bei diesem Schaltschritt zunächst frei, bis die Hebfläche 7a schließlich mit dem Ansatz 17 in Berührung kommt, wenn die sprunghafte Bewegung der Welle 3 einsetzt. Die Hebfläche 7a drückt bei dieser spninghaften Bewegung den Ansatz 17 und damit die Kontaktwippe 8 schlagartig in die entgegengesetzte Schaltstellung, bei der der Kontakt 86 mit dem ortsfesten Kontakt 11 in Berührung kommt. In dieser nicht gezeichneten Schaltstellung, die durch Drehung in Richtung des in F i g. 2 eingezeichneten Pfeiles aus der dargestellten hervorgeht, ist die Kontaktwippe durch
die zwischen der Hebfläche 7a und der Fläche 7bf befindlichen Ecke am Zurückfallen gehindert Durch Erschütterungen könnte der Kontakt 86 höchstens vom Gegenkontakt 11 abheben, jedoch ist eine Umschaltung in die dargestellte Lage wegen der im Wege ste- s henden Ecke unmöglich. Ebenso wird durch die zwischen der Hebfläche 7rf und der Fläche Js! befindlichen Ecke die in F i g. 2 dargestellte Schaltstellung gesichert Beim ungewollten Abheben des Kontaktes 8a vom Kontakt 10 stößt der Ansatz 16 gegen diese Ecke, so daß die Kontaktwippe nicht weiterschwenken kann. Durch die Feder 12 wird sie in die ursprüngliche Kontaktstellung zurückgezogen.
Der Schalter kann auch so ausgebildet sein, daß an Stelle eines der Festkontakte 10 oder 11 ein Isolieranschlag vorgesehen ist In diesem Falle wirkt der Schalter nur als Ein-Ausschalter, während er in der dargestellten Ausführung als Umschalter eingesetzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schalter, insbesondere für Schaltuhren, der eine über sein Betätigungsorgan durch ein schleichend bewegbares Teil antreibbare Welle mit einem mit der Welle fest verbundenen von einer Druckrolle belasteten Schaltstern aufweist und mit einem an dieser Welle befestigten Steuernocken versehen ist, der so ausgebildet ist, daß ein Kontaktglied im Verlauf einer unter der Wirkung der Druckrolle erfolgenden, gegenüber dem schleichend bewegbaren Teil voreilenden Drehbewegung der Welle sprunghaft betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuernocken (7) das Kontaktglied in Fcrm einer um einen festen Drehpunkt (S) schwenkbaren bistabilen Kontaktwippe (8) von der einen in die andere Schaltstellung bewegt
2. Schalter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der etwa quadratisch ausgebildete Steuernocken (7) in gegen Drehrichtung gesehen an seinem Umfang von den Ecken ausgehende, zum Drehpunkt hin abfallende kurze Flächen (7a', 76'. 7d, 7d) bildet, die in zur nächsten Ecke hin ansteigende längere Hebflächen (7a, 7b. 7c 7d) übergehen, und die Hebflächen (7a, 76. 7c 7d) mit Ansätzen (16,17) der Kontaktwippe (8) zusammenwirken, die ungleich lang ausgeführt und zum Schwenkpunkt der Kontaktwippe so angeordnet sind, daß der kürzere (16) in Drehrichtung des Steuernockens sitzende einen kleineren Abstand vom Drehpunkt (9) hat als der auf der gegenüberliegenden Seite des Drehpunktes befindliche (17).
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktwippe (8) durch eine auch den Kontaktdruck bestimmende Zug- oder Druckfeder (12) in zwei Schaltstellungen stabil gehalten ist.
DE19712148754 1971-09-30 1971-09-30 Schalter, insbesondere fuer schaltuhren Granted DE2148754B2 (de)

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FR7233968A FR2154581B3 (de) 1971-09-30 1972-09-26
CH1415672D CH1415672A4 (de) 1971-09-30 1972-09-28
CH1415672A CH556056A (de) 1971-09-30 1972-09-28
GB4516872A GB1411248A (en) 1971-09-30 1972-09-29 Switches

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DE2148754A1 DE2148754A1 (de) 1973-04-05
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