DE2147145C - Flüssiges, Dicyclohexylthioharnstoff enthaltendes Korrosionsschutzmittel - Google Patents
Flüssiges, Dicyclohexylthioharnstoff enthaltendes KorrosionsschutzmittelInfo
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Description
Polväthvlenslykol. .
Z'ur Hvstellun"des Korrosionsschutzmittels erhiUt
man D,metlivlace=tam.d auf 50 bis 60 C und versetzt
mit der entsprechenden Menge an D.cyclohexylthioharnstoff.
Das Erhitzen wird unter Bewegung fortsetzt bis eine klare Lösung vorliegt, und zu
diesem Zeitpunkt der obengenannten Alkylarylpoiyäthylenalkohol
hinzufügt, während die Temperatur über 50 C sehalten wird. Nach vollständigem Zusatz
wird die kfare Lösung unter Bewegung auf Raumtemperatur
abkühlen gelassen. Dieses Korrosionsschut/mittel
ist bei normalen Bedingungen langzeuig laeerbestäni'" und kann direkt als Additiv für korrosive
Flüssig iten eingesetzt werden.
Die foIae-.-en Beispiele, in denen wir auch in cbonsiiaen'Beschreibung
alle Teil- und Prozcntanga'r-n
auf das Gewicht bezogen sind, dienen der weiter n
Erläuterung der Erfindung.
Dicyclolievylthiohjrnsioff ist in jünaerer Zeit dazu
\erAendet worden, die Korrosion Ton unlegierten
Stählen ind Aluminium zu inhibieren. Dieyelohewlthioharnstoff
wird Heizbädern /ugeset/i und bei vielen anderen technischen Anwendungszwecken. bei denen =~
iich ein nmger Kontakt zwischen starken Säuren
lind Metallen ergibt, verwendet. I ür diese und zahlrciche
andere Technische Zwecke wäre es hochcrwünscht.
über eine flüssige, wasserlösliche Stoffj-i'sammeriset/uiii!
verfüaen zu können, die eeniieend
DicvclohexylthioiiarnstolT enthält, um korrosion
l;lüs-igkcite'n wesentliche Mengen desselben zuführen
zu können. "
Leider ist Dicyclohewhhioharnstoff in Wasser und
in \ielen organischen Systemen extrem unlöslich. Er ist nun zwar in Chlorkohlenwasserstoffe!), wie Meihylenchlorid.
Chloroform. Tetrachlorkohlenstoff u. dgl. löslich. a:ier diese Lösungsmittel sind mit Wasser
nicht mischbar und können in wäßrigen Säurebädern oder bei erhöhten Temperaturen auf Grund ihrer 4c
Toxi/ität nicht Verwendung iinden. Ohne organisches I.ÖNiingsmittel ist Dicyclohexylihioharnstoff in Säurehädern
in einer Konzentration von 4 bis 6 ppm löslich. über oft sind höhere Konzentrationen erwünscht, um
»lie Metalloberfläche im Kontakt mit diesen zu Khiit/en.
Die r.rfindung macht ein flüssiges, insbesondere
wasserlösliches Dicyclohexylthioharnstoff enthaltendes Korrosionsschutzmittel verfügbar und schafft ein
Korrosionsschutzmittel, das Dicyclohexylthioharnstoff in hoher Konzentration enthält, langzeitig lagerbeständig
und ferner mit in Beizbädern eingesetzten Mineralsäure!! verträglich ist.
Diese und weitere Ziele werden verwirklicht, indem man eine Mischung von 45 bis 55 Teilen Dimethyl-
«cctamid, 45 bis 35 Teilen des Reaktionsprodukte;,
von tcrt.-Octylphenol oder tert.-Nonylphenoi mit
Äthylenoxid, das 5 bis 15 Äthylenoxid-Gruppen je Molekül enthält, und 10 Teilen Dicyclohexylthioharnstoff
bildet. Das vorstehende Reaktionsprodukt von tert.-Alkylphenol und Äthylenoxid ist ein nichtionisches,
oberflächenaktives Mittel der Formel Eine
Beispiele
saubere Reaklionsvorrichtung wurde
.— (OCHjCHj)xOH
worin R lert.-Nonyl oder tert.-Octyl und χ gleich 5
bis 15 ist, man bezeichnet diese Mittel oft auch als Eine sa
4350 Teilen |4S.5°/O) Dimethylacetamid und 930 Teiun
(10.1°,,) Picyclorvxylthioharnstoff beschickt up..! .::.-Mi5chung
bewegt und auf 50 bis 60 C erhitzt, bis c :·:
(,!are Lö>ung \orlag. worauf bei den gleichen Tenipjraturbedingungeii
3720 Teile (4I,4_°/0 der hr.d-/;,-vunmensetzung)
tert.-Oclylphenol/Athylenoxid-Kc-r.-densationsprodukt
mit im Mittel 9 bis 10 Athyleno\k:
Gruppen hinzugefügt wurden. Nach Aufrechterhalte-! der Temperatur und [:ortselzen der Bewegung fi::
1 Stunde wurde die '■ ösung unter fortgesetzter lkw.--gung
auf Raumtemperatur abkühlen gelassen. V\.r
der Endabpaekung wurde die Lösung filtriert.
Einzelne Proben dieser Lösung wurden getrennt ;v: verschiedenen Temperaturbedingungen aufbcwahr:.
wobei sie sich als lagerungsbeständig erwiesen. Probe;· wurden auch zu einem Säurebad, das 10% Salzsäure
enthielt, und einem getrennten Bad hinzugefügt, das 10° 0 Schwefelsäure enthielt. Beide Lösungen wurden
dann auf 60 C erhitzt und 1 Stunde auf diesen Teniperaturen gehalten, bevor die Abkühlung auf Ratimtemperatur
erfolgte. In keiner der Lösungen ergLU?
sieh eine Entwicklung eines Niederschlages, und die
End-Analysen dieser Lösungen ergaben die theoretische
Menge an Dicyclohexylthkiiarnstoff von 5" „
genau.
tie im F.rsatz des Kondensationsproduktes in dem
obigen Beispiel durch andere tert.-Octylphenol- bzw.
durch tert.-Nonylphenol-Kondensationsprodukte mit Äthylenoxid wurden im wesentlichen die gleichen
Ergebnisse erhalten. Speziell wurde beim Einsatz des Kondensationsproduktes mit 5 Athylenoxid-Gliedcrn
pro Molekül in der obigen Zusammensetzung eine klare Lösung erhalten, und nach Zugabe dieser Lösung
zu einem Bei/.-Standardbad lag nach 3 bis 4 Tagen noch keine Ausfällung vor.
In einer Wiederholung des obigen Beispiels wurden die gleichen Bestandteile eingesetzt, wobei jedoch die
Menge an Dimethylacetamid auf 55 Teile erhöht und diejenige des Alkylarylpolyätheralkohols auf 35 Teile,
pro 10 Teile DicyclohexylthiohamstolT vermindert wurde. Dabei wurden die gleiche l.agerungsbeständigkeit
und Säurebeständigkeit erhalten. In einer anderen Wiederholung des obigen Beispiels wurde die Menge
an Dimethylacetamid auf 45 Teile vermindert und die Menge des Alkylarylpolyätheralkohols auf 45 Teile
pro 10 Teile Dicyclohexylthioharnstoff gesteigert, wo-
bei sich identische Ergebnisse bezüglich der Losunesbeständigkeii
einstellten.
Das \orliegende Korrosionsschui/mittel bedeutet
eine überraschende und sehr wer'vollu Erkenntnis, du
nur die spezielle Wahl des oberflächenaktive Mine!*
und Lösungsmittels eine stabile, klare Lösung ergibt,
die mindestens IO Gewichtsprozent Dieyclohexyithioharnstoff
enthält. Andere Lösungsmittel. einschlieiMich
des eng verwandten Dimethylformamides und andere Netzmittel vermögen für den vorliegenden Zv,eck
nicht als Ersatzstoffe zu dienen. Auch die Anteile der obengenannten Bestandteile müssen sorgfältig innerhalb
der obengenannten Grenzen gewählt werden: beim Einsatz von mehr als ?5"·,, an Dimethylacetamid
i:l die Zusammensetzung nicht lagerungsbeständig,
und r/jim Erhöhen der Netzmittel-Menge über
45 Gewichtsprozent kann [)icydohe\\!thioharnstoff
nicht in der benötigten und erwünschten Konzentration
von R)",, \om Gewicht der Endzusjmmen-5CiZUiIiZ
gelöst werden.
Claims (1)
1. Flüssiges, insbesondere wasserlösliche. Oicycluhev.hhioharnstofi
enthaltendes Korro-i,-^- -5
schmymi'ttcl.dadurch ecke η n/eich r. et
daß e> 45 l\, 55 Gewichte Dimethylaceiamid.
in Ge-.uchtsteil.j Dicydohev.ltüiolurn^ofT und
45 bis 35 Gewiehtsteile eines Äthylcnoxidkondensationspmduktes
von lert.-Octyl- oder ten -ΝογλΙ- icphcn(.lmit5bisl5Ätlnleno\idcruppenproM..'lekül
enihäi:. " '
:. Korrosionsschut/mitte! nach Anbruch i.
dadurch gekennzeichnet, daß es ten.-Oc'olpoljäthylenelykolphenol
mit 7 h:< N \tby ienoxid^run- j*
pen pro Molekül enthält ' " '
Alkylarylpolyätheralkohole oder Alkylphenyläther von
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US7449170A | 1970-09-22 | 1970-09-22 | |
| US7449170 | 1970-09-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2147145A1 DE2147145A1 (de) | 1972-03-23 |
| DE2147145B2 DE2147145B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE2147145C true DE2147145C (de) | 1973-09-06 |
Family
ID=
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