DE214515C - - Google Patents
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- DE214515C DE214515C DENDAT214515D DE214515DA DE214515C DE 214515 C DE214515 C DE 214515C DE NDAT214515 D DENDAT214515 D DE NDAT214515D DE 214515D A DE214515D A DE 214515DA DE 214515 C DE214515 C DE 214515C
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- shaft
- housing
- locking body
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- roller
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/03—Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 c. GRUPPE
WETZEL & FREYTAG in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1908 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine nach beiden Richtungen wirkende Hemmvorrichtung
für Handwinden und andere Hebezeuge, welche beim Durchgehen der Last sofort in Tätigkeit tritt. Ihre Wirkungsweise
beruht darauf, daß in einer mit der Welle umlaufenden Scheibe lose angeordnete Mitnehmer
beim Überschreiten der normalen Drehgeschwindigkeit aus ihren Vertiefungen
ίο heraustreten und eine auf der Mitnehmerscheibe
lose ruhende Rolle bzw. Keil mit fortreißen und in einen keilförmigen Spalt treiben.
Die Rolle bzw. der Keil ist mit einer aus dem Gehäuse hervortretenden Handhabe versehen
und kann je nach der Drehrichtung beliebig von außen eingestellt werden.
Die Einrichtung ist in der Zeichnung durch Fig. ι und 2 in Vorderansicht und durch Fig. 3
im Vertikalschnitt beispielsweise dargestellt und besteht aus einem zylindrischen Gehäuse a
mit Lager b für die Kurbelwelle c. Auf letzterer ist eine Scheibe d festgekeilt, in deren
Vertiefungen oder Taschen f lose Mitnehmer g stecken. Die Kurbelwelle c und mit ihr die
Scheibe d ist in dem Gehäuse α exzentrisch gelagert, so daß zwischen dem Umfange der
Scheibe d und der inneren Wand des Gehäuses a ein nach beiden Seiten sich verengender sichelförmiger
Zwischenraum verbleibt, in welchem eine lose Rolle i beweglich ist. Das Gehäuse
wird durch einen mit Schrauben m befestigten Deckel k verschlossen, aus welchem die Handhabe
h der Rolle i durch einen Schlitz / herausragt. Die Vorrichtung wird mit Schrauben
0, deren Köpfe durch den Deckel k verdeckt sind, an Stelle des betreffenden Kurbellagers
an dem Windenbock befestigt (Fig. 3), sofern das Gehäuse α nicht mit dem Bock
gleich aus einem Stück hergestellt wird.
Die Hemmvorrichtung wirkt auf folgende Weise:
Wird die Welle c und mit ihr die Scheibe d nach rechts herumgedreht, so ist die Rolle i,
wie in Fig. 1 und 2 angedeutet, links einzustellen. Soll die Welle c jedoch nach links
herumgedreht werden, wie dies z. B. bei Handwinden vorkommt, wenn eine weitere Übersetzung
eingerückt wird, so ist die Rolle i rechts einzustellen, wie in Fig. 1 punktiert
angedeutet ist. Das Einstellen der Rolle i geschieht von Hand, zu welchem Zwecke die
durch den Schlitz I aus dem Deckel k heraustretende Handhabe h bei der Rolle «vorgesehen
ist.
Bei normaler Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle c läuft die Rolle i auf der Scheibe d
lose mit, und die Mitnehmer g ruhen in den Vertiefungen /, etwa wie in Fig. 1 veranschaulicht.
Tritt jedoch durch irgendwelche Veranlassung eine plötzliche Beschleunigung beim
Umlauf der Welle c ein, so werden die Mitnehmer g in die in Fig. 1 punktiert dargestellte
Lage geschleudert. Sie treten am Umfange der Scheibe d aus den Taschen/heraus und
treiben die Rolle i, nach der anderen Seite des Gehäuses a, wo sie sich zwischen der
Scheibe d und der Gehäusewand festklemmt, wodurch die Welle c gehemmt wird. Diese
Wirkung erfolgt so schnell und zuverlässig,
daß, wie praktische Versuche ergeben haben, die Welle c bei eintretender Beschleunigung
schon nach etwa 1Z4 Drehung sich nicht mehr
rührt und erst nach Entfernen der Rolle i aus ihrer hemmenden Stellung gedreht werden
kann. Statt der Rolle i kann auch ein entsprechend geformtes Keilstück zur Anwendung
kommen, welches bei normalem Gange der Winde auf der Scheibe d schleift, wie auch
ίο die Mitnehmer g und ihre Taschen/ beliebig gestaltet sein können. Am einfachsten und
billigsten stellt sich jedoch die in dem Ausführungsbeispiel dargestellte runde Form.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Nach beiden Richtungen wirkende Hemmvorrichtung für Hebezeuge, besonders Handwinden u. dgl., gekennzeichnet durch ein feststehendes zylindrisches Gehäuse, (a), eine darin exzentrisch angeordnete, mit der Welle (c) umlaufende zylindrische Scheibe (d) und einen in dem zwischen der Innenwand des Gehäuses (a) und der Mantelfläche der Scheibe (d) verbleibenden, nach beiden Seiten keüförmigen Spalt bei normaler Geschwindigkeit der Welle (c) auf der Scheibe (d) ruhenden, sowohl beim Rückschlagen der Welle (c) als auch bei Überschreitung der normalen Geschwindigkeit sich festklemmenden Sperrkörper (i).
- 2. Ausführungsform der Hemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mantelfläche der Scheibe (d) Taschen (f) angebracht sind, in denen lose Mitnehmer (g) stecken; welche bei Überschreitung der normalen Geschwindigkeit aus den Taschen heraustreten und den Sperrkörper in die Klemmstellung bewegen. .
- 3. Ausführungsform der Hemm vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen aus einer Rolle gebildeten Sperrkörper (i) mit durch einen Schlitz (I) aus dem Gehäuse (a) herausragender Handhabe (h), mittels welcher der Sperrkörper (i) beliebig nach rechts oder links eingestellt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214515C true DE214515C (de) |
Family
ID=476089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214515D Active DE214515C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214515C (de) |
-
0
- DE DENDAT214515D patent/DE214515C/de active Active
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