DE214103C - - Google Patents

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DE214103C
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piston
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G13/00Other offensive or defensive arrangements on vessels; Vessels characterised thereby
    • B63G13/02Camouflage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■ ■ /-
Es ist bekannt, die Abgase der Explosionsmotore von Motorbooten unter Wasser abzuleiten. Bisher wurde zu diesem Zwecke die Auspufföffnung bzw. das Auspuffventil einfach mit einem unter dem Wasserspiegel mündenden Rohr in Verbindung gesetzt. Infolge des von dem Wasser im Auspuffrohr verursachten Widerstandes konnte nur ein Teil der Verbrennungsgase entweichen, was für die Arbeit
ίο des Motors nicht zweckmäßig war.
Ferner ist; es bekannt, bei Explosionsmotoren zwei hintereinander liegende Auspuff-• öffnungen anzuordnen, um dadurch ein besseres Abblasen zu erreichen. Demgegenüber besteht
die Erfindung darin, daß bei einem Explosionsmotor mit zwei hintereinander liegenden Auspufföffnungen die von dem Kolben zuerst freigelegte öffnung mit einem in bekannter Weise unter dem Wasser mündenden Rohr in Verbindung steht, derart, daß ein Teil der Auspuffgase in das Wasser geleitet wird, während der Rest der Gase in die freie Luft ausströmt. Der Auspuff des ersteren Teiles der Abgase unter das Wasser kann aus folgendem
Grunde ohne Übelstand geschehen. Die Verbrennungsgase besitzen, wenn der Kolben bei Viertaktmotoren sich seiner äußersten oder tiefsten Lage nähert, oder bei Zweitaktmotoren den Auspuffkanal freilegt, einen Druck von etwa 2 Atmosphären. Dieser Druck sinkt jedoch fast augenblicklich auf Atmosphärendruck herab, sobald das Auspuff ventil geöffnet oder der Auspuffkanal freigelegt wird. Der größte Teil der Verbrennungsgase, welcher das bekannte Geräusch verursacht, entweicht also unter einem. den Atmosphärendruck wesentlich übersteigenden Druck sehr schnell aus dem Zylinder, kann daher, ohne durch den Widerstand des Wassers gehindert zu werden, in das Wasser abgehen. Den Rückständen dagegen, - die verhältnismäßig langsam unter einem unbedeutenden Überdruck abgehen, darf kein Widerstand im Wege stehen, und diese Rückstände werden daher in die freie Luft abgeleitet.
Auf der Zeichnung ist die Anwendung der Erfindung bei einem stehenden Zweitaktmotor veranschaulicht, der im Längsschnitt dargestellt ist.
In der Zylinderwandung 1 sind in verschiedenen Höhen zwei Auspuffkanäle 2 und 3 derart angebracht, daß der obere von dem Kolben freigelegt wird, ehe der Kolben die Mündung des gewöhnlichen Frischluftkanales 4 erreicht. Durch den genannten Kanal 2, der mit einem Abflußrohr 5 in Verbindung steht, das bei Verwendung des Motors in einem Schiffe oder Boote in das Wasser herabragt, geht der größere Teil der Verbrennungsgase unter dem höheren Druck ab, ohne dabei in nennenswertem Grade von dem Wasser gehindert zu werden. Unmittelbar darauf werden die Kanäle 3 und 4 freigelegt, so daß die Rückstände der Verbrennungsgase unter einem unbedeutenden Überdruck durch ein in die freie Luft mündendes Rohr 6 entweichen.

Claims (1)

  1. Pate ν T-A ν SPRU c η :
    Explosionsmotor für Schiffe oder Boote mit zwei hintereinander liegenden Auspufföffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Kolben zuerst freigelegte öffnung mit einem in bekannter Weise unter dem Wasser mündenden Rohr in Verbindung steht, damit die Abführung des größeren, .Geräusch verursachenden Teiles der Verbrennungsgase unter dem Wasserspiegel geschieht, ohne daß die Arbeit der Maschine beeinträchtigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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