DE2139797C3 - Operationsleuchte - Google Patents

Operationsleuchte

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DE2139797C3
DE2139797C3 DE19712139797 DE2139797A DE2139797C3 DE 2139797 C3 DE2139797 C3 DE 2139797C3 DE 19712139797 DE19712139797 DE 19712139797 DE 2139797 A DE2139797 A DE 2139797A DE 2139797 C3 DE2139797 C3 DE 2139797C3
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infrared
incandescent lamp
reflector
radiation
revolution
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DE19712139797
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DE2139797B2 (de
DE2139797A1 (de
Inventor
Klaus Dipl Ing Dr 6451 Rodenbach Junginger
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Original Hanau Quarzlampen GmbH
Original Assignee
Original Hanau Quarzlampen GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Operationsleuchte mit einer kuppenverspiegelten Glühlampe in einem Spiegelreflektor und mit einer Filteranordnung unterhalb der Glühlampe, bestehend aus je einer in Strahlenrichtung aufeinanderfolgenden Infrarot-Absorptionsscheibe, Infrarot-Reflexionsscheibe und Kathedralglasscheibe.
Bei einer bekannten Operationsletichte (US-PS 32 55 J42) besteht der Nachteil der Filteranordnung insbesondere darin, daß die Infrarot-Strahlung von der Infrarot-Reflexionsplatte direkt einerseits in die Infrarot-Absorptionsplatte und andererseits in den Spiegelreflektor zurückgeworfen wird, wodurch sich beide Teile wiederum erwärmen und somit kein absolut kaltes Licht erzeugt wird.
Bei der Operationsleuchte nach der GBPS Il 25 056 ist der Glühlampe und dem Reflektor lediglich eine Infrarot-Reflexionsscheibe und eine unmittelbar damit verbundene lichtdurchlässige Scheibe nachgeschaltet, wobei die Scheibe mit halbkreisförmigen Rillen versehen ist, durch die einerseits eine Lichtstreuung und andererseits eine gestreute Reflektion der Infrarot-Strahlung erfolgt. Einerseits haftet dieser Leuchte der Nachteil an, daß lediglich ein Infrarot-Spiegel vorgesehen ist, mit dem allein eine ausreichende Kühlung des Lichtes nicht erfolgen kann. Andererseits wird trotz der teilweise seitlichen Abstrahlung ein großer Teil der Infrarotstrahlung dennoch in den Reflektor zurückgeworfen werden, wodurch sich der Reflektor und das reflektierte Licht wiederum erwärmen. Durch das DT-Gbm 17 38 798 ist eine Kühlküvette für Projektionslichtquellen beschrieben, wobei einem Reflektor mit Glühlampe zwei Infrarot-Reflektionsscheiben nachgeordnet sind. Eine Infrarot-Absorptionsscheibe ist bei dieser Vorrichtung nicht vorgesehen. Die der Lichtquelle zugewandte Abschiußscheibe soli so ausgebildet sein, daß sie für die langwelligen Wärmestrahlen zerstreuend wirkt, indem sie zur Lichtquelle hin durchgebogen ist. Dies bedeutet aber, daß die Abschlußscheibe zur Glühlampe hin konvex gekrümmt ist, was auf eine nahezu exakt seitliche Wärmeabstrahlung hinderlich wirkt. Diese Abschiußscheibe soll lediglich derart ausgebildet sein, daß immerhin noch eine Wärmerückstrahlung in das Lampengehäuse bzw. in den Reflektor erfolgt.
Beim Gegenstand des DT-Gbm 17 89 867 ist ein Reflektorgehäuse mit Glühlampe vorgesehen, der ein Infrarot-Reflektor nachgeschaltet ist. Dieser Infrarot-Reflektor besteht aus einer schräg zum Strahlengang über die gesamte Breite des Strahlenganges angestellten Platte. Dies hat den Nachteil, daß die Platte für eine möglichst seitliche Abstrahlung außerordentlich schräg angestellt werden muß, was sich andererseits wiederum auf die räumliche Ausgestaltung der Gesamtleuchte negativ auswirkt. Der Infrarot-Reflektor muß außerdem sehr weit vom Lampenreflektor entfernt angeordnet werden, damit einigermaßen vernünftige Abmessungen garantiert sind.
Gegenüber diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Operationsleuchte
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der bei möglichst optimaler Beseitigung der Infrarot-Strahlung und bei weitgehend seitlicher Absirahlung der Infrarot-Strahlung eine raumsparende Konstruktion der gesamten Filteranordnung möglich ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Infrarot-Reflexionsscheibe eine im wesentlichen kegelmantelförmige Rotationsfläche bildet, deren Kuppe der Glühlampe zugewandt ist und deren Oberfläche einen Infrarolspiegel als Belag aufweist.
Diese Ausbildung der Iinfrarot-Reflexionsscheibe bewirkt eine seitliche Absixahlung des Infrarot-Anteils, so daß die Infrarot-Strahlung nicht mehr in die Absorptionsscheibe und in den Reflektor zurückgestrahlt wird. Dies ermöglicht eine optimale Beseitigung des Wärmeanteils des Lichtes sowie eine möglichst kurze Bauweise der gesamten Filteranordnung.
Diese Vorteile werden noch durch die speziellen Ausbildungen nach den Unteransprüchen verstärkt.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel schematisch eine Operationsleuchte 10 mit einer Lichtquelle in Form einer Glühlampe 12 mit Kuppenverspiegelung 14. Die durch einen Pfeil dargestellte Strahlung 24 der Glühlampe 12 wird durch die Kuppenverspiegelung 14 in einen die Glühlampe 12 umgebenden Spiegelreflektor 16 gestrahlt. Der Spiegelrel'lektor 16 kann ein üblicher Reflektor sein oder als an sich bekannter Kaltlichtreflektor ausgebildet sein, der die kurzwellige Infrarot-Strahlung der Glühlampe 12 hindurchtreten läßt und das sichtbare Licht reflektiert. In der Figur ist der Spiegelreflektor 16 sucht als Kaltlichthohlspiegel dargestellt. Der von dem Spiegelreflektor 16 nach unten rcflf-ktierle Anteil der Strahlung, der durch den Pfeil 36 symbolisiert ist, trifft auf eine plane Infrarot-Absorptionsscheibe 18 auf, deren Unterseite glatt ausgebildet ist. Ein Teil der Strahlung wird von der Scheibe 18 absorbiert, während das sichtbare Licht unter Abgabe der Anteile der Wärmestrahlen die Absorptionsscheibe 18 in Richtung Operationsfeld durchstrahlt. Auf die Scheibe 18 folgt eine Infrarot-Reflexionsscheibe 20, die aus einer Rotationsfläche 34 ähnlich einer Kegelmantelfläche besteht und eine gleichmäßige Dicke aufweist. Die Rotationsfläche 34 bildet eine Kuppe und besitzt einen Infrarotspiegel 32 als Belag. Der in der Strahlung 36 noch vorhandene Anteil an Wärmestrahlen wird durch den Infrarotspiegel 32 seitlich reflektiert, während die sichtbare Strahlung 30 die Scheibe 20 durchsetzt. Die Fläche 34 entsteht durch Rotation einer gekrümmten Erzeugenden um eine Drehachse. Die
Erzeugenden der Rotationsfläche der Reflexionsscheibe 20 sind in Richtung zur Glühlampe 12 gesehen konkav gekrümmt. Die Krümmung der konkaven Rotationsfläche wird dabei derart gewählt, wie aus der Figur ersichtlich ist, daß die reflektierte infrarotstrahlung überwiegend seitlich horizontal austritt und keine Reflexion in Richtung der Glühlampe 12 erfolgt. Um dieses zu erreichen, schließen die Flächennormalen 38 der Rotationsfläche 34 mit der Horizontalen vorwiegend einen Winkel kleiner oder gleich 45" ein. Dadurch wird erreicht, daß die senkrecht auf die Scheibe 20 auftreffende Strahlung mit den Flächennormalen 38 einen Winkel größer oder gleich 45° einschließt, so daß
die reflektierte Infrarotstrahlung 26 weitgehend horizontal oder nur geringfügig von der Horizontalen nach unten abweichend reflektiert wird.
Durch die Kombination der planen Infrarot-Absorptionsscheibe 18 mit der gekrümmten Ir.frarot-Refiexionsscheibe 20 wird der Infrarot-Anteil der Strahlung weitgehend ausgeschaltet, so daß die auf die Kathedralglasscheibe 22 auftreffenden Strahlen nur mehr aus dem sichtbaren Strahlungsantcil 30 bestehen. Die Kathedralglasscheibe 22 weist eine etwas rauhe Unterseite auf, durch welche die hindurchtretende sichtbare Strahlung 30 in bekannter Weise die erwünschte diffuse Verteilung auf dem Operationsfeld erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Operationsleuchte mit einer kuppen verspiegelten Glühlampe in einem Spiegelreflektor und mit einer Filteranordnung unterhalb der Glühlampe, bestehend aus je einer in Strahlenrichtung aufeinanderfolgenden Infrarot-Absorptionsscheibe, Infrarot-Reflexionsscheibe und Kathedralglasscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Infrarot-Reflexionsscheibe (20) eine im wesentlichen kegelmanlelförmige Rotationsfläche (34) bildet, deren Kuppe der Glühlampe (12, 14) zugewandt ist und deren Oberfläche einen Infrarotspiegel (32) als Belag aufweist.
2. Operationsleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächennormalen (38) der Rotationsfläche (34) mit der Horizontalen vorwiegend einen Winkel kleiner oder gleich 45" einschließen.
3. Operationsleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugenden der Rotationsfläche (34) der Infrarot-Reflexionsscheibe (20) zur Glühlampe (12,14) hin konkav gekrümmt sind.
DE19712139797 1971-08-09 1971-08-09 Operationsleuchte Expired DE2139797C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712139797 DE2139797C3 (de) 1971-08-09 Operationsleuchte
JP47072418A JPS5027959B2 (de) 1971-08-09 1972-07-19
GB3544672A GB1376396A (en) 1971-08-09 1972-07-28 Operating lamp incorporating a filter arrangment

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712139797 DE2139797C3 (de) 1971-08-09 Operationsleuchte

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2139797A1 DE2139797A1 (de) 1973-02-22
DE2139797B2 DE2139797B2 (de) 1977-01-20
DE2139797C3 true DE2139797C3 (de) 1977-09-08

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