DE2139245A1 - Werkstueck-halter - Google Patents
Werkstueck-halterInfo
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Classifications
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- o r i 5 t ü c k - H a 1 t e r Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum haltern von Werkstücken, die während der Herstellung einer Behandlung vorzugsweise auf ihrer Oberfläche unterzogen werden, beispielsweise Entfetten, Lackieren und/oder Trocknen.
- Bei der Massenherstellung von Teilen, die vorzugsweise auf ihrer ganzen Oberfläche einer derartigen Nachbehandlung unterzogen werden, ist eine Vorrichtung zu ihrem Haltern erforderlich, die eine große Anzahl der Teile aufnimmt und dabei ihre Oberfläche vollständig oder fast vollständig frei läßt, sie sicher festhält und dabei selbst leicht bedienbar ist, damit din Teile rasch eingespannt, behandelt und bei einer etwaigen stufenweisen Behandlung nicht stets ausgespannt und für die weitere Stufe neu eingespannt werden müssen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein IIalter mit mindestens einer in demselben angeordneten, vorzugsweise langgestreckten Spiralfeder vorgesehen ist, daß deren benachbarte Spiralgänge In der Ruhelage unter Federwirkung aneinander aufliegen, und daß in der Ruhelage zwischen zwei benachbarte Spiralgänge ein Werkstück einführbar ist und dort unter Foderwirkung gehalten wird.
- Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist gelcenn zeichnet durch eine die Spiralfeder axial durchdringende Führungsstange, die zugleich als Anschlag für die eingespannten Werkstücke dient.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist im Halter eine Einrichtung zum Anspannen der Spiralfeder vorgesehen, um die eingespannten Werkstücke nach der Behandlung freizugeben.
- Es ist außerdem vorteilhaft, den Halter mit einer zu seinem Aufhängen dienenden Einrichtung zu versehen und ihn als einen Halterahmen mit einem Handgriff auszurüsten.
- Bei Verwendung der Vorrichtung bei elektrolytischer Galvanotechnik ist es von besonderem Vorteil, wenn nach einem anderen Erfindungsmerkmal der Halter und die Spiralfedern aus elektrischleitendem, korrosionsbeständigem Material hergestellt sind, In der nachstehenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispie3.
- der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den Halterahmen in Ansicht uiid verkleinertem Maßstab, und Fig. 2 ein Werkstück in l)rauRsicht und im 1:1 -Maßstab.
- In einem Halterabmen 10 mit Haltegriff 10a sind zwei Führungsstangen 12-a und 12b befestigt. Um jede Führungsstange ist eine Spiraifeder 14a, 14b mit Spiel gewickelt, deren Enden 14a' bewr 14b' in Öffnungen 10b des Rahmens 10 verankert sind. Die Feder 14a ist in Fig. 1 in Ruhelage dargestellt, in welcher ihr anderes Ende 14aa frei ist und ihre Windungen infolge Federwirkung aneinander aufliegen. Man kann somit zwischen zwei benachbarte Windungen ein im Gewicht leichtes Werkstück, z. B. den in Fig. 2 dargestellten und aus dünnem Spczial-Stahlblech von etwa 0,1 mm Dicke hergestellten Sektor 16 eines photographischen Verschlusses an einer Stelle soweit einschieben, bis er am Umfang der Führungsstange 12a anstößt und in diese Stellung festgehalten bleibt. Es sind darstellungsgemäß zwanzig Werkstücke 16 mit Hilfe der Feder 14a in der Haltevorrichtung gehaltert. Man kann jedoch nach mehr Werkstücke an einer einzigen Feder unterbringen.
- Sobald alle Werkstücke im Halterahmen befestigt sind, können sie dann auf ihrer Oberfläche einer stufenweisen Nachbehandlung unterzogen werden, beispielsweise: a) in ein Badgefüß eingetaucht und entfettot, b) nach Entfttung in einem anderen Bad gewaschen, c) in einem weiteren Badgefäß einem elektrolytischen bzw.
- gelvanischen Lackierungsvorgang unterzogen, und d) Nach dem Lackieren unter fließendem Wasser gespült und hernach vorzugsweise in einem Heißluftbad getrocknet.
- Da sowohl die Halterahmen als auch die Spiralfedern aus stromleitendem Material hergestellt sind, ist ein sicherer Stromfluß zwischen den eingespannten Teilen, der Feder und dem Halterahmen sichergestellt, so daß der Halterahmen 10 unmittelbar an den einen Elektrode-Pol des galvaniselien Bades angeschlossen werden kann. Eine Öffnung lOaa des Halterahmens 10 dient dabei zu seinem Aufhägen, beispielsweise an einem Kontaktstift odgl.
- Nachdem die Teile abgetrocknet sind, wird die Feder an ihrem freien Ende soweit angespannt, daß sich ihre bisher eng aufliegenden Spiralgänge öffnen und die dort sitzenden nachbehandelten Werkstücke 16 herausfallen, wie es an der Feder 14b in Fig. 1 dargestellt ist. Man wird hierbei das andere Ende 14bb der Feder 14b in eine Öffnung 10a des Rahmens 10 einhängen, damit in einem Reinigungsbad sowohl der Rahmen 1O als auch die ledern 14a, 111b vollständig, also auch zwischen den geöffneten Spiralgängen gereinigt werden können.
- An derjenigen kleinen Partie 16a der Werkstücke 16, die während des Nachbehandlungsvorganges in der Spiralfeder eingespannt war, wird eine Nachbehandlung, d. h. eine Lackschicht fehlen. Dics ist jedoch belanglos, denn man wird zum Einspannen der Werkstücke in den Federn eine solche Stellc am Umfang dieser Werkstücke auswählen, die mit Rücksicht auf die Funktion dieser Werkstücke im eingebauten Betriebszustand ohne eine Nachbehandlung sein kann.
- s sei noch abschließend erwähnt, daß die gezeigte Bauart nur eines der möglichen lLusführungsbei.spiele der Erfindung darstellt. Man könnte beispielsweise die Enden 14aa und 14bb der Spiralfedern 14a und 14b mit je einem im IIalter 10 geführten Spannschieber odgl. verbinden, der in zwei der Werkstück-Botriebslage entsprechenden Stellungen (eingespannt oder ausgespannt) einrastbar wäre.
Claims (6)
- P a t e n t a n s p r ü c h eVorrichtung zum Haltern von Werkstücken, die während der Herstellung einer Behandlung vorzugsweise auf ihrer Oberfläche unterzogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ilalter (10) mit mindestens einer in demselben angeordneten, vorzugsweise langgestreckten Spiralfeder (14a, 14b) vorgesehen ist, daß deren benachbarte Spiralgänge in der Ruhelage unter Federwirkung aneinander aufliegen, und daß zwischen zwei benachbarte Spiralgänge in der Ruhelage ein Werkstück (16) einführbar ist und dort unter Federwirkung gehalten wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Spiralfeder in der Achse durchdringende Führungsstange (12a, 12b), die zugleich jls Anschlag für die eingespannten Werkstücke (16) dient.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (14aa, 1 4bb; 10c) zum Anspannen der Feder (14a, 14b).
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (10) mit einer zu seinem Aufhängen dienenden Einrichtung (10aa) ausgerüstet ist.
- 5. Vorrichtung na cli e: neill der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter als ein Halterahmen (10) mit einem handgriff (10a) ausgerüstet. ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, zur Verwendung bei elektrolytischer Galvanotechnik, dadurch gekennzeichnet, daß der lialter (10) und die Spiralfedern (14a, 14b) aus elektrisch leitendem und korrosionsbeständigem Material hergestellt sind.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139245 DE2139245C3 (de) | 1971-08-05 | 1971-08-05 | Werkstück - Halter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139245 DE2139245C3 (de) | 1971-08-05 | 1971-08-05 | Werkstück - Halter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139245A1 true DE2139245A1 (de) | 1973-02-15 |
| DE2139245B2 DE2139245B2 (de) | 1974-01-03 |
| DE2139245C3 DE2139245C3 (de) | 1974-07-25 |
Family
ID=5815896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712139245 Expired DE2139245C3 (de) | 1971-08-05 | 1971-08-05 | Werkstück - Halter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2139245C3 (de) |
-
1971
- 1971-08-05 DE DE19712139245 patent/DE2139245C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2139245B2 (de) | 1974-01-03 |
| DE2139245C3 (de) | 1974-07-25 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |