DE213906C - - Google Patents

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DE213906C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/02Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES'^
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine für Fräser derjenigen Gattung, bei welcher die Schleifscheibe feststehend angeordnet und der Fräser auf einem hin und her beweglichen Schlitten an einer senkrecht zu dessen Bewegungsrichtung angebrachten Welle derart angeordnet ist, daß diese als Träger des Fräsers dienende Welle während des Schleifens selbsttätig festgestellt und für je einen Hub des ίο Schlittens um einen dem Winkelabstand der Fräserzähne entsprechenden Winkel selbsttätig verstellt wird.
Die vorliegende Schleifmaschine, welche besonders zum Schleifen von Hobelmaschinenfräserri bestimmt ist, bietet die Möglichkeit, sie durch eine einfache - Umstellung, also ohne Auswechslung irgendwelcher Teile, je nach Bedarf für sechszähnige und für achtzähnige Fräser benutzen zu können, · wobei die Einrichtung so getroffen ist, daß die Maschine für Rechtsfräser und auch für Linksfräser angewendet werden kann.
Eine Ausführungsform der Maschine ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig..ι stellt die Maschine im Grundriß,
Fig. 2 im Querschnitt und
Fig. 3 in Seitenansicht und teilweisem Längsschnitt dar.
Die mit Riemenscheibe versehene Antriebswelle 2, auf deren beiden Enden je eine Schleifscheibe ι bzw. 3 sitzt, wird von einem Schlitten 4 getragen, der, je nachdem die eine oder die andere Scheibe anzuwenden ist, .in Richtung.
der Drehachse der Scheiben verstellt werden kann. · .
. Zur Aufnahme des zu schleifenden Fräsers dient eine senkrechte Welle 5, die in einem in Führungen 7 beweglichen Schlitten 6 gelagert ist, dem durch eine Kurbel 8, deren Zapfen in einer Kulisse 9 geführt ist, eine Vor- und Rückwärtsbewegung gegen die Schleifscheiben bzw. von denselben weg erteilt wird. Damit die Bewegung des Fräserschlittens zur Schleifscheibe entsprechend dem jeweiligen Durchmesser des Fräsers geregelt werden kann, ist die Kulisse 9· in einer am Schlitten vorgesehenen Führung mittels einer Schraube -10 verstellbar.
Die Kurbel 8 sitzt auf einer Welle 11, die eine langsame Bewegung besitzt, welche ihr von der lose auf der Welle 11 sitzenden schnelllaufenden Scheibe 12 aus durch Vermittlung der Differentialübersetzung 13, 14, 15, 16 (devil in the box) erteilt wird.
Auf der Welle 5 sitzt eine Scheibe 20 mit Ausschnitten 21, in die eine mit einem entsprechend geformten Zahn versehene, durch eine Feder 23 beeinflußte Sperrklinke 22 eingreift und die Welle auf diese Weise während des Schleifens festhält, . Ferner sitzt auf der Welle eine Scheibe 24 mit Sperrzähnen 25; gegen diese Scheibe wird durch eine Feder 27 eine Schaltklinke 26 angedrückt. Diese Schaltklinke ist am Gestell der Maschine gelagert..
Wenn sich der Schlitten 6 nach innen gegen die Schleifscheibe bewegt, hält die Klinke 22 die Fräserwelle fest, und die Klinke 26 gleitet
dann über einen Zahn der Scheibe 24 hinweg; wenn der Schlitten zurückgeht, wird sich die Klinke 26 hinter diesen Zahn legen, und die Scheibe 24 wird dadurch um einen der Zahnteilung entsprechenden Winkel gedreht. Ein zweiter Fräserzahn wird sodann das nächste Mal mit der Schleifscheibe in Berührung gebracht werden.
Aus der Zeichnung (Fig. 3) ist ersichtlich, daß unter jeder der obengenannten Zahnscheiben 20 bzw. 24 eine zweite Scheibe 20" bzw. 24a und ferner unter sämtlichen dieser Scheiben ein drittes Scheibenpaar 28, 28a sitzt. Die Scheibe 20 und die Scheiben 24 und 24^ sind für sechszähnige Fräser, die Scheibe 20a und die Scheiben 28 und 28a dagegen für achtzähnige Fräser eingeteilt. Die mit dem letzteren Scheibenpaar zusammenwirkende Klinke 31 ist auf der Zeichnung (Fig. 2) zurückgezogen und außer Kontakt mit den Scheiben dargestellt, indem ein kleiner Stift 29, welcher, wenn die Klinke in Tätigkeit ist, am Boden des Schlitzes 30 anliegt, nach Zurückziehung und darauf erfolgender Drehung der Klinke dieselbe in der ausgezogenen Lage festhält. Wenn ein achtzähniger Fräser geschliffen werden soll, wird die zum Scheibenpaar 24, 24^ gehörige ' Klinke 26 ausgezogen und in die Ruhelage gebracht, während die Klinke 31 des Scheibenpaares 28, 28" freigelassen wird. Mit diesem Scheibenpaare wirkt die Scheibe 20a zusammen. Die Klinke 22 wird dann um 180 ° gedreht, wobei der einseitig am Ende derselben ausgebildete Zahn mit der Scheibe 2On in Berührung
gelangt. ' . .
In ähnlicher Weise können die Klinken der Scheiben 24 und 28 durch Drehung derselben um 180 ° zur Wirkung auf die Scheiben 24" und 28Λ gebracht werden, welch letztere in Tätigkeit treten, wenn die Schleifscheibe 3 (für linkszähnige Fräser) benutzt wird. Übrigens sei bemerkt, daß die Maschine im allgemeinen nur mit einer Schleifscheibe ausgeführt wird, da dies für die meisten vorkommenden Fälle hinreicht. .

Claims (1)

Patent- Ansprüche:
1. Schleifmaschine für Fräser mit feststehender Schleifscheibe und hin und her beweglichem Schlitten für den Fräser, bei welcher der Schlitten mit einer senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung angeordneten, als Träger des Fräsers dienenden Welle versehen ist, die während des Schleifens selbsttätig festgestellt und für je einen Hub des Schlittens um einen dem Winkelabstand der Fräserzähne entsprechenden Winkel selbsttätig verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die als Träger des Fräsers dienende Welle zwei aus je einer Sperrscheibe und einer Schaltscheibe bestehende Scheibenpaare (20,24 bzw. 20a, 28) trägt, mit ■ welchen entsprechende Sperr- und Schaltklinken derart zusammenwirken, daß die Maschine durch Umstellung der Klinken je nach Bedarf für sechszähnige und für achtzähnige Fräser eingestellt werden kann.
2, Maschine nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß mit den Scheibenpaaren (20, 24 bzw. 2oa, 28) noch zwei an derselben Welle befestigte Schältscheiben (24*, 28Λ) zusammenwirken, zwecks Einstellung der Maschine für linkszähnige Fräser. . :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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