DE213880C - - Google Patents
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- DE213880C DE213880C DENDAT213880D DE213880DA DE213880C DE 213880 C DE213880 C DE 213880C DE NDAT213880 D DENDAT213880 D DE NDAT213880D DE 213880D A DE213880D A DE 213880DA DE 213880 C DE213880 C DE 213880C
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- axis
- cylinder
- gear
- cam disks
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
- F01L1/02—Valve drive
- F01L1/04—Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine
Verbesserung der bekannten Ventilsteuerung für Viertaktexplosionsmotoren mit kreisenden
Zylindern, bei welcher die Ventile mittels Nockenscheiben gesteuert werden.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art werden die Nockenscheiben konzentrisch zur
Achse der kreisenden Zylinder fest angeordnet, und die mit Rollen oder Gleitstücken
ίο versehenen Ventilstangen oder diese antreibende
Hebel greifen an den Oberflächen der festen Nockenscheiben an und werden durch
diese beim Drehen der Zylinder bewegt.
Diese bekannte Einrichtung macht für jedes Ventil die Anwendung einer Nockenscheibe notwendig, wobei überdies die Schwierigkeit entsteht, die Nockenscheiben gegeneinander, entsprechend den Zeitperioden und Stellungen der Zylinder, in welchen das Ansaugen und das Auspuffen stattfindet, einzustellen. Da die Nockenscheiben konzentrisch zur Drehachse sitzen müssen, der Durchmesser der Drehachse sich nach der Belastung richtet und sich der Durchmesser der Nockenscheiben wegen der Anordnung der Zylinder nach dem Durchmesser der Drehachse der Zylinder richten muß, so werden die Nockenscheiben sehr groß.·
Diese bekannte Einrichtung macht für jedes Ventil die Anwendung einer Nockenscheibe notwendig, wobei überdies die Schwierigkeit entsteht, die Nockenscheiben gegeneinander, entsprechend den Zeitperioden und Stellungen der Zylinder, in welchen das Ansaugen und das Auspuffen stattfindet, einzustellen. Da die Nockenscheiben konzentrisch zur Drehachse sitzen müssen, der Durchmesser der Drehachse sich nach der Belastung richtet und sich der Durchmesser der Nockenscheiben wegen der Anordnung der Zylinder nach dem Durchmesser der Drehachse der Zylinder richten muß, so werden die Nockenscheiben sehr groß.·
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu beseitigen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Nockenscheiben mit den Zylindern umlaufen
und ein mit Schrägverzahnung versehenes Zahnrad zur Drehachse der kreisenden Zylinder
konzentrisch fest oder verstellbar angeordnet ist, in welches ein mit den Zylindern
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umlaufendes kleineres Zahnrad unter einem Winkel so eingreift, daß es bei einer Umdrehung
der Zylinder selbst nur einen Bruchteil einer Umdrehung ausführt, welcher der
notwendigen Einstellung der Nockenscheiben und der von diesen angetriebenen Ventile entspricht.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einer Ausführungsform
beispielsweise veranschaulicht.
Die Zylinder α sind in bekannter Weise auf
der Drehachse b gelagert und mit den Saugventilen
c und den Auspuffventilen d ausgerüstet. Diese Ventilstangen e sind unten mit
Rollen / versehen, die auf Nockenscheiben g rollen.
Die Nockenscheiben g sind mit einem Zahnrad h fest verbunden und mit diesem auf
einer Achse oder Bolzen i frei drehbar angeordnet.
Die Achse oder Bolzen i ist in dem umlaufenden Zylindergehäuse gelagert. Die
Schmierung dieser Achse erfolgt durch eine am Umfang der Achse mündende Bohrung k,
die mit einer am.Stirnende der Achse angeordneten Schmierbüchse I in Verbindung steht.
Das Zahnrad h ist mit schrägen Zähnen versehen, die in ein entsprechend schräg angeordnete
Zähne aufweisendes, konzentrisch zur Drehachse der Zylinder angeordnetes Zahnrad m eingreift. Dieses Zahnrad ist
zweckmäßig mit einer Vorrichtung zum Verstellen versehen, um die Ventile bei einer bestimmten
Lage der Zylinder durch Drehen des Zahnrades m mittels des Zahnrades h und
der Nockenscheiben gegebenenfalls einstellen zu können. Das Zahnrad m kann aber auch
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unverstellbar mit dem Lagergehäuse der Zylinder verbunden sein.
Der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades m ist größer als der Teilkreisdurchmesser des
Zahnrades h, jedoch ist die Teilung der Zähne die gleiche.
Gemäß vorliegender Anordnung wird der Vorteil erreicht, daß sich das kleine Rad trotz
seines kleineren Teilkreisdurchmessers während
ίο einer Umdrehung der Zylinder selbst nur einen
Bruchteil der Umdrehung, also mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit, dreht, als es einem
auf dem festen Rade sich abwälzenden Rade kleineren Durchmessers entsprechen würde.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Zahnrad h mit einer solchen Verzahnung
versehen und das Verhältnis des kleinen Zahnrades h zu dem großen Zahnrad m so
gewählt, daß das kleine Zahnrad während einer Umdrehung der Zylinder selbst nur eine
halbe Umdrehung ausführt..
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Nockenscheibensteuerung für Viertaktexplosionsmotoren mit kreisenden Zylindem, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben (g) im umlaufenden Zylindergehäuse gelagert sind und durch mit ihnen verbundene Zahnräder -(h) ■ angetrieben werden, welche mit Schrägverzahnung in ein konzentrisch zur Drehachse der Zylinder (a) angeordnetes feststehendes oder verstellbares Zahnrad (in) von größerem Teilkreisdurchmesser eingreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213880C true DE213880C (de) |
Family
ID=475492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213880D Active DE213880C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213880C (de) |
-
0
- DE DENDAT213880D patent/DE213880C/de active Active
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