DE213836C - - Google Patents

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DE213836C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/125Cable grippers; Haulage clips for non aerial ropeways, e.g. on or under the ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
21383*6 KLASSE 2Qa. GRUPPE.20.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Seilklemme für Seilbahnen und betrifft im besonderen die Ausbildung der Seilklemme in der Weise, daß sich die Klemme selbsttätig von dem Förderseile löst, sobald der von ihr gezogene Wagen auf ein Hindernis stößt oder entgleist.
. Die vorliegende Seilklemme zeichnet sich
vor anderen, denselben Zweck verfolgenden
ίο Konstruktionen aus durch große Einfachheit und geringe Anzahl ihrer Teile sowie durch eine infolgedessen sichere Wirkung.
Die Seilklemme gemäß vorliegender Erfindung besteht aus nur zwei Teilen, welche je eine Klemmbacke bilden. Die eine derselben, welche mit der Last verbunden ist, ist als ein an der anderen Backe schwenkbarer Hebel ausgebildet, welcher bei Überlastung derart geschwenkt wird, daß sein Drehzapfen sein Lager an der vom Seile abgewandten Seite verläßt, wodurch die Klemmwirkung aufgehoben wird. ■ . ■
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Seilklemme dargestellt..
Fig. ι zeigt die Klemme in Seitenahsicht, zum Teil weggebrochen;
Fig. 2 ist dieselbe Ansicht bei anderer Stellung eines Teiles der Klemme;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach 3-3 der Fig. 1 von links gesehen.
Die Klemme besteht im wesentlichen aus einer auf das Seil zu hängenden Klemmbacke i, deren Klemmfläche durch die beiden umgebogenen Lappen 2, 2 gebildet wird, und der Gegenbacke 4, 5, welche als Doppelhebel ausgebildet ist und mit ihrem oberen daumenartig geformten Ende 5 das Seil auf der zwischen den Lappen 2, 2 befindlichen Strecke zu erfassen vermag. Die Gegenbacke 4, 5 ist mit Hilfe eines an ihr sitzenden Zapfens 6 an dem unteren schildförmigen Teile der Backe 1 angelenkt.
Der Zapfen 6 ist in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise auf seiner Mantelfläche mit einer Abflachung 7 versehen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten wirksamen Lage der Klemme ruht der Zapfen 6 in dem oberen Ende eines in der Backe 1 angeordneten, schräg nach unten verlaufenden Schlitzes 8, und zwar entspricht der Durchmesser des oberen Schlitzendes dem des Zapfens 6. An diesen Teil des Schlitzes 8 schließt sich eine Einschnürung an, deren Breite derjenigen des Zapfens, quer zur Abflachung 7 gemessen, entspricht. Das untere Ende des Schlitzes 8 ist angemessen erweitert.
Am unteren Ende 9 der Backe 4, 5 ist die Zugkette für das Fahrzeug befestigt; der Pfeil (Fig. 1) bedeutet die Bewegungsrichtung des Seiles und des Fahrzeuges.
Die Klemme arbeitet wie folgt.
Nach Anhängen der Backe 1 an das Seil wird die in der Stellung nach Fig. 1 befindliche Backe 4, 5 leicht gegen das Seil gedrückt, so daß sich die Zugkette spannt. Unter der Wirkung der Last des Fahrzeuges
wächst der Druck der Backe 4, 5 gegen das Seil selbsttätig, so daß nunmehr die erforderliche Klemmwirkung auftritt und das Fahrzeug mitgeführt wird. Stößt letzteres gegen ein Hindernis, so wird der Druck der Backe 4, 5 gegen das Seil infolge des vermehrten Widerstandes des Fahrzeuges stärker, und das Seil wird zwischen den Lappen 2, 2 nach oben durchgebogen. Beseitigt das Fahrzeug das Hindernis, so wird die Backe 4, 5 durch das zurückfedernde Seil in ihre frühere Lage zurückgeführt. Wird jedoch das Hindernis „nicht aus dem Wege geräumt, d. h. wird der Widerstand des Fahrzeuges noch größer, so bäumt sich die Backe 4, 5 weiter gegen das Seil, so daß durch die hierbei bewirkte Drehung des Zapfens 6 die Abflachung 7 sich so weit schräg nach unten neigt, daß der Zapfen in seinem Lager den Halt verliert und unter der Wirkung des abwärts drückenden Seiles und seines Eigengewichtes in den unteren Teil des Schlitzes 8 gleitet. Hierbei verläßt die Backe 4, 5 das Seil, die Klemmwirkung hört auf; und das Fahrzeug bleibt stehen. Fig. 2 zeigt die Klemme nach dem beschriebenen Vorgange.

Claims (2)

Pat ent-Ansprüciie:
1. Seilklemme für Seilbahnen, welche bei Überlastung die Klemmlage selbsttätig verläßt, dadurch gekennzeichnet, daß die eine mit der Last verbundene Klemmbacke (5) an einem an der anderen Klemmbacke (1) schwenkbaren Hebel (4) angebracht ist, welcher bei Überlastung derart geschwenkt wird, daß sein Drehzapfen (6) sein Lager an der vom Seile abgewandten Seite verläßt, wodurch die Klemmwirkung aufgehoben wird.
2. Seilklemme nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager für den Drehzapfen (6) an der vom Seile abgewandten Seite eine über seine ganze Länge gehende Öffnung besitzt, deren Höhe kleiner ist als der Durchmesser des Zapfens (6), und daß der Zapfen eine Abflachung (7) von solcher Gestalt und Anordnung besitzt, daß er bei der durch Überlastung bewirkten Schwenkung des Hebels (4) durch die Öffnung des Lagers abgleiten kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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