DE2136385C - Walze für Laborwalzenstuhl - Google Patents

Walze für Laborwalzenstuhl

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Publication number
DE2136385C
DE2136385C DE19712136385 DE2136385A DE2136385C DE 2136385 C DE2136385 C DE 2136385C DE 19712136385 DE19712136385 DE 19712136385 DE 2136385 A DE2136385 A DE 2136385A DE 2136385 C DE2136385 C DE 2136385C
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DE
Germany
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roller
heating
electrical
heating element
mills
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Expired
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DE19712136385
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Lorenscheit, Günter, 2000 Hamburg
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Publication date
Application filed by Lorenscheit, Günter, 2000 Hamburg filed Critical Lorenscheit, Günter, 2000 Hamburg
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Publication of DE2136385C publication Critical patent/DE2136385C/de
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Description

Antriebes gegen die Walze selbst keine wesentlichen Schwierigkeiten bereitet
Um mit dem erfindungsgemäß ausgerüsteten Walzwerk bei immer gleichbleibenden Temperaturen arbertfin zu können, wird zweckmäßig in der Walze zur Steuerung des Heizstromes im Sinne einer Thermostati sierung der Walze ein Temperaturfühler angeordnet.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel es näher erläutert.
In der Zeichnung ist eine Walze eines Salbendreiwalzwerkes bekannten Aufbaues im Schnitt dargestellt, wobei auf alle überflüssigen Details aus Gründen der Einfachheit verzichtet werden konnie. Die Walze ist als Hohlwalze 1 ausgebildet, welche in an sich bekannter Weise in den Wänden 11 eines Walzenstuhles drehbar gelagert ist. Angetrieben wird die Walze über ein Antriebsrad 4, welches Teil eines bekannten Getriebes für ein Salbendreiwalzwerk ist.
Im Inneren der Hohlwalze 1 befindet sich ein Rohr 3 aus gut wärmeleitendem Material, in dessen Innerem wiederum sich ein Heizelement 2 in Form einer Hochleistungsheizpatrone befindet. Die Heizpatrone 2 ist in das Rohr3, welches z.B. aus einer gut leitenden Aluminiumlegierung besteht, eingepaßt. Das Rohr 3 seinerseits ist feststehend angeordnet, und zwar ist sein Außendurchmesser geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der Hohlwalze 1, so daß einerseits ein freier Lauf der Walze gegenüber dem Rohr, zum anderen aber ein guter Wärmeübergang von dem Rohr an die Walze gewährleistet ist. Das Rohr ist auf der dem Antriebsrad 4 gegenuberliegenden Seite offen, und es ist hier Platz für die Zuleitungen 21 des Heizelementes 2.
Die Lagerung erfolgt in an sich bekannter Weise durch Gleitlager 13, welche aus besonders hitzebeständigem Material hergestellt sind. Gegen das An-
triebsrad4 ist ein Einsatzstück 12 aus besonders gut isolierendem Material vorgesehen, um auf jeden Fall zu vermeiden, daß der Antrieb größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt wird und eine wesentliche Erwärmung erfährt. Ebenso sind gegen die Ge-
häusewände 11, von den Gleitlagern 13 her gesehen, Isolierstücke 14 vorgesehen, um eine Wärmeabgabe an das Traggestell zu verhindern.
Es ist weiter ein Temperaturfühlers vorgesehen, der zur Thermostatisierung der Walze 1 dient, indem
ao in bekannter Weise die Stromzufuhr zur Heizpatrone 2 gesteuert wird. Dieser Temperaturfühlers sitzt zweckmäßig in einer Nute am Außenmantel des Rohres 3 und ist mit diesem verlötet.
Dadurch, daß das die Heizpatrone 2 tragende
as Rohr 3 feststehend ist, erhält die Walze 1, die sich um das Rohr 3 herumdreht, eine besonders gleichmäßige Temperatur, was wiederum eine gleichmäßige Wärmeabgabe an die zu verarbeitende Masse zur Folge hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

ι 2 Form schon die Beheizung von Walzen bekannt. Patentansprüche: Dort wendet man üblicherweise das Prinzip der ölbeheizung von Walzen an; man benötigt dabei einen
1. Walze für Laborwalzenstuhl, vorzugsweise gesonderten Wärmeträger, welcher durch ein beson-Salbendreiwalzwerk, mit an einem Walzenende 5 deres Kanalsystem umläuft. Dieses Beheizungsvervorgesehenen Antriebsmitteln, dadurch ge- fahren ist sehr aufwendig, und zwar sowohl kennzeichnet, daß die Walze (1) eine elek- energiemäßig als auch hinsichtlich der Konstruktion, trische Heizung (2) aufweist weil zusätzliche Auffang- und Beheizungsbehälter
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekenn- benötigt werden.
zeichnet, daß die Walze (1) als Hohlwalze ausge- io Aufgabe der Erfindung ist es, eine Beheizungs-
bildet und in ihrem Inneren ein elektrisches Heiz- möglichkeit für die hinsichtlich ihrer baulichen Ab-
element (2) angeordnet ist i messungen sehr beschränkten Laborwalzwerke zu
3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekenn- schaffen, wobei gegenüber den Großwalzwerken zu zeichnet, daß sich das elektrische Heizelement (2) berücksichtigen ist, daß die Dehnungen und Spanin einem im Walzeninneren angeordneten Rohr 15 nungen nur in wesentlich geringeren Größenordnun-(3) mit guten Wärmeleiteigenschaften befindet. gen wegen der höheren Genauigkeiten vorhanden
4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekenn- sein dürfen. Auch soll durch die Erfindung gewährzeichnet, daß das Rohr (3) mit dem elektrischen leistet werden, daß die vorhandenen Salbendreiwalz-Heizelement (2) feststehend ist. werke der oben beschriebenen Art ohne große Ver-
5. Walze nach einem der Ansprüche 2 bis 4, 20 änderungen umgebaut und somit weiterverwendet dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische werden können.
Heizelement (2) eine Hochleistungsheizpatrone Diese Aufgabe wird von der Erfindung durch eir.e
ist. Walze für solche kleinbauenden Walzenstühle gelöst,
6. Walze nach einem der Ansprüche 2 bis 5, die eine elektrische Heizung aufweist. Man erzielt die dadurch gekennzeichnet daß die Stromzuführung as Erwärmung über eine Energiequelle, die keinen wean der dem Antrieb (4) der Walze (1) abgekehr- sentlichen baulichen Mehraufwand in Form zusätzliten Seite erfolgt, während der Antrieb gegen eher Speicherbehälter, Kanalsysteme usw. erfordert.
Heizelement (2) und/oder Rohr (3) sowie die Nach einem besonders vorteilhaften Merkmal der Walze wärmeisoliert ist. Erfindung soll die Walze als Hohlwalze ausgebildet
7. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, 30 und in ihrem Inneren ein elektrisches Heizelement dadurch gekennzeichnet, daß in der Walze (1) angeordnet sein. Gerade so wird gewährleistet, daß zur Steuerung des Heizstroms im Sinne einer das Heizelement selbst in einfachster Weise unter-Thermostatisierung der Walze (1) ein Tempera- bringbar ist, die Dimensionen der bisherigen SaI-turfühler (5) angeordnet ist. bendreiwalzwerke nicht geändert zu werden brau-
35 chen und vor allem die Wärme beinahe unmittelbar dort auf die Walze übertragen wird, wo sie an die zu
verarbeitenden Massen abgegeben werden soll. In
diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft und entspricht einer weiteren bevorzugten Ausführungsmög-40 lichkeit der Erfindung, daß sich das elektrische Heiz-
Die Erfindung betrifft eine Walze für einen Labor- element in einem im Walzeninneren angeordneten
walzenstuhl, vorzugsweise ein Salbendreiwalzwerk, Rohr mit guten Wärmeleiteigenschaften befinden
mit an einem Walzenende vorgesehenen Antriebsmit- kann, so daß der Wärmeübergang vom Heizelement
teln. auf die Walzenwandung selbst besonders günstigt ist.
Solche Laborwalzenstühle bzw. Salbendreiwalz- 45 Man erzielt so die beste Wärmeverteilung über den werke sind beispielsweise bekannt aus der deutschen gesamten Umfang und die ganze Länge der Walze.
Patentschrift 867 591. Nachteil solcher Walzenstühle, Aus konstruktiven Gründen wird, um keine besondie, wie es schon aus ihrem Namen hervorgeht, über- deren Schwierigkeiten hinsichtlich der Zuleitungen wiegend Einsatz in Laboren, Apotheken usw. finden, zu dem Heizelement und der Übertragung der elekist es, daß auf ihnen nur gut knetbare Massen verar- so trischen Energie auf dieses entstehen zu lassen, beitet werden können, während die Verarbeitung von zweckmäßig das Rohr mit dem elektrischen Heizelefesteren Massen, wie sie beispielsweise bei der Her- ment feststehend sein. Auf diese Weise wird jedenstellung von Lippenstiften oder bei bestimmten falls vermieden, eine Schleifkontaktanordnung Kunststoffen Verwendung finden, auf erhebliche od. dgl. vorsehen zu müssen. Das elektrische Heizele-Schwierigkeiten stößt. Für solche Massen ist eine 55 ment kann bevorzugtermaßen eine Hochleistungs-Verarbeitung in einem weicheren Zustand erforder- heizpatrone sein, welche eine leichte Einbaubarkeit lieh, was mit den bisherigen Laborwalzenstühlen ent- und Austauschbarkeit ermöglicht,
weder überhaupt nicht oder nur in behelfsmäßiger Ebenfalls aus konstruktiven Gründen kann vorteil-Weise durchgeführt werden konnte, indem man näm- haft die Stromzuführung an der dem Antrieb der lieh die zu verarbeitenden Massen vorher erwärmte. 60 Walze abgekehrten Seite erfolgen, während der An-Da einmal dieser Erwärmung Grenzen gesetzt sind, trieb gegen Heizelement und/oder Rohr sowie die zum anderen aber die Abkühlung während der Ver- Walze wärmeisoliert ist. Es ist zu berücksichtigen, arbeitung sehr rasch fortschreitet und gerade auch daß gerade der Antrieb sehr wärmeempfindlich ist die Walzen für eine größere Wärmeabfuhr sorgen, und schon relativ geringe Temperaturschwankungen blieb die Verwendung von Laborwalzenstühlen, spe- 65 zu einer erheblichen Störung im Lauf des Walzwerziell Salbendreiwalzenwerken, immer auf die Verar· kes führen können. Aus diesem Grunde soll die bettung leicht knetbarer Massen beschränkt. Energie von der entgegengesetzten Seite des Antrie-
Von Großwalzwerken her ist nun in allgemeiner bes her zugeführt werden, so daß die Isolierung des
DE19712136385 1971-07-21 1971-07-21 Walze für Laborwalzenstuhl Expired DE2136385C (de)

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