DE213373C - - Google Patents

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DE213373C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 213373 -KLASSE \5a. GRUPPE
GENERAL COMPOSING COMPANY, G. m. b. H. und HEINRICH DEGENER in BERLIN.
Matrizenauslösevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1908 ab.
Das Auslösen der Matrizen bei einem bekannten System von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen (Monoline) geschieht nach dem Tastenanschlag dadurch, daß durch Vermittlung von Hebeln oder Zugstangen die Matrizenschieber, durch welche die auszulösenden Matrizen gehalten werden, entriegelt werden. Um die von dem Setzer beim Anschlagen der Tasten aufzuwendende Arbeit möglichst herabzusetzen, muß der Anschlag sehr leicht sein. Zu diesem Zweck wird nach der Erfindung durch Zwischenschaltung eines besonderen Hebels eine Entlastung der Matrizenschieber-Auslösevorrichtung herbeigeführt, welche gleichzeitig auch die Abnutzung der Sperrglieder verhindert. ,
Fig. ι zeigt die Ausführung der Erfindung in einem schematischen Schnitt durch das Tastenbrett, die Schieber, die Auslösevorrichtung und das Magazin.
Fig. 2 zeigt die Auslösevorrichtung für die Matrizenschieber in gesperrter Stellung,
Fig. 3 dieselbe in ausgelöster Stellung.
Die durch Tastenanschlag in Bewegung gesetzte Zugstange 7 setzt unter Vermittlung der bekannten Fahne und der Zugstange 19 den Doppelhebel 20 in Tätigkeit, der mit seinem Kopf 21 in eine Aussparung des Schiebers 22 eingreift und diesen bei seiner Bewegung nach rechts bewegt. Der Schieber 22 besitzt eine Nase 23 (Fig. 2 und 3), auf welche sich der Kopf 24 des um 25 drehbaren Doppelhebels 26 stützt. Dieser wird durch die Zugfeder 27 so bewegt, daß sich die obere Fläche seines Kopfes gegen einen entsprechend schrägen Ansatz 28 des Schiebers 16 legt und so den Schieber in seiner vorderen Stellung festhält. Der Schieber 22 ist in dem Kamm 29 geführt. Im Ruhezustande befindet sich die Vorrichtung in der in Fig. 2 gezeigten Stellung. Wird infolge der Bewegung der Stange 7 der Doppelhebel 20 bewegt, dann schiebt dieser den Schieber 22 nach rechts, infolgedessen verliert der Kopf des Doppelhebels 26 seine Auflage auf der Nase 23 des Schiebers 22, so daß der Hebel 26 nur noch durch die Feder 27 in seiner Lage gehalten wird. Diese Feder 27 ist indessen so schwach ausgeführt, daß sie dem durch die Feder 17 ausgeübten Zug nicht standhalten kann, infolgedessen bewegt sich der Schieber 16 nach rechts, und die Matrize kann in bekannter Weise aus dem Magazin herabgleiten.
. Nachdem die Matrize herabgefallen ist, wird in bekannter Weise der Matrizenschieber 16 entgegen dem Zug der Feder 17 in seine alte Stellung zurückgeführt. Der Hebel 26 bewegt sich, sobald der Schieber 16 weit genug nach vorn geschoben ist, infolge des Zuges der Feder 27 wieder in seine alte Lage, ebenso der Schieber 22 und der Doppelhebel 20 infolge der Wirkung der Druckfeder 30; der gesamte Mechanismus befindet sich alsdann in seiner Anfangslage.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    55
    60
    65
    Matrizenauslösevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei welcher die Matrizen in den Magazinkanälen durch
    Matrizenschieber festgehalten werden, die nach der von den Tasten aus eingeleiteten Auslösebewegung durch eine besondere Antriebsvorrichtung in die Sperrstellung zurückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Matrizenschieber (16) einen Ansatz mit einer schrägen Kante (28) trägt, gegen die sich der entsprechend gestaltete Kopf eines durch ein Gesperre in seiner Lage gehaltenen, unter Federbelastung stehenden Zwischengliedes (26) legt, das nach Auslösung des Gesperres durch die Feder (17) des Matrizenschiebers (16) infolge der Abschrägungen am Schieberansatz und am Kopf des Zwischengliedes (26) aus dem Wege des Schiebers gedrückt wird und nach der Zurückbewegung des Matrizenschiebers seine Anfangsstellung wieder einnimmt und durch das Gesperre wieder festgehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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