DE2131C - Einrichtungen an Feuerwaffen - Google Patents

Einrichtungen an Feuerwaffen

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DE2131C
DE2131C DENDAT2131D DE2131DA DE2131C DE 2131 C DE2131 C DE 2131C DE NDAT2131 D DENDAT2131 D DE NDAT2131D DE 2131D A DE2131D A DE 2131DA DE 2131 C DE2131 C DE 2131C
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Original Assignee
D. B. wesson in Springfield, Massachusetts, V. St. A
Publication of DE2131C publication Critical patent/DE2131C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • F41C3/14Revolvers
    • F41C3/16Hinge-frame revolvers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

1878.
Klasse 72.
DANIEL BAIRD WESSON in SPRINGFIELD .(Massachusetts, V. S: A.).
Einrichtungen an Feuerwaffen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Januar 1878 ab.
Diese Einrichtungen bezwecken erstens den Hahn, nachdem er zur Entzündung der Ladung den Zündstift oder die Patrone getroffen hat, -zurückspringen zu lassen, zweitens die Trommel an ihrem Platze festzuhalten und gleichzeitig die erforderliche Rückwärtsbewegung derselben zu erleichtern, endlich drittens das Auswerfen der Patronenhülse aus der Kammer zu erleichtern.
In den Zeichnungen bezeichnet A den Lauf, . B den Schaft, E die Trommel und D die Nufs eines Revolvers, dessen Hahn mit der Nufs aus einem Stück gefertigt ist. Die letztere ist versehen mit den Ansätzen b und i, gewöhnlich die Ruherast und Spannrast genannt, welche die Nase des Abzuges bei dem Abfeuern der Waffe festhalten; die Ruherast b dient als Sicherungsrast, um den Hahn und die Nufs in gespanntem Zustande zu halten. Der Festigkeit wegen befindet sich in dem hinteren Theil der Nufs ein Einschnitt m\ in demselben ist mittelst eines Stiftes das Stück c derart befestigt, dafs es sich unabhängig von der Nufs D bewegen kann. Das obere Ende von c kann in der gewöhnlichen Form hergestellt sein und ist in der Oese e an dem vorderen freien Ende der Schlagfeder auf gewöhnliche Weise befestigt.
Die hintere Kante von D kann bei n, c gegenüber, beliebig profilirt sein; es ist jedoch die Einrichtung getroffen, dafs, wenn der Hahn bei seiner Vorwärtsbewegung den Punkt erreicht, von welchem aus er vorschnellen soll, die hintere c gegenüberstehende Kante η das Stück c in einem Punkte trifft, welcher in einer durch die Axe des Stiftes / gedachten Horizontalen liegt.
Es ist klar, dafs c ebenso gut an der Seite der Nufs sitzen kann, in welchem Falle letztere mit einer Schulter zu versehen ist.
Der mittlere Stift a, auf welchem sich die Trommel dreht, ist an seinem hinteren Ende mit einer Schraubenwindung und gerade hinter dieser mit einem ringförmigen Einschnitt ο versehen. Ein entsprechender Schraubengang .r befindet sich an der Trommel, so dafs diese sich um Stift α dreht. Wenn der Schraubengang s der Trommel den Schraubengang r passirt hat, so tritt die Trommel in den Einschnitt ο und kann sich dann frei um α drehen. Der Auszieher / kann an seinem hinteren Ende im Querschnitt prismatisch gestaltet oder mit einem Stift versehen sein, welcher sich in einer entsprechenden Ausfräsung an dem hinteren Theile der Trommel bewegt, so dafs sich der Auszieher mit der Trommel zugleich drehen kann.
Das vordere Ende des Ausziehers ist verstärkt, um den schwächeren Theil legt sich eine Spiralfeder. Das eine Ende der letzteren drückt gegen den verstärkten Theil, das andere gegen den Ansatz des unteren Theiles der Trommel, wodurch der Auszieher nach vorn und der Kopf desselben auf die gewöhnliche Weise gegen den hinteren Theil der Trommel geprefst wird. Dort, wo Lauf und Schaft durch Scharnier miteinander verbunden sind, sitzt der Hebel F um einen Zapfen drehbar; derselbe ist mit einem Arme / versehen, dessen Ende gegen das vordere Ende des Ausziehers / drückt. Eine kleine segmentförmige, mit einem kleinen abgeschrägten Ansatz c1 versehene Feder F1 ist in F eingefügt. Dieser Sperrhaken wird nach auswärts gedrückt durch eine Feder u, welche an der Innenseite jenes ihren Platz hat.
Ein Drücker Ai ist an dem hinteren Ende des Laufes A mit einer Feder oder einer federnden Klammer ζ in dem unter dem vorderen Ende des Drückers befindlichen Ausschnitt durch Zapfen eingesetzt; die Feder drückt denselben beständig nach unten. Der hintere Theil des Drückers endigt in einem Arm, Fig. 6, welcher über den Ansatz χ des Schaftes übergreift. Der Ansatz w des Drückers stellt den Lauf ani Schafte fest.
Das Zusammenwirken der einzelnen Theile geschieht folgendermaafsen:
Wenn der Hahn gespannt und der Stift des Abzugs in der Spannrast ruht und der Abzug alsdann zum Losfeuern angezogen wird, so schnellt die Schlagfeder nebst dem Stücke c den Hahn vorwärts, wodurch die Ladung entzündet wird. Nachdem die Patrone getroffen ist, schnellt der Hahn sofort so viel zurück, dafs er mit seinem Ansätze b dem Abzugsstift gegenübersteht. Dieses Rückschnellen des Hahnes wird veranlafst dadurch, dafs die Schlagfeder das obere Ende von c (und auch des Hahnes, welcher dann mit c eine starre Verbindung ausmacht) zurückzieht, so dafs, wenn der Finger den Abzug losläfst, die Stange des

Claims (4)

  1. letzteren sich etwas von dem äufsersten Ende des Ansatzes b entfernt.
    Man sieht, dafs, wenn der Hahn gespannt ist und nach vorwärts schnellt, das Stück c sich aufwärts bewegt und überdies eine unabhängige Drehbewegung um seine Axe / ausführt. Wenn jedoch der Hahn bei seiner Vorwärtsbewegung an die Stelle kommt, von wo aus er wieder zurückschnellen soll, oder mit anderen Worten: wenn der Ansatz b mit dem der Abzugsstange correspondirt, so kommt die vordere Kante von e mit dem Hahn in Berührung und drückt gegen die Kante η und zwar an einem Punkte, welcher unterhalb der durch die Axe f gedachten Horizontalebene liegt. Das Stück c wird dabei an der Drehung um seine Axe / verhindert und bildet während der Vorwärtsbewegung des Hahnes mit diesem eine starre Verbindung. Das obere Ende von c bewegt sich vor- und aufwärts ein wenig aus der an dem freien Ende der Schlagfeder befindlichen Schlinge heraus, bis die Patrone getroffen und entzündet ist. Alsdann zieht die elastische Kraft der Schlagfeder den Wirbel c wieder zurück, bis dessen Axe an dem oberen Ende wieder in der Schlinge liegt.
    Um die Hülsen aus der Kammer zu entfernen, wird das hintere Ende des Drückers Al gehoben und während der Schaft fest stehen bleibt, wird der Lauf mit den Mündungen nach unten gestürzt ; der Hebel F wird auf seiner Axe /' gedreht, bis der an dem Sperrhaken F1 befindliche Ansatz c' gegen die Kante m' des Schaftes stöfst; der Hebel bleibt dann stehen; wenn der Lauf noch mehr nach unten gedreht wird, - so drückt der Arm / des nunmehr feststehenden Hebels den Auszieher / zurück und wirft die Hülsen aus der Kammer, bis der unten am Laufe befindliche Ansatz fi' die. abgeschrägte Seite des Ansatzes cl erreicht und darüber weggleitet, wobei er hinlänglich gegen den Sperrhaken F1 drückt, um den Ansatz cl über den Ansatz m' hinübergleiten zu lassen.
    Die vereinte Wirkung der auf dem Auszieher befindlichen Spiralfeder und des gegen den Arm des Hebels drückenden Ausziehers veranlafst den Hebel, sich noch weiter um seine Axe ll zu drehen. Gleichzeitig bewegt sich dann der Auszieherkopf rasch wieder in seine ursprüngliche Lage zurück, so dafs er wieder gegen das hintere Ende die Trommel fest anliegt und die Patronen alsdann in der Trommel eingeführt werden können, worauf man den Lauf durch den Drücker A' wieder mit dem Schaft verbindet.
    Um die Trommel von dem Stift α zu entfernen, braucht man nur den Drücker A1 so weit zu heben, dafs der Ansatz w von seiner Lage an dem hinteren Ende des Cylinders entfernt wird; alsdann läfst sich die Trommel von dem Stift α abschrauben.
    Während die Trommel an ihrer Stelle auf dem Stift sitzt, befindet sich der an der Innenseite der Trommel angebrachte Schraubengang s in der ringförmigen Rinne ο des Axbolzens, so dafs sich die Trommel frei um diesen Bolzen drehen kann. Der Ansatz an dem Drücker verhindert die Trommel, sich soweit zurückzubewegen, dafs sie von dem Schraubengang des Axbolzens gefafst wird.
    Pat en τ-Ansprüche:
    ι . In einer Feuerwaffe den von dem freien Ende der Schlagfeder festgehaltenen Theil c, welcher an dem hinteren Ende der Nufs in Zapfen drehbar befestigt ist, derart, dafs er in der Richtung der Bewegung der Nufs auf diese einen Druck ausübt.
  2. 2. Bei einem Revolver ein mit dem hinteren Theile des Laufes durch einen Zapfen verbundener Drücker, der mit einem kleinen Ansatz versehen ist, um durch diesen auf das hintere Ende der Trommel einen Druck auszuüben, wodurch die Trommel auf ihrer Axe festgestellt und in ihrer Rückwärtsbewegung gehindert wird.
  3. 3. An einem Revolver die Anordnung von Schraubenwindungen in der Bohrung der Trommelaxe und eines Schraubenganges auf der Peripherie des Axbolzens, wodurch die Trommel leicht an dem Axbolzen befestigt oder von demselben entfernt werden kann.
  4. 4. Der oscillirende oder rotirende Hebel, der an' dem Verbindungsstück von Lauf und Schaft angebracht und mit einem Sperrhaken versehen ist, wie oben beschrieben und für den daselbst angegebenen Zweck.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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