DE213145C - - Google Patents

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DE213145C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F11/00Arrangements in shop windows, shop floors or show cases
    • A47F11/04Special arrangements of mirrors or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/16Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
    • A47F7/18Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials for clothing materials

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  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

c?a\e>\\ !'awli.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schablonen, bei denen eine menschliche Figur vorgezeichnet und der innerhalb der Umgrenzungslinien der Kleidungsstücke liegende Teil durchsichtig gehalten ist, so daß ein hinter die Schablone gebrachter Stoff an dieser Stelle durchscheint, sind bekannt.
Die unbekleideten Teile, wie Gesicht und Hände, sind jedoch bei diesen Schablonen gemalt, auch lassen sich die Größenverhältnisse ίο der aufgezeichneten Figur nicht ändern, so daß sich mit Hilfe dieser Schablonen nur feststellen läßt, wie der gewählte Stoff als fertiger Anzug wirkt, nicht aber, wie er die betreffende Person selbst kleidet.
Diesem Mangel soll gemäß der Erfindung durch eine verstellbare, in natürlicher Größe hergestellte Schablone, deren umgrenzende Flächen als Spiegel ausgeführt sind, so daß die betreffende Person sich selber als Spiegelbild mit einem Anzug aus dem gewählten Stoff bekleidet sieht, abgeholfen werden.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. ι und 2 Vorderansichten der neuen Vorrichtung,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch dieselbe mit einer davorstehenden Person und
Fig. 4 einen zu der Vorrichtung gehörenden Handspiegel.
Die Vorrichtung besteht aus drei zueinander passenden Spiegeln a, b und c, die sich auseinanderrücken lassen.
Auf diese ist eine menschliche Figur, jedoch ohne Kopf, Hände und Füße gezeichnet. Der innerhalb der Umgrenzungslinien liegende Teil d ist von der Spiegelschicht freigehalten, so daß an dieser Stelle die Schablone durchsichtig ist.
Zweckmäßig wird die aufgezeichnete Figur lang und schmal gewählt, um die Schablone möglichst jeder Körperform anpassen zu können und auch beim Auseinanderrücken der Teile a, b und c nicht verzerrte Bilder zu erhalten.
Ferner gehört zu der Vorrichtung ein Handspiegel f .und ein Fußspiegel e. Der Handspiegel/ist mit einem Schieber versehen und wird an dem Mittelstück α in der Höhe verstellbar befestigt. Er dient zum Einstellen der Schablone auf die richtige Halsweite. Der Fußpiegel e, welcher keinen Rahmen besitzt, wird vor die in der Höhe an einem Auftritt verstellbar angebrachten drei Teile a, b und c gebracht.
Der Gebrauch der Vorrichtung ist folgender:
Die betreffende Person stellt sich vor der Schablone so auf, daß in dem Fußspiegel e nur die Stiefel erscheinen, dann wird die Schablone in. der Höhe verschoben, so daß sie zu der Größe der Person paßt, der Kopf also an der richtigen Stelle im Spiegel erscheint. Hierauf wird die Schablone auf die richtige Breite durch Verrücken der Teile a, b und c eingestellt.
Um nun auch die richtige Halsweite zu erhalten, wird der Handspiegel f entsprechend höher oder tiefer geschoben. Die den Rockkragen darstellenden Linien können zu diesem Zwecke entfernt und passend aufgezeichnet

Claims (4)

werden. Schließlich wird hinter die Vorrichtung der ausgewählte Stoff gehalten, und es werden noch die durch das Auseinanderrücken der Teile a, b und c unterbrochenen Begrenzungslinien durch entsprechende Striche auf dem Stoff ergänzt. Die beim Auseinanderrücken der Teile a, b und c entstehenden offenen Stellen über den Schultern können noch durch entsprechend ίο geformte Spiegelstücke bedeckt werden. Die Erfindung ist nicht an den in der. Zeichnung als Ausführungsbeispiel gewählten Joppenanzug gebunden. An seine Stelle kann selbstverständlich jedes andere Bekleidungsstück treten. Auch können kleine Änderungen ohne große Mühe an der Schablone vorgenommen werden. Wird z. B. für die Joppe ein Schoßrock gewünscht, so ist die Schablone durch die Linien k zu ergänzen, die Linien i sind fortzunehmen und die innerhalb der neuen Umgrenzungslinien liegende Spiegelschicht ist zu entfernen. Patent-A ν Sprüche:
1. Schablone zur Veranschaulichung von Kleidungsstücken durch Hinterlegen . derselben mit Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schablonenumriß umgebende Fläche als Spiegel ausgeführt ist.
2. Schablone zur Veranschaulichung von Kleidungsstücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zum Zwecke einer Breitenveränderung längsgeteilt ist.
3. Schablone zur Veranschaulichung von Kleidungsstücken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie in der Höhe verstellbar ist und unten durch einen besonderen Fußspiegel (e) ergänzt wird.
4. Schablone zur Veranschaulichung von Kleidungsstücken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Schablone ein Handspiegel ff) verstellbar angeordnet ist, zum Zweck, die Höhe des Kragenausschnittes verlegen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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