DE212896C - - Google Patents

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DE212896C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/02Apparatus for preparation thereof
    • C11C5/025Apparatus for preparation thereof by dipping a wick in a melt

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  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 23/. GRUPPE
JOSEF KARL in BAMBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Wachskerzen.. Bei den bekannten Einrichtungen ähnlicher Art hängen die Dochte, welche durch wiederholtes Eintauchen in die flüssige Wachsmasse zur Bildung der Kerzen dienen, an fahrbaren, in einer Ringbahn laufenden Rahmen oder an Armen eines an einer Führung verschiebbaren Drehgestells. Zum Eintauchen der Dochte
ίο oder Kerzen muß in diesem Fall· stets das ganze Drehgestell mit allen Kerzen gehoben und gesenkt werden, wozu ein erheblicher Kraftaufwand erforderlich ist.· Demgegenüber sind nach der Erfindung an jedem Arm eines Drehkreuzes je zwei Dochtgruppen an einem einzigen Zugseil so aufgehängt, daß sich bei dem Abwärtsbewegen der einen Dochtgruppe die andere Gruppe in die Höhe. bewegt. Hierdurch wird zum Heben der Kerzen aus
20: der Wachsmasse und umgekehrt zum Eintauchen nur ein sehr geringer Kraftaufwand erforderlich sein, da die am andern Ende des Zugseiles hängenden Kerzen als Gegengewicht wirken.
Der Erfindungsgegenstand wird durch die Zeichnungen in den Abbildungen 1 bis 4 veranschaulicht, und zwar zeigt
■ Fig. ι eine Ansicht der neuen Kerzentunkvörrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1.
Fig. 3 und 4 stellen verschiedene Einzelheiten dar.
Auf einer röhrenförmigen Säule α ist ein Armkreuz b derart gelagert, daß es um die Säule α als' Achse gedreht werden kann. An 40
jedem Arm dieses Drehkreuzes b sitzt ein kurzer Querarm c, an dessen gegabelten Enden Rollen d befestigt sind, welche als Führungen für die Zugseile e dienen, wobei über jedes Rollenpaar d ein Zugseil führt. In Verbindung mit den Querstückeh c stehen nach unten gerichtete Führungsstangen /, auf welchen muffenartige Hülsen g, an denen die Zugseile e angreifen, verschiebbar gelagert sind. Da nun je zwei Hülsen g gleichschwer gewählt sind, so werden die Zugseile die in Fig. 3 gekennzeichnete Lage einnehmen, d. h. sämtliche Hülsen stehen auf gleicher Höhe. Ferner besitzt jede Hülse g einen Bund h, der als Auflager für eine radförmige Scheibe i bestimmt ist, die Ösen k trägt, an welchen die Kerzendochte aufgehängt sind. Die Kerzenträger i sind hierbei so auf den flanschartigen Vorsprüngen h gelagert, daß sie gedreht werden können, während die Hülsen g auf ihren Führungsstangen f wohl in senkrechter Richtung verschoben,, aber nicht gedreht werden können, indem an jeder Hülse g eine Feder angebracht ist, welche in eine entsprechende Lärigsnut der zugehörigen Führungsstange f eingreift.
Die Herstellung der Wachskerzen geschieht nun auf folgende Weise:
Zunächst werden die Dochte an den ösen k aufgehängt. Hierauf bringt man unter das Drehkreuz b den mit flüssigem Wachs gefüllten Behälter. Nun wird das Drehkreuz soweit gedreht, daß sich eine Kerzengruppe über dem Behälter befindet. Diese Kerzenoder .Dochtgruppe wird sodann durch Ziehen
an dem Seile e in die Masse eingetaucht, worauf man sie wieder hochzieht, wenige Sekunden abtropfen läßt und nach entsprechender Weiterdrehung des Armkreuzes b die nächste an demselben Zugseil hängende Gruppe in die Wachsmasse eintaucht. Ist auch diese Gruppe getaucht, dann wird das Zugseil wieder nach oben bewegt und beide Kerzengruppen auf gleiche Höhe eingestellt. Mit der nächsten
ίο Gruppe verfährt man dann in der gleichen Weise.
Um bei der Herstellung von sehr langen Kerzen die Zugseile entsprechend verkürzen zu können, ist an einer Schiebehülse g eines zusammengehörigen Kerzenträgerpaares eine Spülvorrichtung I (Fig. 3) angebracht, die aus einer kleinen Haspel und einem Zahngesperre besteht, um das Zugseil beliebig verlängern und verkürzen zu können.
An den Schieberhülsen g können federnde Drahtbügel m angebracht werden, deren Enden in Bohrungen 0 der Führungsstangen/ passen, so daß ein Verschieben der Schieberhülsen ausgeschlossen ist, wenn das Armkreuz nach dem Eintauchen der Kerzen weiter gedreht wird.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen, durch mehrfaches Eintauchen der Dochte in flüssige Wachsmasse o. dgl. mit Hilfe eines Drehgestelles, gekennzeichnet durch zwei an jedem Arm des Drehkreuzes angebrachte, zum Aufhängen der Dochte bestimmte, und in der Höhe verschiebbare Haltevorrichtungen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Arm des Drehkreuzes (b) Querstücke (c) mit gegabelten Enden befestigt sind, in denen Rollen (d) gelagert sind, die als Führungen für je ein Zugseil (e) dienen, während an den Enden dieser Zugseile Schieberhülsen (g) sitzen, welche auf senkrechten, an den Querstücken (c) befestigten Stangen (f) geführt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die -verschiebbaren Hülsen (g) mit Nasen in Längsschlitzen der Führungsstangen (f) geführt und dadurch gegen Drehung gesichert sind, während jede verschiebbare Hülse mit einem Bund (h) versehen ist, welcher als Auflager für den eigentlichen, drehbar auf ihm ruhenden Kerzenträger (i) dient.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß an den verschiebbaren Hülsen Spulvorrichtungen (I) für je ein Zugseilende und Sperrvorrichtungen (m) zum Feststellen der Hülsen (g) angebracht sind. i
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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