DE212705C - - Google Patents

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DE212705C
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centrifugal force
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sieve drum
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/26Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length using centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
..'-Ju 212705-KLASSE 8«. GRUPPE
GEBR-HEINEINVIERSEN5RhLd.
Zusatz zum Patente 212261 vom 18. Oktober 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1908 ab. Längste Dauer: 17. Oktober 1922.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der in dem Patent 212261 beschriebenen Erfindung. Durch die Erfindung wird ein Mittel geschaffen, durch das der Flüssigkeitsumlauf in der Richtung der Fliehkraft und in der entgegengesetzten Richtung besonders wirkungsvoll erreicht wird.
Während im Falle der Ausführungsbeispiele des Hauptpatentes die Relativbewegung der Schaufeln gegenüber der Flüssigkeit durch die Bewegung der Schleudersiebtrommel herbeigeführt wird, wird dieselbe im vorliegenden' Falle auch durch die Bewegung der Außentrommel herbeigeführt.
Diese wird derart in Umdrehung versetzt, daß die Flüssigkeit kräftig in die Schaufeln hineingetrieben und von diesen durch den Füllraum der Siebtrommel hindurchgeleitet wird. Die Siebtrommel selbst kann nun ruhen.
In diesem Falle tritt in ihrem Innern überhaupt keine Fliehkraft auf. Dem Flüssigkeitsstrom wirkt also keine Kraft von innen entgegen, und das Schleudergut wird nicht durch die Fliehkraft zusammengepreßt. Es bleibt infolgedessen locker und gestattet einen kräftigen Flüssigkeitsumlauf. Zum Zwecke der Erzielung des Flüssigkeitsumlaufs in der Richtung der Fliehkraft wird die Siebtrommel gleichfalls im Sinne der Außentrommel in Umdrehung versetzt. Ferner kann man auch beide Trommeln gleichzeitig in entgegengesetztem Sinne umlaufen lassen. In diesem Falle erfolgt die Bewegung der Flüssigkeit unter der summierten Wirkung der durch die Bewegung der Innentrommel und der durch die Bewegung der Außentrommel hervorgerufenen Schöpfwirkung der Schaufeln. Hierbei braucht die Innentrommel mit nur geringer Geschwindigkeit umzulaufen, so daß die in derselben auftretende Fliehkraft klein bleibt.
Die Schleudermaschine ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 im senkrechten Querschnitt und in Fig. 2 im Grundriß dargestellt. Die Anordnung der Schaufeln der Siebtrommeln entspricht der nach Fig. 1 und 4 des Hauptpatentes.
Die Siebtrommel ist auf einer senkrechten Welle gelagert, die mittels einer Riemenscheibe q in Umdrehung versetzt werden kann. Die Außentrommel h ist auf dem Maschinengestell vorzugsweise unter Zwischenschaltung von Kugellagern gelagert. Sie kann durch eine Riemenscheibe r in Umdrehung versetzt werden. Auf der Innenseite der Außentrommel h können Rippen s angeordnet werden.
Wenn man nun die das Schleudergut enthaltende Siebtrommel a, b ruhen läßt und die Außentrommel h in der Richtung des Pfeiles m dreht, so wird die Flüssigkeit das Schleudergut in der der Fliehkraft entgegengesetzten Richtung, also von außen nach innen,
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durchdringen. Läßt man nun auch die Siebtrommel a, b in derselben Richtung durch Einschaltung des Riemens der Scheibe q oder durch Verkuppeln beider Trommeln umlaufen, so tritt die Flüssigkeit in der Richtung der Fliehkraft, also von innen nach außen, durch das Schleudergut hindurch. Man kann also bei gleichbleibender Drehrichtung der Trommeln mittels Kuppeins und Entkuppeins der
ίο beiden Trommeln einen wechselnden Kreislauf der Flüssigkeit erzielen.
Die Wirkungsweise des Durchströmens des Schleudergutes in der der Fliehkraft entgegengesetzten Richtung wird dadurch besonders wirksam, daß die Siebtrommel a, b nicht umläuft., Die kreisende Flüssigkeit wird demnach von den Schaufeln f erfaßt und in die radiale Richtung übergeleitet. Sie unterliegt also nicht mehr der Fliehkraft. Aus demselben Grunde wird auch das Schleudergut nicht durch die Fliehkraft zusammengepreßt. Das Durchströmen der Flotte wird infolgedessen erleichtert.
Ebenso läßt sich ein Wechsel des Kreislaufs der Flüssigkeit dadurch ermöglichen, daß beide Trommeln unabhängig voneinander gleichzeitig im entgegengesetzten Sinne angetrieben werden. Wenn die Außentrommel h im Sinne des Pfeiles m und die Siebtrommel im Sinne des Pfeiles i umläuft, so wird die Flüssigkeit durch die Schaufeln f mit großer Kraft in der der Fliehkraft entgegengesetzten Richtung durch das Schleudergut hindurchgetrieben. Die Wirkung der Fliehkraft im Innern d der Siebtrommel wird hierbei in der oben beschriebenen Weise gleichfalls verringert. Bei einem Wechsel des ■Drehungssinnes beider Trommeln strömt jedoch die Flotte in der Richtung der Fliehkraft durch das Schleudergut hindurch.
Für den Zweck des Trockenschleuderns läßt man in beiden Fällen zuletzt nur die Innentrommel mit höherer Tourenzahl umlaufen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schleudermaschine zum Färben, Bleichen, Waschen, Nitrieren usw. insbesondere von . Textilgut nach Patent 212261, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des Flüssigkeitsumlaufs durch den Füllraum (ä) der Siebtrommel (a, h) in der der Fliehkraft entgegengesetzten Richtung, also von außen nach innen, die Außentrommel (h) in Umdrehung versetzt wird, so daß die Flüssigkeit gegen die äußeren Schaufeln (f) der Siebtrommel getrieben und dadurch in radialer Richtung durch den Füllraum (d) der Siebtrommel geleitet wird.
2. Schleudermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (a, b) während des Flüssigkeitsumlaufs in der der Fliehkraft entgegengesetzten Richtung ruht, um die Entstehung der Fliehkraft im Innern (d) der Siebtrommel zu verhindern, während sje zwecks Erzielung der Bewegung in der Richtung der Fliehkraft in demselben Sinne in Umdrehung versetzt wird wie die Außentrommel (h).
3. Schleudermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Außentrommel (h) als auch die Siebtrommel (a, bj in entgegengesetztem Sinne angetrieben werden und nach gewissen Zeitabständen ihre Drehungsrichtung wechseln, um bei dem der Fliehkraft entgegengesetzten Flüssigkeitsumlauf die Fliehkraft im Innern der Siebtrommel zu verringern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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