DE212588C - - Google Patents
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- DE212588C DE212588C DENDAT212588D DE212588DA DE212588C DE 212588 C DE212588 C DE 212588C DE NDAT212588 D DENDAT212588 D DE NDAT212588D DE 212588D A DE212588D A DE 212588DA DE 212588 C DE212588 C DE 212588C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D15/00—Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
- A63D15/16—Chalk holders
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 212588 —. KLASSE 77c. GRUPPE
WILLIAM SMITH und FRANK CAMPBELL in GLASGOW.
Kreidebefestigung an Billardtischen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1908 ab.
Es sind jetzt in großen Billardsälen und
an anderen Orten Kreideaufhänger üblich, bei welchen die Kreide an einer Schnur einer an
der Decke des Saales oder unter dem Billardtisch befestigten Vorrichtung hängt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, nach welcher der zur Verbindung
der Kreide und des Gewichtes dienende Schnurpder Kettenzug teilweise aus einem federnden
ίο Stahldraht o. dgl. hergestellt wird, damit die Kreide am Anschlagen gegen den Tisch, sobald
sie selbsttätig unter den vorstehenden Tischrand gezogen wird, gehindert wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt: .
Fig. ι einen Querschnitt eines Billardtisches.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt der Kreidebefestigung, wonach die Kreide an dem
federnden Draht befestigt ist.
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Ansicht der Kreidebefestigung von der Seite, wobei die Kreide
gerade in Gebrauchsstellung dargestellt ist.
Fig. 4 zeigt die Verbindung des Drahtes mit der Schnur in teilweisem Schnitt und in
teilweiser Seitenansicht.
Fig. 5 ist ein Querschnitt eines »französischen« Billardtisches und zeigt eine besondere
Anordnung zum Gebrauch in Verbindung mit solchen Tischen.
Der Billardtisch (Fig. 1) ist wie gewöhnlich mit einem Kopfrand a, mit Seitenleisten, Endleisten,
mit unteren Längsleisten, unteren Querleisten e und Beinen f ausgestattet und
kann mit entsprechend vielen Kreidestücken und Befestigungen an ihnen versehen sein.
Die Schnüre h, A1 gehen durch Löcher in'
den Zargenleisten des Tisches sowie durch Tragösen der Gewichte und stehen mit Stahldrähten
*', welche mittels Kettchen k die Kreidestücke / tragen, in solcher Verbindung
unterhalb der Tischplatte, daß ein Kreidestück nach seinem Gebrauch durch das entsprechende,
unter dem Tisch von den Schnüren h oder A1 getragene Gewicht I sofort unter
den Tischrand gezogen wird.
Die Drähte i sind je an einer Schnur A oder A1 mittels der in Fig. 4 dargestellten
Einrichtung befestigt. Das innere Ende des Drahtes ist bei I1 eingeschraubt, und das Ende
der Schnur h oder A1 ist mit einem Auge oder
einem Ring M1 am Ende eines Zwischenstückes η
verbunden. Das Ende ix des Drahtes ist in
ein Loch M2 im Zwischenstück η eingeschraubt.
Das Ende des Zwischenstückes η kommt in Berührung mit der Innenseite der End- oder
Seitenleiste der Tischzarge, sobald die Kreide auswärts gezogen wird, und wirkt hierbei wie
ein Anschlag.
Jedes Loch der End- oder Seitenleiste der Tischzarge, durch welches die Drähte i gehen,
ist, wie in Fig. 2 dargestellt, mit einer Büchse oder einem Futter 0 versehen, welches einen
Bund O1 besitzt und nach außen kegelförmig gestaltet ist, wobei diese Büchse 0 in die
Leiste von der Außenseite eingetrieben wird, bis der Bund an der Fläche der Leiste anliegt.
Die Drähte i sind mit den Kreideklemmen, wie in Fig. 2 dargestellt, verbunden. Das
Ende jedes Drahtes i ist behufs Bildung einer öse umgebogen. An dieser öse ist die Kette k
befestigt, und an dem Ende des Drahtes i befindet sich ein aus Holz, Hartgummi o. dgl.
bestehender Ball oder sonst ein ähnliches Stück p. Der Draht geht durch ein kegelförmiges
Loch in dem Ball p, welcher alsdann fest über das zwischen dem Draht i und der
Kette k gebildete Gelenk gezogen wird. Zwischen dem Ball oder der Kugel p und der
Tischzarge ist ein Führungs- oder Anschlagring q angeordnet, welcher in dem vorstehenden
Rand des Tisches nahe der vorderen Kante eingeschraubt und mit einem Bund
oder Ansatz qx versehen ist, um ihn stets bis zu einer gewissen Tiefe festschrauben zu können.
Die Kette k besitzt nahe der Mitte einen Wirbel oder einen Drehring kx von irgendeiner
geeigneten Form, und dieser Wirbel A1 ermöglicht es, daß die Kreide frei hängen kann,
und verhindert es, daß die Kette verdreht und beschädigt wird.
Die Anordnung nach Fig. 5 ist für den Gebrauch bei »französischen« oder anderen
kleinen Billards bestimmt, wo keine unteren Holzbarren zum Tragen der Schnur vorhanden
sind. In jede Längsleiste der Zarge ist eine öse s eingeschraubt, und eine Schnur
oder ein Draht S1 o. dgl. ist zwischen diese
ösen gespannt, wobei die Schnur S1 ö. dgl.
aus zwei Hälften gebildet ist und zwischen den Hälften einen Ring S2 besitzt, durch den
die mit dem Gewicht und mit der Kreide verbundene Schnur hindurchgeht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Kreidebefestigung an Billardtischen, bei welcher die Kreide nach dem Gebrauch selbsttätig unter den Tisch gezogen wird, : gekennzeichnet durch teilweisen Ersatz des Schnur- bzw. Kettenzuges durch einen federnden Stahldraht (i) oder ein anderes federndes Mittel, so daß die Kreide nach dem Loslassen nicht an den Tisch anschlagen kann.2/ Kreidebefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über das zwischen dem Draht (i) und der Kette (k) gebildete Gelenk eine dieses verdeckende Kugel (ρ) mit kegelförmigem Loch festgezogen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212588C true DE212588C (de) |
Family
ID=474318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212588D Active DE212588C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212588C (de) |
-
0
- DE DENDAT212588D patent/DE212588C/de active Active
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