DE2124676C - Dynamische Konvergenzschaltung fur eine Mehrstrahl Kathodenstrahl rohre - Google Patents
Dynamische Konvergenzschaltung fur eine Mehrstrahl Kathodenstrahl rohreInfo
- Publication number
- DE2124676C DE2124676C DE19712124676 DE2124676A DE2124676C DE 2124676 C DE2124676 C DE 2124676C DE 19712124676 DE19712124676 DE 19712124676 DE 2124676 A DE2124676 A DE 2124676A DE 2124676 C DE2124676 C DE 2124676C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- potentiometer
- convergence
- diode
- circuit
- during
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
dfe Wmm-AMaik
u (Fft
dm Schkifa da dritten Po-
<S? bade net Seasm eieeja Bede a
den: Ende der essten Kgai
nxem andere* BnIp aa das iMctes Bade der sswei-
den» erste* «dt
eraes es tor in der enttn
«diaitmig SeSeade Ströme aa dnea Ponia m äs
ersten Spdsewfaahnag eeel ist; nod mil
einer an den Schläfer des zweiten Potentiometers angekoppelten zweiten rmg, weiche c£c
Kkh waafcnd des fcoiiniiwuemä-
«ier beides SS«»Bg» P p
gckoppefee Bnfte Diode <2ßk dfc so gcpoft ist,
daß sie wäfamd des kompfcwatän» Teä« da
oiJls gcspmt ist, sowie dnc ?wacfacn
das ene Bade au OaBm PoteBDometas und die
tee Enden der Eaarasenancksccnste
Diode (30), dfe so ged
d TH d Ab
ren TeBs des AbteBtonservaBs, dagrgen im wesent
Beben nicht während des einen Tens des Abfcak
intervaBs nrit Erregerstromen speist, dadurch ge
g p g
kennzeichnet, daß in mtndffstrns eine der genausten
PotcntkBneterai&opphingen eine Ricatkiterenordnang
(40, 60. 70) eingeschaltet ist, die
während des komplementären TeOs des Ablenkintervatb
den StFoWluB im Rfickkonngsweg im
wesenffichen unterbindet.
2. Konvergenzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rtchtiekeranordnung
eine in Reibe zwischen den Schleifer des er sten Potentiometers WH) und den Punkt (Tl) in
der ersten Speaeschattung geschdtete Diode (40)
enthaTt, die so gepolt ist, daß eic während des
komplementären TeSs des Abkenkiutervafls gesperrt
ist (Fig. 2, 3 und A\
3. Konvergenzschaltung nach Anspruch !. dadurch gekennzeichnet, daß die Richtfeiteranordnung
eine in Reihe zwischen das andere Ende der ersten Konvergenzwiddung (VRO und das eine
Ende des ersten Potentiometers (BH) geschaltete erste Diode (60) und eine zwischen das andere
Ende der zweiten Konvergenzwicklung (VGCi und
das andere Ende des ersten Potentiometers ißH) geschattete zweite Diode (70) enthält, wobei die
beiden Dioden so gepoh sind, daß sie während
des komplementären TeSs des Ablenkintervalts gesperrt sind, derart, daß während des komplementären
TeQs des Ablenkintervalls ein Stromfluß sowohl zwischen den beulen Enden des ersten Potentiometers
als auch im Rückleitungsweg im wesentlichen unterbunden wird (Fig,. S).
4. Konvergenzschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das andere
Ende der ersten Konvergenzwicklung (VRC) und das eine Ende des zweiten Potentiometers (TH)
eine dritte Diode (80) und zwischen das andere Ende der zweiten Kotwergenzwicklung (VGQ und
das andere Ende des zweiten Potentiometers (TH) eine vierte Diode (90) geschaltet ist, wobei die
dritte und die vierte Diode so gepolt sind, daß sie während des eben Teils des Ablenkintervalls gesperrt
sind, derart, daß während des einen TeQs
poft ist, daß sie während de« dues TeHs des Abeais
gesperrt ist, eathätt.
6. Konvergenzschakimg nach Ansprach S, daduich
g£taajE2XJcteci, daS dw zweite Speiseschal
tai% da in Rehe um der Vertikalablenkwickhing
geschabetes viertes Potentiometer (TV\ dessen
Schleifer mit dem Schleifer des zweiten Potentiometers (TH) verbanden ist, sowie eine das eine
Ende des vierten Potentiometers nut den zusammengeschaheten
Enden der Konvergenzwicklungen koppelnde sechste Diode (30), die während
des klentären Teas des Abtenkintervafls
unter BSdnng eines Rnckleitnngsweges für in der
zweaen Speiseschaltung ffießende Ströme leitet,
enthält
genzschaltung für eine MehrstrabJ-KathodeastrahuOhre,
und zwar insbesondere eine mit der Vertikalfrequenz (Rasterwechselfrequenz) gespeiste Konvergenz
« Bildröhre, beispielsweise der herkömmlichen Drei
strahl-Schattenmaskenröhre, ist es üblich, die bei solchen
Bildröhren auftretenden Konvergenzfehler durch eine dynamische Konvergenzkorrektur zu beseitigen.
Dazu muß das Konvergenzsystem der Bildröhre mit
to sowohl zeflenfrequenten als auch bild- oder rasterfrequenten
Korrekturschwmgungen gespeist werden. Ein weithin gebräuchlicher Typ von Konvergenzsystem
arbeitet mh einzelnen Elektromagneten und dazugehörigen Polschuhen im Inneren der Röhre, die jeweils
η die einzelnen Strahlen getrennt beeinflussen, sowie
mit getrennten Wicklungen auf jedem Elektromagneten für die vertikal- und die horizontalfrequente dynamische
Beeinflussung.
In der Praxis muß die dynamische Konvergenzschaltung eines Farbfernsehempfängers eine Reihe von Steuerungen aufweisen, die eine solche Einstellung der Konvergenzströme ermöglichen, daß die
In der Praxis muß die dynamische Konvergenzschaltung eines Farbfernsehempfängers eine Reihe von Steuerungen aufweisen, die eine solche Einstellung der Konvergenzströme ermöglichen, daß die
% Korrektur dem Schema der jeweils auftretenden Konvergenzfehler
angepaßt ist
Beim herkömmlichen Konvergenzsystem für eine dettaförmige Strahlsystemanordnung erfolgen die
Strahlverschiebungen für Rot und Grün in Diagonalrichtung (mit sowohl vertikalen als auch !horizontalen
Hg durch die Plau-Konvergenzwicklnng nur in
tfchtnng erfolgt, wobei die Piagonalachsen
ir Rc*- und Granstrahlverseliiebung sieh kreuzen.
pchsinnige Änderungen der Rot- und Grün-Kon-
erzengen gegens&pige Hoxizontateerlnebongen
des Rot- and des GrSnstrahls mit ge-
f- VertikalveiscidebiiBg dieser Strahlen. Ge-
iige Änderungen der Rot- und
Der Krfin^mg Begt die Aufgabe zugrunde, eine
Konvergenzschaltnng nach der genannten USA.-aPatfintschrift
dahingehend zn werfjesser^ daß u.a. sue
WeciisäwniHng zwischen dfea enfepgehene RegP-j
bmgen weitgehender veömedfen wipL
in, daß for eine oder beule der dSferenfiellen
gen der Konve^enzscfaaätmig eine zqsätzSehe Bi*i-
leiteranoidnnng nssigeseben ist, die s» &&& ist^daB
erzeugen dagegen gegensinnige Vertikal· to «Be eine differentielle Regehang während des ajkftyen
gen des Rot- und des Grünstrahls mit ge- Intervalls der andren Regelung von dieser isoliert
Horizontalverschiebung dieser Strahlen. wild.
man die Err^erströme für die Rot- and die Die Vortefle der Erfindung werden aas 4er nachste-
n-Konvergenzwicklung so aufeinander abstimmt, henden Beschreibung an Hand der Zeichnungen ohne
ι sowohl eme Hauptregelung als anch eine differen- 15 wäteres ersichtlich. Es zeigt:
e Regelung der Ströme möglich ist, kann man die Fig. 1 das Schaltschema einer bekannten Vertikal-
achtige Enstl der Auftreffpunkte des Rot- und fceqnenz-Konvergenzsohaltumg nach der genannten
les Grünstrahls in zweckmäßige Komponenten der ÖSA.-Patentsehiffl? qnd
und der Vertikaleinstellung (vertikale Rasterdeckung) 20 scmedener Ausfuhrungsformen der erfindungsgemäzerlegen.
Durch entsprechende Regelung des Blau ßen Konvergenzschatamg.
vervollständigt Fig. 1 stefit die Vertikalablenkschahung eines Farb-
Bei vielen Konvergenzfehlerschemen, die eine Kor femsehempfiiigers, dargestellt durch den Block 10.
rektur nötig machen, ist der Konvergenzfehler an der 2; an Ausgangskieminen Π und Tl eme Ausgangsspan-Oberseite
des Bildes von anderer Beschaffenheit als nung in Form einer teilweise integrierten Sägezahn
der Konvergenzfehler an der Büduntersehe. Bei der schwingung (d.h. Sägezahn-plus parabolische Schwin-Konvergenzkorrektur
muß dies berücksichtigt wer gung) für die Konvergenzscbaltung bereit
den. indem man die Schwingungsamplitude am Ende Zwischen die Klemmen 71 und Tl ist eine erste
der Ablenkung gegenüber der Schwingungsampütude 30 Speiseschaltung gekoppelt, die aus der Reihenschal
am Beginn der Ablenkung verändert Eine bei bekann- tiing eines Koppelkondensators 13, eines Widerstands
ten Schaltungsanordnungen auftretende Schwierigkeit 21 mit parallelgeschalteter Diode 20, eines als Regelbesteht
darin, daß eine Regelung, die dieses Problem widerstand angeordneten Potentiometers BV und
durch Verstellen der Ablenkamplitude gegenüber der einer Diode 30 (wobei die Dioden 30 und 20 in der
(durch eine andere Regelung eingestellten) Ablenken 35 Reihenschaltung gegensinnie gepolt sind). Ferner ist
fangsamplitude löst, ihrerseits die Ablenkanfangsam- zwischen die Klemmen Π und Tl eine zweite Speisephtude
beeinflußt so daß die andere Regelung nach schattung in Form eines C/f-DifferenziergHedes gekört
gestellt werden muß. pelt, das aus der Reihenschaltung eines Kondensators
Aus der USA. Patentschrift 3,491,261 (vom 20. 1. 15 und dem Widerstandstefl eines Potentiometers TV
1970) sind Vertikalfrequenz Konvergenzschaltungen 40 mit verstellbarem Abgriff besteht
bekannt bei denen Maßnahmen getroffen sind, um Die Vertikalkonvergenzwicklungen VRC und VGC
den Einfluß jeder Regelung im wesentlichen auf eine des Rot und des Grün-Konvergenzmagneten sind
bestimmte Bildhälfte zu beschränken. Bei diesen Kon am einen Ende direkt mit dem Verbindungspunkt des
vergenzschaltungen sind die Vertikalkonvergenzwick- Regelwiderstands BV und der Diode 30 verbunden,
lungen für Rot und Grün effektiv parallelgeschaltet 45 An ihren anderen Enden and die Wicklungen KRC.
und an jedem Ende mit einer entsprechend anderen und VGC durch die Parallelschaltung der Widerstands
Modifikation einer von der Vertikalablenkschaltung elemente der Potentiometer BH und TH überbrückt,
des Empfängers abgeleiteten vertikaUrequenten Der verstellbare Abgriff des Potentiometers BH ist di
Schwingung gespeist Die Speiseschaltung am einen rekt mit dem verstellbaren Abgriff des Potentiometers
Ende arbeitet mit einer Anordnung von Dioden und 5o TV verbunden, während der verstellbare Abgriff des
Widerständen, die lediglich während der Abtastend- Potentiometers TH an den Verbindungspunkt des
Kondensators 15 und des Widerstandselements des Potentiometers TV angeschlossen ist
der Einfluß dieser Schaltung während dieses Inter- 55 positiv gerichtete Teil der Eingangsschwingung bei
valls minimal gering ist Eine zweite Speiseschaltung Kopplung über den Kondensator 13 (beispielsweise
während des Ablenkanfangsintervalls), daß die Diode 30 leitet und die Diode 20 gesperrt wird. Folglich lie-
^ ___ fen die erste Speiseschaltung während des Abtastan-
öben erwähnten Diode (d.h. während der Ablenken- 60 fangsintervalls keine nennenswerte Speiseenergie,
fangshälfte des Hinlaufs) beeinflußt, jedoch wenig indem durch die Diodenwirkung die "Eingangsschwin-Einfluß
auf den Wicklungsstrom hat, wenn die Diode gung am Verbindungspunlct zwischen BF und der
wegen der geänderten Impedanz der Last geöffnet Diode 30 stark gedämpft vrird. Dagegen wahrend der
(nichtleitend) ist. Für jede Speiseschaltung sind anschließenden Hälfte des Vertikalhinlaufs wird die
Haupt- und differentielle Regelungen vorgesehen, so 65 Diode 30 gesperrt und die Diode 20 leitend. Der nedaß
die Horizontaleinstellung und die Vertikaleinstel- gativ gerichtete TeQ der Eragangsschwingung erlung
für die obere und die untere Hälfte des Rasters scheint an der gesperrten Diode 30 Ohne ernstharte
einzeln vorgenommen werden können. Dämpfung oder Abschwächung, so daß die erste
hälfte des Vertikalhinlaufs Speiseenergir liefert Die
Ausgangsschwingung erscheint dabei an einer Diode, die während des Abtastanfangsintervalls leitet so daß
valls mm gg pg
beliefert das andere Ende der parallelgeschalteten Wicklungen mit einer Schwingung, die den Wicklungsstrom
während der Dauer der Stromleitung der
2 12|#76
Speiseschaltuug während des Abtastintervalls Speiseenergie liefert. Das Potentiometer ,BV als Serienregelwiderstand
in der ersten Speiseschaltung dient als Hauptamplitudenregler für die Rot-Grün-Wicklungsströme
im Abtastendintervall, und eignet sich daher für die Vertikaleinsteilung in der unteren Rasterhälfte.
Die zweite Speiseschaltung differenziert die teilweise integrierte Sägezahneingangsschwingung, - jo
daß am Widerstandselement des Potentiometers TV eine im wesentlichen sägezahnförmige Spannung erscheint.
Während des Abtastanfangsintervalls, wenn die Diode 30 leitet, wird in die zweite Speiseschaltung
ein relativ niederohmiger Lastwiderstand (bestehend aus den Wicklungen KRC und VGC in Reihe mit der
leitenden Diode 30) reflektiert, so daß ein merklicher
Strom in die Wicklungen gespeist wird. Das Potentiometer TV dient als Hauptamplitudenregler für die
Rot-Grün-Wicklungsströme während dieses Abtastanfangsintervalls und eignet sich daher für die Vertikaleinstellung
in der oberen Rasterhälfte. Wenn die Diode 30 gesperrt wird, erhöht sich der in die zweite
Speiseschaltung reflektierte Lastwiderstand auf einen hochohmigen Wert, so daß diese Speiseschaltung
verhältnismäßig wenig Stromregelung ausübt
Das Potentiometer BH (durch das der Strom von der ersten Speiseschaltung zur geerdeten Klemme Tl
zurückfließt) dient dazu, die Aufteilung des Speisestromes von der ersten Speiseschaltung zwischen den
Wicklungen VRC und VGC zu verändern, und folglich als Regler für die Horizontaleinstellung in der unteren
Rasterhälfte. Das Potentiometer TH dient dazu,
die Aufteilung des Speisestromes von der zweiten Speiseschaltung während der ersten Ablenkhälfte zu
verändern, und folglich als Regler für die Horizontal einstellung in der oberen Rasterhälfte.
Während diese bekannte Schaltungsanordnung insofern vorteilhaft ist, als sie den primären Einfluß
jedes Reglers auf eine bestimmte Hälfte des Rasters beschränkt, bleibt trotzdem eine bestimmte Wechselwirkung
zwischen den Regelungen bestehen. Beispielsweise wird während der Abtastung der oberen Rasterhälfte
von der zweiten Speiseschaltung Strom über zwei Wege geliefert: einmal über den Regler TH
für die obere Horizontaleinstellung und zum anderen vom Abgriff des Reglers TV für die obere Vertikaleinstellung
über den Regler BH für die untere Horizontaleinstellung. Dies hat eine Wechselwirkung
den Regehmgen für die obere und die untere Horizon taleinsteBung zur Folge.
Fig. 2 zeigt eine erfindtmgsgemäße Abwandlang
der bekannten Anordnung nach Fig. 1, die dazu dient, die oben erwähnte Tendenz einer WechserwirxsQg
zwischen den entsprechenden datere&tiellefi Regehmgen (Horizontdeinstenreglern) za verringern. In
der* Schaltung nach Fig. 2, ist der Seidener des Potentiometers
TM direkt mit dem Seidener des Potentiometers
TV verbunden, während der Schleifer des (Potentiometers BH fiber einen vom Potentiometer
JV unabhängigen Weg mit der Klemme Tl verbunden ist. Bei dieser Anordnung fiefbrt die zweite Spdseschatiimg
während der Abtastung der oberen Rasteriiäffte
Strom led^icn über des Horizontalregler TH
for die obere RasterhäHte, während durch Verstellen des Schleifers des Horizontalreglers BH for die mx-
*ere Rasterhaffte die Horizontakräsrdlmig in der oberen Rasterhäffie nicht gestört wird.
fers des Potentiometers BH an die Klemme Tl durch
eine einfache Drahtverbindung erfolgen (wie In Fig. 2 durch die gestrichelte Linie angedeutet), so
würde die Verringerung der Wechselwirkung mit dem Nachteil erkauft, daß die Empfindlichkeit der Schaltung
gegen Verstellen des oberen Vertikalreglers TV sich Verringert, da ein Teil des von diesem Regler
während der Abtastung der oberen Rasterhälfte gelieferten Stromes zur Klemme Tl abgeleitet wird (über
ίο das Potentiometer BH), ohne die Wicklungen VRC,
VGC zu durchfließen. Versucht man, diesen Nachteil dadurch zu beheben, daß man den ohmschen Wert
des Potentiometers BH vergrößert, so erreicht man damit lediglich, daß die erforderliche Speiseenergie
is während der zweiten Abtastungshälfte sich vergrö
ßert, so daß in jedem Falle insgesamt eine größere Eingangsspeiseenergie erforderlich ist
Um die gewünschte Verringerung der Wechselwir kung zwischen den differentieuen Regelungen ohne
nennenswerte Erhöhung der erforderlichen Speiseener gie zu erreichen, erfolgt die unabhängige Verbindung
des Schleifers des Potentiometers BH mit der Klemme' (wie in Fig. 2 in ausgezogenen Linien
dargestellt) über eine zusätzliche Diode 40, die so gepolt ist, daß sie während der Abtastung der oberen
Rasterhälfte gesperrt ist Bei dieser Anordnung hat eine Verstellung des Schleifers des Potentiometers
BH keinen Einfluß auf die Konvergenzwicklungsströme während der Abtastung der oberen Raster
hälfte und wird während der Abtastung der oberen Rasterhälfte kein Anteil des vom Schleifer des Potentiometers
TV gelieferten Stromes von den Wicklungen über den Schleifer des Potentiometers BH abgeleitet
Während der Abtastung der unteren Rasterhälfte leitet die Diode 40, so daß sie einen rriederohmigen
Rückleitungsweg für den Strom von der ersten Speiseschaltung bildet
Manchmal ist es zweckmäßig, den Vertikalsäge zahnstrom durch eine geeignete Schaltungsanordnung
-40 zu leiten, in der die Eingangsschwingungen für die
vertikale Konvergenzschaltung erzeugt werden. Fig. 3 zeigt eine Schaltungsausführung, bei der die
Schaltung nach Fig. 2 für den Betrieb mit einer solchen
Engangsqueuenanordnung eingerichtet ist Der
Vertikalablenktefl 10' des Empfängers enthält eine geeignete
Anordnung (beispielsweise eine Transistoraus gangsstufe, teilweise gestrichelt angedeutet mit einem
Ablenktransistor II, dessen Kollektor an eine Ausgangsklemme 71' sowie über eine Drosselspule 12 an
eine geeignete Betriebsspannung B+ angeschlossen istj zum Speisen der Vertikalablenkwicklungen VY
Der Ablenkstrom ISeBi zwischen des Klemmen 71' und 7*2'des Ableokteils 10' fiber die Reflienschal-
Jj tang eines Gleichstrorf-SperrkondensatDrs 17 hoher
Kapazität aod der Vertikalablenkwicldiingen VY. In
diesem Stromweg Begt das Widerstandselemeot des
Potentiometers BP, das es mit dem Kondensator
17 (am Schaltungspunkt Sl) und andes mit
«o der Wicklung VY (am Schaltangspunkt S2) verbunden
ist Der Schleifer des Potentiometers BV ist aber
die übrigen Scbaltangslemeate der ersten SpeiseschaltUBg
(d.h. ober die ParaDelscbatamg der Diode 20
und des Widerstands 21 in Reihe mit der IHode 30)
mit dem Schaitungspunkt Sl verbunden. Das DiBerenziergüed
der zweiten Speiseschaltung ist ober die Reihenschaltung des Koppelkondensatbrs 17 and des
Widerstandselements des Potentiometers BV geschal-
Fig.4 UQd den
2 12*676
ίο
Ein solcher erweiterter Regelbereich ist besonders für Weitwinkel-Farbbildröhren (z.B. 110°) von Interesse.
Bei 110*-Ablenkung kann ein erheblicher Unterschied
in den erforderlichen Konvergenz-Amperewindungen für die Vertikaleinstellung (vertikale Deckung)
in, der oberen Bildhälfte einerseits und der unteren
BÜdhälfte andererseits bestehen, wobei dieser Unterschied wesentlich größer ist als z.B. bei 90"-Ablenkung.
Wenn in diesfem Fall der fur die obere Vertikaleinstellung
erforderliche Strom klein ist. ist auch
Möglichkeit, eine obere Horizontaleinstellung vorzu nehmen, geringer (da der obere Horizontaleinstellregler lediglich die Aufteilung des mit dem oberen Vertikaleinstellregler gewählten Gesamtstromes auf die entsprechenden Wicklungen verändert). Im Interesse einer maximalen Aufteilungswirkung des oberen Horizontaleinstellreglers TH ist es wünschenswert, daß durch das parallelgeschaltete Widerstandselement des Regelpotentiometers BH für die untere Horizontaleinstellung möglichst wenig durch Unsymmetrie verursachter Strom fließt Während in den Anordnungen nach Fig. 2, 3 und 4 die Anwesenheit der Diode 40 (während der oberen Rasterhälfte) die Stromableitung von den Wicklungen Ober den Schleifer des Potentiometers BH verhindert, verhindert die Diode 40 nicht, daß ein den Bereich einengender Unsymmetriestrom zwischen den festen Anschlüssen des Potentiometers BH während der oberen Rasterhälfte fließt
Möglichkeit, eine obere Horizontaleinstellung vorzu nehmen, geringer (da der obere Horizontaleinstellregler lediglich die Aufteilung des mit dem oberen Vertikaleinstellregler gewählten Gesamtstromes auf die entsprechenden Wicklungen verändert). Im Interesse einer maximalen Aufteilungswirkung des oberen Horizontaleinstellreglers TH ist es wünschenswert, daß durch das parallelgeschaltete Widerstandselement des Regelpotentiometers BH für die untere Horizontaleinstellung möglichst wenig durch Unsymmetrie verursachter Strom fließt Während in den Anordnungen nach Fig. 2, 3 und 4 die Anwesenheit der Diode 40 (während der oberen Rasterhälfte) die Stromableitung von den Wicklungen Ober den Schleifer des Potentiometers BH verhindert, verhindert die Diode 40 nicht, daß ein den Bereich einengender Unsymmetriestrom zwischen den festen Anschlüssen des Potentiometers BH während der oberen Rasterhälfte fließt
Dieser durch Unsymmetrie verursachte Strom kann dadurch verringert werden, daß man den Widerstand
zwischen den festen Anschlüssen des Potentiometers BH groß gegenüber dem Wicklungswider
stand macht Diese Lösung ist jedoch aus zwei Gründen unbefriedigend: einmal erhöht sich der Gesamt-Spannungsabfall
an der Schaltung, und zum anderen läßt sich bei Erhöhimg des Gesamtserienwiderstandes
die erforderliche genaue Form des Stromes in den Wicklangen weniger lacht erzielen. Die Anordnung
nach Fig. S vermeidet diese Schwierigkeiten, indem
sie den durch Unsymmetrie verursachten Strom auf andere Weise beseitigt
In Fig. 5 ist in die Verbindung zwischen dem
einen Ende des Potentiometers BH und dem Ende der Wicklung VRC eine Diode 60 und in die Verbindung
zwischen dem anderen Ende des Potentiometers BH und dem Ende der Wicklung VGC eine Diode
70 eingeschaltet Die Dioden 60 und 70 sind so gepolt daß sie während der oberen Rasterhälfte gesperrt
sind. Dadurch wird der Bereich der oberen
fTerentieJlea Regelung (d.h. des oberen Horizontal-TTf)
vergrößert, da während der obe-Rasterhälfte kern den Bereich einengender Unsymzwischen
den festen Anschlössen des Po-
i&otncters BB Qksen fcsnHL Natürlich verhindert
: Spemmg der Dioden 6t) end 70 während der obextjastej^HulUs
auüu (Se Aiblen^ins von Strom u&er
Schleifer des Potentiometers 1«?· während dieser
so daß die Diode 50 im ESckleäaagsdes
SchleaSas dieses Potentiometers zur Klemme
- Fig. 5 vorgesehene Bereichserweiterung auf
tere difierentielle Regelung (d.h. den unteren I_
taleinstellregler BH) ausgedehnt ist In Fig. 6
die Leitungsverbindung zwischen dem· einen Endej
Potentiometers TH und dem Ende der Wie
VRC eine Diode 80 und in die Leitungsverbmdu
zwischen dem anderen Ende des Potentiometers· J
und dem Ende der Wicklung YGC eine Diode 90.f
geschaltet Die Dioden 80 und 90 sind so gepolt d-~
tere difierentielle Regelung (d.h. den unteren I_
taleinstellregler BH) ausgedehnt ist In Fig. 6
die Leitungsverbindung zwischen dem· einen Endej
Potentiometers TH und dem Ende der Wie
VRC eine Diode 80 und in die Leitungsverbmdu
zwischen dem anderen Ende des Potentiometers· J
und dem Ende der Wicklung YGC eine Diode 90.f
geschaltet Die Dioden 80 und 90 sind so gepolt d-~
ίο sie während der unteren Rasterhälfte gesperrt sind,
so daß der Bereich des unteren Horizontaleinstellreglers BH erweitert wird, da wäluend der unteren Rasterhälfte
im wesentlichen kein den Bereich einengender Unsymmetriestrom zwischen den festen Anschlüs-
Da die Dioden 80 und 90 die zweite Speiseschaltung während der oberen Rasterhälfte mit den Wicklungen
VRC und VGC koppeln und während der unteren RasterhäUte von diesen Wicklungen entkoppeln,
kann die Diode 40 in der Verbindungsleitung zwischen den Schleifern der Potentiometer TV und 77/
entfallen. Es genügt in diesem FaB eine einfache Drahtverbindung. Zum Zwecke der Schwingungsformung,
der in den Anordnungen nach Fig. 4 und 5
2J der Widerstand 51 dient ist jedoch über die Diode
80 ein Widerstand 81 und über die Diode 90 ein Widerstand 91 geschaltet
Bei der Anordnung nach Fig. 6 können die Widerstandswerte
der differentiellen Regelpotentiometer ge-
trennt optimalisiert werden (ohne daß der Gesamtspannungsabiall an der Schaltung übermäßig erhöht
oder die Schwingungsform beeinträchtigt wird).
Fig. 7 zeigt eine vollständige Schaltungsanordnung
für die vertikale Konvergenz, wobei die Anordnung
nach Fig. 6 durch eine geeignete Schaltung für die
Speisung einer Blau-Konvergenzwicklung ergänzt ist In Fig. 7 sind der vertikalen Blau-Konvergenzwick-Iung
VBC das Wideistandselement eines Regelpotentiometers 125 für die obere Blau-Konvergenz sowie
das Widerstandselement eines Regelpotentiometers 115 für die untere Blau-Konvergenz parallelgeschaltet
Der Schleifer des Potentiometers 115 ist über eine Diode UO, die so gepolt ist daß sie während
der unteren Rasterhälfte leitet, mit der Klemme 51
« verbunden, und der Regler des Potentiometers 125 ist
über eine Diode 120, die so gepolt ist daß sie während der oberen Rasterhälfte leitet mit der Klemme
S\ verbunden. Die Wicklung VBC ist mit ihrem einen Ende über einen Widerstand 135 mit der
*e Klemme Sl and mit ihrem anderen Ende über eiaeffl
geicbbemessenen Widerstand 145 mä der Klemme
Sl verbunden.
_Asaigrand der durch die Anordnung der Widerstände
Ϊ35 and 145 gegebenen Brückenanordnuflg
n y*"*/ 1™0*1 VersteBea der Potentiometer ΙΪ5 and i3S
jewels^ sowohl die Polarität als auch die AmpSmde
während der
η Fig. 5 eine dnwischen
dem Schleifer des
Drahtvertnndang
deters BM and der Klemme 52. Der Rücklei-
deters BM and der Klemme 52. Der Rücklei-
igsweg für Ströme von der ersten Späsescfaaltung
der unteren Rasterhälfte fährt in Fig. S
dte leitenden !Dioden 60, 70, das Pottter
and die Diahtvaföradung zwischen dem SchteBer
Potentiometers Äff und der Klemme 52.
Fig. 6 zeigt eine AosfShrangsform, bei der die in gnrackmngsstojmes während
p Raslerhälften beeinflußt, d.h. es wirf
Fig. 6 zeigt eine AosfShrangsform, bei der die in gnrackmngsstojmes während
p Raslerhälften beeinflußt, d.h. es wirf
erae gewünschte Größe des Konvergeazwicklungssöoines
fad Verstellen des entsprechenden SOGentioineterschleifers
von der elektrischen MMe aas nach der einen Seite in der einen Polaritätsrichtang and nach
β» anderen Seite in der anderen Polaritätsricbtnng
es Die einzelnen Dioden HO mä 120 (sowie die
zavor beschriebenen Dioden 20, 30, 60, 70, »9 <eaä
90) sind in Fig. 7 deich je emeu Kondensator IOÖ
äberbröckt Jeder der Kondensatoren 100 ist so Heia
bemessen (z.B. 68OpF), daß er bei der vertikalen
Könvergenzfrequenz effektiv eine Stfomkreisunterbrechung
bildet; jbdöch sind diese !Kondensatoren m der
Praxis oft zweckmäßig, um die Mqgucnfceit einer HF-Abstrahlung
von bestimmten Diodeiitypen zu vefnn- i
Der Rot-Gränteil der Anordnung nach Fig. 7 ist
genauso ausgebildet wie bei der Anordnung nach Fig. 6. Die Vorteile der Anordnung nach Fig. 4bezüglich
HÖlaaistabilität, Temperaturstabihtat und ifl
Unabhängigkeit der statischen Konvergenz sind auch bei den Anordnungen nach Fig. 5, 6 und 7 vorhanden.
Beispielsweise ist in Fig. 7 in der NGtte der Rasterabtastung
kerne der Dioden 20, 30, 60, 70, 80, 90, 110 und 120 leitend, so daß im wesentlichen kein υ
Strom in irgendeiner der Konvergenzwicklungen KBC, VRC, VGC fließt und folglich die Einstellung
der verschiedenen Potentiometer keinen Einfluß auf
die statische Konvergenz hat, d-,h. die Sehinnmittenkonvergenz
unabhängig ist.
:r
12
Nächstehend sirad beispielsweise geeignete
sungsVerte für die Schaltungselemente der nung nach Fig. 7 angegebeiii mit denen ein zui
stellendes Arbeiten -der Anordnung erzielt wird:
20
. Widerstand 19:
' Widerstand 81:
' - Widerstand 135:
- Potentiometer TH:
* Potentiometer BH:
3,3 Ohm 150 Ohm 150 Ohm 330 Ohm 100 Ohm 100 Ohm 90 Ohm 90 Ohm 10 Ohm
10 Ohm 30 Ohm 20 Ohm Typ FDH 68OpF
2926
Claims (1)
124 676
J»
dta
«W
di, daB äp
^der VoAalsbteakwkk-
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2394170 | 1970-05-18 | ||
| GB2394170 | 1970-05-18 | ||
| GB2394070 | 1970-05-18 | ||
| GB2394070 | 1970-05-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2124676A1 DE2124676A1 (de) | 1971-12-09 |
| DE2124676B2 DE2124676B2 (de) | 1972-07-20 |
| DE2124676C true DE2124676C (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3118998C2 (de) | Farbfernsehwiedergabesystem | |
| DE1300962B (de) | Ablenksystem fuer Farbfernsehbildroehren mit mehreren Elektronenstrahlen | |
| DE69210943T2 (de) | Bildröhrenablenkeinheit mit Vertikalablenkspulen vom Semi-Satteltyp | |
| DE2521491A1 (de) | Mit vereinfachter konvergenz arbeitende farbbildwiedergabeeinrichtung | |
| DE2124676C (de) | Dynamische Konvergenzschaltung fur eine Mehrstrahl Kathodenstrahl rohre | |
| DE3106846C2 (de) | Kompensierte Ablenkeinrichtung für einen Farbfernsehempfänger mit Inline-Bildröhre | |
| DE3320021A1 (de) | Selbstkonvergierende fernsehwiedergabeeinrichtung | |
| DE2638318C2 (de) | Konvergenzkorrekturanordnung für eine Farbkathodenstrahlröhre | |
| DE1762718A1 (de) | Korrekturschaltung fuer Ablenkungsverzerrungen bei Bildroehren | |
| DE69925542T2 (de) | Ablenkjoch für eine Kathodenstrahlröhre | |
| DE3306498A1 (de) | Elektronenkanone | |
| DE2200452C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Konvergenzkorrektur in einem Fernsehempfänger | |
| DE1925872A1 (de) | Konvergenzschaltung | |
| DE2124676A1 (de) | Dynamische Konvergenzschaltung für eine Mehrstrahl-Kathodenstrahlröhre | |
| DE2023753A1 (de) | Steueranordnung für eine Kathodenstrahlröhre | |
| DE1912038C3 (de) | Horizontalkonvergenzschaltung | |
| DE2318465A1 (de) | Ablenk- und konvergenzanordnung fuer eine farbkatodenstrahlroehre mit in einer linie nebeneinanderliegenden elektronenstrahlen | |
| DE2825900A1 (de) | Elektronenstrahlroehre-elektronenstrahlerzeuger | |
| DE3140826C2 (de) | Farbfernsehwiedergabesystem unter Verwendung permeabler Korrekturglieder für ein Ablenkjoch | |
| DE1955104A1 (de) | Schaltungsanordnung mit Schaltungsmitteln zum periodischen Unterbrechen eines einer Induktivitaet zugefuehrten Stromes | |
| DE925002C (de) | Ablenkspulenanordnung zur magnetischen Ablenkung des Elektronenstrahls in einer Kathodenstrahlroehre | |
| DE2361699C3 (de) | Farbbildwiedergabeanordnung mit einer Bildwiedergaberöhre | |
| DE1252240B (de) | Spannungsversorgungsschaltung für eine Fernsehempfänger-Kathodenstrahlröhre mit Schirmgitterelektrode | |
| DE4133729C2 (de) | Umschaltkreis fuer mindestens einen ruecklaufkondensator | |
| DE2610843A1 (de) | Schaltungsanordnung zum erzeugen eines korrekturstromes zum korrigieren von ablenkfehlern am wiedergabeschirm einer farbbildwiedergaberoehre |