DE2124302B2 - Vorrichtung zur steuerung der gleichfoermigkeit des zinkauftrags eines feuerverzinkten metallbandes - Google Patents
Vorrichtung zur steuerung der gleichfoermigkeit des zinkauftrags eines feuerverzinkten metallbandesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen eines im wesentlichen flachen, profilierten Fluidstrahls
mittels der schlitzförmigen, länglichen, durch eine obere und eine untere Lippe gebildeten Düse eines
entsprechend länglichen Sammelbehälters, deren eine Lippe einen parallel zu ihrer Vorderkante verlaufenden
Abschnitt mit verminderter Dicke aufweist, der ein Schwachstellengelenk bildet, welches den freien Kantenbereich
dieser Lippe beweglich macht, und mittels einer Einrichtung zum Verkleinern des Abstandes der
beiden Kippen jeder Düse durch elastische Verformung des Schwachstellengelenkes, deren bewegliche Düsenlippen
jeweils mittels eines an der Lippe angreifenden Bolzens dieser Einrichtung bewegbar sind.
Bei einer aus der US-PS 21 39 628 bekannten Vorrichtung dieser Art, welche zum Beschichten von
Papier dient, sind in die Unterlippe eingeschraubte, durch Muttern an der Oberlippe gehaltene Zugstangen
vorhanden, die nur eine Annäherung der beiden Düsenlippen, jedoch keine beliebige Vergrößerung des
Abstandes der Düsenlippen gestatten. Die begrenzte Elastizität der Oberlippe vermag den Abstand .lach dem
Lockern der Muttern zwar auch zu vergrößern, jedoch ist das tatsächliche Profil des Düsenschlitzes nicht
ausschließlich vom Anziehen der Muttern abhängig, sondern auch von komplizierten theoretischen Berechnungen
und den Ergebnissen praktischer Versuche. Wenn die Mutter einer der Zugstangen angezogen wird,
nimmt die Düsenschlitzbreite auch an den beiden benachbarten Zugstangen entsprechend ab, während
dann, wenn die Mutter einer Zugstange gelockert wird, sich die Düse dort erst dann verbreitert, wenn die
Muttern der benachbarten Zugstangen ebenfalls gelokkert worden sind. Es ist daher mit der bekannten
Vorrichtung nicht möglich, den Düsenschlitz beliebig zu profilieren. Außerdem ist eine Verstellung der Muttern
an den Zugstangen erst nach Außerbetriebsetzung der Vorrichtung möglich und erfordert viel Einstellarbeit
von Hand.
Auch aus der US-PS 29 40418 ist eine Vorrichtung ähnlicher Art ebenfalls zum Beschichten von Papier
bekannt, bei der, von einer Einstellung der Oberlippe bezüglich einer die zu beschichtende Papierbahn
umlenkenden Walze abgesehen, die Unterlippe dank eines Schwachstellengelenks mittels mehrerer Einstellschrauben
elastisch so verformt werden kann, daß sich ein unterschiedlicher Abstand zur Oberlippe und damit
eine verschiedene Düsenschlitzbreite ergibt. Hier beruht die Eistellung der Düsenschlitzbreite nicht nur
nach einer Annäherung der beiden Düsenlippen, sondern auch nach einer Vergrößerung des Abstandes
der Düsenlippen allein auf der Elastizität der Unterlippe, so daß die Einstellung an einer bestimmten Stelle
stets auch die Einstellungen an den benachbarten Stellen beeinflußt. Außerdem muß wiederum vor jeder
Einstellungsänderung die Vorrichtung stillgesetzt und die Vielzahl der Einstellschrauben manuell betätigt
werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
welche die Dicke des Fluidstrahls über die ganze Düsenlänge während des Betriebes möglichst einfach
beliebig zu varieren gestattet, wodurch eine kontinuierliche Steuerung der vom Profil des Fluidstrahls
abhängigen Dicke einer aus dem Fluid hergestellten Schicht möglich ist.
Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung zur Steuerung der Gleichförmigkeit des Zinkauftrags eines
feuerverzinkten Mt.allbandes durch Aufblasen eines Fluids in Form eines Flachstrahls mit beiderseits des
Bandes angeordneten, im wesentlichen horizontalen Sammelbehältern, die in Richtung auf das Band über
ihre Länge schlitzförmige, durch zw ei Lippen gebildeten
Düsen aufweisen, wobei jeweils eine Lippe mit einem parallel zu ihrer Vorderkante verlaufenden, ein
Schwachstellengelenk bildenden Abschnitt mit verminderter Dicke versehen ist, der den freien Kantenbereich
dieser Lippe beweglich gestaltet und eine Einrichtung mit an der Lippe angreifenden, in Abständen über die
Düsenbreite verteilten Bolzen zur Veränderung des Abstandes der beiden Lippen durch elastische Verformung
des Schwachstellengelenkes der einen Lippe vorgesehen ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Bolzen der Verstelleinrichtung als Zug- und Schubelemente ausgebildet und an der unteren Lippe
der Düsen in deren Kantenbereich befestigt sind und daß das freie Ende jedes Bolzens über ein Vorgelege mit
ferngesteuerten Stellelementen verbunden ist. Nach der Erfindung ist also bei einer Vorrichtung der eingangs
genannten Art vorgesehen, daß zur Steuerung der Dicke einer Zinkschicht auf einem Metallblech mittels
zweier im wesentlichen horizontal angeordneter Sammelbehälter, die einander gegenüberstehen und mit
ihrer Düse jeweils einer Seite des aus einem Zinkbad zum Feuerverzinken austretenden Metallbleches benachbart
sind, so daß der aus der Düse austretende Fluidstrahl auf die ihr zugewandte Seite des Metallbleches
trifft, jede der Einrichtungen zum Verkleinern des Abstandes der beiden Lippen der ihr zugeordneten
Düse zusätzlich zum Vergrößern dieses Abstandes ausgebildet ist und eine Einrichtung zum Verstellen des
Abstandes bildet, daß der Bolzen der Verstelleinrichtung für die untere Lippe jeder Düse mit seinem oberen
Ende im Kentenbereich der unteren Lippe an dieser s befestigt ist und mit seinem unteren Ende von dieser
absteht und daß das untere Ende jedes Bolzens mit einem Stellelement der Verstelleinrichtung gekoppelt
ist, welches den Bolzen einstellbar verlagert. Mit anderen Worten wirkt die Verstelleinrichtung erfin- ;o
dungsgemäß in beiden Richtungen, und ihr Einsatz bestimmt -ή eindeutiger Weise den örtlichen Abstand
zwischen den beiden Düsenlippen. Die erfindungsgemäße Verstelleinrichtung kann während des Betriebes
der Vorrichtung betätigt werden, so daß diese dafür nicht außer Betrieb gesetzt werden muß. Der kontinuierliche
Betrieb ist notwendig, wenn eine homogene Beschichtung gefordert wird und die Dicke des
verzinkenden Bleches innerhalb der Grenzen schwankt, die normalerweise bei der Herstellung ;on verzinkten
Stahlbändern in Betracht zu ziehen sind.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der Abstand zwischen den beiden Düsenlippen an jeder
Stelle während des Betriebes der Vorrichtung zum Einstellen des Düsenproiils in Abhängigkeit von den
sich ändernden Betriebsbedingungen geändert werden. Bei den beiden bekannten Vorrichtungen ist es
notwendig, vor der Änderung des Düsenprofils den Betrieb zu unterbrechen. Vor allem ist zu beachten, daß
die Verstelleinrichtung in zwei zueinander entgefiengesetzten
Richtungen wirksam wird und daher an jeder Stelle der Düse der Abstand zwischen den beiden
Lippen in beiden Richtungen unabhängig verändert, d. h. entweder verkleinert oder vergrößert werden kann.
Die bekannten Vorrichtungen, die für eine statische Einstellung bei außer Betrieb gesetzter Vorrichtung
eingerichtet sind, können den Abstand zwischen den Düsenlippen nur insofern einstellen, als sie ausschließlich
Mitte! zum Verengen der Schlitzbreite der Düse besitzen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstelleinrichtung je ein auf das andere Ende jedes Bolzens geschraubtes erstes Rad mit Schrägverzahnung
und ein in diese eingreifendes, unter einem Winkel von 90° zum ersten Rad angeordnetes, verzahntes zweites
Rad aufweist, das auf einer Welle als Stellelement sitzt. Das zweite Rad ist also mittels der fernsteuerbaren
Welle in Rotation versetzbar.
Jeder Sammelbehälter wird durch mindestens eine Leitung gespeist, die in den Sammelbehälter mündet.
Der Durchmesser des Sammelbehälters beträgt 100 bis 300 mm, wenn die lichte Weite der Düsen 0,5 bis
1,5 mm ist und wenn der Förderdruck des Fluids zwischen 600 und 1800 mm Wassersäule liegt.
Der Sammelbehälter weist eine weite, nach unten und in Richtung des Blechbandes zeigende längliche
öffnung auf, die sich allmählich mitteis zweier lamellenförmiger Lippen zu einer Düsenform verjüngt,
wobei die obere Lippe fest und die Innenseite etwa 30—60° abwärts geneigt ist, während die Innenseile der
unteren Lippe einen im wesentlichen horizontalen Verlauf hat; ferner ist die Innenseite der oberen Lippe
so geformt, so daß deren Rand im wesentlichen parallel zur Innenseite der unteren Lippe verläuft. hs
In der Nähe der Befestigungsstelle der Unterseite der Unterlippe ist an dieser eine vorteilhafterweise
schlitzförmige Einkerbung vorgesehen, wodurch unter Einwirkung von auf der Unterseite in bestimmten
Abständen vorgesehenen Zug- und Schubelementen eine elastische Verbiegung möglich ist. Der bestimmte
Abstand der Zug- und Schubelemente voneinander erlaubt es, die Biegung auf der ganzen Länge nach
Belieben zu ändern und folglich auch die öffnung der Düse (und damit die Dicke des Fluidflachstrahls) von
Punkt zu Punkt über die ganze Länge zu ändern.
Die erwähnten Zug- und Schubelemente der unteren Düsenlippe sind in Abständen angeordnete, unterhalb
der unteren Lippe vorspringende Bolzen; das untere Ende jedes Bolzens ist einzeln, durch entsprechende
Vorgelegeelemente, mit ferngesteuerten axialen Stellelementen verbunden.
Für die zwei schlitzförmigen Düsen sind winkelförmig angeordnete Vorgelegeelemente vorgesehen.
Um die zwei schlitzförmigen Düsen dem Stahlband anzunähern oder von ihm zu entfernen, sind ferner auch
horizontale Stellelemente vorgesehen.
Die Sammelbehälter sind jeweils mittels paarweise vorgesehenen Zufuhrleitungen aufgehängt, die in die
zwei Enden der Sammelbehälter münden; diese Zufuhrleitungen sind vorteilhafterweise je um eine
horizontale, zu der entsprechenden schlitzförmigen Düse parallelen Achse schwenkbar gelagert.
Die ir.nere Düse, das heißt die Düse, aus der der Fluidstrahl auf die eine Oberfläche des Stahlbandes
strömt, gegen dessen andere Oberfläche eine im Bad eingetauchte Stabilisierungsrolle gedrückt wird, ist
etwas höher angeordnet als die andere Schlitzdüse.
Die 'nnere Düse richtet, wenn sie sich in ihrer untersten Stellung befindet, den aus ihr ausströmenden
Fluidstrahl gegen eine im wesentlichen senkrecht zum Metallband angeordnete Ebene; der Fluidstrahl der
anderen Düse ist dabei um 10° abwärts geneigt.
Gegenstand Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
und anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Ausführungsform auf
eine vertikale, zur Ebene der Fluidstrahlen senkrechte Ebene und
F i g. 2 einen Querschnitt durch eine zur Bildung eines Fluidflachstrahls bestimmte Düse.
Mit 1 ist ein zwischen zwei nicht dargestellten Leitrolien gespanntes Metallband bezeichnet, das in
Richtung des Pfeiles 2 gezogen aus einem auf einer bestimmten Temperatur gehaltenen Zinkschmelzbad 3
austritt. Eine Stabilisierungsrolle 4 dient dazu, die Stützebene des Metallbandes 1, hauptsächlich gegenüber
die Luftstrahlen erzeugenden Düsen 5 und 6 genau zu positionieren, die sich in geringem Abstand oberhalb
des Spiegels 7 des Bades 3 befinden; dieser Abstand soll vorteilhafterweise 150 bis 500 mm betragen; wie weiter
unten erläutert, können diese durch die herkömmlichen Vorrichtungen schwer erreichbaren geringen Abstände
mittels der erfindungsgema3en Düsen leichler eingehalten werden.
Die Düsen 6 und 5 werden aus je einem seitwärts angeordneten Sammelbehälter 8 bzw. 9 gespeist, die
vorteilhafterweise aus zwei kreisrunden Leitungen gebildet sind, deren Durchmesser groß im Verhältnis
zum Fluidstrahl ist. Diese Sammelbehälter werden ausschließlich durch je eine Leitung 10 bzw. 11 gespeist,
die mittels drehbaren Dichtungsgelenken 14 bzw. 15 schwenkbar um horizontale Querachsen 12 bzw. 1.3
gelagert sind. Diese Gelenke haben je ein Zahnsegment 16 bzw. 17. welche ineinandergreifen, so daß einer
Drehung der Leitung 11 immer eine gleiche und entgegengesetzte Drehung der Leitung 10 und umge
kehrt entspricht.
Die Drehung der Leitung 10 und 11, wodurch natürlich eine relative Annäherung und Entfernung der
Düsen 5 und 6 voneinander und vom Metallband 1 erzeugt wird, wird bewirkt von einem Paar doppeltwirkender
Heber 18, die an den beiden Enden der Sammelbehälter 8 bzw. 9 angeordnet oder unmittelbar
mit den Außenflächen der Leitungen 10 und 11 verbunden sind und die auch die Aufgabe haben, die
Sammelbehälter 8 und 9 an ihren beiden Seiten zu stützen. Mit 8' ist der Sammelbehälter 8 in seitlich
umgekippter Lage bezeichnet. Die Heber 18 dienen dazu, die Düsen 5 und 6 — in Ruhestellung — vom
Metallband abzuheben und außerdem den Abstand der Düsen 5 und 6 vom Metallband zu ändern und
entsprechend auch den Winkel zwischen den Fluidstrahlen und dem Band 1 zu ändern.
Wie in Fig. 1 dargestellt, sind bei der vorteilhaften
Ausführur>gsform die zwei Fluidstrahlen leicht höherver^etzt
angeordnet, und zwar ist die innere Düse 5 etwas höher als die äußere Düse 6 vorgesehen. Mit
»innere Düse« ist jene Düse gemeint, die ihren Luftstrahl gegen diejenige Oberfläche des Metallbandes
richtet, die derjenigen abgekehrt ist, die in Berührung mit der Regelungsrolle 4 steht. Gemäß der dargestellten
Ausführungsiorm ist auch, während sich die innere Düse 5 in ihrer niedrigsten Stellung im wesentlichen
senkrecht zum Band 1 befindet, die äußere Düse 6 um etwa 10° abwärts geneigt. Dieser Neigungsunterschied
bleibt natürlich weiter bestehen, wenn beide Düsen — zur Einstellung des Abstandes vom Band 1 — nach
außen geschwenkt werden.
In F i g. 2 ist, da die Düse 5 die gleiche Konstruktionsform
hat, die Düse 6 vergrößert dargestellt.
Mit 8 ist wieder der eine -ylinderförmige Sammelbehälter
bezeichnet, der außen und unten eine abgeflachte und im wesentlichen horizontale Oberfläche
20 aufweist, die als Anlagefläche für eine Konsole 21 für die S euerelemente der Düsenöffnung über die
ganze Düsenlänge dient.
In einer um etwa 45° abwäns geneigten Richtung weist der Sammelbehälter einen großen Längsschlitz 22
auf, auf dessen Rändern eine obere Lippe 23 und eine untere Lippe 24, z. B. durch Anschrauben mittels
Schrauben 25, befestigt sind. Während die obere Lippe
23 fest ist, kann die untere Lippe 24 elastisch abwärts geneigt werden, da nahe ihrer Befestigungsstelle an
ihrer Unterseite eine Längsnut 26 vorgesehen ist. In bestimmten Abständen gehen durch die Lippe 24 in
einem Abstand von z. B. 10 cm voneinander angeordnete Bolzen 27, deren Köpfe in entsprechenden Bohrungen liegen, damit sie nicht über die Oberseite der Lippe
24 hinausragen. Das untere Ende der Bolzen 27 kann um bestimmte und für jeden Bolzen verschieden vorgesehe
ne Beträge n?ch unten gezogen werden, wodurch die Dicke des aus der Düse 6 herausströmenden Fluidstrahls über die ganze Länge nach Belieben gesteuert
werden kann.
Die Bolzen 27 sind Zug- und Schubelemente, die jeweils drei aus F i g. 2 ersichtliche, aufgeschraubte
Ringe tragen, deren oberster an der Unterseite der Unterlippe 24 anliegt, während die Köpfe der Bolzen 27
in die Oberseite der Unterlippe 24 eingelassen sind.
Es besteht folglich die Möglichkeit, bei jexiweder
Bandbreite darauf einzuwirken, daß die Dicken des Fluidstrahls in der Bandmitte und an den Rändern die
unterschiedlich gewünschten Werte annehmen. Ferner ist es auch möglich, die Dicke des Strahls längs der
Breite des Bandes 1 von einem Mindestwert in eier Bandmitte auf einen Höchstwert an den Rändern zu
ändern, wobei die Dicke einen linearen, parabolischen, kreisförmigen oder andersförmigen Verlauf nimmt.
Beachtenswert ist die Tatsache, daß gemäß der Erfindung die Dicke des Fluidstrahls auch von Punkt zu
Punkt, und zwar auch während die Vorrichtung arbeitet,
ίο verändert werden kann. Eine solche Möglichkeit ist bei
den bereits bekannten Vorrichtungen nicht gegeben.
Die Elemente die zur Steuerung des Lippenabstandes bestimmt sind, das heißt die Bolzen 27, interferieren nie
mit den Fluidstrahlen.
ij Bei der in Fi g. 2 dargestellten Lösung ist das untere
Ende jedes Bolzens 27 drehbar und in Axialrichtung verschiebbar mittels an der Konsole 21 befestigten
Büchsen gelagert. Ein Teil des Bolzenschaftes ist mit einem Außengewinde versehen, um darauf ein drehba-
to res, aber in Axialrichtung nicht verschiebbares Rad 30
aufzuschrauben.
Dieses Rad 30 hat am Umfang eine Schrägverzahnung, die in ein zweites, nicht dargestelltes, unter einem
Winkel von 90° angeordnetes verzahntes Rad eingreift.
das durch eine fernsteuerbare Welle 31, auch während die Vorrichtung arbeitet, in Rotation versetzt werden
kann. Der Bolzen 27 kann natürlich r.uch mittels anderer
mechanischer Mittel axial bewegt werden.
Von wesentlicher Bedeutung ist, daß der Durchmesser des Sammelbehälters 8 groß im Verhältnis zur Dicke
des Fluidstrahls gewählt wird. Vorteilhafterweise sollte der Durchmesser 100 bis 300 mm betragen. Die
Durchmessergröße soll jedoch im richtigen Verhältnis zum Förderdruck des Fluids, zur Dicke des Fluidstrahls
und insbesondere zu dessen Durchflußmenge bestimmt werden, damit das im Behälter 8 enthaltene jnter Druck
stehende Fluid praktisch in Ruhe bleibt. Dadurch wird die Orientierung des Fluidstrahls in der ganzen Länge
gleich bleiben, und es werden sich keine Turbulenzen in der Düsenöffnung und keine Veränderungen in der
Strömung des Fluidstrahls ergeben, das heißt, daß die Abmessungen des Sammelbehähers 8 derart sein
müssen, daß er die Funktion eines Speicherraumes übernehmen kann. In diesem Fall darf das Fluid lediglich
an den beiden Enden des Behälters 8 und im Grenzfall nur an einem Ende zugeführt werden, damit es im
Behälterinneren nicht zu Druckschwankungen kommt. Außerdem muß die obere Lippe 23 um etwa 45" abwärts
geneigt und die Innenseite so geformt sein, daß sie am auslaufenden Ende tangential zur Innenseite der
unteren Lippe 24 verläuft, deren Lage die Orientierung des Fluidstrahls bestimmt
Für eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sind die folgenden Betriebsparameter vorgesehen:
H2O
Abstand der Flachstrahlen
vom Band 150—500 mm
vom Band 12—18 mm
Neigung zum Band:
Außenstrahl etwa 80"
Als Fluid verwendet man vorleilhafterweise Luft bei
Raumtemperatur.
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Claims (2)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Gleichförmigkeit des Zinkauftrags eines feuerverzinkten Metallbandes
durch Aufblasen eines Fluids in Form eines Flachstrahls mit beiderseits des Bandes angeordneten,
im wesentlichen horizontalen Sammelbehältern, die in Richtung auf das Band über ihre Länge
schlitzförmige, durch zwei Lippen gebildete Düsen aufweisen, wobei jeweils eine Lippe mit einem
parallel zu ihrer Vorderkante verlaufenden, ein Schwachstellengelenk bildenden Abschnitt mit verminderter
Dicke versehen ist, der den freien Kantenbereich dieser Lippe beweglich gestaltet, und
eine Einrichtung mit an der Lippe angreifenden, in Abständen über die Düsenbreite verteilten Bolzen
zur Veränderung des Abstandes der beiden Lippen durch elastische Verformung des Schwachstellengelenkes
der einen Lippe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (27) der
Verstelleinrichtung (27, 30, 31) als Zug- und Schubelemente ausgebildet und an der unteren
Lippe (24) der Düsen (5, 6) in deren Kantenbereich befestigt sind und daß das freie Ende jedes Bolzens
(27) über ein Vorgelege mit ferngesteuerten Stellelementen verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (27, 30, 31) je
ein auf das andere Ende jedes Bolzens (27) geschraubtes erstes Rad (30) mit Schrägverzahnung
und ein in diese eingreifendes, unter einem Winkel von 90° zum ersten Rad angeordnetes, verzahntes
zweites Rad aufweist, das auf einer Welle (31) als Stellelement sitzt.
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