DE2124111B2 - Reif enauf ba utrommel - Google Patents
Reif enauf ba utrommelInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/08—Building tyres
- B29D30/20—Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
- B29D30/24—Drums
- B29D30/244—Drums for manufacturing substantially cylindrical tyre components with cores or beads, e.g. carcasses
- B29D30/248—Drums of the undercut type without toroidal expansion, e.g. with provisions for folding down the plies, for positioning the beads under the surface of the drum
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Description
Die Erfindung betrifft eine Reifenaufbautrommel mit je einem an ihren Stirnseiten angeordneten Kranz von
Schwenklagern, an denen mittels eines Antriebs radial schwenkbare gekröpfte Schwenkhebel gelagert sind,
deren je zwei gegenüberliegende an ihren freien Enden jeweils mit einem Ende eines den Zwischenraum zwisehen
ihnen überbrückenden Metallelementes schwenkbar verbunden sind, wobei die Metallelemente
gemeinsam von einer elastischen, mit ihren Rändern an den Schwenkhebeln befestigten Membran umhüllt sind.
Bei der Herstellung von Reifen ist es notwendig, den Reifenrohling auf einen Formkörper aufzuziehen und
den Reifen nach der Formgebung von dem Formkörper wieder abzunehmen.
Aus der DT-OS 19 16 773 ist eine Reifenaufbautrommel der oben beschriebenen Art bekannt, bei der die
um eine axiale Tragwelle kranzförmig angeordneten Schwenkhebel an biegsame Metallelemente angelenkt
sind, die an Sektoren befestigt sind. Unabhängig und/oder gemeinsam mit der Radialbewegung der Sektoren
können bei dieser bekannten Reifenaufbautrommet
die Metallelemente so gebogen werden, daß sie sich der gewünschten Form des Reifens anpassen oder
daß sie ein Aufziehen des Reifenrohlings bzw. ein Frei
geben des geformten Reifens ermöglichen.
Die Nachteile dieser bekannten Reifenaufbautrommel
sind insbesondere darin zu sehen, daß zur Bearbeitung von Reifen mit verschiedener Breite und/oder
verschiedenem Durchmesser die Sektoren und die Me tallelemente jeweils ausgetauscht werden müssen. Weiterhin
ist es nachteilig, daß für die Radialbewegung der Sektoren und für die Biegebewegung der Me'allelemente
verschiedene Antriebssysteme vorgesehen sein müssen. Dabei ist es notwendig, für die Biegebewegung
an jedem Metallelement zwei nach beiden Richtungen wirksame Kolbenzylinderantriebe vorzusehen, was sowohl
in der Konstruktion als auch bei der Steuerung kompliziert und damit störanfällig ist
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Reifenaufbautromme!
der bekannten Art zu schaffen, bei der diese Nachteile vermieden sind und die für verschiedene Reifengrößen
ohne Umrüstung brauchbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß die Metallelemente starre, gerade Schienen
sind und deren Verbindung mit den Schwenkhebeln je aus einer achsparallelen Gleitführung besteht.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Reifenaufbautromme!
sind insbesondere dann zu sehen, daß die die Schwenkhebel überbrückenden Metallelemente nicht
durch ein Gelenk mit den Schwenkhebeln verbunden sind, sondern daß die Metallelemente aus starren Schienen
bestehen, die durch axiale Längsführungen mit den Schwenkhebeln verbunden sind. Dadurch ist es mög
Hch, die erfindungsgemäße Reifenaufbautrommel ohne komplizierte Steuerungen in einfacher Weise auf verschiedene
Reifengrößen einzustellen.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Reifenaufbautrommel besteht der Antrieb
zum Schwenken der Schwenkhebel aus je einem axial relativ zum zugeordneten Kranz von Schwenkiagern
verschiebbaren Auflaufkonus. Durch diese Ausbil
dung ist es möglich, die Radialbewegung der Metallelemente in einfacher Weise und synchron durchzuführen.
Zwar sind aus der DT-AS i 1 88 275 bei einer Reifenaufbautrommel Auflaufflächen bekannt, durch die benachbarte
Schwenkhebel radial bewegbar sind. Jedoch weisen diese bekannten Auflaufflächen eine unterschiedliche
Schräge auf, so daß die den Schwenklagern abgewendeten geraden Enden benachbarter Schwenkhebel
bei deren gleichzeitiger Schwenkbewegung Schwenk- und Radialbewegungen von unterschiedlichem
Ausmaß ausführen. Folglich nehmen die Schwenkhebel bei dieser Schwenkbewegung nur an
einer Stelle eine zur Trommelachse konzentrische Stellung ein, so daß eine derartige bekannte Reifenaufbautrommel
jeweils auf einen einzigen Reifendurchmesser beschränkt ist.
Zur Erleichterung der Schwenkbewegung sind in vorteilhafter Weise die Schwenkhebel mit an ihrer
Kröpfung gelagerten Rollen an dem Auflaufkonus geführt.
Die Axialbewegung der Auflaufkonusse wird in vorteilhafter Weise dadurch erzeugt, daß der Auflaufkonus
zum radialen Auswärtsschwenken der Schwenkhebel durch einen Druckmittelantrieb entgegen der Wirkung
einer Rückholfeder antreibbar ist. Durch die Verwendung der Rückholfeder genügt ein einseitig betätigbarer
Druckmittelantrieb.
Vorteilhafterweise weisen die Schwenkhebel einen axial nach innen umgekröpften, in ihrer radial äußeren
Endstellung axial verlaufenden Schenkel auf, und der gegenseitige axiale Abstand der Kränze mit ihren
Schwenklagern, ihren Schwenkhebeln und ihrem zugeordneten Auflaufkonus ist verstellbar. Durch diese
Maßnahme ist es möglich, die Breite der zu konfektionierenden
Reifen einzustellen.
Die erfindungsgemäße Reifenaufbautrommel wird im folgenden an Hand eines Beispiels mit Bezug auf die
Zeichnung näher erläutert Es zeijen
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Reifenaufbautrommel
in Spannstellung (linke Hälfte der Figur) bzw. in entspannter oder Ruhestellung (rechte
Hälfte der Figur) und die
F i g. 2 und 3 Schnittdarstellungen der linken bzw.
rechten Hälfte der F i g. 1 in größerer Darstellung.
Die Reifenaufbautrommel ist auf einer axialen, hohlen Tragwelle 1 montiert die an ihrem einen Ende mit
einem Ring 2 ausgestattet ist, in dem der (nicht dargestellte) Zapfen der Reifenkonfektionierungsmaschine
zentriert ist. Am gegenüberliegenden Ende gestattet eine umlaufende Zentrierung 3 die Aufnahme des
Widerlagers der Maschine.
Um die axiale Tragwelle 1 herum sind in der Nähe
ihrer beiden Enden regelmäßige, strahlenkranzähnliche Anordnungen montiert, jede dieser Anordnungen weist
eine Hülse 4 auf, die drehfesi mit der Tragwelle 1 durch
einen Keil 5 verbunden ist. Diese Hülse 4 weist an ihrem ersten, nach außen gewendeten Ende einen Kranz
mit Schwenklagern 4a auf, der durchgehende Gewindelöcher aufweist in die Gewindeabschnitte von Schrauben
6 eingreifen, die die Hülse 4 mit der axialen Tragwelle 1, in deren Längsrichtung einstellbar, halten. In
den Schwenklagern 4a ist jeweils das eine E.ide eines
zweifach abgekröpften Schwenkhebels 7 angelenkt, der an seiner, dem Schwenklager Aa zunächstliegenden Abkröpfung
eine Rolle 8 trägt. Die Hülse 4 trägt an ihrem anderen, dem Kranz von Schwenkiagern 4a gegenüberliegenden
Ende einen radialen Fortsatz 4b. Em entlang der Hülse 4 verschiebbar montierter ringförmiger Auflaufkonus
9, der als Widerlager für die Rollen 8 dient, weist innen einen ringförmigen Hohlraum auf, in dem
durch die Hülse 4 und durch deren Fortsatz 4b eine Kammer von veränderlichem Volumen gebildet ist, die
über eine Leitung 10 mit einer Druckmittelzuleitung 11 verbunden ist. Die beiden Auflaufkonusse 9, die beiderseits
der Mittelebene x-x der Reifenaufbautrommel angeordnet sind, sind miteinander in >
Icher Weise verbunden, daß sie im Verlauf ihrer Bewegungen entlang
der axialen Tragwelle 1 jederzeit symmetrisch /u dieser Mittelebene x-x liegen. Diese Verbindung kann aus
zwei mit je einem der beiden Auflaufkonusse 9 fest verbundenen
Zahnstangen bestehen, die mit einem Ritzel kämmen, dessen Achse mit der axialen Tragwelle 1 fest
verbunden ist und beispielsweise an einem in der Mittelebene x-x an der Tragwelle t befestigten Steg 12
montiert ist. Jeder der beiden symmetrischen Auflaufkonusse 9 ist elastisch mit dem Steg 12 durch Federn 13
verbunden, die bestrebt sind, den betreffenden Auflaufkonus 9 der Mittelebene x-x anzunähern, und ist zwischen
zwei Grenzstellungen verschiebbar. In der ersten dieser Stellungen befindet er sich näher an der Mittelebene
x-x und stößt an dem radialen Fortsatz 4/> der betreffenden Hülse 4 an. In der anderen Stellung befin
det er sich von der Mittelebene x-x weiter entfernt und wird in diese Stellung durch Beaufschlagung der von
Hirn gemeinsam mit der Hülse 4 begrenzten Kammer mit Druckmittel bewegt, wobei er in dieser zweiten
Stellung durch den Anschlag an einem Puffer 14 gehalten wird, der an der Hülse 4 starr befestigt ist
An den Schwenkhebeln 7 ist eine elastische Membran 15 befestigt, die sämtliche geradlinigen, von den
Schwenklagern 4a aus gesehen dritter» Abschnitte der
Schwenkhebel 7 vollständig einhüllt Im größeren Teil
ihrer Breite ist diese elastische Membran 15 beiderseits der Mittelebene x-x an der der axialen Tragwelle 1 zugewendeten
Seite ihres zylindrischen Mantels mit zur Tragwelle 1 parallel ausgerichteten Lamellen 16 ver-
steift Unter jeder dieser Lamellen 16 sind mittels Schrauben 17 Schienen 18 befestigt wobei jede Schiene
18 in eine Nut 7a eingreift die in der radial äußeren Fläche des geradlinigen dritten Abschnittes jedes
Schwenkhebels 7 gebildet ist
Wenn die Auflaufkonusse 9 sich in ihrer ersten Grenzstellung befinden, die der in F i g. 1 rechts und in
F i g. 3 dargestellten Ruhestellung der Trommel entspricht, ist jede der Schienen 18 mit ihrem äußeren
Ende in der Nut 7a des zugeordneten Schwenkhebels 7 abgestützt während das der Mittelebene x-x zugewendete
Ende dieser Schiene 18 auf einer zylindrischen Auflagefläche 12a am Rand des Steges 12 abgestützt
ist In dieser Stellung der Auflaufkonusse 9 nimmt der
Mantelteil der elastischen Membran 15 eine zylindnsehe
Außenfläche ein, die zur Tragwelle 1 koaxial ist und in der sie durch die zwei Reihen von Schienen 18
starr getragen ist.
Wenn durch Beaufschlagung der von den Auflaufkonussen 9 innen begrenzten Kammern mit Druckmittel
die Auflaufkonusse 9 in ihre zweite Grenzstellung verschoben
werden (Fig. 1, linke Hälfte, und Fig.2)
nimmt der Durchmesser der Trommel gegenüber der zurückgezogenen Stellung (Fig. 1, rechte Hälfte, und
F i g. 3) zu, wobei die Trommelfläche unverändert starr, zylindrisch und zur Tragwelle 1 koaxial bleibt. Wenn
die Auflaufkonusse 9 an den Puffern 14 anschlagen, nimmt die Trommel ihren maximalen Durchmesser an,
und die Schienen 18 sind dann zur Gänze in den Nuten la der geradlinigen dritten Abschnitte der Schwenkhebei
7 aufgenommen. Die Trommel ist nun zur Aufnahme der Teile des herzustellenden Reifens bereit.
Wenn der Reifen konfektioniert ist, genügt es, die Beaufschlagung der Betäligungskammern der Auflaufkonusse
9 zu beenden, so daß die Federn 13 die Trommel in ihre Ruhestellung oder entspannte Stellung
(F i g. 1 rechts und F i g. 3) zurückholen, in der der konfektionierte Reifen leicht abgenommen werden kann.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Einstellung der Schrauben 6 kann die Reifenaufbautrommel zum
5p Konfektionieren von Reifen eines Durchmessers dienen,
der größer ist als der der Trommel im vollständig entspannten Zustand (s. Zeichnung) und bis zu einem
Maximalwert betragen kann (ebenfalls in der Zeichnung dargestellt). Wenn mit den gleichen Durchmessern
die Breite der zu konfektionierenden Reifen geändert werden soll, kann zu diesem Zweck die Einstellung
der Schrauben 6 verändert werden.
Das Konfektionieren des Reifens kann natürlich auch von einem vorkonfektionierten Rohling ausgehend erfolgen.
In diesem Fall wird der auf einer anderen Maschine vorkonfektionierte Rohling auf die Trommel
aufgezogen, während sich diese in ihrer entspannten Stellung befindet. Anschließend wird die Trommel gespannt,
so daß der vorkonfektionierte Rohling gleiches mäßig bis auf denjenigen Durchmesser aufgeweitet
wird, bei dem das Fertigkonfektionieren erfolgen soll.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Reifenaufbautrommel mit je einem an ihren Stirnseiten angeordneten Kranz von Schwenktegern,
an denen mittels eines Antriebs radial schwenkbare gekröpfte Schwenkhebel gelagert
sind, deren je zwei gegenüberliegende an ihren freien Enden jeweils mit einem Ende eines den Zwischenraum
zwischen ihnen überbrückenden Metallelementes schwenkbar verbunden sind, wobei die
Metallelemente gemeinsam von einer elastischen, mit ihren Rändern an den Schwenkhebeln befestigten
Membran umhüllt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallelemente starre, gerade Schienen (18) sind und deren Verbindung mit den
Schwenkhebeln (7) je aus einer achsparallelen Gleitführung besteht
2. Reifenaufbautrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb zum
Schwenken der Schwenkhebel (7) aus je einem axia! relativ zum zugeordneten Kranz von Schwenklagern
(4a) verschiebbaren Auflaufkonus (9) besteht.
3. Reifenaufbautrommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (7)
mit an ihrer Kröpfung gelagerten Rollen (8) an dem Auflaufkonus (9) geführt sind.
4. Reifenaufbautrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflaufkonus (9)
zum radialen Auswärtsschwenken der Schwenkhebei (7) durch einen Druckmittelantrieb entgegen der
Wirkung einer Rückholfeder (13) antreibbar ist.
5. Reifenaufbautrommel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkhebel (7) einen axial nach innen umgekröpften, in ihrer radial äußeren Endstellung axial
verlaufenden Schenkel (7a) aufweisen und der gegenseitige axiale Abstand der Kränze mit ihren
Schwenklagern (4a), ihren Schwenkhebeln (7) und ihrem zugeordneten Auflaufkonus (9) verstellbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7102503A FR2123642A5 (de) | 1971-01-26 | 1971-01-26 | |
| FR7102503 | 1971-01-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2124111A1 DE2124111A1 (de) | 1972-08-10 |
| DE2124111B2 true DE2124111B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE2124111C3 DE2124111C3 (de) | 1976-03-11 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| LU63106A1 (de) | 1971-08-31 |
| CS157733B2 (de) | 1974-09-16 |
| NL7109075A (de) | 1972-07-28 |
| SU532326A3 (ru) | 1976-10-15 |
| US3778326A (en) | 1973-12-11 |
| FR2123642A5 (de) | 1972-09-15 |
| BE766760A (fr) | 1971-10-01 |
| DE2124111A1 (de) | 1972-08-10 |
| GB1312873A (en) | 1973-04-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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