DE2122425B - Drehröhrchen für Falschdrallvorrichtungen - Google Patents

Drehröhrchen für Falschdrallvorrichtungen

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Publication number
DE2122425B
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Pending
Application number
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English (en)
Inventor
Gisbert 7013 Öffingen; Driesel Franz 7151 Oberweissach Köhler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF GmbH
Original Assignee
SKF Kugellagerfabriken GmbH

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Description

  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 zeigt eine
  • Konstruktionsvariante eines Drallgebers 69, der abschnittweise verschiedenartig geformt bzw. unterschiedlich stark verwunden ist. Während bei diesem Ausführungsbeispiel der mittlere Teil als gerades Streifenstück 70 ausgebildet und die übrigen Abschnitte 72. 74 derart verwunden sind, daß sie zusammen mit dem entsprechenden Rohr zwei Führungskanäie gleicher Steigung definieren, kann die Konstruktion auch so getroffen sein, daß der Drall- geber über seine gesamte Länge Führungskanäle mit abschnittweise verschiedenen Steigungen aufweist.
  • In F i g. 3 ist ein Drallgeber 76 im Querschnitt gezeigt, der durch Verwinden eines profilierten Längsgliedes hergestellt worden ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist derselbe im Querschnitt dreikantig ausgebildet, wobei die die Profilkanten 78. 80. 82 miteinander verbindenden Verbindungsflächen 84, 86, 88 konkav ausgebildet sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Drehröhrchen für Falschdrallvorrichtungen, mit dessen Hilfe bei hochtourigem Umlauf Garnen und Zwirnen ein falscher Drall erteilbar ist, in welchem ein im wesentlichen dessen Länge aufweisender und an dessen Innenumfangsfläche anliegender Drallgeber angeordnet ist, der zusammen mit dem Drehröhrchen mindestens zwei, sich jeweils entlang einer Schraubenlinie erstrekkende Führungskanäle bildet, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der Drallgeber (68, 69, 76) durch ein längs seiner Achse verwundenes Längsglied gebildet ist.
  2. 2. Drehröhrchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drallgeber (68, 69) durch ein streifenförmiges Längsglied gebildet ist, das über seine gesamte Länge gleichbleibend oder abwechselnd bzw. abschnittweise unterschiedlich stark verwunden ist.
  3. 3. Drehröhrchen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drallgeber (76) durch ein längs seiner Achse verwundenes, profiliertes Längsglied gebildet ist.
  4. 4. Drehröhrchen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drallgeber (76) im Querschnitt dreikantig ausgebildet ist und die Verbindungsflächen (84, 86, 88) zwischen den einzelnen Profilkanten (78, 80, 82) konkav ausgebildet sind.
  5. 5. Drehröhrchen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalloberfläche des Drallgebers (68, 69, 76) zum Verschleißschutz hart verchromt oder mit einer dünnen Keramikschicht belegt ist.
    Die Erfindung betrifft ein Drehröhrchen für Falschdrallvorrichtungen, mit dessen Hilfe bei hochtourigem Umlauf Garnen und Zwirnen ein falscher Drall erteilbar ist, in welchem ein im wesentlichen dessen Länge aufweisender und an dessen Innenumfangsfläche anliegender Drallgeber angeordnet ist, der zusammen mit dem Drehröhrchen mindestens zwei sich jeweils entlang einer Schraubenlinie erstreckende Führungskanäle bildet.
    Ein Drehröhrchen der gattungsgemäßen Art ist bereits bekannt. Seine Konstruktion erlaubt es, dasselbe mit extrem hohen Drehzahlen anzutreiben, so daß sich mit seiner Hilfe die Produktion von texturiertem Garn wesentlich steigern und insbesondere auch die Voraussetzung für eine vorteilhafte Erzeugung von Falschdrall bei Kunstfasern schaffen läßt.
    Bei dieser bekannten Ausführungsform ist der zur Bildung der Führungskanäle innerhalb des Drehröhrchens angeordnete Drallgeber durch einen massiven zylindrischen Einsatz gebildet, an dessen Umfang, einander gegenüberliegend, zwei über seine Länge schraubenförmig verlaufende Führungsnuten vorgesehen sind. Der so gestaltete Drallgeber ist nur durch spanabhebende, mit hoher Präzision durchzuführende Bearbeitung herstellbar, um insbesondere bei der Kleinheit von Drehröhrchen und Drallgeber eine einwandfreie gegenseitige Zentrierung dieser Teile zu erhalten (deutsche Patentschrift 1 184 257).
    Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Herstellung von Drehröhrchen der eingangs beschriebenen Art konstruktiv wesentlich zu vereinfachen.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Drallgeber durch ein längs seiner Achse verwundenes Längsglied gebildet ist. Die Erfindung ermöglicht damit eine spanlose Herstellung des Drallgebers, wobei die verwundenen Flächen des Längsgliedes zusammen mit der Innenumfangsfläche des Drehröhrchens die sich schraubengangartig durch das letztere hindurch erstreckenden Führungskanäle bilden. Ein derartiger Drallgeber ist ohne großen technischen Aufwand verhältnismäßig einfach herzustellen und ebenso einfach in das Dreh röhrchen einzusetzen.
    Der Drallgeber kann dabei über seine gesamte Länge gleichbleibend oder abwechselnd bzw. abschnittweise unterschiedlich stark verwunden sein.
    Sofern Drehröhrchen lediglich zwei Führungskanäle aufweisen sollen, so genügt es, für die Herstellung des Drallgebers einen entsprechend ebenen Metallstreifen zu verwenden. Sind hingegen mehr als zwei Führungskanäle gefordert, so kann ein solches Drehröhrchen in einfacher Weise dadurch hergestellt werden, daß, gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung, der Drallgeber durch ein längs seiner Achse verwundenes, profiliertes Längsglied gebildet ist. Sind beispielsweise drei Führungskanäle in einem Drehröhrchen gewünscht, so läßt sich dies mit einem profilierten Längsglied bewerkstelligen, wenn der Drallgeber im Längsschnitt dreikantig ausgebildet ist und die Verbindungsflächen zwischen den einzelnen Profilkanten konkav ausgebildet sind. Die Oberfläche des den Drallgeber bildenden, verwundenen Längsgliedes kann schließlich zur Erzielung einer hohen Verschleißfestigkeit hart verchromt oder mit einer dünnen Keramikschicht belegt sein.
    In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Drehröhrchens, Fig.2 eine Konstruktionvariante des Drallgebers für ein Drehröhrchen gemäß F i g. 1 und F i g. 3 eine weitere Konstruktionsvariante des Drallgebers im Querschnitt.
    Das in Fig. 1 gezeigte Drehröhrchen weist einen mit 60 bezeichneten, hohlzylindrischen Drehröhrchenmantel auf. Dieser ist in bekannter Weise von einem zylindrischen Rohr 62 durchdrungen, das aus beiden Mantelstirnenden gleich weit herausragt. Die herausragenden Endstücke des Rohres 62 bilden Laufzapfen 64, 66. Im Rohr 62 ist ein Drallgeber 68 eingesetzt, der durch ein über seine gesamte Länge längs seiner Achse gleichbleibend verwundenes, streifenförmiges Metallstück gebildet ist, das im wesentlichen die axiale Länge des Rohres 62 aufweist und das derart geformt ist, daß die durch es zusammen mit der Innenumfangsfläche des Rohres 62 definierten, schraubengangartig verlaufenden Führungskanäle 65, 67 eine gleichbleibende Steigung haben.
    Aus Gründen des Verschleißschutzes kann die Oberfläche des Drallgebers hart verchromt oder mit einer dünnen Keramikschicht belegt sein.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2596071A1 (fr) * 1986-03-19 1987-09-25 Prouvost Sa Dispositif ameliore de fausse torsion pour file de fibres

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2596071A1 (fr) * 1986-03-19 1987-09-25 Prouvost Sa Dispositif ameliore de fausse torsion pour file de fibres

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