DE212011100197U1 - Kennzeichnungssystem - Google Patents

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DE212011100197U1 DE201121100197 DE212011100197U DE212011100197U1 DE 212011100197 U1 DE212011100197 U1 DE 212011100197U1 DE 201121100197 DE201121100197 DE 201121100197 DE 212011100197 U DE212011100197 U DE 212011100197U DE 212011100197 U1 DE212011100197 U1 DE 212011100197U1
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Abstract

Kennzeichnungssystem mit wenigstens einer Trägerschiene (10, 20) zum Befestigen eines Etikettenhalters (60), wobei – die wenigstens eine Trägerschiene (10, 20) einen rechteckigen Schienenkörper mit einer flachen Vorderseite (11, 21) und einer flachen Rückseite (12, 22) aufweist; – die Vorderseite (11, 21) eine erste längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung (13, 23) umfasst, die geeignet ist, ein Halteelement (61, 300) eines zu befestigenden Etikettenhalters (60) mit einer zu der ersten Ausnehmung (13, 23) passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen; und – die Rückseite (12, 22) eine zweite längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) umfasst, die parallel zu der ersten Ausnehmung (13, 23) verläuft und geeignet ist, ein Element, insbesondere ein Halteelement (61, 300) eines weiteren zu befestigenden Etikettenhalters (60), mit einer zu der zweiten Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kennzeichnungssystem, insbesondere für eine Produktauszeichnung.
  • Bei der Auszeichnung von Waren oder Produkten, die beispielsweise in Regalen gelagert werden, können vielfältige Auszeichnungsmöglichkeiten verwendet werden. Beispielsweise wird für eine Preisauszeichnung eines Produkts ein Preisetikett direkt auf die Ware aufgebracht. Alternativ kann auch eine Auszeichnung des Produkts am Regal erfolgen, in dem ein Etikett direkt auf das Regal geklebt wird. Weiterhin werden in herkömmlichen Auszeichnungssystemen transparente Kunststoffschienen verwendet, welche am Regal befestigt werden und die ein Etikett zur Auszeichnung aufnehmen können.
  • Jedoch ist bei den bekannten Auszeichnungssystemen keine flexible Anordnung der Etiketten möglich, die gleichzeitig für einen Benutzer, beispielsweise einen Kunden übersichtlich ist. Bei der bekannten Kunststoffschiene ist die Positionierung des Etiketts am Regal durch den Aufbau der Schiene fest vorgegeben. Unter anderem dadurch ist es schwierig, eine übersichtliche Auszeichnung der Waren vorzunehmen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Konzept für ein Kennzeichnungssystem mit verbesserter Anpassungsfähigkeit bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs gelöst. Ausgestaltungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Kennzeichnungssystems ist mit wenigstens einer Trägerschiene zum Befestigen eines Etikettenhalters ausgebildet. Die wenigstens eine Trägerschiene weist einen rechteckigen Schienenkörper mit einer flachen Vorderseite und einer flachen Rückseite auf. Die Vorderseite umfasst eine erste längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung, die geeignet ist, ein Halteelement eines zu befestigenden Etikettenhalters mit einer zu der Ausnehmung passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen. Die Rückseite umfasst eine zweite längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung, die parallel zu der ersten Ausnehmung verläuft und geeignet ist, ein Element, insbesondere ein Halteelement eines weiteren zu befestigenden Etikettenhalters, mit einer zu der zweiten Ausnehmung passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen. Die Ausnehmungen verlaufen beispielsweise parallel zu einer Kante der Trägerschiene und weisen wenigstens an einem Ende eine Öffnung auf, an der das Halteelement bzw. ein anderes Element mit einer passenden Ausbuchtung eingeschoben werden kann. Insbesondere ist wenigstens eine der Ausnehmungen beispielsweise durchgängig verlaufend ausgebildet.
  • Eine Ausführungsform eines solchen Kennzeichnungssystems ermöglicht es, dass ein Etikettenhalter mit einem passenden Halteelement sicher in der Trägerschiene aufgenommen werden kann. Gleichzeitig ist dabei aber eine flexible Positionierung des Etikettenhalters entlang dem Verlauf der Ausnehmungen möglich. Das Vorsehen von Ausnehmungen auf der Vorderseite und der Rückseite der Trägerschiene ermöglicht zudem, dass verschiedene Anbringungsarten für einen oder mehrere Etikettenhalter an der Trägerschiene möglich sind. Beispielsweise kann ein erster Typ von Etikettenhaltern in die erste Ausnehmung auf der Vorderseite aufgenommen werden, während ein zweiter oder auch dritter Typ von Etikettenhaltern über entsprechende Halteelemente in der zweiten Ausnehmung auf der Rückseite angebracht werden. Zudem ist es möglich, dass beispielsweise in der zweiten Ausnehmung auch andere Elemente mit einer passenden Ausbuchtung aufgenommen werden, die beispielsweise zu einer Befestigung der Trägerschiene an einem Regalboden dienen, oder zur Fixierung anderer Objekte, wie beispielsweise Verzierungen oder Halterungen. Dementsprechend weisen verschiedene Ausführungsform des Kennzeichnungssystems wenigstens einen Etikettenhalter auf, der ein Halteelement mit einer zu einer der genannten Ausnehmungen passenden Ausbuchtung aufweist.
  • In einer Ausführungsform umfasst die Rückseite wenigstens eine weitere längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung, die parallel zu der zweiten Ausnehmung verläuft und geeignet ist, ein Element, insbesondere ein Halteelement eines weiteren zu befestigenden Etikettenhalters, mit einer zu der weiteren Ausnehmung passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen. Dementsprechend weist ein solches Kennzeichnungssystem eine weiter erhöhte Flexibilität auf.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die erste Ausnehmung versetzt zu der Ausnehmung bzw. den Ausnehmungen auf der Rückseite angeordnet. Beispielsweise liegen sich in einer Schnittansicht die erste Ausnehmung und eine Ausnehmung auf der Rückseite der Trägerschiene nicht gegenüber. Dadurch wird beispielsweise die Stabilität der Trägerschiene erhöht bzw. hochgehalten.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist eine Dicke der wenigstens einen Trägerschiene zwischen der Vorderseite und der Rückseite geringer ist als ein Gesamtbetrag einer Tiefe der ersten Ausnehmung und einer Tiefe der zweiten Ausnehmung. Beispielsweise liegt eine Dicke der Trägerschiene im Bereich zwischen 100% und 200% der Tiefe der Ausnehmung, insbesondere von 110% bis 150% dieser Tiefe. Die Ausnehmungen sind in diesem Fall auf Vorderseite und Rückseite versetzt zueinander angeordnet. Bei einer derartigen Ausgestaltung der Dicke der Trägerschiene und einer entsprechenden Positionierung der Ausnehmungen, lässt sich eine Trägerschiene mit geringem Materialaufwand herstellen.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfasst das Kennzeichnungssystem die wenigstens eine Trägerschiene, eine zweite Trägerschiene und ein Verbindungselement. Die zweite Trägerschiene ist beispielsweise ähnlich oder identisch wie die wenigstens eine Trägerschiene aufgebaut. Das Verbindungselement weist beispielsweise eine flache Form mit einer ersten und einer zweiten parallelen Ausbuchtung auf, die geeignet sind, durch seitliches Einschieben passend in entsprechende Ausnehmungen der wenigstens einen Trägerschiene und der zweiten Trägerschiene aufgenommen zu werden, um diese miteinander zu verbinden.
  • Beispielsweise weist die zweite Trägerschiene einen rechteckigen Schienenkörper mit einer weiteren flachen Vorderseite und einer weiteren flachen Rückseite auf. Die weitere Vorderseite umfasst eine dritte längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung, die geeignet ist, ein Halteelement mit einer zu der dritten Ausnehmung passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen. Die weitere Rückseite umfasst eine vierte längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung, die parallel zu der dritten Ausnehmung verläuft und geeignet ist, ein Element mit einer zu der vierten Ausnehmung passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen. Die Ausbuchtungen des Verbindungselements werden dementsprechend beispielsweise in die zweite und in die vierte Ausnehmung aufgenommen, um die wenigstens eine Trägerschiene mit der zweiten Trägerschiene zu verbinden. Das Verbindungselement kann kürzer als die wenigstens eine Trägerschiene und die zweite Trägerschiene sein. Weiterhin ist es möglich, dass bei einem derartigen Kennzeichnungssystems wenigstens ein weiteres Verbindungselement vorgesehen wird, das die gleiche Form wie das Verbindungselement aufweist. Dementsprechend können die mehreren Verbindungselemente beispielsweise gleichmäßig über die Länge der Ausnehmungen bzw. der Trägerschienen verteilt angeordnet werden.
  • Durch die Hinzunahme einer weiteren Trägerschiene und das Vorsehen der Ausnehmungen, kann in einfacher und modularer Weise das Kennzeichnungssystem flexibel erweitert werden. Somit ist es beispielsweise möglich, eine Breite eines Schienensystems mit mehreren Trägerschienen an die Gegebenheiten des jeweils zu kennzeichnenden Objekts anzupassen. Der modulare Aufbau ermöglicht zudem das Anbringen von Etikettenhaltern in verschiedenen horizontalen Positionen, um beispielsweise sowohl Artikel oberhalb des Schienensystems als auch unterhalb des Schienensystems getrennt voneinander zu kennzeichnen, ohne jedoch zwei separate Kennzeichnungssysteme erforderlich zu machen. Es ist zudem möglich, mehr als zwei Trägerschienen zu verwenden. Beispielsweise kann eine dritte Trägerschiene parallel zu den beiden beschriebenen Trägerschienen angeordnet werden, verbunden über ein weiteres entsprechendes Verbindungselement. Ebenso können mehrere Schienen längs miteinander verbunden werden, so dass eine effektive Länge einer Ausnehmung vergrößert wird.
  • In verschiedenen Ausführungsformen weist das Verbindungselement ein Fixierungselement auf, das durch das Verbindungselement, insbesondere zwischen der ersten und der zweiten Ausbuchtung, durchgreift, um das Verbindungselement auf der wenigstens einen Trägerschiene und der zweiten Trägerschiene zu fixieren. Dadurch kann beispielsweise verhindert werden, dass das Verbindungselement in unerwünschter Weise von den Trägerschienen abgezogen wird oder abrutscht. Beispielsweise umfasst das Fixierungselement eine Schraube, die in einem durchgängigen Gewindeloch in dem Verbindungselement eingeschraubt ist. Hierzu kann in dem Verbindungselement eine Bohrung vorgesehen werden, die mit einem Gewinde versehen wird.
  • Eine solche Schraube kann in verschiedenen Ausführungsformen ein Spitze aufweisen, die zur Fixierung des Verbindungselements auf den Trägerschienen mit einer jeweiligen Oberfläche der Trägerschienen in Kontakt ist. Somit wird das Verbindungselement auf den Trägerschienen sozusagen verklemmt. Dabei kann auf eine entsprechende Bearbeitung der Trägerschienen verzichtet werden. Es ist aber auch möglich, in den Trägerschienen eine der Spitze entsprechende Vertiefung vorzusehen, beispielsweise an vordefinierten Positionen.
  • In verschiedenen Ausführungsformen weisen auch die Trägerschienen ein Gewinde auf, in das die Schraube eingeschraubt ist. Dazu werden beispielsweise in den Trägerschienen halbseitige Bohrungen vorgesehen, die zusammen ein Gewindeloch für die Schraube bilden. Folglich werden die Trägerschienen und das Verbindungselement durch die Schraube miteinander verschraubt.
  • Ein Gewindeloch des Verbindungselements kann beispielsweise zentral im Verbindungselement angeordnet sein. Die Schraube kann als versenkbare Schraube oder kopflose Schraube, insbesondere als Gewindestift, ausgeführt sein. Dabei kann als Betätigungselement für die Schraube eine innen liegende Mehrkantform, insbesondere ein Innensechskant oder ein Innenvielzahn vorsehen werden. In einer weiteren Ausführungsform weist die wenigstens eine Trägerschiene an einer Seite, die an die Vorderseite und die Rückseite angrenzt, eine zusätzliche Ausnehmung aufweist, die geeignet ist, ein Element mit einer zu der zusätzlichen Ausnehmung passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen. Insbesondere verläuft diese zusätzliche Ausnehmung an einer Kopfseite der Trägerschiene in der gleichen Richtung wie die erste und die zweite Ausnehmung. Dementsprechend können bei einer derart ausgestalteten Trägerschiene zu befestigende Elemente nicht nur an Vorderseite und Rückseite der Trägerschiene angebracht werden, sondern auch an einer Oberseite bzw. Unterseite der Schiene. Dadurch ist die Flexibilität eines solchen Kennzeichnungssystems weiter erhöht.
  • Bei einer Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems, das einen über ein entsprechende Halteelement befestigten Etikettenhalter umfasst, weist der Etikettenhalter beispielsweise ein rechteckiges Grundelement und ein Rahmenelement auf. Das Grundelement weist eine ebene Vorderseite auf, die zur Anbringung eines Etiketts geeignet ist, sowie eine Rückseite, welche eine erste längliche Ausnehmung umfasst. Die Ausnehmung ist insbesondere rillenförmig und geeignet, ein Halteelement mit einer zu der Ausnehmung passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen. Vorzugsweise wird das Halteelement ausschließlich durch seitliches Einschieben aufgenommen, so dass ein Herausfallen eines eingeschobenen Halteelements beim Bedecken der seitlichen Einschuböffnung der Ausnehmung nicht herausfallen kann. Die Ausnehmung ist insbesondere durchgängig über die gesamte Breite des Grundelements ausgebildet.
  • Das Rahmenelement weist eine seitliche Umfassung auf, die im Wesentlichen bündig, also bündig oder mit geringem Spiel, auf das Grundelement aufschiebbar ist, wobei die erste Ausnehmung am Grundelement durch die Umfassung im aufgeschobenen Zustand zumindest teilweise überdeckt ist. Anders ausgedrückt umschließt im aufgeschobenen Zustand die Umfassung des Rahmenelements die Seiten des Grundelements, die senkrecht zur ersten Ausnehmung verlaufen. Ferner wird dabei durch die Umfassung ein Teil der Rückseite des Grundelements bedeckt. Das Rahmenelement umfasst ferner ein flächiges Rahmenteil, das eine Aussparung aufweist, die im aufgeschobenen Zustand zumindest teilweise die Vorderseite des Grundelements sichtbar lässt. Beispielsweise bildet so das Rahmenteil einen Rahmen für ein Etikett, welches auf der Vorderseite des Grundelements angebracht ist.
  • Ein Halteelement, das in das Grundelement eingeschoben ist, wird von dem Rahmenelement fixiert, so dass Grundelement, Rahmenelement und Halteelement eine verbundene Einheit beziehungsweise ein Modul bilden. Rahmenelement und Grundelement sind dabei bezüglich ihrer Größe aneinander angepasst. Dadurch, dass das Halteelement bei dem Etikettenhalter kein fester Bestandteil ist, sondern modular ausgetauscht und durch einen jeweils zur Anwendung passendes Halteelement ersetzt werden kann, lässt sich der Etikettenhalter variabel einsetzen. Insbesondere können Halteelemente eingesetzt werden, die ein Anbringen des Etikettenhalters an der Trägerschiene möglich machen, oder solche, die ein Aufstellen des Etikettenhalters ermöglichen.
  • Der Etikettenhalter kann wiederum ein Fixierungselement umfassen. Das Fixierungselement greift durch das Rahmenelement durch, insbesondere durch ein Loch oder eine Ausnehmung im Rahmenelement. Durch das Fixierungselement wird das Rahmenelement auf dem Grundelement fixiert. Dadurch kann beispielsweise verhindert werden, dass das Rahmenelement in unerwünschter Weise von dem Grundelement abgezogen wird oder abrutscht. Beispielsweise umfasst das Fixierungselement eine Schraube, die in einem durchgängigen Gewindeloch in dem Rahmenelement eingeschraubt ist. Hierzu kann in dem Rahmenelement eine Bohrung vorgesehen werden, die mit einem Gewinde versehen wird.
  • Eine solche Schraube kann in verschiedenen Ausführungsformen eine Spitze aufweisen, die zur Fixierung des Rahmenelements auf dem Grundelement mit einer Oberfläche des Grundelements in Kontakt ist. Somit wird das Rahmenelement auf dem Grundelement sozusagen verklemmt. Dabei kann auf eine entsprechende Bearbeitung des Grundelements verzichtet werden. Es ist aber auch möglich, in dem Grundelement eine der Spitze entsprechende Vertiefung vorzusehen.
  • In verschiedenen Ausführungsformen weist auch das Grundelement ein Gewinde auf, in das die Schraube eingeschraubt ist. Folglich werden das Grundelement und das Rahmenelement durch die Schraube miteinander verschraubt.
  • Das Gewindeloch des Rahmenelements kann in der seitlichen Umfassung oder auch in dem Rahmenteil angeordnet sein. Die Schraube kann als versenkbare Schraube oder kopflose Schraube, insbesondere als Gewindestift, ausgeführt sein. Dabei kann ein Betätigungselement für die Schraube eine innenliegende Mehrkantform, insbesondere ein Innensechskant oder ein Innen-Vielzahn, aufweisen. Beispielsweise sind Schrauben bzw. Fixierungselemente für den Etikettenhalter identisch bzw. austauschbar mit denen eines wie oben beschriebenen Verbindungselements zur Verbindung von Trägerschienen.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist das Grundelement auf der Vorderseite an einer Kante eine längliche Erhebung auf, die im Wesentlichen parallel zu der ersten Ausnehmung verläuft. Beispielsweise stellt die genannte Kante eine Unterseite des Etikettenhalters dar und wirkt als Begrenzung für ein Etikett, das zwischen der Oberfläche des Grundelements und dem Rahmenelement aufgenommen ist. Folglich wird das Etikett durch die Erhebung am Herausrutschen aus dem Etikettenhalter gehindert.
  • Beispielsweise weist die Erhebung an ihren Enden jeweils einen Abstand zu den an der Kante anliegenden Zeiten auf. Alternativ kann die Erhebung aber auch durchgängig über die gesamte Breite des Grundelements ausgebildet sein. In einer weiteren Variation weist die Erhebung ein L-förmiges Profil auf, wobei der kurze Teil insbesondere bündig mit der Kante abschließt. Dieser kurze Teil wirkt als Anschlag für das Rahmenelement, so dass dieses, wenn es nicht anderweitig am Grundelement befestigt ist, nicht durchrutschen kann.
  • In einer weiteren Ausführungsform weist das Grundelement auf der Vorderseite an einer der Kante gegenüberliegenden Seite eine sich nach außen verjüngende Abschrägung auf. Somit ergibt sich bei aufgeschobenem Rahmenelement eine trichterartige Form zwischen Grundelement und Rahmenelement, die ein vereinfachtes Einschieben eines Etiketts ermöglicht.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Etikettenhalter ein Halteelement, welches zwei gegenüberliegende parallel verlaufende Ausbuchtungen aufweist. Eine der Ausbuchtungen ist beispielsweise in eine der Ausnehmungen des Grundelements eingeschoben, die andere Ausbuchtung in die erste oder zweite Ausnehmung der Trägerschiene.
  • Neben der ersten Ausnehmung können auch weitere Ausnehmungen parallel zur ersten Ausnehmung auf der Rückseite des Grundelements vorgesehen sein, die insbesondere die gleiche Form aufweisen. In diesem Fall kann das verwendete Halteelement variabel in jeder der vorhandenen Ausnehmungen eingeschoben werden. Bei dem Ausführungsbeispiel mit dem Halteelement mit der ebenen Form kann somit der Aufstellwinkel des Etikettenhalters durch entsprechende Wahl der zu verwendenden Ausnehmung bestimmt werden.
  • Wenn mehrere parallele Ausnehmungen auf der Rückseite des Grundelements vorhanden sind, insbesondere eine zweite längliche Ausnehmung, können mehrere Halteelement gleichzeitig im Etikettenhalter aufgenommen werden. Ebenso ist es möglich, die horizontale Positionierung an der Trägerschiene zu variieren. Ein derartiger Etikettenhalter ist noch anpassungsfähiger einsetzbar.
  • In einer Weiterbildung umfasst der Etikettenhalter zusätzlich ein weiteres rechteckiges Grundelement mit einem weiteren Rahmenelement sowie ein Verbindungselement, welches das vorhandene Grundelement und das weitere Grundelement miteinander verbindet. Beispielsweise weist das weitere Grundelement die gleiche oder zumindest eine ähnliche Form wie das vorhandene Grundelement auf. Dementsprechend sind auch das ursprüngliche Rahmenelement und das weitere Rahmenelement gleich oder zumindest ähnlich aufgebaut. Grundelement und weiteres Grundelement weisen auf der Rückseite jeweils entsprechende Ausnehmungen auf.
  • Das weitere Rahmenelement ist auf das weitere Grundelement mit einer entsprechenden seitlichen Umfassung aufschiebbar.
  • Das Verbindungselement weist eine flache Form mit einer ersten und einer zweiten parallelen Ausbuchtung auf, die geeignet sind, durch seitliches Einschieben passend in die entsprechenden Ausnehmungen des Grundelements und des weiteren Grundelements aufgenommen zu werden. Das Verbindungselement ist insbesondere symmetrisch aufgebaut, insbesondere bezüglich der parallelen Ausbuchtungen. Das weitere Verbindungselement kann ein Fixierungselement aufweisen, beispielsweise entsprechend der zuvor beschriebenen Fixierungselemente.
  • Mit einem derartigen Etikettenhalter können variabel auch mehrere Etiketten untereinander dargestellt werden, wobei der Etikettenhalter durch seinen modularen Aufbau flexibel einsetzbar ist.
  • Bei einer Ausführungsform eines Etikettenhalters mit weiterem Grundelementumfasst die Rückseite des Grundelements eine dritte längliche Ausnehmung parallel zur ersten Ausnehmung. Das weitere Grundelement weist eine ebene Vorderseite zur Anbringung eines weiteren Etiketts und eine Rückseite auf, welche zumindest eine längliche insbesondere rillenförmige Ausnehmung umfasst. Das weitere Rahmenelement weist wiederum eine seitliche Umfassung auf, die im Wesentlichen bündig auf das weitere Grundelement aufschiebbar ist. Dabei ist die zumindest eine Ausnehmung des weiteren Grundelements durch diese Umfassung im aufgeschobenen Zustand zumindest teilweise überdeckt. Das weitere Rahmenelement umfasst ferner wiederum ein flächiges Rahmenteil, das eine Aussparung aufweist, die im aufgeschobenen Zustand zumindest teilweise die Vorderseite des weiteren Grundelements sichtbar lässt. Somit entspricht das weitere Rahmenelement in seiner Funktion dem zum Grundelement passenden Rahmenelement.
  • Dementsprechend weist das weitere Grundelement in einer Ausführungsform auf der Vorderseite eine längliche Erhebung an einer weiteren Kante auf, die im Wesentlichen parallel zu der zumindest einen Ausnehmung verläuft. Dabei kann die Erhebung des weiteren Grundelements an ihren Enden jeweils einen Abstand zu den an der weiteren Kante anliegenden Seiten aufweisen.
  • In einer weiteren Ausführungsform weist das weitere Grundelement auf der Vorderseite an einer der weiteren Kante gegenüberliegenden Seite eine sich nach außen verjüngende Abschrägung auf.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die zumindest eine Ausnehmung des weiteren Grundelements geeignet, ein zum Grundelement passendes Halteelement aufzunehmen. Anders ausgedrückt entsprechen sich die Form der Ausnehmung des Grundelements und der Ausnehmung des weiteren Grundelements. Beispielsweise ist das weitere Grundelement bezüglich seiner Form und seiner Abmessungen identisch zum Grundelement.
  • Die genannten Ausnehmungen der Trägerschienen beziehungsweise der Grundelemente können bezüglich ihrer Form, insbesondere im Querschnitt, unterschiedlich sein, um eine eindeutige Zuordnung zwischen einzuschiebender Ausbuchtung und Ausnehmung festzulegen. Vorzugsweise sind die Formen aller oder nahezu aller Ausnehmungen identisch, so dass die verschiedenen Elemente beliebig in die Ausnehmungen eingeschoben werden können. Beispielsweise sind die Ausnehmungen so gestaltet, dass in die Ausnehmungen sowohl ein Halteelement eingeschoben werden kann als auch ein Verbindungselement. Anders ausgedrückt entsprechen sich insbesondere die Ausbuchtungen an den Halteelementen und an Verbindungselementen.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfasst das Kennzeichnungssystem ein Behältnis, das an einer Trägerschiene befestigbar ist, wobei das Behältnis zumindest eine Form mit einer Ausbuchtung umfasst, die zu wenigstens einer der genannten Ausnehmungen passt und in diese seitlich einschiebbar ist. Das Behältnis kann zum Beispiel die Form einer Schale oder eines Köchers aufweisen, in dem Produktmuster zur Verfügung gestellt werden, welche dem durch den Etikettenhalter ausgezeichneten Produkt entsprechen. Das Behältnis kann auch u-förmig mit oder ohne Randbegrenzung ausgebildet sein, um beispielsweise Karten mit Produktinformationen oder ähnlichem aufzunehmen. Beispielsweise ist das Behältnis so dimensioniert, dass es für Karten im standardisierten Scheckkartenformat geeignet ist.
  • Die beschriebenen Elemente der Trägerschiene und des Etikettenhalters sind beispielsweise aus einem metallischen Material, insbesondere Aluminium gefertigt. Hierbei kann die Oberfläche der Elemente eloxiert und/oder pulverbeschichtet sein. Zusätzlich lassen sich auf den Rahmenteilen der Rahmenelemente zusätzliche Beschriftungen oder Muster aufbringen. Die Trägerschiene wird beispielsweise durch ein Strangpressverfahren hergestellt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mithilfe der Figuren näher erläutert. In den Figuren sind Elemente gleicher Art beziehungsweise gleicher Funktion durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Es zeigen:
  • 1A und 1B eine Vorder- und eine Rückansicht einer Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems mit einer Trägerschiene,
  • 2A und 2B eine Vorder- und eine Rückansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems mit einer Trägerschiene,
  • 3 eine Schnittansicht der Ausführungsform der Trägerschiene aus 1,
  • 4 eine Schnittansicht der Ausführungsform der Trägerschiene aus 2,
  • 5 eine Rückansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems,
  • 6A und 6B verschiedene Ansichten einer Ausführungsform eines Verbindungselements,
  • 7 eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems,
  • 8 eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems,
  • 9 eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems,
  • 10A und 10B eine Vorder- und eine Rückansicht einer Ausführungsform eines Etikettenhalters,
  • 11 eine Schnittansicht einer Ausführungsform eines Halteelements,
  • 12A eine Ausführungsform eines Grundelements in einer Komplettansicht,
  • 12B die Ausführungsform des Grundelements aus 12A in einer Schnittansicht,
  • 13 eine Ausführungsform eines Rahmenelements,
  • 14 eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform eines Etikettenhalters mit einem Grundelement und einem Rahmenelement, und
  • 15 eine schematische Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Etikettenhalters mit einem Grundelement und einem Rahmenelement.
  • Die 1A und 1B zeigen eine Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems mit einer Trägerschiene 10, wobei 1A eine Vorderansicht und 1B eine Rückansicht der Trägerschiene 10 darstellen.
  • Die Trägerschiene 10 ist durch einen länglichen, rechteckigen Schienenkörper mit einer flachen Vorderseite 11 und einer flachen Rückseite 12 gebildet. Auf der Vorderseite 11 ist eine erste Ausnehmung 13 vorgesehen, die länglich und parallel bzw. im Wesentlichen parallel zu der oberen und unteren Kante des Schienenkörpers verläuft. Auf der Rückseite 12 sind weitere Ausnehmung 14, 15, 16 ausgebildet, die wiederum parallel zu den Kanten des Schienenkörpers und damit auch parallel zu der ersten Ausnehmung 13 verlaufen.
  • In die Ausnehmungen lassen sich seitlich entsprechende Elemente mit zu den Ausnehmungen 13, 14, 15, 16 passenden Ausbuchtungen einschieben. Eine Position solcher Elemente kann sowohl durch die Wahl einer entsprechenden Ausnehmung als auch durch entsprechende Längsverschiebung in einer der Ausnehmungen 13, 14, 15, 16 variiert werden. Somit lässt sich ein flexibles Kennzeichnungssystem bilden.
  • In den 2A und 2B ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kennzeichnungssystems mit einer Trägerschiene 20 dargestellt, wobei in 2A wiederum eine Vorderansicht und in 2B wiederum eine Rückansicht der Trägerschiene 20 gezeigt ist.
  • Der Aufbau der Trägerschiene 20 entspricht im Wesentlichen dem Aufbau der Trägerschiene 10, so dass auf einer Vorderseite 21 eine erste Ausnehmung 23 vorgesehen ist, und auf einer Rückseite 22 entsprechende Ausnehmungen 24, 25, 26. Zusätzlich weist die Trägerschiene 20 auf der Oberseite, also einer Seite, die an Vorderseite 21 und Rückseite 22 angrenzt, eine zusätzliche Ausnehmung 27 auf. Diese Ausnehmung 27 verläuft dementsprechend parallel zu den übrigen Ausnehmungen 23, 24, 25, 26. Mit der zusätzlichen Ausnehmung 27 kann die Flexibilität eines entsprechenden Kennzeichnungssystems weiter erhöht werden.
  • Die 3 und 4 zeigen entsprechende Schnittansichten der Trägerschienen 10, 20, wobei in 3 die Trägerschiene 10 und in 4 die Trägerschiene 20 dargestellt sind. Die in den Darstellungen der 3 und 4 angegebenen Bemaßungen sind lediglich beispielhaft zu verstehen und sollen nicht die Vielfalt möglicher Variationen einschränken. Insbesondere können Breite und Höhe der Trägerschienen 10, 20 variiert werden.
  • Aus den 3 und 4 sind eine Form und eine Anordnung der Ausnehmungen 13, 14, 15, 16 bzw. 23, 24, 25, 26, 27 ersichtlich. Die Ausnehmungen 13, 14, 15, 16 sowie 23, 24, 25, 26 weisen den gleichen Querschnitt auf und haben in diesen Ausführungsbeispielen eine kantige, trapezförmige Form mit abgerundeten Ecken, wobei die Öffnung zur jeweils geöffneten Seite schmaler als der übrige Bereich der Ausnehmung ist. Dadurch wird gewährleistet, dass ein Element mit einer entsprechenden Ausbuchtung nur seitlich in die Ausnehmung einschiebbar ist und nicht aus der Ausnehmung herausfallen kann.
  • Die Maße der Ausnehmung 27 sind in diesem Ausführungsbeispiel kleiner als die der Ausnehmungen 23, 24, 25, 26. Insbesondere ist eine Breite der Ausnehmung 27 an die Dicke der Trägerschiene 20 angepasst.
  • Die Ausnehmungen 13 bzw. 23 sind versetzt angeordnet zu den Ausnehmungen 14, 15, 16 bzw. 24, 25, 26. Eine Dicke der Trägerschienen 10, 20 ist nur geringfügig größer als eine Tiefe einer der Ausnehmungen auf Vorderseite und Rückseite. Insbesondere ist eine Dicke der Trägerschienen 10, 20 kleiner als ein Gesamtbetrag der Tiefe der Ausnehmungen auf Vorderseite und Rückseite der Trägerschiene. Beispielsweise liegt eine Dicke im Bereich von 110% bis 150% der entsprechenden Tiefe der Ausnehmung, vorliegend etwa bei 135%.
  • 5 zeigt eine Rückansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems. Das Kennzeichnungssystem ist hierbei mit einer ersten Trägerschiene 10, einer zweiten Trägerschiene 20 und einem Verbindungselement 30 ausgebildet. Das Verbindungselement 30 ist hierbei seitlich in die Ausnehmung 16, 26 eingeschoben. Das Verbindungselement 30 weist ein Fixierungselement 31 auf, welches das Verbindungselement 30 auf der ersten und zweiten Trägerschiene 10, 20 fixiert. In der dargestellten Ausführungsform umfasst das Fixierungselement 31 eine Schraube mit einem Innensechskant als Betätigungselement, welches zentral an dem Verbindungselement 30 angebracht ist. Die Schraube greift hierbei durch das Verbindungselement 30 durch. Die Schraube ist insbesondere als Gewindestift ausgeführt, um einen Überstand im Verbindungselement 30 so gering wie möglich zu halten. Anstelle des Innensechskants können auch andere Betätigungselemente wie zum Beispiel ein Innenvielzahn, wie Torx eingesetzt werden. Beispielsweise entspricht die Schraube der ISO 4026, der DIN 913 oder der DIN 912. Eine Größe des Kennzeichnungssystems kann dementsprechend mit mehreren Trägerschienen und entsprechenden Verbindungselementen variiert werden.
  • Die 6A und 6B zeigen ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Verbindungselements 30, welches eine flache Form 33 und zwei parallel zueinander verlaufende Ausbuchtungen 35, 37 aufweist, welche in ihrer Form den Ausnehmungen 16, 26 entsprechen. Der Abstand der Ausbuchtungen 35, 37 zueinander ist so gewählt, dass eine der Ausbuchtungen 35 beispielsweise in die unterste Ausnehmung 26 der Trägerschiene 20 eingeschoben wird, während die zweiten Ausbuchtung 37 in die oberste Ausnehmung 16 der Trägerschiene 10 einschiebbar ist. In 6B ist das als Schraube ausgeführte Fixierungselement 31 erkennbar, dessen zwischen den Ausbuchtungen 35, 37 liegende Spitze eine Verklemmung mit den Trägerschienen 10, 20 herstellen kann.
  • Eine Länge des Verbindungselements 30 kann beliebig gewählt werden, vorzugsweise kürzer als eine Länge der Trägerschienen 10, 20. Es ist jedoch auch möglich, die Länge eines Verbindungselements wesentlich kürzer als eine Länge der Trägerschienen 10, 20 zu wählen, beispielsweise im Bereich einer Größenordnung kleiner. Dementsprechend können auch mehrere Verbindungselemente nebeneinander mit entsprechendem Abstand auf der Rückseite der Trägerschienen angebracht werden. Dadurch kann eine derartige Ausführungsform stabiler gestaltet werden.
  • In 7 ist eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems dargestellt. Hierbei weist das Kennzeichnungssystem wiederum zwei miteinander verbundene Trägerschienen 10, 20 auf, die beispielsweise gemäß 5 mit einem Verbindungselement 30 miteinander verbunden sind. Auf der Vorderseite der Trägerschienen 10, 20 sind Etikettenhalter 40, 42, 44 vorgesehen, die jeweils entsprechende Ausbuchtungen aufweisen, die in die Ausnehmungen 13, 23 eingeschoben sind. Die Etikettenhalter 40, 42, 44 weisen einen Rahmen auf, in den jeweils ein Etikett eingebracht werden kann.
  • 8 zeigt eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems, welches miteinander verbundene Trägerschienen 10, 20 aufweist. An der unteren Trägerschiene 10 sind modular aufgebaute Etikettenhalter 50, 52, 54, 56 angebracht, welche mit entsprechenden, hier nicht sichtbaren, Halterungen in L- bzw. U-Form in der untersten Ausnehmung 14 der Trägerschiene 10 aufgenommen sind.
  • Die Anordnung, wie sie in 8 dargestellt ist, kann auch in anderer Orientierung verwendet werden, so dass die Etikettenhalter 50, 52, 54, 56 oberhalb der oberen Trägerschiene angebracht sind.
  • 9 zeigt eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kennzeichnungssystems. In dieser Ausführungsform umfasst das Kennzeichnungssystem eine Trägerschiene 10 sowie einen modular ausgeführten Etikettenhalter 60, welcher über ein Halteelement 61 mit einer entsprechenden Ausbuchtung in der Ausnehmung 13 aufgenommen ist. Eine Zahl und eine Position von Etikettenhaltern kann bei dieser Ausführungsform beliebig variiert werden.
  • Insbesondere ist es möglich, die verschiedenen dargestellten Ausführungsformen aus 7, 8 und 9 beliebig miteinander zu kombinieren. Beispielsweise kann ein Kennzeichnungssystem Trägerschienen 10, 20 mit einem Etikettenhalter 40, Etikettenhaltern 50, 52, 54, 56 und einem Etikettenhalter 60 ausgebildet werden, wobei das Halteelement 61 beispielsweise in die Ausnehmung 23 der oberen Trägerschiene 20 eingeführt wird.
  • Die 10A und 10B zeigen ein Ausführungsbeispiel eines modular zusammengesetzten Etikettenhalters, der zur Aufnahme und Darstellung eines Etiketts geeignet ist, wobei 10A eine Vorderansicht und 10B eine Rückansicht des Etikettenhalters darstellt. Ein solcher Etikettenhalter kann beispielsweise als der Etikettenhalter 60 in 9 verwendet werden.
  • Aus 10A ist ersichtlich, dass der Etikettenhalter aus einem Grundelement 100 und einem Rahmenelement 200 zusammengesetzt ist. Das Rahmenelement 200 umfasst ein Rahmenteil 210 und seitliche Umfassungen 230. Das Rahmenteil 210 weist eine Aussparung 220 auf, durch die eine ebene Vorderseite 110 des Grundelements sichtbar ist. Ein Etikett ist aus Übersichtsgründen nicht mit dargestellt, wäre aber von oben zwischen Rahmenelement 200 und Grundelement 100 einschiebbar, so dass es durch die Aussparung 220 sichtbar wäre.
  • Das Rahmenelement 200 ist durch ein Fixierungselement 250 auf dem Grundelement 100 fixiert. In der dargestellten Ausführungsform umfasst das Fixierungselement 250 eine Schraube mit einem Innensechskant als Betätigungselement, die an der seitlichen Umfassung 230 angebracht ist. Die Schraube greift hierbei durch die seitlich Umfassung 230 durch. Die Schraube ist insbesondere als Gewindestift ausgeführt, um einen Überstand im Rahmenelement 200 so gering wie möglich zu halten. Anstelle des Innensechskants können auch andere Betätigungselemente, wie z. B. ein Innen-Vielzahn wie Torx, eingesetzt werden. Beispielsweise entspricht die Schraube der ISO 4026, der DIN 913 oder der DIN 912.
  • In der in 10B dargestellten Rückansicht des Etikettenhalters ist eine Rückseite 120 des Grundelements 100 zu erkennen, welches mehrere länglich verlaufende Ausnehmungen umfasst, von denen aus Übersichtsgründen nur die Ausnehmungen 130, 136 bezeichnet sind.
  • Durch die Umfassung 230 sind die Ausnehmungen 130, 136 im Randbereich des Grundelements 100 zumindest teilweise überdeckt.
  • Ein Etikettenhalter wie eben beschrieben kann auch für die Etikettenhalter 50, 52, 54, 56 aus 8 verwendet werden, wobei die Anzahl der Ausnehmungen auf der Rückseite des Grundelements 100 variiert, insbesondere verkleinert, werden kann. Der beschriebene Aufbau aus Grundelement 100 und Rahmenelement 200 kann jedoch beibehalten werden.
  • Ein Fixierungselement kann nach dem beschriebenen Prinzip auch in einem unteren Bereich des Rahmenteils 210 vorgesehen werden, so dass es in diesem Bereich durch das Rahmenteil 210 durchgreift.
  • 11 zeigt eine Schnittansicht einer Ausführungsform eines Halteelements 300, das beispielsweise für das Halteelement 61 aus 9 eingesetzt werden kann. Das Halteelement 300 weist hierbei zwei gegenüberliegende parallel verlaufende Ausbuchtungen 302, 304 auf, die über einen Verbindungsbereich 306 miteinander verbunden sind. Hierbei ist zu erkennen, dass das Halteelement 300 gerade verläuft, also die Ausbuchtungen 302, 304 einen Winkel von 0° bzw. 180° zueinander bilden. In alternativen Ausführungsformen kann bei einem solchen Halteelement auch ein Winkel zwischen den Ausbuchtungen 302, 304 gebildet werden, um den damit befestigten Etikettenhalter mit einem bestimmten Winkel von der Trägerschiene abstehen zu lassen. Dementsprechend kann auch eine Länge des Verbindungsbereichs 306 variiert werden.
  • Die 12A und 12B zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Grundelements 100 in einer Komplettansicht beziehungsweise in einer Seitenansicht. Auf der Vorderseite 110 des Grundelements 100 ist eine längliche Erhebung 140 angeordnet, die parallel zu den Ausnehmungen 130, 136 verläuft. Die Erhebung 140 weist ein L-förmiges Profil auf, wobei ein Schenkel 141, der im Wesentlichen senkrecht zur Oberfläche 110 verläuft kürzer als der parallel zur Oberfläche 110 verlaufende Schenkel ist. Die Erhebung 140 ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht durchgängig über die gesamte Breite des Grundelements 100 ausgeführt, sondern weist an ihren Enden jeweils einen Abstand zu den Seiten 145, 146 auf. In anderen Ausführungsformen könnte die Erhebung 140 auch durchgängig ausgeführt oder auch Unterbrechungen entlang der Breite aufweisen.
  • 12B zeigt eine Seitenansicht des Grundelements 100, bei dem an der Unterseite 120 Ausnehmungen 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136 vorgesehen sind. Die Ausnehmungen 130 bis 136 weisen den gleichen Querschnitt auf und haben in diesem Ausführungsbeispiel eine kantige, trapezförmige Form mit abgerundeten Ecken, wobei die Öffnung zur Unterseite 120 schmaler als der übrige Bereich der Ausnehmung ist. Dadurch wird gewährleistet, dass ein Element mit einer entsprechenden Ausbuchtung nur seitlich in die Ausnehmung einschiebbar ist und nicht aus der Ausnehmung herausfallen kann. Der Abstand zwischen den Ausnehmungen 131 bis 136 ist in diesem Ausführungsbeispiel gleich gewählt.
  • Die Erhebung 140 schließt an der Kante 143 bündig ab. Durch den Schenkel 141 wird ein Durchrutschen eines aufgeschobenen Rahmenelements 200 verhindert. Anders ausgedrückt wirkt der Schenkel 141 als Anschlag für ein Rahmenelement. An der der Kante 143 gegenüberliegenden Seite 147 weist das Grundelement 100 an seiner Vorderseite 110 eine Abschrägung 150 auf. In diesem Ausführungsbeispiel bildet die Abschrägung 150 mit Vorderseite 110 einen Winkel von etwa 20 Grad, jedoch können auch andere Winkelwerte gewählt werden. Durch die Abschrägung 150 wird bei aufgeschobenem Rahmenelement 200 ein Trichter zwischen dem Grundelement 100 und dem Rahmenelement 200 gebildet, so dass sich ein Etikett leichter einschieben lässt.
  • 13 zeigt ein Rahmenelement 200 welches ein Rahmenteil 210 mit einer Aussparung 220 sowie eine seitliche Umfassung 230 aufweist. Das Profil der Umfassung 230 ist derart ausgeführt, dass es bündig über das Grundelement 100 aufgeschoben werden kann. Dabei schlägt das Rahmenteil 210 vorzugsweise am Profil 141 an. Ein mögliches Fixierungselement 250, wie in den 10A oder 10B dargestellt, ist lediglich aus Übersichtsgründen nicht mit abgebildet.
  • 14 zeigt eine Schnittansicht einer Ausführungsform eines Etikettenhalters mit einem Grundelement 100 und einem Rahmenelement 200. Das Rahmenelement 200 ist über das Fixierungselement 250, 255 auf dem Grundelement 100 fixiert. Das Fixierungselement 250, 255 weist ein Außengewinde auf, das in ein Gewindeloch 260 des Rahmenelements 200 eingeschraubt ist. Eine untere Spitze des Fixierungselements 250, 255 steht in Kontakt mit einer Oberfläche des Grundelements 100, so dass eine Verspannung oder Verklemmung mit der hier nicht vollständig dargestellten seitlichen Umfassung 230 entsteht.
  • 15 zeigt eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Etikettenhalters mit einem Grundelement 100 und einem Rahmenelement 200, die über das Fixierungselement 250 miteinander verbunden sind. Das Fixierungselement 250 weist wiederum ein Außengewinde auf, das in ein Gewindeloch 260 des Rahmenelements 200 eingeschraubt ist. Zudem ist in dem Grundelement 100 ein Gewinde 160 vorgesehen, in welches das Außengewinde des Fixierungselements 250 ebenfalls eingreift.
  • Wenn das Fixierungselement 250 in der seitlichen Umfassung 230 vorgesehen wird, kann das Fixierungselement 250 in eine der Ausnehmungen 130, 136 eingreifen oder aber in einen Zwischenraum zwischen den Ausnehmungen 130, 136. Wenn das Fixierungselement in dem Rahmenteil 210 vorgesehen wird, kann das Fixierungselement beispielsweise in Kontakt mit der Erhebung 140 auf dem Grundelement 100 stehen.
  • Die zuvor beschriebenen Ausführungsformen lassen sich beliebig kombinieren. Zudem kann auch die Zahl der Ausnehmungen in jeder der Trägerschienen oder der Grundelemente der Etikettenhalter geändert werden. Beispielsweise kann auf der Vorderseite der Trägerschienen eine weitere Ausnehmung vorgesehen werden.
  • Weiterhin ist es möglich, in eine der Ausnehmungen Beleuchtungselemente aufzunehmen. Ein solches Beleuchtungselement kann beispielsweise in Form einer Schiene gebildet sein, die verteilte Beleuchtungsmittel aufweist. Beispielsweise sind in einer solchen Schiene mehrere Leuchtdioden, LEDs, bzw. ein Band mit LEDs eingebracht. Die Schiene kann selbst Ausbuchtungen aufweisen, die in die Ausnehmungen einschiebbar sind, oder auch eine Ausnehmung in der zuvor beschriebenen Art, so dass eine Befestigung in der Trägerschiene über ein entsprechendes Halteelement mit Ausbuchtungen erfolgt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • ISO 4026 [0069]
    • DIN 913 [0069]
    • DIN 912 [0069]
    • ISO 4026 [0079]
    • DIN 913 [0079]
    • DIN 912 [0079]

Claims (15)

  1. Kennzeichnungssystem mit wenigstens einer Trägerschiene (10, 20) zum Befestigen eines Etikettenhalters (60), wobei – die wenigstens eine Trägerschiene (10, 20) einen rechteckigen Schienenkörper mit einer flachen Vorderseite (11, 21) und einer flachen Rückseite (12, 22) aufweist; – die Vorderseite (11, 21) eine erste längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung (13, 23) umfasst, die geeignet ist, ein Halteelement (61, 300) eines zu befestigenden Etikettenhalters (60) mit einer zu der ersten Ausnehmung (13, 23) passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen; und – die Rückseite (12, 22) eine zweite längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) umfasst, die parallel zu der ersten Ausnehmung (13, 23) verläuft und geeignet ist, ein Element, insbesondere ein Halteelement (61, 300) eines weiteren zu befestigenden Etikettenhalters (60), mit einer zu der zweiten Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen.
  2. Kennzeichnungssystem nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem die Rückseite (12, 22) wenigstens eine weitere längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) umfasst, die parallel zu der zweiten Ausnehmung (13, 23) verläuft und geeignet ist, ein Element, insbesondere ein Halteelement (61, 300) eines weiteren zu befestigenden Etikettenhalters (60), mit einer zu der weiteren Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen.
  3. Kennzeichnungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die erste Ausnehmung (13, 23) versetzt zu der Ausnehmung bzw. den Ausnehmungen (14, 15, 16, 24, 25, 26) auf der Rückseite (12, 22) angeordnet ist.
  4. Kennzeichnungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem eine Dicke der wenigstens einen Trägerschiene (10, 20) zwischen der Vorderseite (11, 21) und der Rückseite (12, 22) geringer ist als ein Gesamtbetrag einer Tiefe der ersten Ausnehmung (13, 23) und einer Tiefe der zweiten Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26).
  5. Kennzeichnungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem wenigstens eine der genannten Ausnehmungen (13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26) durchgängig verläuft.
  6. Kennzeichnungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die wenigstens eine Trägerschiene (10, 20), eine zweite Trägerschiene (10, 20) und ein Verbindungselement (30), wobei – die zweite Trägerschiene (10, 20) einen rechteckigen Schienenkörper mit einer weiteren flachen Vorderseite (11, 21) und einer weiteren flachen Rückseite (12, 22) aufweist; – die weitere Vorderseite (11, 21) eine dritte längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung (13, 23) umfasst, die geeignet ist, ein Halteelement (61, 300) mit einer zu der dritten Ausnehmung (13, 23) passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen; – die weitere Rückseite (12, 22) eine vierte längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) umfasst, die parallel zu der dritten Ausnehmung (13, 23) verläuft und geeignet ist, ein Element mit einer zu der vierten Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen; und – das Verbindungselement (30) eine flache Form (31) mit einer ersten und einer zweiten parallelen Ausbuchtung (35, 37) aufweist, die geeignet sind, durch seitliches Einschieben passend in die zweite Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) und in die vierte Ausnehmung (14, 15, 16, 24, 25, 26) aufgenommen zu werden, um die wenigstens eine Trägerschiene (10, 20) und die zweite Trägerschiene (10, 20) miteinander zu verbinden.
  7. Kennzeichnungssystem nach Anspruch 6, bei dem das Verbindungselement (400) kürzer als die wenigstens eine Trägerschiene (10, 20) und die zweite Trägerschiene (10, 20) ist.
  8. Kennzeichnungssystem nach Anspruch 6 oder 7, ferner umfassend wenigstens ein weiteres Verbindungselement, das die gleiche Form wie das Verbindungselement (400) aufweist.
  9. Kennzeichnungssystem nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei dem das Verbindungselement (30) ein Fixierungselement (31) aufweist, das durch das Verbindungselement (30), insbesondere zwischen der ersten und der zweiten Ausbuchtung (35, 37), durchgreift, um das Verbindungselement (30) auf der wenigstens einen Trägerschiene (10, 20) und der zweiten Trägerschiene (10, 20) zu fixieren.
  10. Kennzeichnungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die wenigstens eine Trägerschiene (10, 20) an einer Seite, die an die Vorderseite (11, 21) und die Rückseite (12, 22) angrenzt, eine zusätzliche Ausnehmung (27) aufweist, die geeignet ist, ein Element mit einer zu der zusätzlichen Ausnehmung (27) passenden Ausbuchtung durch seitliches Einschieben aufzunehmen.
  11. Kennzeichnungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend wenigstens einen Etikettenhalter (60), der ein Halteelement (61, 300) mit einer zu einer der genannten Ausnehmungen (13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26) passenden Ausbuchtung aufweist.
  12. Kennzeichnungssystem nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem der wenigstens eine Etikettenhalter (60) ein rechteckiges Grundelement (100) und ein Rahmenelement (200) aufweist, wobei – das Grundelement (100) eine ebene Vorderseite (110) zur Anbringung eines Etiketts und eine Rückseite (120) aufweist, welche eine längliche, insbesondere rillenförmige, Ausnehmung (130, ..., 136) umfasst, die geeignet ist, das Halteelement (61, 300) durch seitliches Einschieben aufzunehmen; – das Rahmenelement (200) eine seitliche Umfassung (230) aufweist, die im Wesentlichen bündig auf das Grundelement (100) aufschiebbar ist, wobei die Ausnehmung (130, ..., 136) des Grundelements (100) durch die Umfassung (230) im aufgeschobenen Zustand zumindest teilweise überdeckt ist; und – das Rahmenelement (200) ein flächiges Rahmenteil (210) umfasst, das eine Aussparung (220) aufweist, die im aufgeschobenen Zustand zumindest teilweise die Vorderseite (110) des Grundelements (100) sichtbar lässt.
  13. Kennzeichnungssystem nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Halteelement (300) zwei gegenüberliegende parallel verlaufende Ausbuchtungen aufweist.
  14. Kennzeichnungssystem nach einem der Ansprüche 12 oder 13, bei dem der wenigstens eine Etikettenhalter (60) ein Fixierungselement (250) zur Fixierung des Rahmenelements (200) auf dem Grundelement (100) umfasst, welches durch das Rahmenelement (200) durchgreift.
  15. Kennzeichnungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die genannten Ausnehmungen (13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26) die gleiche Querschnittsform aufweisen.
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