DE2118913B2 - Schwimmendes Spielzeugtier - Google Patents

Schwimmendes Spielzeugtier

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Martin Basel Aenishaenslin (Schweiz)
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H23/00Toy boats; Floating toys; Other aquatic toy devices
    • A63H23/10Other water toys, floating toys, or like buoyant toys

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  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein schwimmendes Spielzeugtier nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Bei einem derartigen, aus der US-PS 16 61758 bekannten Tier besteht der Schlängelschwanz aus einer Vielzahl von gegeneinander begrenzt verschwenkbaren Gliedern. Das bekannte Tier bewegt sich daher ähnlich einer Schlange vorwärts, nicht jedoch wie ein lebender Fisch, bei dem bekanntlich die Schwanzflossen gegenüber dem Schwanz locker und weit ausschwingt. Auch ist die Geschwindigkeit, mit der sich das bekannte Tier vorwärts bewegt, verhältnismäßig gering, weil durch die Verschwenkbarkeit der Glieder gegeneinander dieselben dem Wasser nur einen verhältnismäßig geringen Widerstand entgegensetzen. Spielzeug soll preiswert und robust sein. Schon die Vielzahl der Schwanzglieder beim bekannten Tier steht dieser Forderung entgegen.
Gleichfalls aus einer Vielzahl von Gliedern ist der Schlängelschwanz des Spielzeugfisches nach der FR-PS 10 91 542 zusammengesetzt pie Glieder sind dabei rücken- und bauchseitig jeweils durch Blattfedern miteinander verbunden. Zur Bewegung des Schwanzes wird eine sich vom Tierkörper bis zur Schwanzflosse erstreckende Zunge durch einen Motor abwechselnd gegen die beiden inneren Seitenwandungen des hohlen Schwanzes gedrückt Auch dieser bekannte Spielzeugfisch vollführt daher mit seinem Schwanz und seiner Schwanzflosse nicht die von lebenden Fischen her bekannten Bewegungen. Durch den hohlen Schwanz ist er auch wenig robust
Aufgabe der Erfindung ist es, ein schwimmendes Spielzeugtier nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs zu schaffen, welches sich bei einfachem Aufbau durch eine naturgetreue Fortbewegung und ein rasches Vorwärtsschwimmen auszeichnet.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist im Anspruch 2 gekennzeichnet
Unter Biegegelenk ist dabei ein Gelenk zu verstehen, das mit zunehmender Auslenkung aus der Normallage eine erößer werdende Rückstellkraft aufweist.
Beim erfindungsgemäßen Spielzeugtier pendelt das äußere Schwanzglied gegenüber dem mittleren Schwanzglied frei beweglich hin und her, und zwar durch das Biegegelenk über eine Verbindung, welche der gegenseitigen Verschwenkung von äußerem und mittlerem Schwanzglied einen bestimmten Widerstand entgegensetzt, so daß dann, wenn der Motor im Tierkörper das mittlere Schwanzglied in einis Pendelbewegung versetzt, dies aufgrund des Wasserwiderstandes eine Verschwenkung des äußeren Schwanzgliedes zur Folge hat, worauf durch die Rückstellkraft des Biegegelenkes das äußere Schwanzglied, also die Schwanzflosse Druck auf das Wasser ausübt, wodurch der gewünschte Vortrieb des Spielzeugtieres erhalten wird. Es ist also eine schnelle Fortbewegung des schwimmenden Tieres ermöglicht, welche praktisch mit derjenigen eines lebenden Fisches identisch ist Außerdem schwimmt sich das Spielzeugtier im Falle eines Anstoßens an die Wandung eines Flüssigkeitsgefäßes aufgrund des erfindungsgemäßen Fortbewegungsantriebes selbst frei. Schließlich ist es, abgesehen vom Antrieb, im wesentlichen nur aus drei Teilen, nämlich Tierkörper, mittleres Schwanzglied und äußeres Schwanzglied, aufgebaut und deshalb mit verhältnismäßig geringem Aufwand herstellbar und robust
Nachstehend ist eine Ausführungsform der Erfindung anhand dar Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Darin zeigen
F i g. 1 und 2 jeweils dieselbe perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Spielzeugfisches, wobei der Schlängelschwanz jeweils in eine andere der beiden äußersten Schwenklagen verschwenkt ist;
Fig.3 und 4 jeweils die Draufsicht auf denselben Fisch in der Stellung gemäß F i g. 1 bzw. 2;
Fig.5 die Ansicht des senkrechten Längsschnitts durch den Spielzeugfisch gemäß F i g. 1 bis 4.
Das erfindungsgemäße Spielzeugtier, das einem Fisch nachgebildet ist, weist einen Körper 1 und einen Schlängelschwanz 2 auf. Letzterer besteht aus einem
to mittleren Schwanzglied 3 und einem äußeren Schwanzglied 4. Das mittlere Schwanzglied 3 ist einerseits mit dem Körper 1 und andererseits mit dem äußeren Schwanzglied 4 jeweils um eine zur senkrechten Längsmittelebene des Körpers 1 etwa parallele Achse 5 bzw. 6 beweglich verbunden.
Am Körper 1 ist eine Bauchflosse */ aus Metall vorgesehen, welche den Spielzeugfisch bis zu etwa 2/3 seiner Höhe unter den Wasserspiegel zieht und seine Schwimmlage stabilisiert.
so Wie besonders deutlich aus F i g. 1 bis 4 ersichtlich, ist der Schlängelschwanz 2 zwischen den in F i g. 1 und 2 bzw. 3 und 4 dargestellten Extremstellungen in einer Weise verschwenkbar, welche der natürlichen Bewegung eines lebenden Fisches weitgehend entspricht und eine rasche Vorwärtsbewegung des Spielzeugfisches gewährleistet. Dabei wird das mittlere Schwanzglied 3 am Körper 1 von einer Seite zur anderen hin- und hergeschwenkt, und zwar um die Achse 5, so daß das äußere-Schwanzglied 4 aufgrund des Wasserwiderstandes eine entgegensetzte Pendelbewegung um die Achse 6, die als Biegegelenk ausgebildet ist, ausführt, und der Spielzeugfisch nach vorne gedrückt wird.
Gemäß F i g. 5 ist in dem hohlen Körper 1 aus einem festen, wasserdichten Kunststoff des Spielzeugfisches ein Elektromotor 8 vorgesehen, welcher eine Kurbel 9 antreibt, die mit einer Drehzahl von 2 bis 4 U/sec umläuft. Die Kurbel 9 greift in einen Längsschlitz 10 am freien Ende eines Hebelarmes 11 ein. Der Hebelarm 11
ist 2n einem Metallrahmen 12 im mittleren Schwanzglied 3 vorgesehen, welcher in einem Lager 13 am benachbarten Ende des Fischkörpers 1 drehhar gelagert ist und sich über die gesamte Länge des mittleren Schwanzgliedes 3 erstreckt, d. lh. bis zur Achse 6.
Bei dem Elektromotor 8 handelt es sich um einen solchen mit 1,5 V bis 4,5 V, welcher mit Stabbatterien bestückt und von diesen aus gespeist wird. Das mittlere Schwauzglied 3 besteht aus sehr weichem Schaumstoff mit einer wasserdichten Hülle aus dünnem Gummi.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schwimmendes Spielzeugtier mit einem Schlängelschwanz als Fortbewegungsantrieb, dessen Schwanzglieder um zueinander parallele, zur Längsmittellinie des Tierkörpers senkrechte Achsen gelenkig miteinander verbunden sind und dessen dem Tierkörper benachbartes Schwanzglied an einem Motor im Tierkörper zur pendelnden Bewegung bezüglich des Tierkörpers angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlängelschwanz (2) zweigliedrig ausgebildet und das äußere Schwanzglied (4) über eine als Biegegelenk wirkende flexible Zone mit dem dem Tierkörper (t) benachbarten Schwanzglied (3) verbunden ist.
2. Schwimmendes Spielzeugtier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Tierkörper (1) benachbarte Schwanzglied (3) aus einem weichen Schaumstoff besteht und mittels einer wasserdichten, dünnen Gummihülle mit dem aus festem Kunststoff bestehenden Tierkörper (1) verbunden ist
DE19712118913 1970-12-31 1971-04-19 Schwimmendes Spielzeugtier Expired DE2118913C3 (de)

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CH1930170A CH536647A (de) 1970-12-31 1970-12-31 Schwimmendes Spielzeugtier

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Publication Number Publication Date
DE2118913A1 DE2118913A1 (de) 1972-07-20
DE2118913B2 true DE2118913B2 (de) 1978-04-20
DE2118913C3 DE2118913C3 (de) 1978-12-14

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DE2118913A1 (de) 1972-07-20
CH536647A (de) 1973-05-15
DE2118913C3 (de) 1978-12-14

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