DE211675C - - Google Patents

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DE211675C
DE211675C DENDAT211675D DE211675DA DE211675C DE 211675 C DE211675 C DE 211675C DE NDAT211675 D DENDAT211675 D DE NDAT211675D DE 211675D A DE211675D A DE 211675DA DE 211675 C DE211675 C DE 211675C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

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  • Adornments (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein federndes, aus Blechhohlkörpern gebildetes Gliederarmband ohne Schloß.
Zwar handelt es sich um eine Verbesserung des Gliederarmbandes nach Patent 187922, bei dem die Glieder durch Aufeinanderbiegen der beiden Hälften eines muldenförmig ausgestanzten Doppelrahmens mit dazwischenliegendem Steg gebildet sind. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß die Glieder sehr lang werden, wodurch eine vorteilhafte Gelenkigkeit der einzelnen Glieder des Armbandes nicht erreicht werden kann.
Dieser Nachteil soll der Erfindung zufolge dadurch beseitigt werden, daß man die beiden Rahmen unmittelbar, unter Weglassung des Steges, aneinanderreiht, und daß man den Steg für sich herstellt und gelenkig mit dem durch das Zusammenbiegen der Rahmen entstehenden Hohlkörper verbindet. Diese gelenkige Verbindung erfolgt . durch am Steg vorgesehene, zweckmäßig ebenfalls als Hohlkörper ausgebildete Zapfen, die in die oben genannten Hohlkörper eingreifen. Auf diese Weise entsteht ein aus Blechhohlkörpern gebildetes Gliederarmband, das mit Haupt- und Zwischengliedern ausgestattet ist und den übrigen bekannten massiven Gliederarmbändern mit Haupt- und Zwischengliedern in bezug auf die gegenseitige Beweglichkeit der einzelnen Glieder gleichkommt.
Auf der Zeichnung zeigen, , teilweise - im Schnitt, Fig. 1 das Armband in seiner Ruhelage in Oberansicht, Fig. 2 und 3 dasselbe in Ober- und Seitenansicht im ausgedehnten Zustände.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Herstellung eines Gliedes des Armbandes.
Das Armband besteht aus Blechhohlkörpern α und b, die aus muldenförmig ausgestanzten und durch Umbiegen miteinander verbundenen Metallstreifen hergestellt sind. Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, dienen zur Bildung der Glieder zwei aus Blech ausgestanzte Grundformen, und zwar zeigt Fig. 4 das Hauptglied und Fig. 5 das Zwischenglied oder den Steg. Das Hauptglied α wird durch zwei Rahmen alt ax gebildet, die unmittelbar an- ' einandergereiht sind und aus einem Stück bestehen. Die beiden Rahmen besitzen je eine 50-Querleiste e. An den Stellen g sind die Rahmen muldenförmig gepreßt. Zur Bildung des Hauptgliedes werden die beiden Rahmen so gebogen, daß sich die beiden Querleisten β decken. Durch die Mulden g wird dadurch ein Hohlraum gebildet. Seitlich sind in den Rahmen noch Ausschnitte C1 angebracht, die nach dem Aufbiegen Zapfenöffnungen c ergeben. Das Zwischenglied oder der Steg b wird aus einem Streifen S1 hergestellt, der mit vier Zungen dx versehen ist. Der Streifen ist bei gt ebenfalls muldenförmig durchgepreßt. Außerdem sind auch die Zungen dx muldenförmig gepreßt. Das Zusammenbiegen des Streifens b1
erfolgt so, daß sich die Zungen decken und zwei Zapfen d bilden. Der durch die Mulde ^1 des Bandes S1 nach dem - Umbiegen gebildete Hohlraum dient zur Aufnahme der Feder f. Die beiden Arten von Gliedern werden so ineinander gehängt, daß das Band bx um die aufeinanderliegenden Querrippen e des Gliedes α gebogen ist. Die Feder/ stützt sich dann auf der einen Seite gegen die Querrippen e und auf der anderen Seite gegen die Biegungsfläche des durch das Band bx gebildeten Steges b. Zur Verbindung der benachbarten Glieder α ist das um die Querrippen e des Gliedes α gebogene Glied b (Fig. i, 2 und 3) mittels seiner runden Zapfen d, welche verschiedene Form haben können, in den Öffnungen c des benachbarten Gliedes α eingehängt bzw. im Hohlraum desselben gelagert. Beim Anziehen des Armbandes' werden die Federn / zusammengepreßt (Fig. 2 und 3), um sich beim Freigeben wieder selbsttätig auszudehnen und in ihre Ruhelage von Fig. 1 zurückzukehren.
Das Armband kann nach Wunsch in jeder Größe und Form angefertigt und die Glieder selbst mit Musterung versehen werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Federndes, aus Blechhohlkörpern gebildetes Gliederarmband nach Patent 187922, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rahmen (alt aj, unter Weglassung des Steges, unmittelbar aneinandergereiht sind, und daß der Steg für sich hergestellt und '35 gelenkig mit dem durch die Rahmen (ax, U1) gebildeten Hohlkörper verbunden ist.
  2. 2. Federndes Gliederarmband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (d) mit dem Steg (b) in einem Stück hergestellt und ebenfalls als Hohlkörper ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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