DE2116501B2 - Verriegelungsvorrichtung fuer einen mechanisierten schrank - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung fuer einen mechanisierten schrank

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DE2116501B2 DE19712116501 DE2116501A DE2116501B2 DE 2116501 B2 DE2116501 B2 DE 2116501B2 DE 19712116501 DE19712116501 DE 19712116501 DE 2116501 A DE2116501 A DE 2116501A DE 2116501 B2 DE2116501 B2 DE 2116501B2
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  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)
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Description

3 ( 4
Die Abdeckplatte kann vielmehr wegnehmbar an- angebracht ist. An der Unterseite des Arbeitstisches geordnet werden, wobei praktisch kein Mehraufwand ist ein Anschlag 81 angebracht, an welchem die Annotwendig ist, weil zur Verriegelung der Abdeck- schlagstifte 83 und 85, die von der Auslöseplatie 77 platte in erster Linie der Riegelann wirksam wird, nach oben ragen, anschlagen können, um den Weg der ohnehin zur Höhenverstellung des Arbeitstisches 5 der Auslöseplatte 77 zu begrenzen,
benützt wird. Der Griff 79 der Einrichtung 78 zur Höhenverstel-
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wird nun lung des Arbeitstisches kann nach innen oder nach
unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. außen verschoben werden. Durch diese Bewegung
Es zeigt wird das Gleitstück 73 im Schlitz 75 nach rechts oder
Fig ι eine Ansicht eines mechanisierten Schran- io nach links bewegt Bei der Bewegung des Gleitstücks
kes von vorne, 73 wird der an der Buchse 67 befestigte Stab 69 be-
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung eines be- wegt, so daß eine Drehung der senkrechten Achse 65
vorzugten Ausführungsbeispiels der Verriegelungs- erfolgt. Durch die Drehung der Achse 65 wird die
vorrichtung, Platte 51 gedreht, so daß je nach dem Drehsinn die
Fig. 3 eine Seitenansicht eines zweiarmigen amis Riegelbolzen 45 und 47 nach innen oder nach außen
Schrankgestell angelenkten Hebels, welcher in der bewegt werden. Die Bewegung der Riegelbolzen 45
Verriegelungsvorrichtung verwendet wird, und 47 nach innen erfolgt entgegen der Kraft der Fe-
Fig.4 eine Ansicht des Hebels von Fig.3 von dem 55 und 57 und erlaubt dann die Bewegung des
vorne gesehen. Arbeitstisches nach oben oder nach unten. Durch die
Fig. 1 zeigt einen mechanisierten Schrank 11, der 20 Bewegung der Riegelbolzen 45 und 47 nach außen
eine Zugangsöffnung 13 besitzt, in welcher eine An- wird der Arbeitstisch zur Benutzung in Sitzlage bzw.
Z.,M Vi>n Aufnahmebehältern 15 angeordnet ist. Stehlage verriegelt Fine detaillierte Beschreibung
Diese Aufnahmebehälter können durch einen nicht einer solchen Einrichtung findet sich in der eingangs
eingezeichneten Motor in Umlauf versetzt werden, so genannten deutschen Offenlegungsschrift 1913 509.
daß sie in vertikaler Richtung an der Zugangsöff- 25 Wie Fig. 2 ferner zeigt, ist ein oberes und ein
ring 13 vorbeigeführt werden. In Fig. 1 ist ferner unteres Stützglied 87 bzw. 89 für die rechte Seite
eine' Bedienungsperson 17 dargestellt, die vor der der Einrichtung 78 zum Höhenverstellen des Arbeits-
Zi.viungsöffnung 13 auf einem Stuhl 19 sitzt. Vor der tisches vorgesehen. Entsprechende Stützglieder befin-
Bedienungsperson befindet sich ungefähr -\uf Hüft- den sich auch auf der linken Seite, sind aber in
höhe ein Arbeitstisch 21. Über der Zugangsöftnung 30 Fig.2 nicht eingezeichnet. Die oberen und unteren
13 i-t eine Schiebetür 23 angeordnet. Diese Schiebe- Stützglieder 87 und 89 sind senkrecht angebracht, so
tür kann an einem Griff 25 nach unten bewegt wer- daß eine Seite des L-Profils des jeweiligen Stutzghe-
den, bis sie auf dem Arbeitstisch 21 aufschlägt. des 87, 89 am mechanisierten Schrank, z.B. an
In Fig. 2 ist die Einrichtung zum Höhenverstellen einem Eckpfosten desselben, anliegt,
des Arbeitstisches und die Verriegelungsvorrichtung 35 Das untere Stützglied 89 besitzt ein Loch 91 /vi
dargestellt. Um die Darstellung zu vereinfachen, wird Verriegelung des Arbeitstisches 21 in der Sitzlage
dabei nur ein kleiner Teil der unteren Frontplatte und cm Loch 93 zur Verriegelung des Arbeitstisches
101, der Schiebetür 23 und der Abdeckplatte 62 21 in der Stehlage. In diese Löcher 91 und 93 kann
dargestellt. der rechte Riegelbolzen 45 eingreifen. Beim Loch 91
Aus F i g. 2 ist die untere und die obere Riegelbol- 40 ist auf der von der Spitze des Riegelbolzens abgezenanordnung 41 bzw. 43 ersichtlich. Die Riegelbol- wandten Seite eine Anschlagplatte 95 vorgesehen, zenanordnung 41 umfaßt einen rechten und einen um den Weg des rechten Riegelbolzens 45 zu begrenlinken Riegelbolzen 45 bzw. 47. Der rechte Riegel- zen. Beim Loch 93 ist ein Anschlagwinkel 97 vorgebolzen 45 besitzt ein nach unten abgewinkeltes Ende sehen, der an einem Arm 99 angebracht ist, welcher 49, das in eine erste öffnung in einer Ecke einer 45 von der entfernbaren Frontplatte 101 nach innen gerechtwinkligen Platte 51 eingreift. Der linke Riegel- gen den Riegelbolzen 45 hin ragt. Die untere entfernbolzen 47 besitzt ebenfalls ein nach unten abgewin- bare Frontplatte ist unter dem Arbeitstisch angekeltes Ende 53, das in eine zweite öffnung der Platte bracht und verschließt die Vorderseite des mecnani- 51 eingreift. Die Federn 55 und 57 sind mit einem sierten Schrankes. Die untere entfernbare Frontplatte Ende an je einer weiteren öffnung der Platte 51 be- 50 101 wird durch Befestigungselemente 103, die am festigt, währenddem das andere Ende an den ösen unteren Stützglied 89 befestigt sind, festgehalten. 59 beziehungsweise 61 der Abdeckplatte 62 befestigt Diese Befestigungselemente 103 passen in eine ist. Diese Abdeckplatte 62 erstreckt sich senkrecht schlüsseiförmige öffnung 105 des Flansches am ninvom Arbeitstisch nach unten, um den hier beschric- teren Teil des Armes 99.
benen Mechanismus abzudecken. Die Platte 51 ist 55 Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist. befindet sich der
mittels des Kragens 63 mit der vertikalen Achse 65 rechte Riegelbolzen 45 auf dem Anschlagwinkel 97.
verbunden. Mit dieser Achse 65 kann daher die wenn er durch das Loch 93 dringt. Dadurch wirdI die
rechteckige Platte 51 gedreht werden. Die senkrechte Entfernung der unteren Frontplatte 101 verhindert.
Achse 65 ist auf nicht eingezeichneten Lagern geliv Wenn sich jedoch der Riegelbolzen im Loch 91 fur
gert Am oberen Teil der Achse ist eine Buchse 67 60 die Sitzlage befindet, kann die untere Frontplatte 101
befestigt, aus der ein Stab 69 ragt, der mit einem entfernt werden. Der linke Riegelbolzen 47 arbeitet
nach oben ragenden Teil versehen ist. Dieser Teil in gleicher Weise wie der rechte Riegelbolzen 45,
ragt in eine öffnung eines Gleitstücks 73. Dieses dessen Arbeitsweise eben beschrieben wurde.
Gleitstück 73 befindet sich in einem Schlitz 75 in der Die obere Riegelbolzenanordnung 43, deren Wir-
Auslöseplatte 77, die einen Teil der Einrichtung 78 65 kungsweise für das Verständnis der Erfindung yon
zur Höhenverstellung des Arbeitstisches darstellt. Bedeutung ist, besitzt einen rechten und einen linken
Diese Einrichtung 78 enthält auch einen Griff 79, Riegelarm 107 bzw. 109. Jeder Riegelarm 107, 109
welcher an der äußeren Kante der Auslöseplattc 77 besitzt ein freies Ende 111. Dieses freie Ende 111
kann in ein Loch 113 des jeweiligen oberen Stütz- F i g. 3 und 4 ersichtlich und umfaßt den Betätigungsgliedes 87 dringen und an einen Hebel 115 aufschla- arm 141 und den Schließarm 147. Der Betätigungsgen, der in den F i g. 3 und 4 in Details dargestellt ist. arm weist einen abgebogenen Lappen 143 an der Die senkrechte Ausrichtung zwischen den Riegelar- Rückseite der öffnung 113 im oberen Stützglied 87 men 107, 109 und den Riegelbolzen 45 und 47 wird 5 auf. Diese öffnung 113 fluchtet mit dem freien Ende durch Führungsplatten 116 bewerkstelligt. Z-förmige des Riegelarms 107. Der Betätigungsarm 141 ist auf Verriegelungsglieder 117 sind an der Unterseite der dem Lagerbolzen 145 gelagert. Dieser Lagerbolzen Riegelarme 107, 109 angebracht und passen in Ha- 145 dient auch der Lagerung des Schließarmes 147. ken 119, die auf der Rückseite der entfernbaren Ab- Der Schließarm 147 besitzt einen Finger 149, der deckplatte 62 unterhalb des Arbeitstisches 21 befe- io durch eine öffnung 151 in einem Teil des oberen stigt sind. Stützgliedes 87 ragt. Diese Öffnung 151 ist auf einen Ein Steg 121 ragt vom rechten Riegelarm 107 Schlitz 153 ausgerichtet, welcher seitlich an der nach unten, und ein Winkel 123 ragt vom linken Rie- Schiebetür angebracht ist. Der Betätigungsarm 141 gelarm 109 nach unten. Der Steg 121 und der Winkel ist mit dem Schließarm 147 mittels eines Stifts 155 123 sind durch eine Riegelbolzen-Rückführangsfeder 15 derart in Wirkverbindung, daß bei einer Drehung des 125 miteinander verbunden. Der Steg 121 wird durch Betätigungsarms 141 um den Lagerbolzen 145 der eine feststehende Platte 126 ausgerichtet. Zwischen Schließarm 147 ebenfalls um den Lagerbolzen 145 dem rechten und dem linken Riegelarm 107 und 109 gedreht wird. Eine solche Drehung wird durch das befindet sich eine Nocke 127. Diese Nocke 127 kann Auf treffen des freien Endes 111 des Riegelanns 107 durch ein Schloß 129 betätigt werden. Wird der 20 auf den Lappen 143 bewirkt. Sie bewirkt eine Bewe-Schlüssel 131 im Schloß 129 gedreht, so wird auch gung der Finger 149 in die Schlitze 151 und 153, so die Nocke 127 gedreht und bewegt den linken und daß die verschlossene Schiebetüre 23 verriegelt wird, den rechten Riegelann 107, 109 nach außen. Da- Eine Feder 157 paßt über parallel zueinander ausgedurch werden die Riegelbolzen 111 nach außen be- richtete Finger des Betätigungsarms 141 und Schließwegt, so daß sie auf die Hebel 115 auftreffen. Dar- 25 arms 147. Diese Feder 157 gestattet auch das über hinaus bewirkt diese Bewegung, daß der Steg Schließen der Schiebetüre 23 nach einer Drehung der 121 in eine Nut 133 der Auslöseplatte 77 bewegt Nocke 127. Wenn also nach einer Drehung der wird. Ferner bewirkt die genannte Bewegung der Nocke 127 die vordere Kante der Schiebetüre 21 an Riegelarme 107, 109 das Einführen der Z-förmigen die durch die Schlitze 151, 153 ragenden Finger 149 Verriegelungsglieder 117 in die Haken 119. Wie be- 30 anschlägt, wird der Schließarm 147 gegen die Kraft reits erwähnt wurde, sind diese Haken 119 an der der Feder 157 bewegt, worauf dann, wenn die entfernbaren Abdeckplatte 62, die sich unter dem Schlitze 151 und 153 aut die Finger 149 ausgerichtet Arbeitstisch 21 befindet, befestigt. sind, die gespannte Feder 157 die Finger 149 in die Es ist ersichtlich, daß die obere Riegelbolzenan- Schlitze 153 der Schiebetür 23 preßt. Ferner ist eine Ordnung 43 der Einrichtung 78 zum Höhenverstellen 35 Feder 159 an einer Nase 161 des unteren Hebels 141 des Arbeitstisches die entfernbare Frontplatte 101 befestigt. Ein Montagewinkel 163 ist am oberen und die entfernbare Abdeckplatte 62, die sich unter Stützglied 87 angebracht und besitzt eine öffnung, dem Arbeitstisch 21 befindet, verriegelt. Wenn also durch welche der Lagerbolzen 145 führt,
die Nocke 127 gedreht wird und die Riegelarme 107 Aus der vorangegangenen Beschreibung ist er- und 109 sich nach außen bewegen, bewegt sich der «o sichtlich, daß infolge der Betätigung der Nocke 127 Steg 121 in die Nut 133 an der Einrichtung 78 zur die Riegelarme 107 nach außen bewegt werden und Höhenverstellung des Arbeitstisches und verriegelt somit den zweiarmigen Hebel 115 bewegen, dessen den Arbeitstisch. Dadurch wird verhindert, daß die Finger 149 sich dann nach innen bewegen, um die Achse 65 sieh drehen kann, wenn eine Kraft auf den Schiebetüre 23 zu verriegeln. Wie vorher beschrieben Griff 79 einwirkt. Da die Welle 65 nicht gedreht wer- 45 wurde, ist dann der Schrank verschlossen. Diese Beden kann, können die Riegelbolzen 45 nicht nach in- tätigung des zweiarmigen Hebels 115 erfolgt ledignen bewegt werden, und somit ist der Arbeitstisch 21 lieh, wenn sich der Arbeitstisch 21 in der Stehlage verriegelt. Wenn sich der Arbeitstisch 21 in der Steh- befindet.
■i lage befindet, so befinden sich die Riegelbolzen 45 Es ist ferner aus dec vorangegangenen Beschrei-
über den Anschlagwinkeln 97, so daß diese die ent- bong ersichtlich, daß eine einfache Verriegelungsvor-
Ij fernbare Frontplatte 101 festhalten. Ferner halten die richtung geschaffen wurde, um den Arbeitstisch 21
Z-förmigen Verriegelungsglieder 117 die entfernbare und die Schiebetüre 23 eines mechanisierten Scbran·
Abdeckplatte 62 unter dem Arbeitstisch 21 fest. Wie kes zu verriegeln. Mit einem einzigen Schlüssel 131
noch beschrieben werden wird, bewirkt diese Betäti- kann die ganze Verriegelungsvorrichtung betätig
gung der Nocke 127 auch die Verriegelung der 55 werden, um unbefugten Personen den Zugang zuh
Schiebetür 23 in der geschlossenen Lage, sofern die Aktenschrank zu versagen. Darüber hinaus verriegeln Schiebetür 23 geschlossen ist, oder wenn die Schiebe- die Verriegelungsvorrichtung auch die Frontplatö
tür geschlossen wird, nachdem die Nocke 127 ge- 101 des Schrankes und die Abdeckplatte 62, die siel
dreht wurde. unter dem Arbeitstisch 21 befindet, so daß diesi
Der zweiarmige Hebel 115 ist am besten aus den 60 Platten nicht mehr entfernt werden können. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Schrank ist mit einem Arbeitstisch ausgerüstet, der Patentansprüche: γοα einer ersten zu einer zweiten Arbeitstage verstellt werden kann, so daß vom Arbeitstisch Artikel in die
1. Verriegelungsvorrichtung für einen mecha- Behälter abgelegt oder aus diesen entnommen wernisierten Schrank mit einem vor einer Zugangs- 5 deE können, wenn sich der Tisch in der ersten oder öffnung angeordneten höhenverstellbaren Ar- zweiten Arbeitslage befindet. Je nach Wunsch kann beitstisch, einer Schiebetür zum Verschließen der daher die Bedienungsperson bei der Arbeit sitzen Zugangsöffnung und mit einer unterhalb an dem oder stehen. Der beschriebene mechanisierte Schrank Arbeitstisch angeordneten Abdeckplatte und besitzt ferner eine senkrecht verschiebbare Schiebeeiner unten am Schrankgestell angeordneten, die io tür, die nach unten bewegt werden kann, um die Vorderfront abdeckenden Frontplatte, da- Zugangsöffnung abzudecken. Unter dem Arbeitstisch durch gekennzeichnet, daß das zu betä- ist eine Abdeckplatte angeordnet. Dieser Schrank hat tigende Schloß (129, 131) der Verriegelungsvor- den Nachteil, daß er nicht verschlossen werden kann, richtung sich im Bereich des Arbeitstisches (21) um unberechtigten Personen den Zugang zum Inhalt befindet und mit seiner Nocke (12t) bei Betäti- 15 des Schrankes, z. B. zu Akten, zu verwehren. Wenn gung auf mindestens einen seitlich versctiiebbaren es auch denkbar ist„ auf bekannte Art und Weise Riegelarm (107, 109) wirkt, dessen freiem Ende mittels eines Schlosses die Schiebetür und den Ar- (111) ein Loch (113) im Schrankgestell und ein beitstisch miteinander zu verriegeln, so kann damit zweiarmiger am Schrankgestell angelenkter Hebel doch nicht verhindert werden, daß unberechtigte Peril 15) zugeordnet ist, dessen einer Arm (Betäti- 20 sonen durch Lösen der genannten Abdeckplatte gungsarm 141) durch das Verschieben des Riegel- unter dem Arbeitstisch Zugang zum Inhalt des arms entgegen der Kraft ciuci Feder (159) betä- Scbrankcs bekommen können Wird hingegen die tigbar ist und dessen anderer Arm (Schließarm Abdeckplatte fest angeordnet, so hat dies den Nach-147) der Schiebetür (23) zugewandt ist und einen teil, daß dadurch auch die Zugänglichkeit zu den me-Finger (149) besitzt, der in der Schließstellung in 25 chanisierten Teilen im Schrankhraern erschwert wird, einen Schlitz (153) der Schiebetür eingreift, und Durch die USA.-Patentschrift 962 377 ist auch bedaß am Riegelarm (107, 109) mindestens ein reits ein Rolladenschrank bekannt geworden, der Verriegelungsglied (117) zum Verriegeln der Ab- eine Riegelbolzenanordnung aufweist, bei der der deckplatte (62) und an der Abdeckplatte (62) Rolladen durch ein in der Mitte desselben angeordmindestens ein dem Verriegelungsglied entspre- 30 netes Schloß verriegelt werden kann, indem ein Riechender Haken (119) fest angeordnet sind, gelbolzen zu jeder Seite des Schrankes in eine öff-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- nung eingreift. Diese Literaturstelle gibt aber keine kennzeichnet, daß der Schließarm (14) federnd Lehre, wie eine Mehrzahl von Teilen, also insbesonam Betätigungsarm (141) angeordnet ist. dere ein höhenverstellbarer Arbeitstisch, eine Schie-
3. Vorrichtung nach einem der vorangegange- 35 betüre und eine Abdeckplatte durch ein einziges nen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Schloß verriegelt werden können.
Riegelarm (107, 109) ein zusätzlicher Steg (121) Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Verrieangeordnet ist, der beim Verschieben des Riegel- gelungsvorrichtung für mechanisierte Schranke zu arms in Schließstellung in eine Nut (133) an der schaffen, die es erlaubt, grundsätzlich alle Teile, die Einrichtung (78, 41) zum Höhenverstellen des 4° geöffnei oder entfernt werden können und einen ZuArbeitstisches so eingreift, daß eine Höhenver- giiff zum Inhalt des Schrankes erlauben, mit einer stellung nicht möglich ist. einzigen Vorrichtung zu verriegeln.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- Dies wird gemäß der Erfindung durch eine Verriekennzeichnet, daß bei leicht lösbarer unterer gelungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art er-Frontplatte (101) diese durch einen der Einrich- 45 reicht, die dadurch gekennzeichnet ist. daß das zu tung (78, 41) zum Höhenverstellen des Arbeits- betätigende Schloß der Verriegelungsvorrichtung sich tisches zugeordneten durch die Einrichtung betä- im Bereich des Arbeitstisches befindet und mit seiner tigbaren Riegelbolzen (45, 47) nur bei blockierter Nocke bei Betätigung auf mindestens einen seitlich Tischverstelleinrichtung (45, 47) gesichert ist. verschiebbaren Riegelarm wirkt, dessen freiem Ende
50 ein Loch im Schrankgestell und ein zweiarmiger am Schrankgestcll angelenkter Hebel zugeordnet ist, des-
sen einer Arm (Betätigungsarm) durch das Verschieben des Riegelarms entgegen der Kraft einer Feder betätigbar ist und dessen anderer Arm (Schließarm)
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrich- 55 der Schiebetür zugewandt ist und einen Finger betung für einen mechanisierten Schrank mit einem vor sitzt, der in der Schließstellung in einen Schlitz der einer Zugangsöffnung angeordneten höhenverstellba- Schiebetür eingreift, und daß am Riegelarm minderen Arbeitstisch, einer Schiebetür zum Verschließen stens ein Verriegelungsglied zum Verriegeln der Abder Zugangsöffnung und mit einer unterhalb an dem deckplatte und an der Abdeckplatte mindestens ein Arbeitstisch angeordneten Abdeckplatte und einer 60 dem Verriegelungsglied entsprechender Haken fest unten am Schrankgestell angeordneten, die Vorder- angeordnet sind.
front abdeckenden Frontplatte. Hierdurch wird erreicht, daß durch ein Schloß alle
In der deutschen Offenlegungsschrift 1913 509 Teile, die geöffnet oder entfernt werden können und
wird ein mechanisierter Schrank beschrieben, in wel- einen Zugriff zum Inhalt des Schrankes erlauben,
chem eine Anzahl von Behältern durch ein Antriebs- 65 verriegelt werden können. Dieser Vorteil wird dabei
organ in Umlauf versetzbar sind, so daß die Behälter nicht dadurch erkauft, daß die Abdeckplatte, welche
nacheinander zu einer Zugangsöffnung in einer zur Wartung der mechanischen Teile vorteilhaft:
Wand des Schrankes bewegt werden können. Dieser entfernbar sein sollte, fest angeordnet werden muß.
DE2116501A 1970-04-10 1971-04-05 Verriegelungsvorrichtung für einen mechanisierten Schrank Expired DE2116501C3 (de)

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