DE211552C - - Google Patents

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DE211552C
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Germany
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cigarettes
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packaging
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DENDAT211552D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F1/00Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
    • A47F1/04Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs
    • A47F1/08Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs dispensing from bottom
    • A47F1/10Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs dispensing from bottom having mechanical dispensing means, e.g. with buttons or handles

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  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54^-. GRUPPE
HEINRICH LAPP in MAINZ.
durch Warenausgeber.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, welche dazu dient, Zigaretten lose abzugeben, ohne daß der Verkäufer oder Käufer genötigt ist, die Zigaretten selbst auszuzählen, sie also mit der Hand zu berühren, und ohne daß die gesetzlichen Vorschriften über den losen Verkauf von Zigaretten durch den Verkäufer verletzt werden, die bestimmen, daß der Verkauf mir aus einer Originalverpackung, d. h. aus einer mit der Steuerbanderole versehenen Verpackung, erfolgen darf. .Gemäß der Erfindung kommt ein schachtelartiger Behälter zur Verwendung, der so ausgebildet und um den die Banderole So geführt ist, daß er sowohl als Originalverpackung für Zigaretten für sich allein als auch nach Entfernung der Banderole zur losen Abgabe der Zigaretten durch Warenausgeber benutzt werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung nach der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt diese im senkrechten Längsschnitt und
Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-A in Fig. 1. In dem Gehäuse 1 ist eine Brücke 2 zum Aufsetzen des Warenbehälters 3 vorgesehen. Dieser besteht aus einem Karton zur Aufnahme von Zigaretten. Diese sind in dem Behälter 3 schichtenweise aufgestapelt. Zum Herausführen der einzelnen Zigarettenschichten aus dem Behälter 3 dient der hinter diesem auf der Brücke 2 angeordnete Schieber 4. Damit dieser ungehindert gegen die jeweils zu unterst liegende Zigarettenschicht geführt wird und diese auch ungehindert aus dem Behälter 3 austreten kann, ist der Behälter 3 an der dem Schieber 4 zugekehrten Wand mit einem Schlitz 5 versehen, durch den der Schieber 4 in den Behälter 3 ein- und gegen die Zigaretten geführt werden kann. Auf der dieser Wand abgekehrten Seite ist der Behälter offen gelassen. Das Abschließen des Behälters 3 gegen außen erfolgt auf der dem Schieber 4 abgekehrten Seite durch die Wand 6 des Gehäuses i, die in Form einer in das Gehäuse ι einschiebbaren Glasscheibe ausgebildet sein kann. Die Wand 6 des Gehäuses 1 ist nicht bis auf die Brücke 2 niedergeführt, sie bleibt vielmehr mit ihrer Unterkante so weit von der Brücke 2 und somit von dem Boden des Behälters 3 zurück, daß ein Schlitz 7 entsteht, durch den die von dem Schieber 4 geschobenen Zigaretten austreten können.
Die in dem Behälter 3 an einer oder auch an zwei Wänden vorgesehene, schlitzförmige öffnung wird, solange sich der Behälter außer Gebrauch befindet, durch eine an der betreffenden Wand vorgesehene Klappe geschlossen gehalten und die Banderole so um den Behalter gelegt, daß diese die Klappe in ihrer geschlossenen Lage sowohl bei Nichtbenutzung des Behälters als auch bei gewöhnlichem Handverkauf schließt. Diese Klappe kann erst geöffnet werden, wenn die Banderole an der betreffenden Stelle zerstört wird. Hierdurch ist die Verpackung sowohl für sich allein als auch für die Warenausgeber verwendbar.
Das Herausführen von Zigaretten aus dem Behälter 3 erfolgt durch den auf der Brücke 2 geführten Schieber 4. Die Brücke trägt zur Führung des Schiebers 4 einen Schlitz 8, in den ein am Schieber 4 vorgesehener Lappen greift. Auch der Behälter 3 ist in seinem Boden mit einem Schlitz 10 für den Durchtritt des Fühningslappens 9 des Schiebers 4 versehen. Das Vorbewegen des Schiebers 4 erfolgt durch Drücken der Taste 11, die mit dem Schieber 4 durch die Stange 12 und den Hebel 13 in Verbindung steht. An den Hebel 13 greift eine Feder 14 an, die den Schieber 4 beim Loslassen der Taste 11 wieder in seine Ausgangslage zurückführt.
Unmittelbar vor dem Behälter 3 ist eine Ablage 15 angeordnet, die auf das Gehäuse 1 gehängt wird. In diese Ablage werden die aus dem Schlitz 7 beim Vorbewegen des Schiebers 4 austretenden Waren geführt. Von dieser aus können die Waren nach Abnahme der Ablage 15 von dem Gehäuse 1 in eine Verpackung, Tüte o. dgl. gebracht werden, ohne von dem Verkäufer berührt zu werden. Um den Warenbehälter 3 von außen unzugänglich zu machen, ist der Schlitz 7 durch eine vor ihm hängende Klappe 16 abgeschlossen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende. Wünscht jemand z. B. 10 Zigaretten, so hat der ,Verkäufer, sofern in der Schachtel 10 Zigaretten in einer Reihe liegen, nur nötig, die Taste 11 des Ausgebers zu drücken. Der Schieber 4 bewegt sich alsdann vor und durch den Schlitz 5 in den Behälter 3. Er schiebt hierbei die vor ihm liegende Schicht von 10 Zigaretten vor sich her und führt sie durch den Schlitz 7 unter Anheben der Klappe 16 auf die Ablage 15. Beim Loslassen der Taste 11 bewegt sich der Schieber 4 unter Wirkung der Feder 14 wieder zurück. Nach seinem Austritt aus dem Behälter 3 rücken die folgenden Zigarettenschichten infolge Beschwerung durch eine Platte 17 nach.
Die Einrichtung kann auch so ausgebildet werden, daß der Schieber 4 nicht von Hand durch Drücken einer Taste, sondern selbsttätig nach Einwurf eines dem Preis der gewünschten Ware entsprechenden Geldstückes bewegt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur losen Abgabe von Zigaretten aus ihrer Originalverpackung durch Warenausgeber, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung entweder an je zwei einander gegenüberliegenden Wänden oder bei abnehmbarem Deckel auch nur an der einen Wand und zwar an ihrem einen Ende mit einer schlitzförmigen Öffnung versehen ist, um das Einführen eines Schiebers in den Behälter und das Heraustreten der Zigaretten aus diesem unter Wirkung dieses Schiebers zu ermöglichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung auch in der Wandung unter dem Einführungsschlitz für den Schieber mit einem Schlitz zum Durchtreten des am Schieber vorgesehenen Führungsteiles versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT211552D Active DE211552C (de)

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DE (1) DE211552C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2626197A (en) * 1950-08-31 1953-01-20 George J Kollock Photographic slide ejectorreceptacle
US3263860A (en) * 1964-07-07 1966-08-02 Ct Mint Co Article dispenser including a reciprocating ejector
US4349127A (en) * 1979-09-11 1982-09-14 Atron, Inc. Device for affixing garments onto hangers
US5038969A (en) * 1990-02-26 1991-08-13 Berger Nelson A Lid dispenser
WO2007066213A3 (en) * 2005-12-09 2007-11-29 Lanz Vincent Lincoln Dispenser for individual articles

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