DE2114875B2 - Signalschalteinrichtung - Google Patents
SignalschalteinrichtungInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H67/00—Electrically-operated selector switches
- H01H67/22—Switches without multi-position wipers
- H01H67/26—Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine SignalschaHeinnchtun£
aus mehreren nach Art von Schaltmatrixen sich kreuzenden Signaleingangslcitungen mit an den Kreuzungspunkten angeordneten Schaltelementen zur wahlweiser
Verbindung oder Trennung eines Signalweges zwischen einer bestimmten Eingangsleitung und einer bestimmten
Ausgangsleitung.
Die erfindungsgemäßen Schalteinrichtungen könner vor allem in elektronischen Rechenmaschinen, Datenoder
Informationsverarbeitungseinrichtungen, Informationsschaltanlagen od. dgl. verwendet werden.
Bei solchen Schalteinrichtungen ist es erwünscht, laß die Zahl der Schaltelemente auf ein Minimum
reduziert ist. Um dieses Ziel zu erreichen, hat man bereits mehrere Signaleingangsleitungci und mehrere
Signalausgangsleitungen untereinander rechtwinklig gekreuzt, um eine Signalschaltmatrix zu erhalten.
Mehrere solcher Signalschaltmatrixen werden untereinander mechanisch gekuppelt, wobei jede Matrix als
Grundeinheit Schaltelemente enthält, die an jedem Kreuzungspunkt der Signalleitungen eine Eingangsleitung
und eine Ausgangsleitung in Erücke schalten. Mehrere Signalschaitmatrixen sind zu einer primären
Schaltstufe zusammengefaßt, mit der die Eingangsleitungen verknüpft sind. Außerdem sind mehrere
Zwischenschaltstufen und eine Endschaltstufe, mit der die Ausgangsleitungen verknüpft sind, vorgesehen,
wobei alle Stufen mechanisch untereinander verbunden sind.
Die Schaltkapazität von jeder Signalschaltmatrix oder Crossbar-Wähler ist durch die vorbestimmte Anzahl
von Eingangs- und Ausgangsleitungen begrenzt. Das Vorsehen von nur einigen Matrixen mit unterschiedlicher
Kapazität, selbst wenn sie auf geeignete Weise verknüpft sind, ist noch nicht ausreichend, um
eine besonders wirtschaftliche Signalschalteinrichtung zu erhalten, die eine minimale Anzahl von Kreuzungspunkten bzw. Schaltelementen aufweist. In anderen
Worten mangelt es den herkömmlichen Schaltmatrixen an vielseitiger Verwendbarkeit für Signalschalteinrichtungen
mit unterschiedlicher Kapazität.
Die Herstellung von einer größeren Anzahl von verschiedenen Signalschaltmatrixen empfiehlt sich
nicht, da Vorteile, die sich aus der Massenproduktion von einigen wenigen Einheiten ergeben, aufgegeben
werden müßten.
Da Verknüpfungen zwischen zwei Signalschaltmatrixen, die unverändert Überschneidungspunkte
bilden, eine mechanische oder automatische Verdrahtung nicht ermöglichen, mußte man bisher von Hand
verlöten oder umwickeln, woraus sich besonders aufwendige Verdrahtungsarbeiten ergaben. Hieraus ergaben
sich geringe Herstellungsleistungen trotz hoher Kosten.
Wegen der Überschneidungen der Verknüpfungsleitungen fielen diese außerdem relativ lang aus und
die Übersprechdämpfung nahm entsprechend zu. Herkömmliche Einrichtungen, die derartige Malrixen enthalten,
sind für Signalabwicklungen, die verhältnismäßig hohe Frequenzkomponenten, wie zum Beispiel
Bildsignale, enthalten, nicht geeignet.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine besonders wirtschaftliche Signalschalteinrichtung anzugeben, die
sich aus geometrisch gleich ausgebildeten Teilen als Grundbaueinheiten unabhängig von der Schaltkapazität
aufbauen lassen. Die Signalschalteinrichtung, die aus mehreren solcher Grundbaueinheiten aufgebaut ist,
soll außerdem eine minimale Anzahl von Schaltelementen aufweisen. Weiter sollen die Verdrahtungen
der Signalschalteinrichtung keine übersclmeidungspunkte in irgendeiner Ebene bilden, so daß die Herstellung
der Schalteinrichtung wesentlich vereinfacht wird und eine automatische Herstellung leicht möglich
ist. Schließlich soll die Einrichtung sich als Breitbandsignalschalteinrichtung
besonders eignen, die eine möglichst kleine Neben- bzw. Übersprechdämpfung 6S
aufweist.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung in der Weise gelöst durch mehrere jeweils wenigstens ein Schaltelement
umfassende Schaltsegmente, die entlang rechtwinkliger Koordinatenachsen baukastenartig zu einer
dreidimensionalen Schaltsegmenteinheit zusammengestellt
sind, wobei die Schaltsegmenteinheit entlang einer Koordinatenebene in wenigstens zwei Schaltsegmentgruppen
unterteilt ist und innerhalb der einen Schaltsegmentgruppe parallele Eingangsleitungen, innerhalb
der anderen Schaltsegmentgruppe parallele Ausgangsleitungen und zum Verbinden der Schaltsegmentgruppen
parallele Verbindungsleitungen vorgesehen sind, wobei die Eingangsleitungen in Richtung
einer ersten Koordinatenachse, die Ausgangsleitungen in Richtung einer zweiten Koordinatenachse und die
Verbindungsieitungen in Richtung einer dritten Koordinatenachse verlaufen.
Vorteilhafte Ausführungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche und/oder der nachfolgenden
Beschreibung für bevorzugte Ausführungsbeispiele.
Es besteht die Möglichkeit, bei einer derartigen erfindungsgemäßen Anordnung von Segmenten zu
einer Signalschalteinrichtung die Signalschaltkapazität durch die Wahl der Anzahl der Segmente frei wählen
zu können. Außerdem kann eine Signalschalteinrichtung nach der Erfindung für bestimmte Aufgaben oder
Anwendungen durch die Wahl einer bestimmten Anzahl von Segmenten, die entlang der rechtwinkligen
A'-, Y- und Z-Koordinatenachsen angeordnet sind, oder durch eine bestimmte Art der Teilung der Anordnung
in eine bestimmte Anzahl von Untergruppen, die im Einklang mit der Anzahl der Eingänge und
Ausgänge verschaltet sind, gebildet werden.
Da alle Eingänge, Ausgänge und die Zwischenverbindungen in bestimmten Richtungen angeordnet sind,
können Verbindungen entweder durch gedruckte Schaltungen und/oder durch sogenannte »Bandkabel«
hergestellt werden, bei denen mehrere parallele Leiter in einer Ebene in einem Band aus Isoliermaterial eingebettet
sind. Hier ist eine besonders einfache Verdrahtung möglich, die sich leicht automalisch handhaben
läßt.
Da die Eingänge, die Ausgänge und die Zwischenverbindungen rechtwinklig zueinander liegen, kann der
Anteil des Übersprechens auf ein Minimum reduziert werden. Da je zwei Schaltelementuntergruppen, die
durch Verschalten mittels Verbindungsleitungen miteinander verbunden sind, welche sich in bestimmten
Richtungen erstrecken, kann auch der Abstand zwischen je zwei Segmentuntergruppen sowie die Übersprechdämpfung
zwischen ihnen auf ein Minimum reduziert werden. Erfindungsgemäß kann außerdem eine Signalschalteinrichtung mit einer minimalen Anzahl
von Schaltelementen angegeben werden, wie nachfolgend mehr im einzelnen dargelegt ist.
Vorteilhafte Eigenschaften und Wirkungen der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung
an Hand von Zeichnungen näher beschrieben und erläutert, in denen eine bekannte Signalschalteinrichtung
sowie Ausführungsbeispiele nach der Erfindung schematisch dargestellt sind. Hierin zeigt:
Fig. I einen Schaltplan für eine herkömmliche Signalschal tein richtung,
I ig. 2 einen Querschnitt durch ein Signalschaltclcment,
Fig. 3 einen Schnitt entlang den Linien A-A in
Fig. 2,
Fig. 4 ein graphisches Symbol für das Signalschaltelement
nach Fig. 2 und 3,
Fig. 5 eine Aufsicht eines erfindungsgemäßen Segments als Teil einer erfindungsgemäßen Signalschalteinrichtung,
Fig. 6 eine Vorderansicht des Segments nach Fig. 5,
Fig. 7 eine rechtsseitige Ansicht des Segments nach Fig. 5,
Fig. 8 eine Aufsicht eines erfindungsgemäßen Segments als ein anderer Teil einer erfindungsgemäßen
Signalschalteinrichtung,
Fig. 9 eine Vorderansicht des Segments nach Fig. 8,
Fig. 10 eine rechtsseitige Ansicht des Segments nach Fig. 8,
Fig. 11 eine Aufsicht auf eine Signalschalteinrichtung
nach der Erfindung,
Fig. 12 eine Vorderansicht der Signalschalteinrichtung nach Fig. 11,
Fig. 13 eine Bodenansicht der Signalschalteinrichtung nach Fig. 11,
Fig. 14 eine in der Z-Achse auseinandergezogene Darstellung einer erfindungsgemäßen Signalschalteinrichtung,
Fig. 15 einen Schaltplan der Signalschalteinrichtung
nach Fig. 14,
Fig. 16 bis 18 perspektivische Darstellungen von erfindungsgemäßen Signalschalteinrichtungen, aufgebaut
aus anderen erfindungsgemäßen Teilen.
Die Signalschaltmatrixen P0, P1, P2 und P3 enthalten
jeweils Satz von 4 ■ 4 Kreuzungspunkten und bilden die primäre Schaltstufe. Die Matrix P0 enthält die Eingänge
X00, XOi, X02 und X03 und die Ausgänge Y00, Y01,
Y02 und K03, die die Eingänge kreuzen. Entsprechend
enthalten die Matrixen P1, P2 und P3 der Reihe nach
die Ein- und Ausgänge A10, Xn, X12, X13 und F10, V11,
^12. >Ί3; ^20, A-Jj1, X22, X23 und Y20, Y21, Y22, Y23 sowie
*3o- X9* *32, *33 "nd Y30, Υ3ι· ^M. V Ähnlich wie
die primäre Schaltstufe enthalten die Signalschaltmatrixen S0, S1, S2 und S3 jeweils 4 · 4 Kreuzungspunkte und bilden die zweite Schaltstufe. Die Matrixen
S0, S1, S2 und S3 enthalten der Reihe nach die Einurid
Ausgänge X00', X01, X02, X03 und Y00', Y01, Y02\
Y33 ' ^1O>
^U' ^12' X\3 Un" ^10' Ml' '12' M3 '
X20', X21, X22, A-Jj3' und Y20', Y21, Y22', Y23 sowie
^30 ' ^31 ' -^32 ' -^33 Ufl" '30 ' '31 ' ' 32 ' ' 33 ·
Die Ausgänge Y00, Y01, Y02 und V03 der Schaltmatrix
P0 der primären Schaltstufe sind mit den Eingängen
X00', X10', X20' und X30' der Matrixen Sn, S,,
,S2 und S3 der zweiten Schaltstufe verbunden. Entsprechend
sind die Ausgänge K10, Y11, Y12 und Y13 der
Schaltmatrix P1 mit den Eingängen X01. X11, X21 und
X31 der Schaltmatrixen S0, S1, S2 und S3 der zweiten
Schaltstufe verbunden. Weiterhin sind die Ausgänge ^20' ^2i' ^22 und Y%3 der Schaltmatrix P2 und die
Ausgänge Y30, Y31, Y32 und Y33 der Schaltmatrix P-,
entsprechend an die Eingänge A02', X12, X22, X32'
bzw. an die Eingänge X03, X13, X23, X33 der Schaltmairixen
S0, S1, S2 und S3 angeschlossen.
In jeder der Schaltmatrixen P0, P1, P2, P3, S0, S1, S2
und S3 befinden sich Schaltelemente bzw. Schaltkontaktc.
Jeder Schaltkontakt überbrückt einen Eingang >nd einen Ausgang an den Kreuzungspunkten der
t:in- und Ausgänge. Beispielsweise beim Schließen der
Schaltkontakte (X00 Y00) und (A00' V00') ist ein Signalweg
vom Eingang X00 der primären Schaltstufe zum
Ausgang Y00 der zweiten Schaltstufc freigegeben.
Fs ist bei einer derartigen herkömmlichen Schalteinrichtung
bekannt, daß ein Signalweg von einem der Eingange A00, A01, A02, A-03, X10, X11, X12, X13, A"20, A"21,
A1«.;., A23, X3n, X31, X32 und A33 zu einem der Ausgänge
V ' V ' V ' V ' V ' V ' V ' V ' V ' V ' '00 > 'Öl! '02
> '03' '10' '11' M2 > M3' ' 20 >
'21' ^ 22'' J 23' ^30 · ^3i' ^32 ur>d ^33' mit einer minimalen
Anzahl von Schaltelementen erstellt werden kann.
Zu diesem Zweck sind bei einer Einrichtung die Schaltelemente als funktioneile und strukturelle Einheit
aufzufassen, die eine größere Anzahl von Schaltelementen aufweisen. Die Ausgänge der Schaltmatrixen
P0, P1, P2, und P3 der ersten Stufe sind dabei
mit den Eingängen der Schaltmatrixen S0, S1, S2 und
S3 der zweiten Stufe durch Leitungsverbindungen miteinander
verknüpft. Im Falle, daß diese Schaltmatrixen in derselben Ebene angeordnet sind, überschneiden
sich die Verbindungsleitungen zwischen den Ausgängen der Schaltmatrixen P0, P1, P2 und Pn der ersten
Stufe und den Eingängen der Schaltmatrixen S0, S1,
S2 und S3 der zweiten Stufe in derselben Ebene und
zwar dergestelt, wie die Verbindungsleitung zwischen ao dem Ausgang F01 und dem Eingang A*10' die Verbindungsleitung
zwischen dem Ausgang K10 und dem
Eingang A'O1' sich überschneiden. Es ist daher unmöglich,
blanke Leiter für derartige Verbindungsleitungen zu verwenden, und außerdem ist die Verdrahtungs-
»5 arbeit mit derartigen Überschneidungspunkter· sehr
unübersichtlich und komplex, wenn die Anzahl der Verbindungsleitungen groß ist.
Dadurch, daß sich die Verbindungsleitungen untereinander derart überschneiden, ist es sehr schwierig,
die Verbindungsleitungen zusammenzuziehen bzw. weitgehend kurz zu halten oder den Abstand zu verkleinern,
der von den Verbindungsleitungen eingenommen wird.
Die Signalschalteinrichtung nach der Erfindung ist, wie vorstehend ausgeführt, aus Segmenten als ihre
Grundeinheit zusammengesetzt. Jedes Segment bzw. jede Grundeinheit umfaßt mehrere Signalschaltelemente.
Ein magnetischer Zungenschalter nach Art eines Stromstoßrelais kann beispielsweise als Schaltelement
verwendet werden, der einen Bestandteil des Segments bildet. Der magnetische Zungenschalter
enthält zwei in Glas eingeschlossene Kontakte 1 und 2, die parallel zueinander angeordnet sind, wie Fig. 2
und 3 zeigt, und zwei Anschlüsse 3 und 4, die sich in entgegengesetzten Richtungen von dem Kontakt 1 aus
erstrecken. Zwei Anschlüsse 5 und 6 gehen in entgegengesetzten Richtungen von dem Kontakt 2 aus.
Platten 7 und 8 aus halbhartem, magnetischem
Material sind beidseitig der Kontakte 1 und 2 angeordnet
und eine Arbeitsspule 9 ist um die Platten 7 und 8 gewickelt, um die Richtung der Magnetisierung
in diesen Platten 7 und 8 zu steuern. Eine Querplatte 10 zur Bildung eines magnetischen Weges zusammen
mit den Platters 7 und 8 aus halbhartem, magnetischem Material, befindet sich nahe dem Mittelpunkt in der
Längsrichtung der eingebetteten Kontakte 1 und 2.
Die Arbeitsweise dieses einen Schaltelements 11 ist bekannt. Eine ausführliche Beschreibung ist dci
Einfachheit halber weggelassen. Das Symbol für eir einzelnes Schaltelement 11 besteht aus dem Zeichen A
am Schnittpunkt von zwei rechtwinklig sich schneidenden Leitern 12 und 13, wie in Fig. 4 dargestellt ist
Die Schließ- und L'nterbrecherkontakte 3 und 4 oder f
und 6 der Sigiialschaheinrichtung H entsprechen der
I.eitern 12 und 13 in Fig. 4.
Jedes Segment besteht aus einer Mehrzahl vor solchen Signalschaltelementen 11. Wie in Fig. 5 bis '
dargestellt, besteht das Scgmeni 15 aus einem recht
eckigen Gehäuse 16, beispielsweise aus Kunststoff, und vier Signalschaltelemente Πα, 116, lic und 11t/sind
mit entsprechenden eingeschlossenen Kontakten parallel zueinander ausgerichtet.
Die schließkontaktseitigen Anschlüsse 3a, 5a; 36, 56; 3c, 5c; 3d und 5d dieser Schaltelemente 11a, 116
lic und Hd erstrecken sich entsprechend von der
Oberseite 16a des Gehäuses. Dabei sind die Anschlüsse 3a, 3b, 3c und 3d unter sich und gegenüber
den Anschlüssen 5a, Sb, Sc und 5a* ausgerichtet und bilden parallele Reihen, die parallel zu den Längskanten
an der Oberseite verlaufen. Entsprechend erstrecken sich die unterbrecherseitigen Anschlüsse 4a,
6a; 46, 66; 4c, 6c; 4a" und 6a" an der Unterseite 166
des Gehäuses. Die Unterseite 166 verläuft parallel zur Oberseite 16a. Die Anschlüsse an der Unterseite
erstrecken sich in entgegengesetzten Richtungen, wie die Anschlüsse an der Oberseite des Gehäuses.
Anders als bei dem hier dargestellten Segment können sich die entsprechend untereinander ausgerichteten »0
schließ- und unterbrecherseitigen Anschlüsse auch entlang Gehäuseseiten erstrecken, die zueinander senkrecht
stehen. Wie in Fig. 8 bis 10 dargestellt, sind gemäß einer noch weiteren Ausführungsart eines Segments
z. B. Hilfsanschlüsse 4a', 6a'; 46', 66'; 4c', »5 6c'; 4a" und 6a" in der gleichen Weise wie die Anschlüsse
3a, 5a ... 3d, Sd in Reihen angeordnet und befinden sich an einer Längsseite 16c, die senkrecht
zu der Oberseite \6a des Gehäuses 16 verläuft. Dabei sind die Hilfsanschlüsse innerhalb des Gehäuses verbunden
mit den entsprechenden Anschlüssen 4a, 6a; 46, 66; 4c, 6c; Ad und 6a*.
Die Anschlüsse 4a bis Ad einerseits und die Anschlüsse 6a bis 6a" andererseits haben unter sich die
gleichen Abstände voneinander, wobei die beiden Abstände gleich groß sind. Die Anschlüsse 4a' bis 6a'
haben ebenfalls gleiche Abstände voneinander, und diese sind gleich groß mit denen der Anschlüsse 4a
bis 6a.
Bei dieser Art von Segmenten befinden sich flanschartige Vorsprünge 17 und 18 an beiden Enden des Gehäuses
16, die mit dem Gehäuse aus einem Stück bestehen können. Die Vorsprünge 17 und 18 enthalten
jeweils einen Ausschnitt 19 und 20, dessen Weite etwas größer ist, als die zwischen den beiden Sätzen von *5
zueinander ausgerichteten Anschlüssen 3a bis 3d und 5a bis Sd. Die Ausschnitte 19 und 20 erstrecken sich
von der einen Schmalseite der Vorsprünge 17 und 18 bis zu der Oberseite des Gehäuses 16. Die um das Gehäuse
herum vorragenden Vorsprünge 17 und 18 sind etwas höher als die Höhe der sich über den Umfang
des Gehäuses erstreckenden Anschlüsse. Die Anschlüsse 4a, 6a bis 4a", 6a", die mit Hilfsanschlüssen
4a', 6a' bis 4a", 6a" verbunden sind, erstrecken sich
nicht über die Vorsprünge 17 und 18 des Gehäuses 16.
Die sehr einfache Ausbildung einer erfindungsgemäßen Signalschalteinrichtung, die aus den vorstehenden,
erfindungsgemäßen Segmenten zusammengesetzt ist, wird an Hand der Fig. 11 bis 13 näher beschrieben.
Hierfür sind vier Segmente \SA, 152?, 15C und 15D
auf einer gedruckten Schaltplatte 22 aneinandergrenzend und parallel zueinander angebracht. Anschlüsse
auf einer Seite von jedem Segment \SA, 15 B, 15 C und
15 D, z. B. Unterbrecherkontakte 4 und 6, erstrecken sich durch kleine Löcher in der Schaltplatte 22 nach
außen. An der Bodenseite der Schaltplatte 22 befindet sich ein Leiter 23a zur Verbindung der Anschlüsse 4a
der Segmente 15,4, 15ß. 15Cund 15D, ein Leiter 24a
zur Verbindung der Anschlüsse 6a der Segmente, ein Leiter 236 zur Verbindung der Anschlüsse 46 der
Segmente und Leiter 246, 23c, 24c, 23a1 und 24a" zum
Verbinden der Anschlüsse 66 bzw. 4c bzw. 6c bzw. Ad und bzw. 6a\ In anderen Worten ist jeder Leiter 23a,
24a, 236, 246, 23c, 24c, 23a1 und 24a1 in vielfacher
Verbindung mit den entsprechenden Anschlüssen.
Alle Leiter sind parallel zueinander angeordnet und ein Teil der Schaltplatte 22 an einer Seite bildet einen
Endabschnitt 27, an welchem Anschlüsse 25a, 26a, 256, 266, 25c, 26c, 25a*, 26a"für die Leiter enden. Eine
solche Anordnung umfaßt mehrere Segmente, die untereinander durch Leiter verbunden sind, und läßt
sich als Baueinheit in einer erfindungsgemäßen Signalschalteinrichtung verwenden.
Die Segmente lassen sich nicht nur in einer Ebene, sondern auch in mehreren Ebenen übereinander zu
einer dreidimensionalen Schaltungseinheit zusammensetzen. Fig. 14 veranschaulicht ein Gehäuse, in dem
vier Segmente 15 mit ihren Längsseiten entlang der Z-Achse in der ^-Richtung übereinander angeordnet
sind. Vier Segmente sind aufeinanderfolgend entlang der >'-Achse angeordnet und zwei Segmente sind aufeinanderfolgend
in der Z-Achse angeordnet. Die dreidimensionale Einheit, zusammengesetzt aus finer
Gruppe von einzelnen Segmenten, kann entlang der Z-Achse in zwei Teile unterteilt werden, um zwei Segmentuntergruppen
PSlV und SSW zu bilden, denen verschiedene Funktionen zukommen. Die eine Segmentuntergruppe
PSW besteht aus einem Satz von Segmenten P00, P01, P02 und P03, die in der A'-Richtung
übereinander angeordnet sind, und anderen Sätzen von Segmenten P10, Pn, P12, P13, P20, P21, P22, P23UHd P30,
^3i' ^32<
^33' die gegenüber dem Satz von Segmenten
Λ»> Λ>ι<
Λ« ur>d Λ>3 satzweise aufeinanderfolgend in
der y-Richtung angeordnet sind. Ebenso besteht die zweite Segmentuntergruppe SSW aus einem Satz von
Segmenten S0n, S10, S20 und S30, die in der ,Y-Richtung
übereinander angeordnet sind und anderen Sätzen von Segmenten S01, O11, S21, J31, S02, S10, S22, S32, O03, o13,
S23 und S33, die in bezug auf den Satz von Segmenten
S00, S10, S20 und S30 satzweise aufeinanderfolgend in
der K-Richtung angeordnet sind. Die letztere Segmentuntergruppe
SSW enthält Segmente, die mit Hilfsanschlüssen versehen sind.
Auf beiden Seiten der übereinander angeordneten Segmente, wie die Segmente P00, P01, P02 und P03 in
der Segmentuntergruppe PSW oder auf der Seite der Unterbrecherkontakte 4 und 6, ist z. B. eine gedruckte
Schaltplatte 22/ia angeordnet, wie sie vorstehend im
Zusammenhang mit den Fig. 11 bis 13 beschrieben ist
Leiter 23a, 24a, 236, 246, 23c, 24c und 23d, IAd, di<
auf der gedruckten Schaltplatte aufgedruckt sind, er
strecken sich in der ΛΓ-Richtung entsprechend als Ein
gänge X00, X01, X02 und X03. In einer entsprechendei
Anordnung befinden sich die Segmente P10, Pn, P1
und P13 gegenüber einer gedruckten Schaltplatte llpb
bei denen Eingänge X10, Xn, X12 und X13 entsprechen«
als Leiter vorgesehen sind. Entsprechend sind ge druckte Schaltplatten llpc und llpd für die Segment
P20, P„, P22, P23, und P30, P31, P32. P33 vorgeseher
Von diesen gedruckten Schaltplatten llpc und 21p werden entsprechend die Eingänge X20, Xn, X22, Af1
bzw. die Eingänge A'^, X31, A'S2, A'M durch Leiter vei
bunden. Auf der Seite der Sichließanschlüsse 3 und des Satzes von Segmenten S00, S01, S02 und S03 in d<
Segmentuntergruppe SSW ist eine gedruckte Schal platte, ähnlich der in Fig. 11 bis 13 beschriebene
509 544 / Λ!
Platte, angeordnet. Diese gedruckte Schaltplatte 22.?«
ist entsprechend mit Leitern 27a, 276, 27c und 27d
(nicht dargestellt) versehen, die sich in Vielfachschaltung mit den Schließanschlüssen 3a, 36, 3r und 3d
der entsprechenden Segmente befinden. Weiterhin ist diese Schaltplatte mit Leitern 28a, 286, 28r und 2Sd
(nicht dargestellt) versehen, an die die Schließanschlüsse 5a, 56, Sc und Sd entsprechend angeschlossen sind.
Diese Leiter 27a, 28a, 276, 286, 27c, 28c, 27</ und 28rf
erstrecken sich in der )'-Richtung als die Ausgänge Y00', Y01, K02', und K03'. In der gleichen Weise sind
gedruckte Schaltplatten 22.v6, 22k· und 22sd entsprechend
für die Segmente S10, S11, S12, S13, S20, S21, S22,
•$23* S30, S31, S32 und S33 vorgesehen, und von diesen
gedruckten Schaltplatten 22*6, 22.rr und 22sd sind in
der K-Richtung Reihen von Ausgängen K10', K11', K12',
Y ' V ' Y ' Y ' Y ' und V ' V ' V ' Y ' '13' '20' '21' '22' '23 unu '30' '31' '32' '33
abgeleitet.
Weiterhin muß eine gedruckte Schaltplatte M00 zum
Verbinden der schließseitigen Kontaktanschlüsse des Segments P00 und der Hilfsanschlußseite des Segments
S00 vorgesehen sein. Die gedruckte Schaltplatte M00
ist mit einem Leiter 30a zur Verbindung der schließseitigen Kontaktanschlüsse 3 mit den Hilfsanschlüssen
4' und einem Leiter 31a zur Verbindung der schließseitigen Kontaktanschlüsse 5 mit den Hilfsanschlüsscn
6' vorgesehen. Diese Leiter 30a und 31a bilden eine Anschlußleitung L00, die sich in der Z-Richtung
erstreckt.
In ähnlicher Weise ist eine gedruckte Schaltplatte M01 vorgesehen, die sich über die Längen der Segmente
P01 und S10 erstreckt und auf dieser Schaltplatte ist
eine Anschlußleitung Z-01 vorgesehen. Entsprechende
Anschlußleitungen aufweisende gedruckte Schaltplatten M02, M03, M10, Mn, M12, M13, M20, M21, M22, M23,
M30, M31, M32 und M33 erstrecken sich über die Längen
der Segmentpaare P02 und S20, P03 und S30, P10 und
S01, P11 und Sn, P12 und S21, P13 und S31, P20 und S02,
P21 und S12, P22 und S22, P23 und S32, P30 und S03, P31
und S13, P32 und S23 sowie P33 und S33. Zu diesen gedruckten
Schaltplatten gehören entsprechend die Anschlußleitungen L02, L03, L10, L11, L12, L13, L20, L21, L22,
L23, L30, L31, L32 und L33.
Die Segmentuntergruppen PSlV und SSlV sind in Fig. 14 voneinander getrennt dargestellt, obwohl sie
in der Wirklichkeit eine Einheit bilden. Außerdem müssen sämtliche vorstehend angegebenen gedruckten
Schaltungen vorgesehen sein, obwohl der größere Teil von ihnen in Fig. 14 der besseren Übersicht halber
nicht dargestellt ist.
Fig. 15 zeigt einen Schaltplan der Signalschalteinrichtung nach Fig. 14, in der dieselben Symbole wie
in Fig. 14 verwendet sind, um die Verknüpfungen zwischen Segmentpaaren P00 und S00, P01 und S10, P02
und S20 sowie P03 und S30 zu verdeutlichen. Die gleichen
Verknüpfungen für die Segmente P10 und S01, Pn
und Sn, P12 und S21, P13 und S31 und so weiter sind
ebenfalls in Fig. 15 dargestellt. Wie sich im Vergleich
zwischen den Schaltplänen nach Fig. 15 und Fig. 1 oder im Hinblick auf Fig. 14 ergibt, sind die Eingänge
X10, X20 und X30' der Schaltmatrixen S1, S2 und S3
der zweiten Stufe in Fig. 1 an die Ausgänge K01, K02
und K03 der Schaltmatrix P0 der ersten Stufe gelegt,
und die Eingänge .Y01', AT21' und .Y31' an den Schaltmatrixen
S0, S2, S3 der zweiten Stufe sind an die Ausgänge
K10, V12 und K13 der Schaltmatrix P1 der ersten
Stufe gelegt. Ebenso sind die Eingänge der Schaltmatrixen S0, S1, S2 und S3 der zweiten Stufe an die
Eingänge der Schaltmatrixen P2 und P3 der ersten
Stufe gelegt. Die erfindungsgemäße Signalschalteinrichtung nach Fig. 14 ermöglicht die gleiche Arbeitsweise
wie die herkömmliche Vorrichtung nach Fig. 1. Bei der erfindungsgemäßen Signalschalteinrichtung
nach Fig. 14 sind die Eingänge ^V00 bis ^33 parallel
zueinander angeordnet. Das gilt auch für die Verbindungen L00 bis L33 oder für die Ausgänge K00' bis K33'.
Es zeigt sich, daß die gegenseitigen Verknüpfungen
ίο durch gedruckte Schaltungen vorgenommen werden
können. Somit können die Anschlüsse für die Eingänge, die Ausgänge und die Verbindungen zwischen
diesen ohne Schwierigkeiten automatisch vorgenommen werden.
Alle Segmente der Segmentuntergruppe PSW liegen den entsprechenden Segmenten der Segmentuntergruppe
SSW geometrisch gegenüber. Dementsprechend sind die Verbindungen L00 bis L33, die den Verbindungsdrähten
zwischen den Aus- und Eingängen der beiden Schaltstufen der herkömmlichen Schalteinrichtung
nach Fig. I entsprechen, in den Aufbau der Segmentuntergruppen PSW und SSH'' integriert, da
diese Verbindungen mit einer Einschlagverbindung erreichbar sind. Bei der herkömmlichen Verbindung
nach Fig. I ist dagegen eine Doppelschlagverbindungsarbeit notwendig, weil die Schaltmatrixen der
primären Stufe, in denen Ausgänge mit Kreuzungspunkten verbunden sind, und die Schaltmatrixen der
zweiten Stufe, in denen Eingänge mit Kreuzungspunkten verbunden sind, zusätzliche Verbindungsleitungen benötigen, die zwischen den Ein- und Ausgängen
sich überschneiden.
Es ist klar, daß die Schaltkapazität der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung durch die Vergrößerung
oder Verkleinerung der Anzahl der Segmente in der X- oder K-Richtung oder in beiden Richtungen einer
Segmentunteigruppe PSW oder SSM' oder beiden,
wie in Fig. 14 veranschaulicht ist, frei gewählt bzw. gesteuert werden kann.
Zum Beispiel kann bei der Segmentuntergruppe PSH/ eine Schaltmatrix von 8 · 4 Kreuzungspunkten
durch Hinzufügen von vier Sätzen von Segmenten in der K-Richtung erreicht werden. Jeder Satz würde
vier Segmente umfassen, die in der A'-Richtung übereinander angeordnet sind.
Die Eingänge X00 bis X33, die Ausgänge K00 bis K33
und die Verbindungen L00 bis L33 erstrecken sich der
Reihe nach entlang den X-, Y- und Z-Achsen.
Da diese Leitungsgruppen im wesentlichen rechtwinklig
zueinander liegen, ist das Störsignal auf Grund der Gegeninduktanz zwischen diesen Leitungsgruppen
auf ein Minimum begrenzt und die Übersprechgröße ist wesentlich reduziert.
Außerdem können die Segmentuntergruppen PSIF und SSW räumlich genügend dicht einander genähert
werden und die Verbindungsleitungen sind nicht an Schnittpunkten beteiligt. Hierdurch lassen sich sehr
gute elektrische Übertragungscharakteristiken, wie ein geringer Übertragungsverlust, ein verbesserter Übersprechdämpfungsfaktor
und eine weitere Arbeitsfrequenzbandbreite erzielen.
Obwohl in Fig. 14 nicht besonders dargestellt, ist es klar, daß die gedruckten Schaltplatten 22pa bis
22pd und 22.va bis 22.«/ in einem Rahmen eingesetzt
werden können, wobei zwei parallele Kanten in ein Paar von Führungsschützen in den Rahmen eingreifen
und dabei die relative Anordnung der Segmente in der dargestellten Segmentgruppe unverändert bleibt.
Hierbei können die Endabschnitte 27 der gedruckten Schaltplatten in eine Mehrsteckbuchse eingesteckt
sein, die sich in dem Rahmen befindet, um Verbindungen mit anderen Einrichtungen herstellen zu können.
Die Einrichtung nach F-ig. 14 ist aus mehreren
Segmenteinheiten zusammengesetzt, von denen jede aus vier Segmenten besteht. Solch eine Segmenteinheit
kann ebenfalls als eine Baueinheit für die erfindungsgemäße Einrichtung dienen. Während die Erfindung
an Hand einer besonderen Ausführungsform nach Fig. 14 beschrieben worden ist, in der die gedruckten
Schaltplatten als Anschlußverbindungen der Eingänge, Ausgänge und der Zwischenverbindungen benutzt
werden, kann auch ein sogenanntes Bandkabel eingesetzt werden. Bandkabel bestehen aus einem dünnen
flexiblen Film bzw. Schicht aus Isoliermaterial und mehreren parallelen Leitern auf oder eingebettet in den
Film in Längsrichtung. Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Signalschalteinrichtung mit Bandkabeln
ist in Fig. 16 dargestellt, in der ein Gehäuse dargestellt ist, in welchem gedruckte Schaltungen 22pa
bis 22/K· und lisa bis 22.vr entsprechend Fig. 14 durch
Bandkabel ersetzt sind, die vergleichsweise mit 33/>a
bis 33/7C und 33.va bis 33 se bezeichnet sind. Leiter 30
und 31 sind direkt verbunden ohne Verwendung der gedruckten Schaltungen M00 bis Af22. Es werden Segmente
verwendet, die flanschartige Vorsprünge 17 und 18 aufweisen, wie sie in den Fig. 8 bis 10 dargestellt
sind.
Obgleich ein Ausführungsbeispiel näher beschrieben worden ist, in dem eine Gruppe von Segmenten in
zwei Teilgruppen unterteilt ist, schließt die Erfindung nicht die Möglichkeit aus, daß eine Unterteilung in
mehr als zwei Teilgruppen erfolgt. Beispielsweise veranschaulicht Fig. 17 ein Ausführungsbeispiel nach dei
Erfindung, in dem die Segmentgruppe entlang der Z-Achse in zwei Teilgruppen unterteilt ist. Der untere
Teil der Einheit ist in zwei Segmentuntergruppen 40 und 41 entlang der .\'-Achse und der obere Teil ist in
die Segmentuntergruppen 42 und 43 entlang der K-Achse
unterteilt. Außerdem ist die Teilung einer Gruppeneinheit in mehrere Untergruppen nicht beschränkt
auf eine Ebene. Nach der Erfindung besteht
ίο die Möglichkeit einer Teilung durch eine Kombination
von Ebenen 45, die senkrecht zueinander verlaufen und eine Gruppeneinheit in Segmenluntergruppen 46 und
47 beispielsweise entsprechend Fig. 18 unterteilen.
Nach der Erfindung läßt sich auch eine Schaltsignaleinrichtung angehen, die /, m und η Segmente umfaßt,
die der Reihe nach entlang rechtwinkligen X-, K- und Z-Koordinalenachsen angeordnet sind, wobei jedes
Segment mehrere Schaltelemente enthält.
Die Größen /, m und η stellen eine positive ganze
Zahl gleich oder größer als eins dar, ausgenommen, daß wenigstens eine der Größen gleich oder größer als
zwei ist.
Außerdem kann die Einrichtung in eine größere Anzahl von Segmentuntergruppen unterteilt sein ui.d wenn
a5 je zwei von diesen berücksichtigt sind, befinden sich
die Eingänge von einer Untergruppe in der X- (oder K- oder Z)-Richtung, die Ausgänge von der anderen
Untergruppe in der K- (oder Z- oder ΛΟ-Richtung und
die Zwischenverbindungen zur Verbindung der beiden Untergruppen in der Z- (oder X- oder K)-Richtung.
Die Zahl der Eingänge, Ausgänge und der Zwischenverbindungen sind entsprechend a, b und c (jede diesei
Größen ist eine positive ganze Zahl gleich oder größei
als eins) und befinden sich in vielfacher Verbindung mit Anschlüssen von mehreren Segmenten.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Signalschalteinrichtung aus mehreren nach Art von Schaltmatrixen sich kreuzenden Signaleingangsleitungen
und Signalausgangsleitungen mit an den Kreuzungspunkten angeordneten Schaltelementen
zur wahlweisen Verbindung oder Trennung eines Signalweges zwischen einer bestimmten Eingangsleitung
und einer bestimmten Ausgangsleitung, gekennzeichnet durch mehrere
jeweils wenigstens ein Schaltelement (11) umfassende Schaltsegmente (15), die entlang rechtwinkliger
Koordinatenachsen (X, Y, Z) baukastenartig zu einer dreidimensionalen Schaltsegmenteinheit
zusammengestellt sind, wobei die Schaitsegmenteinheit entlang einer Koordinatenebene in wenigstens
zwei Schaltsegmentgruppen {PSW, SSW) unterteilt ist und innerhalb der einen Schaltsegmentgruppe
(PSW) parallele Eingangsleitungen ao {22p, 33/j), innerhalb der anderen Schaltsegmentgruppe
(SSW) parallele Ausgangsleitungen (22s,
33.v) und zum Verbinden der Schaltsegmentgruppen
parallele Verbindungsleitungen vorgesehen sind, wobei die Eingangsleitungen in Richtung einer
ersten Koordinatenachse (X), die Ausgangsleitungen in Richtung einer zweiten Koordinatenachse (Y)
und die Verbindungsleitungen in Richtung einer dritten Koordinatenachse (Z) verlaufen.
2. Signalschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Eingangslind
Ausgangsleitungen (25, 26; 27, 28) und die Verbindungsleitungen (30,31) in gedruckten Schaltplatten
(22p, 22s, M) angeordnet sind (Fig. 14), von denen die einen Schaltplatten (22s) rechtwinklig
zu den anderen Schaltplatten (22p, M) verlaufen.
3. Signalschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Eingangstind
Ausgangsleitungen (25, 26; 27, 28) in Band- ♦» kabeln (33P, 335) angeordnet sind und die Verbindungsleitungen
(30, 31) parallele Drähte sind (Fig. 16).
4. Signalschalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltsegmente (15) jeweils aus mehreren in Reihe angeordneten Schaltelementen (Ua, Hb, lic, Ud)
bestehen, die in einem quaderförmigen Gehäuse (16) angeordnet sind, wobei die Schaltsegmente der
einen Schaltsegmentgruppe (PSW) an gegenüberliegenden parallelen Gehäuseseiten (16a, 16b) in
parallelen Reihen längs der Schaltelemente Anschlüsse (3, 5 und 4, 6) aufweisen und wobei die
Schaltsegmente der anderen Schaltsegmentgruppe (51SfH an parallelen benachbarten, rechtwinklig
•ufeinanderstehenden Gehäuseseiten (16a, 16b,
16c) in parallelen Reihen längs der Schaltelemente Anschlüsse (3, 5; 4, 6; 4', 6') aufweisen, von denen
jeweils die einen Anschlüsse (4, 6) entlang der einen Gehäuseseite mit den entlang der benachbarten
Gehäuseseite befindlichen Anschlüssen (4', 6') miteinander verbunden sind.
5. Signalschalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schaltelemente
(15/1, ISB, 15C, 15D) parallel nebeneinander angeordnet
eine Schalteinheit (22) und mehrere parallele Schalteinheiten eine Schaltsegmentgruppe
(PSW, SSW) bilden, wobei die parallelen Ebenen der Schalteinheiten der beiden Gruppen zueinander
senkrecht verlaufen.
6. Signalschalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch folgende Kombination:
a) eine erste und zweite Signalschaltgruppe (PSW und SSW) besteht jeweils aus mehreren
parallelen Schalteinheiten (22), deren Schaltelemente (11) in den Achsrichtungen X, Y und Z
neben- und übereinander angeordnet sind;
al) die erste Signalschaltgruppe (PSW) enthält
mehrere Schalteinheiten (22p), die entlang der Y-Richtung in parallelen A'-Z-Ebenen hintereinander
angeordnet sind, wobei die einzelnen Segmente (15) in A'-Richtung liegen;
a2) die zweite Signalschaltgruppe (SSH7) entlang
mehrerer Schalteinheiten (22J), die entlang der A'-Richtung in parallelen Z-^-Ebenen übereinander
angeordnet sind, wobei die einzelnen Segmente (15) in A'-Richtung liegen;
a3) die Anschlüsse (3, 4; 5, 6) der Schaltelemente (11) der ersten Signalschaltgruppe (PSW) befinden
sich an entgegengesetzten Seiten (16a, 166) der Segmente (15) in parallelen A'-Z-Ebenen;
a4) die Anschlüsse (4, 6; 4', 6') der zweiten Signalschaltgruppe (SSH7) befinden sich an benachbarten
Seiten (16a, 16r) der Segmente (15) jeweils in parallelen X-Z- und K-Z-Ebenen;
a 5) die erste und die zweite Signalschaltgruppe (PSW und SSW) grenzen mit ihren Schalteinheiten
(22/7 und 22s) in einer A'-K-Ebene aneinander;
b) parallele Eingangssignalleitungen (25, 26) verlaufen in parallelen A'-Z-Ebenen und verbinden die
einzelnen parallelen Anschlüsse (4, 6) an den einen Seiten (16Z>) der Segmente (15) jeder Schalteinheil
(22/.);
c) parallele Ausgangssignalleitungen (27, 28. nicht dargestellt) verlaufen in parallelen Y-Z-Ebenen
und verbinden die einzelnen paralleler Anschlüsse (3, 5) an den einen Seiten (16«) der
Segmente (15) jeder Schalteinheit (22i);
d) Verbindungssignalleitungen (30, 31) verlaufen in parallelen A'-Z-Ebenen, jedoch nicht in denselben
Ebenen der Eingangssignalleitungen (25, 26) und verbinden die einzelnen parallelen Anschlüsse (3, 5]
an den anderen Seiten (16a) der Segmente (15) dei ersten Signalschaltgruppe (PSW) mit den einzelner
in denselben parallelen Ebenen liegenden parallelen Anschlüsse (4\ 6') der Segmente der zweiter
Signalschaltgruppe (SSW).
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45026379A JPS509568B1 (de) | 1970-03-27 | 1970-03-27 | |
| JP2637970 | 1970-03-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2114875A1 DE2114875A1 (de) | 1971-11-25 |
| DE2114875B2 true DE2114875B2 (de) | 1975-10-30 |
| DE2114875C3 DE2114875C3 (de) | 1976-08-12 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS509568B1 (de) | 1975-04-14 |
| GB1343737A (en) | 1974-01-16 |
| US3699295A (en) | 1972-10-17 |
| DE2114875A1 (de) | 1971-11-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |