DE210909C - - Google Patents

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DE210909C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C29/00Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/29Mechanical finishing of velvet or needled velvet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung bzw. Verbesserung desjenigen bekannten Verfahrens zur Erzeugung von Fellimitationen aus Florgeweben, bei welchem zunächst sämtliehe Florhaare mittels Bügeins gescheitelt, dann der so behandelte Stoff gefeuchtet und unter einem mit Aussparungen versehenen geheizten Preßkörper gepreßt wird, so daß ein Teil der umgelegten Haare infolge der Dampfwirkung
ίο aufgerichtet wird, und schließlich das Florgewebe in ejner zur ersten Bügelrichtung mehr oder weniger entgegengesetzten Richtung gescheitelt wird.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, die beiden ersten Vorgänge des bekannten Verfahrens (Scheitelung und mustergemäßes Aufdämpfen) zeitlich zu vereinigen, indem das Florgewebe, währenddem es auf der Florseite gescheitelt wird, mit seiner Rückseite an dem mit Aussparungen versehenen Körper anliegt. Demzufolge wird, wie Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, die Flordecke nicht an allen Stellen gescheitelt, denn ein den Aussparungen des Anlagekörpers entsprechender Teil der Flordecke findet Gelegenheit, dem schleifenden Druck des Scheitelkörpers auszuweichen, bleibt also ungescheitelt.
Die Pfeile auf der Zeichnung deuten die Richtung der umgelegten Florhaare an.
3,0 Ist die Ware so weit behandelt, so wird der nächste Vorgang, das Bügeln, und zwar erfindungsgemäß in Form einer Rückwärtsscheitelung vorgenommen.
Dies kann, wie Fig. 2 zeigt, geschehen, indem man den Scheitelkörper, ohne die Ware seitlich zu verschieben, über deren Flordecke rückwärts führt. Die Haare jeder Bahn liegen dann im Winkel zueinander.
Einen besonderen Effekt erzielt man, indem man, wie Fig. 3 zeigt, den Scheitel versetzt, d. h. den Scheitelkörper um eine halbe Scheitelbreite seitlich verschoben rückwärts über die Flordecke führt.
In diesem Falle kommen die Haare einer und derselben Bahn parallel, aber entgegengesetzt gerichtet zu liegen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ,1. Verfahren zur Erzeugung einer fellähnlichen Musterung auf Florgeweben, dadurch gekennzeichnet, daß, während die Rückseite des Florgewebes an einem mit Aussparungen versehenen Körper anliegt, die Florseite durch Bügelung gescheitelt und dann die hierbei ungescheitelt gebliebenen Teile der Floi decke durch Rückwärtsscheitelung besonders umgelegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Rückwärtsscheitelung der Scheitelkörper um eine halbe Scheitelbreite seitlich verschoben über die Flordecke geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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