DE2108524A1 - System fuer rohbauten - bestehend aus elementen in pilzkonstruktion - industriell hergestellt und an der baustelle montiertgeeignet fuer eingeschossige und mehrgeschossige bauten - oder fuer vielgeschossige und hochhaeuser mittels uebergeordneter makrokonstruktion - Google Patents

System fuer rohbauten - bestehend aus elementen in pilzkonstruktion - industriell hergestellt und an der baustelle montiertgeeignet fuer eingeschossige und mehrgeschossige bauten - oder fuer vielgeschossige und hochhaeuser mittels uebergeordneter makrokonstruktion

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DE2108524A1
DE2108524A1 DE19712108524 DE2108524A DE2108524A1 DE 2108524 A1 DE2108524 A1 DE 2108524A1 DE 19712108524 DE19712108524 DE 19712108524 DE 2108524 A DE2108524 A DE 2108524A DE 2108524 A1 DE2108524 A1 DE 2108524A1
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Bodo Rasch
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/43Floor structures of extraordinary design; Features relating to the elastic stability; Floor structures specially designed for resting on columns only, e.g. mushroom floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Betrifft: System für Rohbauten - bestehend aus Elementen in Pilzkonstruktion - industriell hergestellt und an der Baustelle montiert - geeignet für eingeschossige und mehrgeschossige Bauten - oder für vielgeschossige und Hochhäuser mittels übergeordneter Makrokonstruktion.
  • Die Erfindung betrifft Gebäude, die aus industriell gefertigten Teilen in Form eines Pilzes bestehen.
  • Diese Pilze aneinandergefügt bilden größere Decken- und Fußbodenflächen für Plachbau - und falls Pilze übereinandergestellt werden, auch für den Stockwerksbau.
  • Dabei ist vorgesehen, die Pilzstützen so stabil auszubilden, daß 2 - 3 Stockwerke ohne weitere Hilfskonstruktion aufeinander gestellt werden können.
  • Die Pilze selbst werden zerlegt in Stütze (3), Stützenkopf (2) und Deckenplatte (1), wobei vorgesehen ist, daß die Deckenplatte aus 2, 4 oder mehr Teilen zusammengesetzt wird, um die Ausmaße in derjenigen Größe zu halten, die Bahn- und Straßentransport vorschreiben.
  • Mit den Pilzen werden lediglich die Fußböden und Decken hergestellt: wichtigster Bestandteil der Gebäude, der in stets gleicher Nutzung eine Normung und industrielle Herstellung herausfordert.
  • Innen- und Außenwände sind in allen Variationen machbar - und auf dem Markt.
  • Pilzdeckenkonstruktionen sind vorwieend vom Stahlbetonbau her bekannt und werden -in monolithischer Struktur gebaut.
  • Die Schwierigkeiten der Pilzkonstruktion für den rTontagebau sind unzureichend geklärt worden, weil sie wesentlich komplizierter zu sein scheinen als alle Rahnenkonstruktionen.
  • Bei den Pilzen, die dieser Erfindung zugrunde liegen, handelt es sich um Montageteile, die nach der erfolgten Montage durch Verschraubung, Verkittung, Verklebung oder Verguß einen kraftschlüssigen Verbund bekommen, der sie den Monolithen ähnlich macht.
  • Die Pilze sollen aus Kunststoffen, aus Stahl oder aus Leichtbeton hergestellt werden - jedenfalls aus fabrikmäßig hergestellten Einzelteilen, die entweder in einer Kunststoff-, Stahl- oder Stahlbetonbauweise verwendet werden oder als Mischbaiiweise - durch jeweilige Kombination der Materialien und auch durch Mitverwenden von Holz.
  • Die Hausstrukturen, die mit den Pilzen herstellbar sind, entsprechen den vielfältigen Hausstrukturen, die mittels Raumgittern oder Stapelung von Zellen oder sonstigen Skelettstrukturen möglich und schon bekannt sind.
  • Der Vorteil der Erfindung beruht darauf, daß ein fabrikmäßiges, aus relativ kleinen , transportablen Einzelteilen herstellbares Pilzelement entwickelt wurde, mit dem in beliebiger Weise Etagenflächen zusammengestellt werden können.
  • Dieses Element ist für Herstellung aus Kunststoff geeignet, der in Formen gepreßt oder gegossen wird, oder für Herstellung aus räumlich verformtem Stahlblech, oder in Mischbauweise, z.B. Stahlstütze und Stahlkopf + Kunststoffverschalung der Decke zum Ausgießen mit Beton oder Leichtbeton für den Fußboden.
  • Die Massenherstellung der Teile in Fabriken , der leichte Transport und die Montierbarkeit mit leichten Hebewerkzeugen lassen eine Verbreitung auch in unwegsamen Gebieten zu und bringen große Kosteneinsparungen.
  • Die universell verwendbaren Etagen ei@ren sich für alle Arten der Unterteilung und der räumlichen Abgrenzungen. Diese Universalität ist bei Rahmen- und Containerballweisen nicht zu erzielen.
  • Die in den Zeichnungen dargestellten Pilze zeigen: A eine Pilzkonstruktion, deren Deckenplatte in vier gleiche Quadrate (1) aufgeteilt ist, wobei der Stützenkopf (2) an die in der Mitte liegenden Ecken der vier Quadrate angreift. Der Stützenkopf wird auf die Rohrstütze (3) geschoben.
  • Bei dieser Konstruktion werden die Randarmierungen der Platten mit dem Stützenkopf fest verbunden, verschraubt, vergossen oder verkittet, etc.
  • Die Randarmierungen bilden an den Fugen jschen den Platten durch ihre Verdoppelung untereinander verschraubte oder verzahnte Kragträger vom Stützenkopf aus.
  • Verguß oder Verkittung kann vom Stützenkopf ausgehend zus:itzliche Armierung aus Stahl, Glasfaser oder anderen zugfesten Materialien bekommen.
  • Die in Passung A dargestellten Deckenplatten haben an allen vi. er Ecken die gleichen Aussparungen fiir den Stützenkopf. Diese Aussparungen werden fit Füllkörpern dort verschlossen, wo sie nicht benötigt werden.
  • B eine Pilzkonstruktion, bei der der Stützenkopf schon einen angeformten Teil der Deckenplatten besitzt. Dadurch bekommt die Deckenplatte eine Teilung, bestehend aus Gl1rten (4) in der Breite des Stützenkopfs und zwischen den Gurten - Füllungsplatten (5).
  • C eine Pilzkonstruktion, deren Knopf eine quadratische DeckenDlatte in der Größe von einem Drittel der Gesamtdeckenplattenkante bekommt. An diese Deckenplatte sind durchgehende Deckenstreifen in verschiedener Weise angeschlossen, von denen 3 Möglichkeiten restellt sind.
  • ble e Stütze selbst ist als Rohr vorgesehen, Rundrohr, Quadratrohr, oder eine andere Form. Sie hat außer ihrer tragenden Eigenschaften auch alle aufsteigenden Installationsleitungen aufzunehmen, ferner bei Hochhäusern in Hängekonstruktion die Stützen und Platten können so stark bemessen sein, daß sie ohne zusätzliche konstruktive Maßnahmen bis zu 3 Geschossen tragfähig sind. Dadurch ist die industrielle Pertigung vereinfacht und die Möglichkeit vorhanden, eingeschossige Bauten jederzeit aufzustocken.
  • D Für den Fall C ergibt sich die Möglichkeit, die Deckenplatten mit Aussparungen für den Stützenkopf an verschiedenen Stellen zu versehen, so daß der Stützenkopf nicht nur an einer zentralen Stelle eingesetzt werden kann, sondern variabel.
  • Ob nun die Aussparungen zum Einsetzen der Stütze - identisch mit der Verformung des Stützenkopfes ausgebildet werden, also die Platten einen vergrößerten Stützenkopf bilden, oder nur Deckenplatten mit Aussparungen zum Einsetzen entweder eines Stützenkopfes oder eines Füllteils sind, wäre in der Wirkung gleicht Die Verbindung der Einzelteile ist für die Montage in einfachster Weise konstruiert und kann auch für zerstörungsfreie Demontage und Wiederaufbau an anderer Stelle eingerichtet werden.
  • Patentansprüche s. Seite 5

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Montagebauweise aus drei genormten Teilen, die einen ieckenpilz bestehend aus Stütze , Stützenkopf und Deckenplatte bilden.
  2. 2. Montagebauweise aus genormten Pilzen nach Ziff.i für eigeschossige und mehrgeschossige durchgehende Etagen deren Stützen unabhängig von Aussenwänden und Trennwänden in ökonomisch optimalem Abstand voneinander stehen
  3. 3. Pilz nach Ziff.1 mit Stütze aus einem runden , quadratischen 8der auch anders geformten Rohr , das zur Aufnahme von Leitungen aller Art und zum Durchführen zusätzlicher Konstruktionsverstärkungen oder bei Hängekonstruktionen der Hänger geeignet ist
  4. 4. Deckenplatte für Pilze mit Randarmierungen an den umfassenden Kanten , die beim Zusammenfügen jeweils aus den beiden armierten Kanten statisch beanspruchbare Doppelträger bilden
  5. 5. Stützenköpfe für Pilze lt. Ziff. 1 mit Kragarmen , die in den Fugen zwischen den Deckenplatten zu liegen kommen und entweder verschraubt , verkittet oder vergossen werden.
  6. 6. Stützenkopf als VerbindungsstUck zwischen Stütze und Deckenplatte zum Zweck der biegungsfesten Verbindung zwischen Stütze und Platte und geeignet - bei kleineren Bauwerken die ganze Quirversteifung zu leisten.
  7. 7. Deckenplatte mit Ausnehmungen für biegungssteifes Einsetzen der Stütze
  8. 8. Deckenplatte mit Raster von Ausnehmungen nach Ziff. 7 zum biigungssteiten Einsetzen der Stütze an beliebiger Stelle also auch excentrisch -
  9. 9. Deckenplatte aus räumlich verformter verlorener Kunststoff-oder Blechschalung , die gleichzeitig die fertige Deckenuntersicht bildet , - zum Ausgiessen mit Schaumstof,Leichtbeton oder Schwerbeton für den begehbarer Fussboden oder das Dach
  10. 10. Pilz mit Aussparung oder Führung auf der Oberseite ( begehbare Pläche ) zum Einsetzen des Säulenfusses der darüber liegenden weiteren Etage
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0318712A1 (de) * 1987-11-30 1989-06-07 Riss AG Verbindungsvorrichtung zum Anschliessen einer Betondecke an eine Stütze sowie Bauwerk
WO2014173634A1 (de) 2013-04-24 2014-10-30 Timbatec Holzbauingenieure (Schweiz) Ag Geschossdeckenkonstruktion und gebäude aus holz
WO2025082958A1 (de) * 2023-10-18 2025-04-24 Corthus Ug Deckensegment, holzdecke, gebäudetragstruktur und verfahren

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US10132079B2 (en) 2013-04-24 2018-11-20 Timber Structures 3.0 Ag Storey ceiling construction and building made of wood
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