DE210754C - - Google Patents
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- DE210754C DE210754C DENDAT210754D DE210754DA DE210754C DE 210754 C DE210754 C DE 210754C DE NDAT210754 D DENDAT210754 D DE NDAT210754D DE 210754D A DE210754D A DE 210754DA DE 210754 C DE210754 C DE 210754C
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
- G05D13/10—Centrifugal governors with fly-weights
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ι210754-KLASSE
60. GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Zentrifugalregler mit teleskopartiger Verbindung der
durch eine gemeinsame diametral liegende Feder belasteten Fliehgewichte. Gemäß der Erfindung
soll zwischen den Fliehgewichten und der Belastungsfeder eine Vorrichtung eingeschaltet
sein, die ein Nachspannen der Feder von beiden Seiten her gestattet. Dadurch wird erreicht, daß die Massen der Feder stets
ίο gleichmäßig zur Rotationsachse verteilt sind,
wodurch die Genauigkeit des Reglers bedeutend erhöht wird. Desgleichen sollen auch die
anderen für das Nachspannen der Feder erforderlichen beweglichen Teile zu beiden Seiten
der Drehachse sich das Gleichgewicht halten. Der neue*'Regler besteht darin, daß die
Belastungsfeder auf der teleskopartigen Verbindung der Fliehgewichte' angeordnet und
mit dem einen Ende mit dem vorderen Teil des inneren Teleskopteiles durch einen Schlitz im
hinteren Teil des äußeren Teleskopteiles verbunden ist, während die Feder sich mit dem
anderen Ende gegen das vordere Ende des äußeren Teleskopteiles abstützt.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen in zwei Ausführungsformen veranschaulicht,
und zwar zeigen:
Fig. i- eine teilweise geschnittene Vorderansicht
der Schwunggewichte und deren Verbindung mit der Feder,
Fig. 2 bis 5 eine zweite Ausführungsform, und zwar ist:
Fig. 2 eine Seitenansicht mit dem Reglergehäuse im vertikalen Schnitt,
Fig. 3 ein Grundriß, teilweise im Schnitt mit abgenommenem Gehäusedeckel,
Fig. 4 ein Vertikalschnitt nach Linie e-f der Fig. 3 und
Fig. 5 eine Seitenansicht des Reglers.
Der Regler nach Fig. 1 ist besonders als Schwungradregler gebaut. D ie Reglerscheibe 1,
deren Nabe 2 auf einer Welle festgekeilt ist, ist mit zwei diametral verlaufenden Erweiterungen
4 versehen, welche für Antifriktionsrollen 7 für die Schwunggewichte 6 radiale Parallelführungen 5 besitzen. Das eine
Schwunggewicht ist durch eine Hülse 8 mit auf dieser verschraubbaren Mutter 9 mit dem
einen Ende einer diametral zwischen den Gewichten liegenden Reglerfeder 10 verbunden.
Dieselbe umgibt die Hülse 8, Und ihr anderes Ende ist durch einen Keil 11 mit einer in der
Hülse 8 steckenden Stange 12 des anderen Schwunggewichtes verbunden. Der Keil 11
gleitet in Längsnuten 13 der Hülse 8. Das Ganze ist, wie Fig. 1 zeigt, derart angeordnet,
daß die Feder sich zusammendrückt, sobald die Schwunggewichte sich voneinander entfernen.
Die Feder hält also die Gewichte für gewöhnlich in ihrer innersten Stellung. Infolge
der einzigen, diametral liegenden Feder und der Antifriktionsverbindung der Schwunggewichte
mit den sich drehenden Teilen ist der Regler besonders empfindlich, so daß die Feder
genau die entsprechende Stellung beibehält. . . .
Soll der Regler vertikal stehend verwendet werden, so wird zweckmäßig die in Fig. 2 bis 5
gezeigte Ausführungsform gewählt.
Das Reglergehäuse 24, dessen Nabe 25 auf dem oberen Ende einer von der Kraftmaschine
getriebenen, vertikalen Welle 20 festgekeilt
ist, ist kreisrund und hat keine vorstehenden Teile. Die radial beweglichen Schwunggewichte
27 und 28 werden in der Nähe der Mitte des Gehäuses 24 von vier Rollen 29 getragen.
Diese Rollen laufen in Rinnen zweier parallelen Schienen 30, die an Ansätzen 31 an der
Gehäusewand befestigt sind. Damit die Bewegung der Gewichte durch die Ansätze 31
nicht behindert wird, besitzen die Gewichte in der Oberseite Ausnehmungen 32. Die äußeren
Enden der Schwunggewichte rollen auf unter ihnen liegenden Rollen 55, die auf Bolzen 33
lose sitzen, welche in Ansätzen an der Unterseite des Gehäuses 24 gelagert sind (Fig. 2).
Jedes Schwunggewicht besitzt seitlich eine Rolle 34, welche auf zwei parallele, im Regulatorgghäuse
angegossene Rippen 35 rollen.
Anstatt der in Fig. 1 gezeigten Anordnung der Verbindung zwischen den Schwunggewichten
und der Regulatorfeder 10 kann man mit Vorteil die in Fig. 3 veranschaulichte Verbindungsweise
verwenden.
Hier ist das Schwunggewicht 27 vermittels einer durchgehenden, mit Gewinde versehenen,
diametral liegenden Stange 36 und eines in ihrem einen Ende angeordneten Keiles 37, der
sich gegen einen auf Kugeln 39 gelagerten Ring 38 legt, mit der einen sich gegen die
Enden der Feder 10 legenden Druckmuffe 40 verbunden. Das andere Schwunggewicht 28
ist vermittels der drehbaren, die Stange36 umgebenden Hülse 41 und ihrem Gewinde 42 mit
der anderen Druckmuffe 43 der Feder 10 verbunden. Der Keil 2>7 gleitet in Längsnuten 44
der Hülse 41. Diese Anordnung ist im Prinzip dieselbe wie die in Fig. 1 gezeigte; sie besitzt
aber der letzteren gegenüber den Vorteil, daß die Feder in den Schwunggewichten selbst
eingebaut und deren Spannung von außen regelbar ist. Die Feder 10 wird durch Drehen
der Stange 36 gespannt. Die Drehung wird durch den Keil nur auf die Hülse 41 übertragen,
jedoch nicht auf die Druckmuffe 40, da diese auf Kugeln gelagert ist. Einerseits
wird hierdurch das linke Ende der Stange 36 aus dem Gewicht 27 geschraubt, wodurch die
Druckmuffe 40 nach links bewegt wird, andererseits wird durch die Drehung der Hülse
41, während die Druckmuffe 43 stillsteht, diese durch das Gewinde 42 nach rechts bewegt. Da
nun das Gewinde 42 und dasjenige der Stange 36 dieselbe Steigung haben, so werden die beiden Federenden sich genau um dieselbe Strecke
gegeneinander bewegen, wodurch eine Verrückung der zentralen und symmetrischen Stellung der Feder beim Spannen derselben
vermieden wird.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, wird die Feder 10 zusammengepreßt, sobald
die Gewichte 27, 28 sich voneinander entfernen. Sie werden durch die Feder normal in
der innersten Lage gegen einen quer liegenden, zur Führung und Abstützung der Feder dienenden
Ring 45 gedrückt, welcher durch wagerechte Seitenarme 46 an den Rippen 35 befestigt
ist.
An Ansätzen 47 (Fig. 4) des Stützringes 45 sind zwei Paar Winkelhebel 48 angelenkt,
welche einerseits vermittels Gelenkstangen 49 mit Bolzen 50 in_ den Schwunggewichten 27,
und andererseits vermittels Gelenkstangen mit zwei Zapfen 52 einer auf der Welle 26
sitzenden Muffe 53 verbunden sind. Diese Muffe ist auf der Welle 26 verschiebbar und in
bekannter Weise mit dem Reglerorgan der Maschine verbunden. Die Gelenkstangen 49
greifen durch Aussparungen 54 in die Schwunggewichte hinein, wie dies Fig. 3 veranschaulicht.
Die Hülse 53 wird gehoben, sobald die Schwunggewichte sich voneinander entfernen.
Es ist ersichtlich, daß die in Fig. 3 gezeigte Federanordnung mit der Einrichtunng zum
Nachspannen derselben auch für den Schwungradregler nach Fig. 1 Verwendung finden
kann.
Claims (7)
1. Fliehkraftfederregler mit teleskopartiger Verbindung der federbelasteten
Fliehgewichte, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (10) auf der teleskopartigen
Verbindung angeordnet und mit dem einen Ende mit dem vorderen Teil des inneren Teleskopteiles (12) durch einen Schlitz
(13) im hinteren Teil des äußeren Teleskopteiles (8) verbunden ist, während sie
sich mit dem anderen Ende gegen das vordere Ende des äußeren Teleskopteiles xoo (8) abstützt.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenteil der teleskopartigen . Verbindung an dem einen Ende mit dem einen Fliehgewicht (27)
durch Schraubengewinde und am anderen Ende mit einer gegen die Feder (10) sich
legenden Muffe (40) drehbar und der Außenteil der teleskopartigen Verbindung an dem einen Ende mit dem anderen Fliehgewicht
drehbar, und am anderen Ende mit einer gegen das andere Ende der Feder (10) sich legenden Muffe (43) durch
Schraubengewinde verbunden ist.
3. Ausführungsform des Reglers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Ende der Feder (10) sich gegen eine Mutter (9 bzw. 43) an das freie
' Ende des äußeren Teleskopteiles (8 bzw. 41) legt, während das andere Federende
durch einen an dem inneren Teleskopteil (12 bzw. 36) befestigten und in Längs-
nuten (13 bzw. 44) des äußeren Teleskopteiles (8 bzw. 41) gleitenden Keil (11 bzw.
37) gehalten wird.
4. Ausführungsform des Reglers nach Anspruch 1. bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der in dem freien Ende des inneren Teleskopteiles (36) angebrachte Keil (37)
zur Muffe (40) drehbar, jedoch nicht längsverschiebbar ist.
5. Regler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der inneren Teleskppstange (36) und der Federdruckmuffe
(40) ein Kugellager (38, 39) eingesetzt ist.
6. Regler nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das die Muffe
(43) tragende Gewinde (42) des äußeren Teleskopteiles (41) dieselbe Steigung besitzt,
wie der in dem Fliehgewicht eingeschraubte Teil des inneren Teleskopteiles (36)·
7. Regler nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Anordnung eines
den mittleren Teil der Feder umschließenden Stützringes (45), welcher innerhalb des Reglergehäuses unbeweglich befestigt
ist und gleichzeitig als Anschlag für die Fliehgewichte in ihrer inneren Lage dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210754C true DE210754C (de) |
Family
ID=472612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210754D Active DE210754C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210754C (de) |
-
0
- DE DENDAT210754D patent/DE210754C/de active Active
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