DE210669C - - Google Patents

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DE210669C
DE210669C DENDAT210669D DE210669DA DE210669C DE 210669 C DE210669 C DE 210669C DE NDAT210669 D DENDAT210669 D DE NDAT210669D DE 210669D A DE210669D A DE 210669DA DE 210669 C DE210669 C DE 210669C
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cutting
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D9/00Cutting apparatus combined with punching or perforating apparatus or with dissimilar cutting apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Jig 210669 -KLASSE 54 d. GRUPPE
JEAN GOEBEL in DARMSTADT.
Bei den bisher bekannten Maschinen zum Längsschneiden und Lochen endloser Bahnen aTrs"PspieF oder ähnlichem Stoff ist die Lochvorrichtung stets zwischen der Vorratsrolle und der Schneidvorrichtung angeordnet; es wird also erst nach der Lochung geschnitten. Es ergibt sich daraus der Übelstand, 'daß das ■bereits gelochte und dadurch geschwächte Papier bei der Herstellung der für .einen ίο glatten Schnitt erforderlichen Spannung zuweilen reißt.
Diesem Ubelstande wird nach vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, daß in der Maschine die Papierbahn zuerst über eine Schneidvorrichtung und sodann zu einer Querlochungsvorrichtung geführt wird, wobei die zum Schneiden erforderliche starke Spannung der j Papierbahn nach dem Schneiden herabgemin-(dert und begrenzt _.wird.
Die starke Spannung zwischen Vorratswalze und den Schneidwalzen wird z. B. dadurch erzielt, daß die Vorratswalze gebremst wird. Diese starke Spannung wirkt bis zu den Schneidwalzen, indem z. B. durch eine Preßwalze dafür gesorgt ist, daß das Papier an der Stelle, wo es geschnitten wird, nicht rutschen kann.
Die Minderung der Papierspannung nach
\ dem Längsschneiden, also von jenem relativ
30'i festen Punkte aus bis zu den Lochungswalzen, ! kann dann z. B. dadurch erzielt werden, daß ( man die Förderwalzen, zwischen denen die ■Papierbahn bei zu starkem Zuge gleiten kann, etwas schneller als die Papierbahn laufen läßt.
Man gibt der Auf wickel walze oder auch den Lochungswalzen eine entsprechende Voreilung und sorgt dafür, daß diese Voreilung das Papier bzw. die nach der Lochung verbleibenden Stege nicht über die Elastizitätsgrenze hinaus spannt. Am besten geschieht das dadurch, daß man durch entsprechende Verminderung der Umschlingungsfläche oder des Anpressungsdruckes für den Wickelstab ein Gleiten ■ des Papiers auf diesen Walzen, herbeiführt.
Auf den Zeichnungen sind in Fig. 1 bis'3 mehrere Ausführungsformeri des Erfindungsgegenstandes beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Bei der in Fig. Ί dargestellten Anordnung wird die zu behandelnde Stoffbahn-^> von der Vorratsrolle υ zunächst über eine Leitwalze a geführt, die gegebenenfalls als Gegenwalze für einen Druckzylinder ζ ausgebildet sein kann, und läuft alsdann zwischen die Schneidwalzen s, welche die Papierbahn φ in mehrere Streifen zerlegen. Die dadurch entstandenen Papierstreifen gelangen zu den Lochwalzen d, d1 und werden nach erfolgter Lochung auf den Wickelstab w aufgerollt, der in Schwingarmen f gelagert ist und durch ein Gegengewicht g gegen die untere Lochwalze d1 gehalten wird, von der er auch seinen Antrieb erhalten kann.
Von der Vorratswalze ν ab bis nach Durchlaufen der Schneidvorrichtung s muß die Papierbahn φ eine verhältnismäßig kräftige Spannung erhalten, damit man einen sicheren glatten Schnitt ausführen kann, dagegen muß die Spannung hinter der Schneidvorrichtung
gemildert .werden. Diese Begrenzung der
Spannung wird durch eine Gegendruckwalze^ erzielt, die durch ein Gewicht g1 gegeifclie Papierbahn angedrückt wird, so daß die Pa-
pierstreifen" auf der Strecke von der Belastungswalze t bis zum Wickelstab w nach Wunsch' schwächer gespannt werden können und ein . Abreißen "· der zwischen den Walzen d, d1 gelochten Streifen" nicht mehr eintritt. Die Walze b ist eine Rillenwalze, in deren Rillen die Kreismesser der Schneidwalze s eingreifen. Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 2 läuft die Papierbahn von der Vorratsrolle ν
ίο über eine Leitwalze α zwischen die Schneidwalzen s. Eine Gegendruck- oder Belastungswalze b, die durch das Gegengewicht g1 gegen die Papierbahn angedrückt wird; gestattet wiederum, daß die Papierbahn p von der Vorratsrolle υ aus bis zur Belastungswalze b eine kräftige Spannung erhalten kann, wie sie zum Schneiden erforderlich ist, während die Spannung zwischen der Belastungswalze δ und dem Wickelstab w gemildert' werden kann.
Die Lochung der geschnittenen Streifen erfolgt in diesem Falle durch einen schwingenden sogenannten Schlaglocher P, dessen Schlagstempel durch eine Daumenscheibe auf und nieder bewegt wird, so daß er beim Niedergang die Streifen durchlocht und bei der Rückwärtsbewegung leer läuft. Die geschnittenen und gelochten Streifen werden über eine glatte Walze q, die auch den Antrieb des Wickeldornes w vermitteln kann, zu dem letzteren geleitet.
Eine Vereinfachung der Vorrichtung ist gemäß Fig. 3 dadurch herbeigeführt, daß die Schneid- und die Lochvorrichtung zum Teil in einer Walze h vereinigt sind; diese Walze h besitzt in der Umfangsrichtung verlaufende Rillen, in die die Messer m eingreifen, und in ihrer Längsrichtung angeordnete" Nuten oder Vertiefungen, in die die Lochwalze d1 eingreift. Die Papierbahn durchläuft, von der Vorratsrolle ν kommend, die Schneidvorrichtung h, m und dann erst die Lochvorrichtung h, d1, ehe sie zum Wickelstab w gelangt. Bei dieser Ausführungsform wird die Spannungsbegrenzung dadurch ermöglicht, daß die in Längsstreifen zerschnittene Papierbahn in enger Berührung mit einem Teil der Umfläche der Walze h zur Lochvorrichtung läuft; es kann also von der Vorratsrolle ν bis zur Schneidvorrichtung h, m eine sehr kräftige Spannung gewählt werden, ohne daß dadurch die gelochten Streifen hinter der Walze d1 in Mitleidenschaft gezogen werden. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Gegendruckwalze b ist deshalb bei der Ausführung nach Fig. 3 nicht erforderlich.

Claims (3)

Pate nt-Ansprüche:
1. Maschine zum Schneiden und Lochen von Bahnen aus Papier und ähnlichem Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn zuerst über die Längssoftneidvorrichtung (s) und sodann zur Querlochungsvorrichtung (d, d1) geführt wird, wobei die zum Schneiden erforderliche starke Spannung der Bahn nach dem Schneiden herabgemindert und begrenzt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Minderung der Bahnspannung nach dem Längsschneiden durch etwas schneller als die Papierbahn laufende Förderwalzen (d, d1 bzw. q) erfolgt, zwischen denen die Bahn bei zu starkem Zug gleiten kann.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneid- und die Lochvorrichtung durch eine gemeinscha'ft- ' liehe Walze (h) vereinigt sind, in deren Umfläche erst die Scherengegenmesser ~{m) und sodann die^P^rforiergegenmesser (d1) eingreifen, wobei der' für die Lochungen schädliche Zug durch, das Anliegen der Bahn an der Walze (h) zwischen Schneid- und Perforiermesser gemildert wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3157371A (en) * 1961-05-15 1964-11-17 Du Pont Method and apparatus for winding

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3157371A (en) * 1961-05-15 1964-11-17 Du Pont Method and apparatus for winding

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