DE210642C - - Google Patents

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DE210642C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^ PATENTSCHRIFT
.- JVl 210642 KLASSE 8/. GRUPPE
JENNINGS SCOTT Mc COMB in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1908 ab.
Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zum Aufwickeln von Bändern u. dgl. in Rollenform zum Gegenstande,, bei welchem das aufzuwickelnde Band durch Falten in Abständen gegeneinander in der Breitenrichtung versetzt wird, so daß es sich bei der fortlaufenden Aufwickelung in nebeneinanderliegende Teilrollen aufrollt, um dadurch bei großer Länge einen kleinen Rollendurchmesser zu erhalten, -ίο Dieses Verfahren wird vorteilhaft beim Aufwickeln von schmalen Bändern, bei Telegraphenapparaten, Additionsmaschinen, Zeitoder anderen Registriervorrichtungen, Webstühlen, bei den Papierrollen von Druckpressen und ähnlichen Einrichtungen angewandt, überhaupt dann, wenn es sich darum handelt, die gegebene Bandlänge auf eine Rolle von kleinstem Durchmesser aufzuwickeln.
Auf der Zeichnung ist das Verfahren sowie eine zur Ausübung desselben erforderliche Vorrichtung näher veranschaulicht.
Es zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des nach dem vorliegenden Verfahren auf einen Haspel aufgewickelten Bandes,
Fig. 2 eine Seitenansicht zweier Haspeln mit einem sich von der einen ab- und auf die andere aufwickelnden Bande,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Bandteiles mit der ersten Falte,-
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Bandteiles, ähnlich wie bei Fig. 3, indessen mit Doppelfalte.
Mit ι ist ein aus einem beliebigen biegsamen Material bestehendes Band bezeichnet, das zu einer Rolle 2 aufgewickelt werden kann (Fig. 1).
Diese Rolle 2 kann aus einer beliebigen Anzahl Teilrollen 3, 3 zusammengesetzt sein. Bei dem vorliegend dargestellten Beispiel sind, wie aus Fig. ι ersichtlich, drei solcher Teilrollen angenommen, die zusammen die Rolle 2 bilden.
Die für jede Rolle 3 verwendete Bandlänge ist beliebig; es ist indes vorteilhaft, jedoch nicht notwendig, daß die Länge des Bandes 1 durch die Anzahl der zu bildenden Teilrollen 3 teilbar ist, so daß die ganze Rolle 2 überall einen wirklich gleichen Durchmesser erhält. Der Anzahl der Teilrollen entsprechend ist das Band 1 in dieselbe Anzahl gleicher Teile 4 geteilt, im vorliegenden Falle sind es drei, von welchen jeder durch eine Doppelfalte 5 mit dem anschließenden Teil in Verbindung steht. '
Diese Falten 5 können auf irgendeine geeignete Weise gebildet werden, z. B. indem man einen Teil 4 in einem rechten Winkel zu dem anschließenden Teil anordnet (Fig. 3) und alsdann eine zweite Falte bildet, indem man den unteren Teil 4 parallel zu dem oberen nach unten wendet und dadurch eine lose Verbindung zwischen den einzelnen Teilen 4 schafft.
In manchen Fällen wird der Teil des Bandes ι an der Doppelfalte 5 durch einen lösbaren Klebstoff verbunden; zumeist wird jedoch kein Klebstoff verwendet. Dies ist dann vorteilhaft, wenn die Rolle 2 nur ab-, indes nicht wieder aufgewickelt werden soll, oder,
wenn wieder aufgewickelt, diese zu einer einzigen Rolle aufgewickelt werden kann, deren Durchmesser gleich der Summe der Teilrollendurchmesser 3, 3 ist.
In einigen Fällen ist es wünschenswert, die Rolle 2 von einem Haspel 6 ab- und auf
■ einen ähnlichen Haspel 7 wieder aufzuwickeln (Fig. 2), wobei dieselbe Anordnung der Teilrollen 3, 3 bewahrt bleiben soll. In solchen Fällen würde es von dem Bandmaterial und von der auf das Band ausgeübten Spannung abhängig sein, ob man in den Falten 5 Klebstoff verwendet oder nicht. Besitzt das Band eine genügende Steifigkeit und ist die auf dasselbe ausgeübte Spannung nicht sehr groß, so ist kein Klebstoff nötig, um die verschiedenen Teile 4, 4 in loser Verbindung miteinander zu halten und die Rolle 2 in derselben Weise,
d. h. in Teilrollen 3, 3 auf den Haspel 7 wieder aufzuwickeln.
Es ist gleichgültig, worauf das Band 1 aufgewickelt wird. Es kann auf einen Haspel oder auf eine andere geeignete Unterstützung aufgerollt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Aufwickeln von Bändern u. dgl. in Rollenform, dadurch gekennzeichnet, daß das aufzuwickelnde Band (1) durch Falten in Abständen gegeneinander in der Breitenrichtung versetzt wird, so daß es sich bei der fortlaufenden Aufwickelung in nebeneinanderliegende Teilrollen (3, 3) aufrollt, um bei großer Länge einen kleinen Rollendurchmesser zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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