DE210245C - - Google Patents

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DE210245C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H1/00Marking textile materials; Marking in combination with metering or inspecting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - .M 210245 KLASSE 8/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1908 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Einführen des Meßbandes für Meß- und Wickelmaschinen bekannt geworden, bei denen der Meßbandträger von einer sich drehenden, parallel zu den Walzen gelagerten, einfachen Schraubenspindel selbsttätig in der Querrichtung der Stoffbahn während des Aufwickeins der Ware derart verschoben wird, daß das Meßband in Spiralwindungen in die Ware einläuft. Bei diesen bekannten Vorrichtungen muß jedoch der Meßbandträger jedesmal, sobald er am Ende der Schraubenspindel angelangt ist, von Hand zurückbewegt werden.
■ Dieser Nachteil wird bei der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß die zur Bewegung des Meßbandträgers dienende Spindel mit an den Enden ineinander übergehenden Rechts- und Linksgewinden versehen ist, derart, daß der Meßbandträger, am Ende der Spindel angelangt, von selbst vom Linksgewinde auf das Rechtsgewinde oder umgekehrt übergeht und sich wieder zurückbewegt. Der Meßbandträger wechselt also stets seine Stellung und braucht daher bei' Beginn eines neu aufzuwickelnden Stückes nicht mehr in die Anfangslage zurückgeführt zu werden. Dieser Zweck wird zwar bereits bei einer bekannten Vorrichtung durch eine endlose Kette erreicht, aber es erfordert diese Vorrichtung in der Breitenrichtung der Maschine viel Raum, da sie gegenüber der vorliegenden Vorrichtung wenigstens um den Abstand der Kettenräder seitlich weiter ausbaut, und außerdem wird das Meßband, da es den Antrieb des Vorschubgetriebes ver-. mittelt, stark beansprucht. Die Verwendung der Schraube mit Rechts- und Linksgewinde hat gegenüber der endlosen Kette außerdem noch den Vorteil, daß die Umkehr der Bewegungsrichtung des Meßbandträgers schneller erfolgt als bei der endlosen Kette, bei welcher der Triebzapfen der Schubvorrichtung um den halben Umkreis der Kettenräder herumwandern muß, ehe die gewöhnliche Vorschubgeschwindigkeit wieder erreicht wird, so daß während dieser Zeit das Meßband fast auf derselben Stelle der Stoffbahn liegen bleibt. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist dagegen zur Umkehr der Vorschubrichtung des Meßbandes nur eine ganz geringe Weiterdrehung der Schraube notwendig, so daß die Umkehr der Vorschubrichtung des Meßbandes sehr schnell vor sich geht.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung beispielsweise für eine Doubliermaschine veranschaulicht, und zwar in
Fig. ι in einer Ansicht in der Richtung des Warenlaufs und in
Fig. 2 in einer rechtwinklig zum Warenlauf gerichteten Ansicht.
Die Ware α tritt oben in einfacher Lage auf das Doublierdrereck b und geht, nachdem sie an der Spitze e doubliert ist, zwischen den Walzen f und g hindurch nach der Wickelvorrichtung h. Unterhalb des Faltdreiecks b ist eine Stütze i quer. zur Stoffbahn und parallel zur Meßwalze g und Druckwalze / angebracht, und in der Stütze i ist eine Spindel k drehbar gelagert, die ein Rechts - und ein Linksgewinde trägt. Die Gewinde verlaufen an ihren Enden derart ineinander, daß eine darin eingreifende Mutter bei andauern-
der Drehung der Spindel k hin und her bewegt wird.
Der mit der Mutter verbundene Meßbandträger Z besitzt einen Stift m, auf welchen die Meßbandrolle η aufgesteckt wird, um an der Hin- und Herbewegung teilzunehmen und dadurch das Meßband ο an allmählich wechselnden Stellen zwischen die Stoffbahnen einzuführen.
ίο Die Spindel k wird durch Rollen p, q und Schnur oder Kette r von der Meßwalze g oder von einer anderen mit der Stoffbewegung sich drehenden Walze aus angetrieben.
Die Gewindesteigung und der Antrieb der Spindel k sind so bemessen, daß auf ein Warenstück im ungünstigsten Falle je ein Teil einer Hin- und Herbewegung entfällt, so daß das Meßband 0 sich in dem Stoffwickel nur einmal übereinanderlegen kann, was für die Ware ohne Nachteil ist.
Durch die selbsttätige Hin- und Herbewegung des Meßbandes 0 wird das Zurückstellen des Meßbandträgers I in die Anfangsstellung vor Beginn jedes neuen Stückes überflüssig.
Die .Vorrichtung ist auch geeignet, das Meßband in Wickel, die aus einfachem Stoff hergestellt werden sollen, einzuführen, indem man das Meßband in bekannter Weise auf der Oberfläche des einfachen Stoffes einlaufen läßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Einführen des Meßbandes für Meß- und Wickelmaschinen, bei welcher der Meßbandträger von einer parallel zu den Walzen gelagerten Schraubenspindel in der Querrichtung der Stoffbahn bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (k) mit an den Enden ineinander übergehenden Rechts- und Linksgewinden versehen ist, derart, daß der Meßbandträger (I), am Ende der Spindel angelangt, von selbst vom Linksgewinde auf das Rechtsgewinde oder' umgekehrt übergeht und sich wieder zurückbewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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