DE145992C - - Google Patents

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DE145992C
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DENDAT145992D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/001Drying and oxidising yarns, ribbons or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

PATENTAMT.
- Λ* 145992 KLASSE
Garne u. dgl.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Trockenmaschine für Bänder aller Art, namentlich Bastbänder, sowie auch für Garne u. dgl. Bei diesen Maschinen läuft das Trockengut um einen Haspel oder über zwei parallel oder nahezu parallel liegende Haspel, derart, daß es auf das eine Ende des bezw. der Haspel aufläuft und am anderen Ende des- bezw. derselben abläuft, und wird
ίο dabei der Wirkung von Windflügeln o. dgl. ausgesetzt.
Die Bandwindungen, Garnwindungen o. dgl. müssen also auf den Haspeln eine fortschreitende Bewegung vom einen zum andern Ende desselben ausführen. Dies wird bei den Maschinen mit nur einer Haspel dadurch bewirkt, daß man in eine Haspelleiste eine endlose GaIl'sehe Kette einlegt, über deren einzelne Glieder das Band läuft, und welchen man eine, Umlaufsbewegung erteilt, so daß das Band auf den Haspel in Schraubenwindungen an einem Ende derselben aufgebracht und am andern Ende abgeleitet wird. Dies hat jedoch den Nachteil, daß sich das Band in die Fugen zwischen den einzelnen Kettengliedern einlegen kann und daß es wegen der Verwendung nur eines einzigen Haspels infolge der mit der Trocknung immer stärker werdenden Verkürzung eine zunehmende Spannung erleidet. Außerdem ist für jede Bandbreite eine besondere Antriebsvorrichtung für die Kette erforderlich.
Bei einer zweiten Klasse von Trockenmaschinen mit zwei Haspeln wjrd jede der Bandwindungen o. dgl. zwischen den schräg nach dem Ablaufende hin geneigten Stäben eines oder mehrerer Riete oder Kämme durchgeführt und dadurch das Trockengut nach dem Ablaufende der Haspel hin verschoben. Bei diesen Maschinen muß vor dem Inbetriebsetzen der ganze Haspel vollgeschoren werden und jede Bandwindung von Hand zwischen den betreffenden Führungsstäben durchgezogen werden, was viel Zeit und Arbeit erfordert.
Bei einer dritten Klasse von Trockenmaschinen ist dieser Nachteil dadurch vermieden und eine stetige Fortbewegung der Bandwindungen dadurch erreicht, daß die Achsen beider Haspel unter Innehaltung eines gleichen Abstandes für beide Enden derselben in zwei Richtungen schräg zueinander angeordnet sind. Es ergeben sich jedoch auch hier wegen des nicht gleichen Abstandes der einzelnen entsprechenden Punkte der Haspel ebenfalls wechselnde Spannungen des Bandes.
Im Gegensatze zu dem Bekannten wird bei der neuen Trockenmaschine die fortschreitende Bewegung der Materialwindungen auf den Haspeln dadurch erreicht, daß die Stäbe des einen Haspels nicht fest, sondern in ihrer Achsenrichtung verschiebbar in ihren Speichen gelagert sind und während einer Umdrehung des Haspels eine Hin- und Herbewegung so ausführen, daß sie, solange die Bandwindungen o. dgl. auf ihnen aufliegen, sich um die Entfernung zweier Windungen gegen das Ablaufende der Maschine hin bewegen und dabei

Claims (2)

  1. die Windungen mitnehmen und sich während desjenigen Teiles einer Umdrehung, während dessen kein Band ο. dgl. auf ihnen aufliegt, wieder zurückbewegen. Diese Verschiebung der Stäbe wird zweckmäßig dadurch bewirkt, daß man ihre Enden auf Leitscheiben laufen läßt, welche auf ihren Stirnflächen je eine Kurvenführung tragen, die parallel zueinander verlaufen. Durch geeignete Einstellung der
    ίο Leitscheiben hat man es in der Hand, die Vor- oder Rückbewegung der Stäbe früher oder später einzuleiten, so daß man die Verschiebungsgröße der Stäbe der jeweiligen Materialbreite entsprechend einstellen kann.
    Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Trockenmaschine in beispielsweiser Ausführung dargestellt.
    Es zeigt: Fig. 1 dieselbe in einem zu den Achsen der Haspel rechtwinkligen Höhenschnitt, Fig. 2 ist eine Draufsicht, Fig. 3 die Abwicklung einer der Leitscheiben, welche die hin- und bergende Bewegung der Haspelstäbe bewirken.
    In den beiden Gestellwänden α ist die in geeigneter Weise angetriebene Welle b, auf welcher die Naben c1 des großen Haspels c frei drehbar sitzen, drehbar gelagert, während die innerhalb des Haspels angeordneten Windflügel d fest mit der Achse verbunden sind.
    Die Stirnwände e des kleinen Haspels sind fest auf dessen Achse f aufgekeilt, und es wird letztere durch die Schnurscheiben g h von der Antriebsachse b aus gedreht. Soweit ist die Anordnung der Trockenmaschine bekannt. Neu ist, daß die Stäbe / des kleinen Haspels mit den Stirmvänden e und den Speichen k nicht fest verbunden, sondern in ihnen in der Längsrichtung verschiebbar gelagert sind, wobei in entsprechende Längsnuten der Stäbe i eingreifende Stellschrauben / eine Verdrehung der Stäbe i in ihren Lagern , verhindern. Beide Enden dieser Stäbe sind mit Rollen m versehen, welche je auf der Stirnseite je einer an der Innenseite der Ge-Stellwände α sitzenden, mit der Achse/ konzentrischen Leitscheibe η und ο laufen.
    Um die gewünschte Verschiebung der Bandwindungen o. dgl. zu be\virken, besitzt die Stirnfläche der Leitscheibe η einen in der Drehrichtung des Haspels schraubenförmig ansteigenden Teil n1, einen daran sich anschließenden schraubenförmig abfallenden Teil n2 und einen diese beiden Teile verbindenden, in gleicher Höhe verlaufenden Teil n3.
    Die Leitscheibe 0 ist entsprechend gestaltet, und es ist deren Kurvenführung parallel zu derjenigen der Leitscheibe η angeordnet, so daß die lichte Weite zwischen den Kurvenführungen beider Leitscheiben stets die gleiche bleibt und somit die Stäbe i z\vischen denselben zwangläufig geführt sind. Die Leitscheiben können auf der Achse f verdreht und mittels der durch die bogenförmigen Schlitze ρ greifenden, in den Gestellwänden a sitzenden Schrauben q in jeder beliebigen Lage festgestellt werden.
    Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Angenommen, die beiden Haspel bewegen sich in der Pfeilrichtung, und die Leitscheiben seien so eingestellt, daß die Stelle der Leitscheiben, an welcher deren schraubenförmig ansteigender Teil nl und rv" zusammenstoßen und die entsprechende Stelle der Leitscheibe ο dort einander gegenüberstehen, wo die Bandwindungen auf den kleinen Haspel auflaufen, wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich ist. Hat nun einer der Stäbe i bei der Drehung des Haspels die Bandwindungen aufgenommen, so wird er bei der Weiterdrehung durch die Schraubenfläche nl axial gegen das Abgabeende der Maschine hin (in der Pfeilrichtung der Fig. 2) verschoben und mit ihm die auf ihm liegenden Windungen. Diese verlassen den kleinen Haspel bei ihrem Lauf nach dem großen Haspel infolgedessen nicht senkrecht unter der Stelle, an welcher sie auf ihn aufgelaufen sind, sondern um den Abstand zweier Bandwindungen nach rechts dagegen versetzt, und es wandert das Band auf den Haspeln infolgedessen vom einen Ende zum andern.
    Der ansteigende Teil n1 der Leitscheibe erstreckt sich über einen solchen Kreisbogen, daß die Bandwindungen bereits vom kleinen Haspel abgelaufen sind, ehe die Rollen m auf die schraubförmig abfallende Fläche w2 gelangen, auf welcher die Stäbe i wieder in ihre anfängliche Stellung zurückgeschoben werden.
    Dreht man die Leitscheiben in der Drehrichtung des Haspels, so daß die Verschiebung der Stäbe i gegen das Abgebeende der Maschine hin später beginnt, wenn die Bandwindungen schon einige Zeit auf ihnen liegen, so werden letztere nicht um den vollen, der Ansteigung der Schraubenfläche nl entsprechenden Betrag, sondern etwas weniger verschoben, so daß man es durch entsprechende Drehung der Leitscheiben in der Hand hat, die Verschiebung der Stäbe der Bandbreite entsprechend einzustellen.
    Beim Anlassen der Maschine genügt es, wenige Windungen von Hand aufzulegen, worauf diese von selbst auf dem Haspel weiterwandern.
    Paten τ-Α ν Sprüche:
    i. Eine Trockenmaschine für Bänder, Garne u. dgl. mit zwei parallel zueinander gelagerten, in Schraubengangwindungen umlaufende und quer zur Umlaufsrichtung
    wandernde Arbeitsgut tragenden Haspeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (i) des einen (kleinen) Haspels während dessen Drehung in ihrer Längsrichtung hin- und hergeschoben werden, und zwar so, daß sie während der Berührungsdauer mit dem Arbeitsgut entsprechender Teildrehung des Haspels nach dem Ablaufende des Haspels hin verschoben, hingegen während des übrigen Teiles der Haspeldrehung wieder zurückgeschoben werden, zum Zweck, die fortschreitende Bewegung der Materialwindungen auf den Haspeln unter Vermeidung von Streckungen und Knickungen der Bänder zu erzielen.
  2. 2. Eine Trockenmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verschiebung der Haspelstäbe (i) durch zwei auf die Stirnenden der Stäbe wirkende Leitscheiben (n und o) veranlaßt wird, welche drehbar um ihre Achsen an den Gestellwänden befestigt sind und so ermöglichen, den Beginn der axialen Verschiebung- der Stäbe in bezug auf die Auflaufstelle des Arbeitsgutes auf den Haspel bei dessen Drehung früher oder später stattfinden zu lassen, also die fortschreitende Bewegung der Materialwindungen auf dem Haspel der Breite derselben anzupassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748367C (de) * 1941-09-23 1944-11-01 C G Haubold Ag Vorrichtung zum Steuern von Gewebebahnen fuer kantengerades Aufwickeln
US2576233A (en) * 1949-04-08 1951-11-27 United States Steel Corp Continuous strand helical conveying apparatus
US2589411A (en) * 1949-04-05 1952-03-18 United States Steel Corp Continuous strand helical conveying apparatus
US2614313A (en) * 1948-07-21 1952-10-21 Shell Dev Adjustable self-transporting thread store reel

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